Schokoladen-Selfie, Handprothese oder Toupet?

Kurioses aus dem 3D-Drucker

Zugegeben ist es schon faszinierend, was mittlerweile alles aus dem 3D-Drucker kommt. Die Spannweite reicht hier von nützlichen Objekten für den professionellen Gebrauch über Spielereien bis hin zu lustigen und bisweilen doch sinnvollen Kuriositäten.

3D-Drucker

Ob Toupet, Handprothese oder Schokoladen-Selfie – mithilfe von 3D-Druck können auch recht kuriose Gegenstände hergestellt werden.

Entsprechende Geräte werden in der IT-Branche schon seit einigen Jahren eingesetzt – doch erst jetzt erreicht die Technologie auch den Mittelstand sowie Privatanwender. Denn 3D-Drucker sind mittlerweile bezahlbar geworden. Angebote finden sich zuhauf im Internet – genauso vielfältig sind die Objekte, die mit 3D-Druckern gedruckt werden können.

In den Bereichen Maschinenbau, Werkzeugtechnik, Architektur und Automotive geht es dabei hauptsächlich um die Erstellung von Prototypen oder Ersatzteilen, während im Bereich Medizintechnik z.B. Prothesen gedruckt werden. So hat etwa ein Industrie-Design-Absolvent in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut vor einiger Zeit eine 3D-gedruckte Unterschenkelprothese vorgestellt. Jordan Nickerson, ein Student aus Portland, kreierte hingegen seine eigene Handprothese und druckte sie mithilfe von 3D-Druckern aus. Ebenso gibt es bereits Toupets aus dem 3D-Drucker – entwickelt von Forschern der Carnegie Mellon University.

Etwas „größer“ lässt es indes der Baukonzern Heijmans angehen. Er will mit den 3D-Druck-Spezialisten von MX3D und Joris Laarman Lab die Kanäle in Holland mit individuell gestalteten Metallbrücken überspannen. Das Berliner Start-up Bigrep stellt derweil mit Duster die nach eigenen Angaben „größte FDM-3D-gedruckte Drohne der Welt“ vor.

Privatanwender möchten laut einer PWC-Umfrage  in erster Linie Deko-Objekte erstellen. Es folgen Haushaltsgeräte, individuell gestaltete Schmuckstücke sowie Spielsteine und -figuren. Apropos Figuren: Es gibt doch tatsächlich auch schon einige Anbieter wie 3D Generation, Figurenwerk und Twinkind, die unsereins zum „3D-Foto-Shooting“ einladen und anschließend farbige 3D-Personenmodelle drucken, die man sich in die heimische Vitrine stellen kann – oder auch nicht...

...dann irgendwie doch lieber ein Schokoladen-Selfie aus dem 3D-Drucker. Das kann man sich dank DreiDFactory nämlich auch schon bestellen!

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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