Interessengemeinschaft IGEM arbeitet mit Cobra-Lösung

Mit CRM-Software zum passenden Esel

Die Interessengemeinschaft für Esel- und Mulifreunde (IGEM) verwaltet nicht nur die Daten ihrer Mitglieder mit der neuen Customer-Relationship-Management-Lösung aus dem Hause Cobra – auch Zuchtklasse, Körpermaße und Wettbewerbsergebnisse der Tiere sind in der Datenbank jederzeit abrufbar.

In der „Interessengemeinschaft für Esel- und Mulifreunde in Deutschland e.V." gestalten mehr als 1.200 Halter, Züchter und Freunde von Eseln, Maultieren und Mauleseln aus allen Teilen Deutschlands die Partnerschaft mit diesen vielseitigen Tieren.

Der Verein, der sein ganzes Augenmerk auf Esel und Mulis richtet, organisiert bundesweit Veranstaltungen, führt Jugendliche an die Arbeit mit Eseln heran und versendet vierteljährlich die Vereinszeitschrift „Esel-Post“. Erklärtes Ziel sind Tierschutz sowie artgerechte Haltung und Nutzung von Eseln und Mulis. Die Umstellung auf das neue CRM-System soll die Organisation und Verwaltung erleichtern – und Freiräume für die Arbeit rund um das graue Huftier schaffen.


Datenabgleich gespart – dank Live-Zugriff


Zur Verwaltung ihres Adressbestands, mittlerweile bestehend aus mehr als 1.200 Haltern, Züchtern und Freunden von Eseln, Maultieren und Mauleseln, hatte die IGEM bereits die Lösung „Adress Plus“ im Einsatz. Mit wachsender Mitgliederzahl und einer zunehmend komplexen Aufgabenstellung sollte die Software so umgestellt werden, dass alle Beteiligten von ihrem jeweiligen Büro aus auf eine zentrale Plattform zugreifen können und damit ein aufwändiger, regelmäßiger Abgleich der Daten entfallen soll.

Infolgedessen wurde der Server zu einem Hoster verlegt. Nun greifen die Mitglieder des Vorstands über eine Citrix-Plattform auf die Adressen zu und verwalten auf diesem Wege alle Daten, ohne dass hierfür eine Synchronisation erforderlich ist, heißt es. Die Datenbank wurde entsprechend umgestellt.

Zuchtklassen in Zusatztabellen

Neben der Verwaltung aller Mitgliederadressen erfolgt der Versand der Mitgliedszeitschrift „Esel-Post“ und der Einladungen zu den Mitgliedertreffen über den Adressbestand der Datenbank. Damit soll automatisch dokumentiert sein, welches Mitglied angeschrieben wurde. Auch Anfragen und Antworten werden in der Kontakthistorie gespeichert und sind laut Anbieter so für alle Vorstandsmitglieder nachvollziehbar.

Mithilfe der neuen Lösung werden außerdem im Etiketten oder Mitgliederlisten ausgedruckt und Adressen beispielsweise nach Regionen recherchiert.

Neu ist, dass auch die Tiere in der Datenbank erfasst sind. So existiert eine Zusatzdatentabelle, in der alle von den Mitgliedern gemeldeten Esel und Mulis mit ihren Stammdaten eingetragen werden. Dabei war es wichtig, dass auch zusätzliche Informationen wie Zuchtklassen, Körpermaße und Wettbewerbsergebnisse der Esel und Maultiere abrufbar sind und schnell dem entsprechenden Tier und dessen Halter zugeordnet werden können.

Zudem unterstützt die neue Software Untertabellen, um Daten strukturiert anzulegen. In diesen Untertabellen trägt Bernd Schmutz, zuständig für das deutsche Eselstammbuch, nun die Ergebnisse der Wettbewerbe und die Körpermaße der Tiere, möglichst von Geburt bis zum aktuellen Datum, ein. Bei den Treffen legt eine Jury anhand von 15 Kriterien wie z.B. Gebiss, Bein- und Hufstellung oder Rücken, unter Berücksichtigung der in den Wettbewerben erreichten Punkte, die Einstufung der Tiere in die Zuchtklassen fest. Dabei geht es darum, die Nutzbarkeit der Tiere aufzuzeigen, die Eignung für die Zucht festzulegen und die erste Esel- und Mulidatenbank überhaupt zu erstellen, die auch wissenschaftlichen Zwecken dienen kann.
Da alle Daten der Tiere lückenlos erfasst werden, kann der Weg des Tieres von Geburt an nachvollzogen werden. Dank der Recherchefunktionen kann nun anhand eines Tieres der Besitzer ermittelt oder die Datenbank nach speziellen Zuchtklassen durchforstet werden.

Automatische Ermittlung der Zuchtklasse


Geplant ist nun in einem weiteren Schritt einen speziellen Erfassungsdialog zu erstellen, in dem die Bewertungen, Körpermaße und die Ergebnisse der Wettbewerbe eingetragen werden. Anhand dieser Infos kann über eine Zusatzprogrammierung automatisch die Einordnung eines Tieres in die entsprechende Zuchtklasse erfolgen. Für Bernd Schmutz bedeutet dies eine weitere Zeitersparnis und einen großen Schritt hin zur ersten umfangreichen Eseldatenbank in Deutschland: „Durch die Anpassungs- und Erweiterungsfähigkeit der Lösung haben wir die Flexibilität, unsere Datenerfassungs- und Auswertungsmöglichkeiten zu optimieren und auf Veränderungen zu reagieren.“

www.esel.org
www.cobra.de

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