Im rechten Licht

Mit Smart Lightning den Arbeitsplatz beleuchten

Schlechte Lichtverhältnisse im Büro können leidvolle Folgen – physisch wie psychisch – für den Menschen haben. Doch welche Art der Beleuchtung ist beim Arbeiten die richtige?

  • Lavigo + Pulse VTL, Waldmann

    Das Lichtmanagementsystem Pulse VTL von Waldmann setzt je nach Tageszeit natürliche Impulse, beginnend mit der Aktivierung am Morgen durch höhere Blauanteile im Licht.

  • Benq

    Für eine gleichmäßige und flimmerfreie Beleuchtung des Arbeitsplatzes sorgt die Smile-Curve-Technologie von Benq mit einer Lichtstärke von 500 Lux.

  • Luctra Flex

    Der integrierte Lithium-Ionen-Akku versorgt Luctra Flex bis zu vier Stunden mit Strom.

  • Luxo Linea, Glamox

    Mithilfe eingebauter Sensoren passt sich die LED-Stehleuchte Luxo Linea von Glamox energieeffizient den Lichtverhältnissen der entsprechenden Tageszeit an.

Von allen Informationen, die der Mensch täglich verarbeitet, werden gut 80 Prozent über die Augen aufgenommen. Wer im Büro viel Zeit vor dem Computerbildschirm verbringt, weiß wie sehr diese Tätigkeit das Sinnesorgan beansprucht. Das lange Schauen auf relativ kurzer Distanz kann bei schlechten Lichtverhältnissen zu Ermüdungserscheinungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Augenleiden und Kopfschmerzen führen. Die ergonomisch richtige Beleuchtung hingegen beeinflusst nicht nur die Stimmung sondern macht sich auch positiv bei Motivation, Leistungsfähigkeit und Produktivität bemerkbar.

Ausreichend Tageslicht

Licht und Helligkeit ermöglichen es nicht nur Dinge überhaupt wahrzunehmen, sondern haben zudem Einfluss auf den menschlichen Organismus, den Biorhythmus und insbesondere Auswirkungen auf den Schlaf-Wach-Rhythmus. Wo immer möglich, sollte daher natürliches Licht für die Arbeitsplatzbeleuchtung genutzt werden. Der Gesetzgeber schreibt zwar keine direkte Sichtverbindung nach außen vor, erwähnt aber ausreichend Tageslicht an jedem Arbeitsplatz. So gibt es laut Arbeitsstättenrichtlinie eine Mindestgröße der Fensterfläche – abhängig von der Raumtiefe und -größe. Gleichzeitig besagt die Bildschirmarbeitsverordnung, dass geeignete Lichtschutzvorrichtungen angebracht sein müssen, um störende Blendungen zu verhindern.

Weil Tageslicht nicht immer vorhanden ist – je nach Raumsituation und Jahreszeit – wird mit künstlichen Lichtquellen nachgeholfen. Das Arbeitsschutzgesetz schreibt vor, dass die Beleuchtung am Schreibtisch mindestens 500 Lux (lx) stark sein muss – bei einer gleichmäßigen Verteilung von Tages- und Kunstlicht sowie direkter und indirekter Quelle.

Dynamisches Licht

Das Motto „Gleiches Licht für alle“ ist bei der Mischung verschiedener Lichtquellen allerdings nicht umsetzbar. Stattdessen sollte jeder Arbeitsplatz bedarfsgerecht ausgeleuchtet sein.

Ratsam ist es, die Beleuchtung automatisch mit der Umgebungsbeleuchtung zu regulieren. Ein Licht-Management-System unterstützt dabei, das Tageslicht in seinem natürlichen Verlauf zu simulieren. Lichtfarbe und Helligkeit verändern sich dabei gleitend über den Tag hinweg. Das ist vorteilhaft, weil die Lichtfarbe (oder Lichttemperatur) Auswirkungen auf den Menschen hat: ein warmweißes Spektrum entspannt, Rotanteil regt den Geist an, ein höherer Blauanteil im Lichtspektrum – wie beim Tageslicht – aktiviert.

Um eine richtige und ergonomische Ausleuchtung der Arbeitsplätze zu gewährleisten, sollten Leuchtmittel regelmäßig überprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden. Durch Alterserscheinungen und Verschmutzungen verlieren diese mitunter ihre Leuchtkraft – und auch mit Blick auf den Energieverbrauch ist dies lohnenswert.


Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Beleuchtungsmethoden für das Büro (die passenden Fotos befinden sich in der Bildergalerie):

1. Biologische Wirksamkeit von Licht
Das Lichtmanagementsystem Pulse VTL imitiert den dynamischen Tageslichtverlauf und holt so das natürliche Lichterlebnis und dessen positive Wirkung an den Büroarbeitsplatz. In Kombination mit der LED-Stehleuchte Lavigo werden Büroräume mit einer biodynamischen Tageslichtnachführung versorgt. Im indirekten Lichtanteil verändern sich Helligkeit und Lichtfarbe, die neutrale Lichtfarbe (im Direktanteil) lässt sich nach Bedarf schalten und dimmen.

2. Augenschonende Beleuchtung
Weil das Lesen am elektronischen Bildschirm zum Alltag gehört, hat BenQ mit WiT eine spezielle E-Reading-Leuchte entwickelt. Mit einer stufenlos einstellbaren Farbtemperatur ist stets für das passende Licht gesorgt: Warmweiß für entspanntes Lesen, Neutralweiß für konzentriertes Arbeiten oder auch Tageslichtweiß für eine aktivierende Wirkung. Zusätzlich erfasst ein integrierter Sensor das Umgebungslicht und stimmt die Leuchtintensität der WiT darauf ab.

3. Für den mobilen Arbeitsplatz
Biologisch wirksames Licht dort wo es gebraucht wird, ohne Stromanschluss – das verspricht die mobile Luctra Flex dank Akku-Technik. Kalt- und warmweiße LEDs, gleichmäßige Lichtverteilung sowie ein breites Farbspektrum sorgen für die Beleuchtung in nahezu Tageslichtqualität. Lichtfarbe und Helligkeit lassen sich dem persönlichen Wohlbefinden abstimmen. Der Leuchtenkopf ist für die direkte oder indirekte Beleuchtung um 180 Grad drehbar.

4. Individuelles Licht
Eine individualisierbare Lichtsteuerung sowie eine einstellbare Farbtemperatur sind in Büroräumen notwendig. Die dimmbare LED-Stehleuchte Luxo Linea ist darüber hinaus mit Reflektoren und einer Dual-Layer-Prismenoptik ausgestattet, die eine asymmetrische Lichtleistung und minimale Blendung bieten. Das indirekte Licht ist für die allgemeine Raumbeleuchtung ausgelegt, das direkte Licht für die Beleuchtung des Schreibtisches. Zudem ist das Modell  mit dem Beleuchtungssystem „Tuneable white“ ausgestattet, das den menschlichen, tageszeitlichen Rhythmus unterstützt und somit die Konzentration erhöht und das allgemeine Wohlbefinden verbessern will.


Weil eine gleichmäßig hohe Beleuchtung im gesamten Raum häufig als unangenehm empfunden wird und zudem den Energieverbrauch erhöht, kommt meist eine Kombination aus drei Arten der Beleuchtung zum Tragen:


Raumbezogene Beleuchtung
Schafft an allen Stellen im Raum gleichmäßige Sehbedingungen. Sie ist unabhängig von der Anordnung der Arbeitsplätze.
› Mindestbeleuchtungsstärke: 300 lx

Arbeitsbereichsbezogene Beleuchtung
Bezieht sich auf den Arbeitsbereich (Schreibtisch, Besprechungstisch, spezielle Funktionsflächen) im engeren Sinne einschließlich der persönlichen Bewegungsfläche.
› Mindestbeleuchtungsstärke: 500 lx

Teilflächenbezogene Beleuchtung

Eine Teilfläche des Schreibtischarbeitsplatzes von mindestens 600 x 600 mm sollte stärker beleuchtet werden, um beispielsweise die Lesbarkeit gedruckter Vorlagen zu erhöhen.
› Empfohlene Beleuchtungsstärke: 750 lx

Quelle: www.buero-forum.de


Bildquelle: Waldmann, Benq, Luctra, Glamox

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