Machine Learning und Cyber Defense Services

Mehr Sicherheit für Netzwerklösungen

Cyberkriminelle setzen bei Angriffen oft auf getarnte Schadprogramme. Neue G-Data-Businesslösungen mit integrierter Deepray-Technologie wollen dieses Cybercrime-Businessmodell durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Machine Learning zerstören.

Mehr Sicherheit für Netzwerklösungen

Mithilfe von Technologien wie Deep Learning oder KI soll in Zukunft Malware schneller erkannt und die Unternehmens-IT besser abgesichert werden können.

Virtuelle Umgebungen lassen sich laut Unternehmen durch VM Security ab sofort ressourcenschonend absichern. Für Partner und IT-Dienstleister hat der Sicherheitsanbieter die Mandantenfähigkeit in seine Managed Endpoint Security und seine Endpoint Protection Business integriert, um deren Arbeit zu erleichtern.

Mit Deepray sollen die IT-Sicherheitslösungen getarnte Schaddateien früher als gewöhnliche Technologien erkennen und durch das Business-Lineup 14.2 Schäden durch Malware frühzeitig verhindern können, wie der Anbieter mitteilte. Andreas Lüning, Gründer und Vorstand von G Data, geht davon aus, dass schnelllebige Malware-Kampagnen so effektiver abgewehrt werden könnten und dass durch das Ausbleiben der Infektion vieler Endpoints Cyberkriminellen ihre wirtschaftliche Grundlage genommen wird.    

Unternehmensschutz durch Machine Learning und künstliche Intelligenz

Die neuen Businesslösungen sind mit Deepray ausgestattet, wodurch sie verschleierte Schaddateien zügig erkennen und so zum Schutz der Unternehmens-IT beitragen können sollen.  Dafür wird ein dafür ein neuronales Netz genutzt, das mit einem Algorithmus arbeitet, der laufend durch adaptives Lernen und die Fachkenntisse der Mitarbeiter trainiert werde, um Malware effizient zu erkennen. 

Virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI) kommen in vielen Unternehmen zum Einsatz. Die Absicherung mittels Antivirenlösungen ist aus Administratorsicht aber kompliziert und beansprucht durch die regelmäßigen Signaturupdates viele Ressourcen. Mit der neuen Technologie VM Security sollen virtuelle Umgebungen über einen Remote Scan Server geschützt werden. Dazu kommt auf den virtuellen Clients jeweils ein signaturloser Light Agent zum Einsatz - ein Sicherheitsprodukt mit Technologien wie Deepray oder Antiransomware. Lediglich die signaturbasierten Scanvorgänge werden an den Scanserver ausgelagert. Dadurch sollen Kosten für Hardware und Wartungsaufwand eingespart werden. Das Produkt unterstützt die Virtualisierungs-Plattformen Microsoft HyperV und VMware vSphere.

Zentrale Steuerung in einer Instanz

IT-Systemhäuser kümmern sich um die IT-Sicherheit zahlreicher Kunden und verwalten deren IT-Security-Architektur. Der Sicherheitsanbieter hat daher die Mandantenfähigkeit in seine Managed Endpoint Security und in die Endpoint Protection Business eingebaut und möchte damit seinen Partnern die Arbeit zu erleichtern. Dank der Mandantenfähigkeit können die Sicherheitslösungen mehrerer Kunden oder Standorte in einer einzigen Instanz verwaltet werden. Dadurch sollen sich Zeit und Speicherkapazität eingespart werden können.

Bild: gettyimages/iStock

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