VDI für Möbelfachgeschäft

In-Memory beschleunigt virtualisierte Desktops

Möbel Hubacher setzt auf eine software-definierte Lösung von Atlantis Computing, um die Mobilität seiner Mitarbeiter mit einer hoch-performanten VDI-Lösung zu erhöhen.

Der Trend zu mehr Mobilität im Unternehmen machte virtualisierte Desktopumgebung (VDI) zu einer Priorität für das Schweizer Möbel- und Teppichfachgeschäft. Zwar hatte das Unternehmen eine recht moderne Terminal-Server-Farm von Microsoft im Einsatz, da die Lösung jedoch nah am Ende ihres Nutzungszyklus war, setzte man zum großen Wurf an und plante den Umstieg auf eine virtualisierte Desktopumgebung (VDI) mit VMware.

Die Firma Möbel Hubacher ist mit rund 30 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein großes Möbel- und Teppichfachgeschäft der Schweiz. Das 1942 gegründete Traditionsunternehmen zog 1982 an den heutigen Unternehmenssitz nach Rothrist um. Im Oktober 2015 übernahm die Einrichtungsgruppe Pfister Arco Holding AG die Möbel Hubacher AG. Möbel Hubacher wird weiterhin mit eigenem Marktauftritt geführt.

„Unser Einkauf arbeitet viel mit Excel-Dateien, die mit Kalkulationen und Produktfotos gefüllt sind und mitunter 500 MB groß sind. Beim Öffnen der Dateien ging die Performance mit unserem bisherigen System regelmäßig in die Knie und alle anderen Kollegen mussten warten,“ kommentiert der Leiter IT, Thomas Hanyecz. „Außerdem wollten wir unseren 150 Mitarbeitern, die an Computern arbeiten, mehr Mobilität bieten, was bei einem räumlich großen Unternehmen wie unserem natürlich viele Vorteile bietet.“

Skalierbare VDI-Lösung

Hanyecz berichtet weiter: „Wir haben uns dann die Lösungen mehrerer möglicher Partner angeschaut und als einziger Anbieter hatte das Systemhaus Bechtle Bern die Idee, In-Memory-Technologie zu nutzen. RAM zur Speicherung einzusetzen ist natürlich der Traum eines jeden Informatikers, da es kein schnelleres Speichermedium gibt und das System natürlich entsprechend performant sein musste,“ führt Hanyecz weiter aus.

Anderen Angebote seien entsprechend deutlich langsamer als die Lösung mit Atlantis Computing gewesen und somit fiel die Entscheidung: Um eine hohe und konstante Performance der virtuellen Desktops zu gewährleisten, wurde die von Bechtle vorgeschlagene Lösung aufbauend auf Atlantis USX und konvergierten IBM Flex Systemen eingerichtet.

Performanter Speicher

Die Installation lief problemlos und die neue Infrastruktur mit den drei konvergierten IBM-Servern mit jeweils 384 GB RAM war in kurzer Zeit einsatzbereit. Auf jedem Server wurde ein Volume von 100 GB angelegt, das dem jeweiligen ESX Host als NFS Datastore präsentiert wurde. Durch Atlantis’ hohe Deduplizierungsrate von bis zu 90 Prozent können seitdem pro Volume 50 Desktops mit einem Master Image von nur 50 GB Größe betrieben werden.

Zur Sicherheit wird jedes Volume außerdem im 15-Minuten-Takt auf eine Harddisk gespiegelt und die Appliance würde bei einem Systemfehler einfach mit dem letzten gespiegelten Stand wieder hochfahren. Die hohe Performance blieb nicht unbemerkt: Die einzelnen virtuellen Desktops laufen auf dem neuen Speicher sogar flüssiger und schneller als eine physische PC-Arbeitsstation mit lokaler SSD.

„Das System ist nun seit Anfang Mai 2015 voll im Einsatz und bisher komplett stabil. Der gesamte Desktop-Pool lässt sich in nur 15 Minuten ausrollen, im Vergleich zu 60 Minuten beim vorherigen System, was Aktualisierungen jetzt natürlich auch viel einfacher macht,“ fasst Hanyecz zusammen.

Bildquelle: Hubacher

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