Einheitlicher Markenauftritt

Marketing-Resource-Management-Software für Steiff

Daniel Barth, Geschäftsführer der Margarete Steiff GmbH, berichtet von der Software-Einführung für einen kanalübergreifenden, einheitlichen Markenauftritt des Unternehmens

Daniel Barth, Geschäftsführer der Margarete Steiff GmbH

„Auch für das Offline-Marketing stellt das MRM die Medien- und Bilddatenbank zur Verfügung und steuert den Veröffentlichungsprozess bei der Erstellung von Marketing-Hilfsmitteln wie Handouts für den Vertrieb, Produktflyer oder Kataloge.“ Daniel Barth, Geschäftsführer der Margarete Steiff GmbH

ITM: Herr Barth, kürzlich haben Sie sich für eine Marketing-Resource-Management-Software (MRM) entschieden. Warum war dies aus Ihrer Sicht notwendig?
Daniel Barth:
Die Einhaltung eines einheitlichen Markenauftritts und einer konsistenten Produktkommunikation wird aufwendiger. Das liegt daran, dass die Anzahl der Kanäle immer größer und Vertriebsmodelle komplexer werden. Damit wachsen auch die Anforderungen an die IT, da die meisten Marketing- und Vertriebsprozesse heute IT-gestützt ablaufen. Wir setzen die Lösung von Frinch als zentrales System zum Verwalten von Media Assets, Marketing- und Produktinformationen sowie der damit verbundenen Prozesse und Workflows ein. Durch die Konsolidierung auf eine zentrale Plattform profitieren wir von geringen Prozesskosten sowie der Optimierung der Marketing-Aktivitäten.

ITM: Welche Aufgaben übernimmt die Software?
Barth:
Das MRM führt Produktdaten sowie MarketingMaterialien aus unterschiedlichen Systemen zentral zusammen und stellt sie für den Webshop, das Händlerportal oder den Vertrieb bereit. Als „Single Point of Administration“ verwaltet es Materialien wie Kataloge und Vertriebsflyer sowie die Produktinformationen für den Onlineshop. Die Software löste nicht nur unser bisheriges Product Information Management (PIM) ab, es steuert beispielsweise auch die Produktgruppengliederung (Shop Tree) und konsolidiert nachgelagerte Prozesse wie die Produktkategorisierung oder Cross-Selling-Empfehlungen. Diese Daten ergeben zusammen mit den Produktinformationen wie Größe, Farbe und Artikelnummer aus zwei ERP-Systemen (SAP und Futura) die Gesamtdarstellung eines Produktes.

ITM: Also ein Werkzeug für das Online-Marketing?
Barth:
Nein, nicht nur. Für das Offline-Marketing stellt das MRM die Medien- und Bilddatenbank zur Verfügung und steuert den Veröffentlichungsprozess bei der Erstellung von Marketing-Hilfsmitteln wie Handouts für den Vertrieb, Produktflyer oder Kataloge. Hierfür stehen den Mitarbeitern Templates zur Verfügung, mit denen sie Verkaufsunterlagen zusammenstellen und aufbereiten können, ein sogenanntes On-demand Product Information Publishing. Über ein Indesign-Plugin haben wir auch externe Grafikdienstleister in den Publishing-Prozess eingebunden.

ITM: War die Software-Auswahl im Nachhinein betrachtet die richtige?
Barth:
Absolut, wir haben unser Ziel erreicht. Heute arbeiten wir mit einer crossmedialen Datentransparenz – von den Rohdaten bis zum angereicherten Content, vom Printprodukt über das Händlerportal bis hin zum E-Shop. Dabei hilft uns beispielsweise das Modul „Share“, eine integrierte Datenaustauschlösung. Sie ermöglicht uns eine automatisierte Aufbereitung unserer Produktdaten und Media Assets sowie einen durchgängigen Workflow. Da gingen in der Vergangenheit, beispielsweise beim Saisonwechsel, viele E-Mails zwischen allen Beteiligten hin und her, wurden Bilder händisch aufbereitet, mit Metadaten versehen und online gestellt. Entsprechend hoch waren der Abstimmungsaufwand und die Fehleranfälligkeit im Sinne einer einheitlichen Produkt- und Markenkommunikation.

Bildquelle: Steiff

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