Telekom voll im Plan

IP-Umstellung auf der Zielgeraden

Die Deutsche Telekom liegt bei der IP-Umstellung eigenen Angaben zufolge voll im Plan: So stieg die Quote bei der Zahl der Breitbandanschlüsse innerhalb der vergangenen zwölf Monate auf über 90 Prozent.

Telekom-Event in der Münchner Allianz-Arena

Im Rahmen eines Telekom-Events in der Münchner Allianz-Arena veröffentlichte der Anbieter aktuelle Zahlen zur IP-Umstellung.

Daneben soll die Quote speziell im Geschäftskundenumfeld bei 85 Prozent liegen. Demnach erhöhte sich die Zahl der Geschäftskunden-IP-Anschlüsse laut Telekom um ca. 500.000 auf 1,9 Millionen. Insgesamt seien bereits ca. 19 Millionen Anschlüsse von Privat- und Geschäftskunden in Deutschland auf IP geschaltet. Pro Woche kommen weiterhin über 80.000 neue Anschlüsse hinzu, betonte der Anbieter im Rahmen einem kürzlich veranstalteten Event in der Münchner Allianz-Arena.

Vor allem bei den Geschäftskunden gehe die IP-Migration weiterhin zügig voran. „In mehr als 43.000 Workshops mit unseren Geschäftskunden haben wir die jeweils besten Lösungen gefunden, um Unternehmen und ihre teilweise ganz speziellen Anwendungen und Anbindungen erfolgreich auf IP umzustellen“, betont Klaus Müller, Leiter Strategische Entwicklung und Transformation bei Telekom Deutschland Geschäftskunden. „Jetzt sind wir mitten in der Migration und migrieren Woche für Woche mehr Kunden erfolgreich auf das leistungsfähigere IP-Netz. Mehr Bandbreite, Selbstinstallation und eine höhere Zufriedenheit der IP-Kunden bestätigen uns, dass dieser Schritt der Richtige ist.“

Weiterhin Hochbetrieb im Testcenter

Die geplanten Umstellungen testet die Telekom seit Mitte 2015 in ihrem Testcenter in Bonn. Rund 500 Telefonanlagen, Router, Gateways und Sonderdienste von über 100 Herstellern sowie 1.000 Anschlussvarianten standen seitdem im Livebetrieb auf dem Prüfstand, um sicherzustellen, dass bei der Umstellung alles klappt. Das Sicherheitszertifikat der VdS Schadenverhütung GmbH soll dabei bestätigen, dass das IP-Netz der Bonner höchsten Sicherheitsanforderungen entspricht.

Seit dem Produktlaunch vor knapp zwei Jahren wird der „DeutschlandLAN SIP-Trunk“ als durchwahlfähiger, IP-basierter Anlagenanschluss von Geschäftskunden zunehmend nachgefragt, heißt es. Pro Woche werden zurzeit mehr als 1.600 SIP-Trunk-Anlagenanschlüsse bei Kunden installiert und in Betrieb genommen, mit weiterhin steigender Tendenz. Und auch „DeutschlandLAN Cloud PBX, die Anschluss, Telefonie, Internet und Telefonanlage aus der Cloud mit neuer IP-Technologie zu einer Kommunikationslösung für Unternehmen jeder Größe macht, erfreue sich zunehmender Beliebtheit mit mehr als 300 verkauften Exemplaren pro Woche.

Konnektivität und höhere Bandbreiten

Auf Basis des neuen IP-Netzes, nimmt laut Telekom auch der Glasfaserausbau weiter an Fahrt auf. Aktuell sind 115 Gewerbegebiete in 75 Kommunen in der Vorvermarktung. Wenn sich bis zum Stichtag rund 30 Prozent der in einem Gewerbegebiet ansässigen Firmen für einen Glasfaseranschluss der Bonner entscheiden, wird das Gewerbegebiet ausgebaut, so der Anbieter.

Zudem erhielten die Firmen den Einbau des Gigabit-Anschlusses ohne zusätzliche Kosten. Das Angebot auf Glasfaser reiche vom asymmetrischen 100 MBit/s-Geschäftskundenanschluss bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Dabei wird beim Gewerbegebietsausbau in vielen Fällen das moderne Trenching-Verfahren eingesetzt. Dieses sei zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau, führe zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohner.

Mit dem speziellen Gewerbegebietsausbau soll dem steigenden Bandbreitenbedarf der Unternehmen Rechnung getragen werden. Für das Jahr 2018 sind laut den Bonnern 190 Gewerbegebiete bundesweit bereits in diesem Programm enthalten. Insgesamt sollen bis zu 3.000 Gewerbegebiete in den kommenden Jahren mit moderner Glasfasertechnologie erschlossen werden.

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