M2M dokumentiert Räum- und Streuverhalten

Machine-to-Machine vernetzt Weihnachten

Dank M2M-Lösungen (Machine-to-Machine) liegen die Päckchen rechtzeitig unter dem Tannenbaum.

Eine M2M-Lösung kann die Räumflotte des Winterdienstes unterstützen.

Schneeflocken oder überfrierende Nässe können die Straßen über Nacht in rutschige, gefährliche Bahnen verwandeln. Damit der Verkehr kurz vor den Festtagen nicht vollständig zum Erliegen kommt, rückt die gesamte Räumflotte des Winterdienstes aus. Zur Arbeit der Fahrer gehört auch die Dokumentation der Einsätze. Die Betriebe belegen damit bei Rechtsstreitigkeiten, dass sie ihre Verkehrssicherungspflicht erfüllt haben. Bisher mussten die Fahrer die Einsätze handschriftlich erfassen. Das kostete nicht nur Zeit, sondern war auch anfällig für Flüchtigkeitsfehler.

Abhilfe kann hier eine M2M-Lösung für das Flottenmanagement vom Telekom-Partner Idem Telematics schaffen: Sie verringert die Zahl der Fehler und erleichtert den Fahrern die Arbeit. Ein Bordrechner, ausgestattet mit Mobilfunk- sowie GPS-Modul, ist mit der Steuerungstechnik des Fahrzeugs verbunden. Das Gerät erfasst neben dem aktuellen Standort auch Parameter wie die Position des Räumschilds oder den Status der Streuanlage und übermittelt diese Informationen über das Telekom-Mobilfunknetz an einen Server. In der Zentrale kann der Disponent die Routen samt Räum- und Streuverhalten mittels einer Software nachvollziehen. Im Cockpit ist zudem ein Touchscreen verbaut, der ähnlich wie ein Navigationssystem die geplante Route anzeigt. Die Zentrale kann die Fahrer so besser koordinieren.

Lückenlose Sendungsverfolgung

Desweiteren wird auch eine Einkaufstour in der Vorweihnachtszeit trotz schneefreier Straßen zur Herausforderung. Dichter Verkehr und überfüllte Parkplätze stellen Autofahrer alljährlich vor eine Geduldsprobe. Die Telekom und ihr Partner Kiunsys wollen das mithilfe von vernetzten Parkplätzen ändern. Die Idee: Sensoren messen, ob ein Parkplatz frei oder belegt ist, und senden diese Information an einen Server. Eine App zeigt dann den Weg zum nächsten freien Parkplatz und beschleunigt die Suche. Da die Parkplatzsuche rund 30 Prozent des Verkehrs in Innenstädten ausmacht, verringert die Lösung gleichzeitig auch das Verkehrsaufkommen.

Wer dem hektischem Treiben in der Innenstadt aus dem Weg gehen will, bestellt die Geschenke meistens online. Transport- und Logistikunternehmen arbeiten in der Adventszeit auf Hochbetrieb. Zum Glück sind die Zeiten vorbei, in denen sich die Fahrer Lieferungen mit Klemmbrett, Formular und Kugelschreiber abzeichnen lassen mussten. Eine Lösung von Kratzer Automation erfasst, dokumentiert und optimiert den gesamten Lieferprozess lückenlos. Mit einem Mobilfunkmodul ausgestattete Scanner übermitteln während der Auslieferung kontinuierlich Daten in Echtzeit an die Server – von der Unterschrift der Empfänger über die Dokumentation der abgelieferten Pakete bis hin zu den Geo-Positionen der Fahrzeuge. Über ein Webportal kann der Empfänger genau verfolgen, ob seine Lieferung noch passend zum Fest eintrifft.

Ist der Empfänger zum Zeitpunkt der Zustellung nicht zugegen, verbrachten die Pakete die Feiertage bisher in der nächsten Filiale oder in der Wohnung des Nachbarn. Hier setzt der Paketbutler der Telekom an. Dabei handelt es sich um ein Gerät, mit dem sich Pakete auch in Abwesenheit des Empfängers einfach und sicher entgegennehmen lassen. Es wird am Tag der Zustellung an der Wohnungstür befestigt. Wenn der Zusteller das Paket darin deponiert hat, erhält der Empfänger die Nachricht, dass sein Paket angekommen ist. Sobald der Empfänger zuhause ist, kann er das Paket dann entnehmen, als Geschenk verpacken und unter den Tannenbaum legen.

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