Was mit Drohnen möglich ist

IT-Landschaft aus der Vogelperspektive

Der deutsche Drohnendistributor Solectric sichert das Wachstum seines Rechnerparks und dessen automatische Aktualisierung durch das Client-Management-System von Aagon ab.

  • Drohne

    Ein Einsatz von Drohen ist vielfältig und noch längst nicht ausgeschöpft.

  • Drohnen werden immer häufiger zum Düngen von Feldern eingesetzt.

    Drohnen werden immer häufiger zum Düngen von Feldern eingesetzt.

  • Christoph Kühn

    Christoph Kühn. IT-Leiter bei Solectric im Kurzinterview mit IT-MITTELSTAND.

Ob für das Düngen von Feldern in der Landwirtschaft oder zur Koordination von Rettungseinsätzen – noch ist längst nicht ausgeschöpft, in welchen Bereichen Drohnen künftig überall eingesetzt werden können. Es ist ein Markt mit enormem Wachstumspotenzial, und davon profitieren auch Großhändler wie die Solectric GmbH mit Sitz in Ubstadt-Weiher. Das Unternehmen ist einer der größten europäischen Distributoren des chinesischen Drohnenherstellers DJI. Mit der rasanten Vergrößerung seines Teams wachsen auch die Anforderungen an die IT. Deshalb hat sich Solectric im Herbst 2019 für die Einführung des Client-Management-Systems „ACMP Suite“ von Aagon entschieden.

Verteilter Rechnerpark erschwerte Wartung

Die PC-Arbeitsplätze der gegenwärtig rund 65 Beschäftigten im Unternehmen sind im Wesentlichen nach dem gleichen Standard aufgebaut: Windows, Office, ein ERP-System von Microtech und weitere Standardprogramme. Vernetzt ist der Rechnerpark mit den Herstellern bzw. Zulieferern aus China, dem eigenen Endkunden-Store in Frankfurt/Main sowie Serviceniederlassungen.

Die klassische „Turnschuh“-Administration war für die IT-Abteilung schon allein aufgrund der verteilten Strukturen nicht möglich. Im Prinzip hätte man für jeden Standort jemanden benötigt, der sich um diese Themen kümmert. Hinzu kommt der Sicherheitsaspekt: Als Christoph Kühn, IT-Leiter bei Solectric, Mitte 2018 zum Unternehmen stieß, verfügte beinahe jeder Angestellte über Administrationsrechte, sodass er Updates hätte installieren können. „So geht das nicht“, sagte Kühn. „Wir benötigen eine globale Steuerung von einer Stelle aus, um sicherzustellen, dass alle Viren-Updates installiert und die Programme überall auf dem gleichen Stand sind.“

Mit dem neuen Client-Management-System entledigt sich Solectric der Probleme des IT-Wildwuchses bereits im Vorfeld. Die IT-Abteilung ist damit außerdem gerüstet für den Zugang neuer Beschäftigter – was fast wöchentlich der Fall ist. Bislang dauerte es mindestens einen Tag, um einen Arbeitsplatz komplett neu auszustatten, nun ist ein Rechner nach 30 Minuten einsatzbereit.

Der Drohnendistributor nutzt mehrere Komponenten der Anbieter-Software: Über das Lizenz-Management wird kontrolliert, welche Anwendungen ein Beschäftigter, der das Unternehmen verlässt, bei sich installiert hatte. Ein Helpdesk-Modul entlastet den Telefon-Support. Bislang gingen Anfragen zu 90 Prozent telefonisch ein, zu zehn Prozent per E-Mail – ihre Abarbeitung verlief nach dem Motto „Last in – First  out“. Im Helpdesk hat nun jeder im Team einen aktuellen Überblick über sämtliche Support-Fälle. Sie werden besser verteilt und dadurch schneller abgearbeitet.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 9/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

 

Hat sich die Investition gelohnt?

Eine konkrete Zeitersparnis durch das Client Management lässt sich Christoph Kühns Einschätzung nach schwer benennen. Was der IT-Leiter jedoch weiß: Wenn er jederzeit einen Überblick über den Status aller Rechner haben wollte, bräuchte er eine Vollzeitkraft, die zur Kontrolle von PC zu PC läuft. Diese kann er sich nun sparen und der wachsenden Beschäftigtenzahl zugleich eine jederzeit aktuelle und funktionierende IT-Ausstattung bereitstellen.

 

Solectric GmbH
Geschäftsfeld: Distributor
Gründung: 2012
Hauptsitz: Ubstadt-Weiher (Baden-Württemberg)
www.solectric.de


KURZ UND KNAPP …

Christoph Kühn
Alter: 43 Jahre
Hobby: IT, Oldtimer, Kochen, Camping
Werdegang: SQL-Entwickler, ERP-Spezialist, Head of IT
Derzeitige Position: IT-Leiter bei Solectric

In unserem Betrieb spielt die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) im Bereich …
… ERP-System und der Warenwirtschaft die wichtigste Rolle. Hierüber werden Kommunikation und Vernetzung von Kunden und Lieferanten sowie der Warenfluss sichergestellt.

In unserer Branche muss IT-seitig in der Regel am meisten investiert werden in …
… das ERP-System und Datensicherheit. Zudem muss der Rechnerpark stets auf dem neuesten Stand und sicher sein vor externen Zugriffen.

Die notwendigen Mittel vorausgesetzt, würde ich sofort ein ITK-Projekt …
… zur Vereinheitlichung der Arbeitsplatz-Ausstattungen anstoßen. Wünschenswert wäre etwa, wenn alle Mitarbeiter mit den gleichen Notebooks arbeiten würden.

Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich, dass …
… sie unsere Branche kennen, unsere Sprache sprechen und optimale Lösungen für unsere Anforderungen sowie
professionellen Support bieten.

Optimaler Support zeichnet sich dadurch aus, dass …
… er gut erreichbar ist, schnelle Lösungen anbieten kann und dafür sorgt, dass wir umgehend handlungsfähig sind.


Bildquelle: Solectric GmbH, Thinkstock/iStock

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