Vorwort zur Ausgabe 7-8/2015

Industrie 4.0 - Risiken bewerten

Die weitreichende Vernetzung von Maschinen und Produktionsanlagen unter dem Stichwort Indus­trie 4.0 wird auch für den Mittel­stand als unumgänglich und zukunftsträchtig angesehen. In der Theorie ist es ja auch erstrebenswert, wenn Unternehmen ihre Kunden und Partner besser in ihre Geschäftsprozesse einbinden können, um schneller agieren und reagieren zu können.

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Beim Thema Industrie 4.0 nicht außer Acht lassen sollten die Unternehmenslenker, dass ein Mehr an Vernetzung notwendigerweise einhergeht mit einer Öffnung nach außen. Und mit dieser Öffnung wiederum geht auch das Risiko einher, Opfer von IT-Angriffen zu werden. Unternehmen sollten sich also sehr genau überlegen, welche Produktionsbereiche sie anderen zugänglich machen und welche nicht. Es geht also zunächst einmal um die realistische Bewertung des Risikos – und das aus IT-technischer, aber auch aus rechtlicher und ver­sicherungstechnischer Sicht. Mehr zu diesem Thema hier.

Kundennähe zählt

Im Rahmen unseres Titel­interviews sprachen wir mit Ulli-Martin Podubrin, dem IT-Leiter von Europas größtem Audio-Direktvertrieb Lautsprecher Teufel. Erstaunlich ist, dass ein Unternehmen, das seit langem 90 Prozent seines Umsatzes im E-Commerce macht, gerade in der heutigen Zeit und entgegen der gängigen Bewertung auf mehr Kunden­nähe durch die Eröffnung sogenannter Flagship Stores setzt. Vielleicht auch ein Signal an den stationären Handel, dass sich lokale Präsenz und Kundennähe mit einem durchdachten Konzept nach wie vor lohnen kann.

Bildquelle: Thinkstock / iStock

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