Einfach anschließen und loslegen

Miniserver von Protonet

NAS-Laufwerke oder Miniserver werden auch in kleinen Unternehmen immer beliebter. Die aktuelle Sicherheitslage hilft den deutschen Herstellern.

Der Miniserver von Protonet

Der einfachste Server der Welt: Aufstellen, anschließen, fertig. So ungefähr kann ein kleines Unternehmen den Protonet-Miniserver in Betrieb nehmen. Das ist ein erstaunlich kleiner Kubus in schickem Retro-Orange, der in verschieden Varianten mit vier bis 16 Terabyte und Dual- oder Quadcore-Prozessor geordert werden kann.

Die lokal in Hamburg gefertigte Hardware bietet neben der Serverfunktion auch einen leistungsstarken WLAN-Router, der geschlossenes, internes WLAN und ein zusätzliches Gäste-WLAN erzeugen kann. Trotz der Leistungsfähigkeit: Dank eigens entwickelter Passivkühlung arbeitet dieser Server stromsparend und leise.

Kern der Protonet-Box ist eine vom Hersteller entwickelte Software mit einer benutzerfreundlichen Browser-Oberfläche. Sie ist erweiterbar mit diversen Protonet-Apps wie einem Team-Kalender oder Apps anderer Anbieter (etwa CRM-Tools).

Im Zentrum der Oberfläche stehen so genannte "Channels", die eine Struktur aus Abteilungen, Kunden, Projekten oder Aufträgen nachbilden. Der gemeinsame Zugriff auf Dokumente sowie eine Art internes soziales Netzwerk sind die Hauptfunktionen des Miniservers, der somit eine ähnliche Zielgruppe wie Netzwerkfestplatten anvisiert.

Der Protonet-Miniserver kann aber auch als ”Personal Cloud” arbeiten. Dank eines eigenen Weiterleitungsdienstes ist jede Protonet-Box auch aus dem Internet heraus zu erreichen. Die Daten werden dabei verschlüsselt übertragen und gespeichert.

In der näheren Zukunft will der Hersteller die Benutzeroberfläche erweitern und außerdem mobile Apps anbieten. Dafür hat sich kleine Hamburger Startup Investoren auf der Crowdfunding-Plattform Seedmatch besorgt. Die Idee eines sicheren Servers für Unternehmen ohne große IT-Kompetenz kam an: Innerhalb von Stunden war das Crowdfunding-Ziel erreicht. Die Kampagne schloss mit 200.000 Euro Investitionen ab, das Vierfache der ursprünglich angepeilten Summe.

Bildquelle: Protonet

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