Transformation braucht Innovation

Kyocera baut DMS-Aktivitäten aus

Kyocera Document Solutions baut einen neuen Geschäftsbereich für Dokumenten- und Enterprise-Content-Management-Systeme (DMS/ECM) auf. Speziell auf den Mittelstand zugeschnittene Workflow- oder DMS-Lösungen sollen Unternehmen den einfachen Einstieg in die beratungsintensive Thematik erleichtern.

  • Oliver Kreth, Geschäftsführer der Ceyoniq Technology.

    „Um die gesteckten Ziele zu erreichen, werden wir Ceyoniq Nscale, ausgehend von den Anforderungen und Bedürfnissen der Kunden, für alle Marktsegmente weiterentwickeln“, erklärt Oliver Kreth, Geschäftsführer der Ceyoniq Technology.

  • Dietmar Nick, stellver­tretender Geschäftsführer von Kyocera Document

    „Mit der Potentialanalyse schärfen wir unser Profil als Anbieter professioneller DMS- und ECM-Dienstleistungen für den Mittelstand“, so Dietmar Nick, stellver­tretender Geschäftsführer von Kyocera Document Solutions.

Im Rahmen der Digitalisierung lösen digitale Arbeitsmodelle traditionelle Arbeitsweisen zunehmend ab. Eine These, die durch eine aktuelle Online-Umfrage des Fraunhofer IAO unter knapp 700 Fach- und Führungskräften aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen bestätigt wird. Die Auswertung zeigt deutlich, dass die große Mehrheit der Studienteilnehmer bereits verstärkt digital arbeitet. Bei 70 Prozent der Teilnehmer erfolgt der Austausch von Dokumenten und Informationen weitgehend digital. Knapp ein Viertel der Teilnehmer hat noch ein sehr hohes Druckaufkommen bei seiner Arbeit, d.h. Papier steht hier noch klar im Mittelpunkt. Vollkommen digital und papierlos arbeiten fast zehn Prozent der Befragten.

Als wichtigste Motive für digitales Arbeiten werden das schnelle Finden und Weitergeben von Dokumenten (91 Prozent), das einfachere Teilen von Informationen (86 Prozent) sowie orts- und zeitunabhängiges Arbeiten (78 Prozent) angegeben. Jedoch halten auch viele Teilnehmer IT-Geräte für zu umständlich und erledigen daher viele Dinge lieber in Papierform (86 Prozent). Dabei wird jedoch Print- und Dokumenten-Management von fast allen Unternehmen als Ansatz erkannt, um die digitale Transformation voranzutreiben.

Vor diesem Hintergrund forciert Kyocera Document Solutions seine Aktivitäten im neu gegründeten Geschäftsbereich DMS/ECM. Unter der Leitung von Dietmar Nick werden 16 Mitarbeiter passgenaue Lösungen und Dienstleistung konzipieren. „Unser neuer Geschäftsbereich bündelt die Themen DMS und ECM. Gerade der Mittelstand nutzt aktuell bei Weitem nicht alle Potentiale, die sich durch eine moderne Prozessgestaltung ergeben. Dank unserer langjährigen Erfahrung können wir unsere Kunden optimal beim Einstieg in die beratungsintensive Thematik Enterprise Content Management unterstützen“, erklärt Nick.

Wo liegen Stärken und Schwächen?


Zu diesem Zweck hat der Anbieter ein neues Beratungs-Tool entwickelt. Die „Potentialanalyse“ soll die Qualität und Verfügbarkeit von Informationen und Workflows bewerten. Dabei werden Compliance- und Sicherheitsfragen ebenso wie die bestehenden Hard- und Software-Lösungen und deren Einbindung in die IT-Strategie berücksichtigt. Kyocera kann so den Status quo des Informations-Managements über alle Abteilungen hinweg transparent darstellen. Kunden erhalten sowohl ein „Management Summary“ mit den wichtigsten Ergebnissen auf einen Blick als auch die detaillierte Analyse aller Daten, die der Hersteller noch um ein Stärken- und Schwächenprofil sowie Risikoidentifikationen und -bewertungen ergänzt. Außerdem identifiziert man in Abhängigkeit der Prioritäten die Handlungsfelder mit dem höchsten Optimierungspotential.

Laut Dietmar Nick ist es vor allem für mittelständische und kleine Unternehmen oft kostengünstiger, interne Strukturen an Standardprodukte anzupassen, als individuelle Lösungen erstellen zu lassen. Deswegen bietet man mit vier neuen Workflows fertige Lösungen an, die sich ohne Konfektionierungsaufwand in Firmenprozesse integrieren lassen sollen. Diese Workflows bilden ein breites Spektrum an Arbeitsvorgängen ab. Dabei handelt es sich um Lösungen für die Digitalisierung aller Prozesse rund um Personalakten, Kunden- und Projektverwaltung, Lieferanten- und Bestellakten und Vertrags-Management mit Fristenverwaltung. Arbeitsabläufe lassen sich damit automatisieren sowie effizienter und sicherer gestalten. Nach Vorstellung des Herstellers sollen zwischen Erstgespräch und Inbetriebnahme nicht mehr als drei Monate liegen, sodass sich der kostensenkende Effekt bereits nach sechs Monaten in konkreten Zahlen niederschlägt.

Das Portfolio und die Beratungskonzepte werden durch die strategische Zusammenarbeit mit dem von Kyocera im vergangenen Jahr zugekauften ECM-Anbieter Ceyoniq ergänzt. Das jetzt vorgestellte Konzept hat eine strategische Neuausrichtung von Ceyoniq zur Folge. Während Kyocera in Deutschland den Aufbau des Produktgeschäfts im Marktsegment der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) vorantreiben wird, fokussiert sich Ceyoniq weiterhin direkt und mit bestehenden Partnern auf das angestammte Projektgeschäft im Enterprise-Segment und im Public Sector. „Durch die Zugehörigkeit zu Kyocera sind die dynamische Weiterentwicklung der Informationsplattform Nscale, das weitere Wachstum – sowohl im deutschsprachigen Markt als auch international – sowie die Stärkung der Marke sichergestellt“, ist sich Oliver Kreth, Geschäftsführer der Ceyoniq Technology, sicher.

 

 

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