König & Meyer optimiert seine Lagerprozesse mit Software von AEB

Kommissionierung mit Pick-by-Voice-Technologie

Der Musikzubehörhersteller König & Meyer aus Wertheim (Baden-Württemberg) bezog ein neues Logistikzentrum mit 7.200 Palettenplätzen und nahm im gleichen Zuge auch ein Warehouse Management System (WMS) des Stuttgarter Softwarehauses AEB in Betrieb.

„Mit unserer alten, sehr manuell ausgerichteten Lösung wollten wir nicht in unser neues Logistikzentrum ziehen“, sagt Björn Brem, Projektleiter bei König & Meyer für das WMS-Projekt. „Unser Ziel war es, unsere Logistik zukunftsfähig aufzustellen. Dazu wollten wir Abäufe und Prozesse verbessern und, wo sinnvoll, automatisieren.“

Mobile Lösung für den Großversand

König & Meyer entschied sich für die Lösung Assist4 Warehouse Management der AEB, deren Versand- und Exportsoftware bereits seit zehn Jahren bei dem Musikzubehörspezialisten erfolgreich läuft. Ein Highlight für den Anwender sei die in das WMS integrierte Pick-by-Voice-Technik, welche die Produktivität der Kommissionierer steigert und die Zahl der Pickfehler senkt. Der Kommissionierer erhält dabei seine Pickanweisungen papierlos als Sprachnachricht und hat dadurch beide Hände für das Kommissionieren der Ware frei.

Für effizientere Prozesse sorgt auch eine vollständig mobile Lösung für das Packen im Großversand, an dem die Mitarbeiter fast ausschließlich von Lagerpaletten auf Versandpaletten umpacken. Deshalb kam der Einsatz fest installierter PCs, Drucker oder Waagen nicht in Frage – stattdessen wird bei König & Meyer mobiles Equipment eingesetzt.

„Ein großer Anteil unserer Lieferungen – etwa 90 bis 110 Paletten am Tag – geht an den Handel und Großhandel. Deshalb war uns eine effiziente Lösung für den Großversand besonders wichtig“, sagt Projektleiter Brem. Weil König & Meyer darüber hinaus bis zu 130 Pakete täglich an die B2B-Kunden versendet, beinhaltet die Kundenlösung auch einen klassischen Packplatz mit Carrier-Anbindung.

„Wir haben schon in der Anlaufphase deutliche Fortschritte bei der Effizienz in der Kommissionierung festgestellt und die Transportwege im Lager deutlich reduziert. Ein weiterer Effekt wird sich einstellen, sobald wir die im System generierten Daten zur Analyse und Optimierung einsetzen“, zieht Brem ein positives Fazit aus Kundensicht.

Das Ziel, die Kommissionierfehler zu reduzieren, hat das Unternehmen erreicht. „Das kommt direkt unseren Kunden zugute“, freut sich Brem. Auch die 25 Lagermitarbeiter, die mit der AEB-Software arbeiten, haben die Lösung gut angenommen.

Bildquelle: König & Meyer

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