Neues Crm-System

Mehr Feuer für Vertrieb und Service

Ebner Industrieofenbau, Anbieter von Wärmebehandlungsanlagen der Metallhalbzeugindustrie, nutzt ein neues Customer-Relationship-Management-System, um seine kundenbezogenen Geschäftsprozesse eins zu eins abbilden und steuern zu können. Dabei profitieren seit Anfang 2018 125 Nutzer von der Plattform für Marketing, Vertrieb und Service.

  • Mehr Feuer für Vertrieb und Service

    Im Frühjahr 2018 ging eine neue CRM-Lösung bei Ebner in den Live-Betrieb.

  • Fabrikanlage von Ebner Industrieofenbau

    Das Familienunternehmen aus Österreich gilt als Branchenführer für Wärmebehandlungsanlagen der Metallhalbzeugindustrie.

  • Bernhard Dellekart, Executive Vice President Customer Services und Back Offices bei Ebner Industrieofenbau

    Bernhard Dellekart, Executive Vice President Customer Services und Back Offices bei Ebner Industrieofenbau

Als global agierendes, inhabergeführtes Familienunternehmen ist die Ebner Indus-trieofenbau GmbH internationaler Branchenführer für Wärmebehandlungsanlagen der Metallhalbzeugindustrie. Der Mittelständler hat sich auf die Forschung, Entwicklung, Produktion, Montage, Inbetriebnahme und den Service von entsprechenden Anlagen für die Stahl-, Aluminium- und Buntmetallindustrie spezialisiert. Dabei stellt das Unternehmen Komplettlösungen vom Glühaggregat über das Materialhandling bis zur integrierten Prozessautomation bereit. An seinem Hauptsitz im österreichischen Leonding verarbeitet Ebner jährlich 2.500 Tonnen Stahl und hochwarmfeste Sondermaterialien zu Industrieofenanlagen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Um die damit verbundenen komplexen Prozesse ganzheitlich abzubilden, benötigte das Unternehmen eine leistungsfähige Lösung für das Customer Relationship Management (CRM). Diese sollte als Plattform für Marketing, Vertrieb und Service durchdachte Funktionen für die Kontakt- und Adressverwaltung sowie Möglichkeiten zur reibungslosen Abwicklung der Serviceprozesse bieten. Zudem musste sich das System nahtlos an die bestehende SAP-Umgebung anbinden lassen und Tools für Vertrieb und Leadmanagement unterstützen. Auch Marketingkampagnen, Medienversandaktionen und die Event-Planung wollte Ebner mit der Lösung steuern. Die Entscheidung fiel zugunsten des CRM-Systems von Adito.

Vernetzte Abläufe schaffen

Im Frühjahr 2018 ging die neue CRM-Lösung in der ersten Phase in den Live-Betrieb. Seitdem arbeiten 125 Nutzer in Österreich, den USA und China erfolgreich mit Adito. Das System wird abteilungsübergreifend als Plattform für verschiedene Prozesse genutzt. Bis Mitte 2019 sollen insgesamt 450 User mit dem System arbeiten. In Zukunft ist geplant, weitere Abteilungen wie Logistik, Einkauf und das Online-Marketing anzubinden.

Ebner Industrie-ofenbau
Branche: Industrie
Standorte: Österreich, USA, China, Indien
Gründungsjahr: 1948
Mitarbeiter: 1.300

„Dank der CRM-Lösung profitieren wir von komplett vernetzten Abläufen, einer bisher nicht gekannten Transparenz und einer 360-Grad-Sicht auf die Geschäftsprozesse. Zudem ist nun auch ein durchgängiger Informationsfluss zwischen allen Abteilungen gewährleistet. Und schließlich können wir unser CRM-basiertes Geschäft weitgehend automatisieren, was unsere Effizienz steigert“, erklärt Bernhard Dellekart, Executive Vice President Customer Services und Back Offices bei Ebner Industrieofenbau.

Kurz und knapp

Bernhard Dellekart
Alter: 44 Jahre  |  Hobbys: Kochen, Grillen, Sport und Angeln
Ausbildung und Werdegang: Mechatroniker, Management Sales, Management Customer Service, unabhängiger Unternehmensberater für IT-Projekte
Derzeitige Position: Executive Vice President Customer Services und Back Offices, Unternehmensberater

In unserem Betrieb spielt die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) ...
... in der gesamten Wertschöpfungskette eine wichtige Rolle. Durch neue Technologien können wir Prozesse automatisieren, die jahrzehntelang manuell bearbeitet wurden – sowohl intern als auch extern. Ein Beispiel ist der aufwendige Service- und Ersatzteilprozess: Hier müssen die unterschiedlichsten Systeme zusammenspielen. Eine kluge Verbindung von ERP, CRM, Dokumentenmanagement, Anlagendokumentation, Serviceplattformen und Webshop nimmt aus dem gesamten Prozess die manuellen Eingriffe und schafft eine unbeschreibliche Verbesserung der Datenqualität.

In unserer Branche muss IT-seitig ...
... aufgrund der hohen Wichtigkeit in allen Bereichen investiert werden. Ein Schwerpunkt liegt bei Plattformen für unsere Kunden, Service- und Remote-Tools und Schnittstellen zwischen den unterschiedlichsten Systemen.

Die notwendigen Mittel vorausgesetzt würde ich sofort ...
... in eine ganzheitliche Serviceplattform investieren. Aufgrund meines Customer-Service-Hintergrunds – also die Kundenbetreuung nach der Lieferung einer Anlage in den Bereichen Ersatzteile, Services, Upgrade und Rebuild – und der Marktanforderungen sollten hier alle sehr individuellen Bereiche des Aftersales vereint werden.

Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich, dass ...
... sie über den Tellerrand blicken und individuell auf die Anforderungen des Kunden eingehen. Eine Lösung muss sich immer an die Prozesse des Kunden anpassen und nicht umgekehrt.

Optimaler Support zeichnet sich dadurch aus, dass …
... während der Implementierung agil auf die Anforderungen des Projekts und des Tagesgeschäfts beim Kunden eingegangen wird.

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