Streck Transport nutzt Kewill-RZ

Logistikdienstleister verlagert Zolllösung

Kewill, ein Anbieter globaler Logistik- und Zollsoftwarelösungen, übernimmt für den Speditions- und Logistikdienstleister Streck Transport mit Sitz in Lörrach den Betrieb der Zollsoftware „Zabis“ als extern gehostete Application-Service-Providing-Variante (ASP).

Streck Transport verfügt über insgesamt 400 Wechselbrücken und je 260 Fernverkehrsfahrzeuge innerhalb nationaler und internationaler Routen.

Streck Transport wickelte bisher seine Zollgeschäfte mit Zabis als Inhouse-Lösung ab – jetzt kann der Anwender und über die Server der Anbieter-Rechenzentren auf sämtliche Funktionen der Zollsoftware zugreifen. Das Unternehmen soll damit seine IT-Abteilung entlasten und neue Ressourcen im eigenen Rechenzentrumsbetrieb schaffen können.

Die Herausforderung bestand vor allem darin, die individuellen Funktionen der bisherigen Lösung zu gewährleisten, die Schnittstellendaten zu übernehmen und gleichzeitig den laufenden Betrieb von Streck Transport nicht zu beeinträchtigen. Ein vierstufiges Implementierungsverfahren gewährleistete die reibungslose Umsetzung, heißt es. Darüber hinaus optimierte der Anbieter laut eigenen Aussagen das Druckverfahren für Streck Transport: Durch ein eigenes Tool werden PDF-Dokumente, die vom Zollsystem übertragen werden, automatisch vom System erkannt und direkt an die Drucker vor Ort in den Büros von Streck Transport weitergeleitet.

Mit der ASP-Version der Zollsoftware steht Streck Transport mit 17 Standorten und mehr als 1.100 Mitarbeitern der Funktionsumfang der Zollsoftware als integrierte Gesamtlösung zur Verfügung. Investitionen in zusätzliche Hardware oder Electronic-Data-Interchange-Komponenten für den elektronischen Datenaustausch mit den Zollsystemen in Deutschland und in der Schweiz entfallen, da diese Einrichtungen auf den Applikationsservern eingebettet sind, heißt es. Die Datensicherung sowie die Administration und Überwachung des Systems erfolgen zentral in den Rechenzentren. Für den Zugriff auf die Anwendung benötigt Streck Transport somit einen Webbrowser und Internetzugang mit einer gesicherten Leitung zu den Rechenzentren.

„Als Logistikdienstleister mit einem hohen Zollaufkommen sind wir auf eine umfassende und zuverlässige Zollsoftware angewiesen. Allerdings muss die Lösung auch zeitlich und wirtschaftlich effizient sein. Dank ASP genießen wir die Vorzüge der Zollsoftware und sparen gleichzeitig IT-Ressourcen", so Ulf Börner, Projektleiter bei Streck Transport.

www.streck-transport.com
www.kewill.com

Bildquelle: © Streck Transport

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