Studie von Payfit

Mitarbeiterkontrolle durch digitale HR-Tools?

Von Datenverwaltung, Anweisung von Gehältern bis zur Urlaubsplanung – die Aufgaben in den Personalabteilungen sind vielfältig. Das zunehmende Zusammenwachsen der globalen Märkte wie auch die sich verändernden Ansprüche heutiger Mitarbeiter lassen die Einsatzbereiche der HR-Manager stetig wachsen.

Personalmanagement-Tools sollen Zeit sparen.

Bieten HR-Tools eine Möglichkeit für Führungskräfte, ihre Mitarbeiter zu kontrollieren?

Eine kürzlich von Payfit durchgeführte Studie hat ergeben, dass bereits fast die Hälfte der befragten Arbeitgeber in Deutschland, Frankreich und Spanien auf digitale Management-Lösungen setzen. Und dennoch haben bislang weniger als die Hälfte der Angestellten dieser drei Länder ein Personalmanagement-Tool genutzt. In Deutschland sind es 44 Prozent; in Spanien (41 Prozent) und Frankreich (46 Prozent) verhält es sich ähnlich.

86 Prozent der deutschen Manager, die solche Tools allerdings bereits verwenden, sehen die Nutzung dieser als wichtigen Bestandteil für den erfolgreichen und reibungslosen Ablauf in Unternehmen. Auch 87 Prozent der deutschen Mitarbeiter, die so immer auf ihre Daten zugreifen können, informiert bleiben und in Personalarbeit integriert werden, sind überzeugt von den Vorteilen. Insgesamt sehen die Befragten in allen drei Ländern die Tools als essentiell für ein effizientes Management des Unternehmens. Die spanischen und französischen Angestellten sind dabei mit über 90 Prozent weitaus mehr überzeugt als die Deutschen (79 Prozent).

Was klingt weniger zeitaufwendig? Das Dokument für den Urlaubsantrag suchen, drucken, händisch ausfüllen, zur Personalabteilung bringen und auf die Genehmigung warten versus Antrag digital ausfüllen, abschicken und per E-Mail über die Genehmigung informiert werden. Alle sind sich zu 90 Prozent darüber einig, dass Personalmanagement-Tools allen im Unternehmen Zeit sparen.

40 Prozent der deutschen Befragten geben an, dass es für Mitarbeiter eine Möglichkeit ist, sich bei ihren Vorgesetzten Gehör zu verschaffen. 17 Prozent hingegen geben an, dass diese Tools eine Möglichkeit für Führungskräfte sind, ihre Mitarbeiter zu kontrollieren. Während die Spanier weniger von einem Kontrollgedanken ausgehen (13 Prozent), stehen französische Arbeitnehmer dem teilweise skeptischer gegenüber, da sie einen Eingriff in ihre Privatsphäre vermuten (46 Prozent). Dabei sehen die spanischen und deutschen Arbeitnehmer keinen Unterschied zum Offline-Management.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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