Digitales Bonussystem

Motivationsanreize schaffen

Eine mobile Cloud-App sorgt beim Autohaus Bartmann für die reibungslose Auszahlung von Boni an die Mitarbeiter.

  • Verkäufer im Autohaus Bartmann

    Neben einem leistungsfördernden Arbeitsklima setzt vor allem ein gestaffeltes Bonussystem zusätzliche Motivationsanreize für die Mitarbeiter. ((Bildquelle: Autohaus Bartmann))

  • Mitarbeiter im Autohaus Bartmann

    Gleich zum Start des Systems waren die beiden größeren Standorte mit zusammen 80 Mitarbeitern dabei. ((Bildquelle: Autohaus Bartmann))

Mit seinen gut 140 Mitarbeitern zählt das Autohaus Bartmann zu den alteingesessenen Mercedes-Benz-Partnern in Südhessen. An drei Standorten in Pfungstadt, Rüsselsheim und im Saarland werden Neu- und Gebrauchtfahrzeuge vom Coupé bis zur Großraumlimousine verkauft und ebenso wie Reisemobile und Lkws auch gewartet.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Neben einem leistungsfördernden Arbeitsklima setzt vor allem ein gestaffeltes Bonussystem zusätzliche Motivationsanreize für die Mitarbeiter. „Allerdings muss man sagen, dass der bisherige Jahresbonus keine reine Freude für alle Beteiligten war“, berichtet Geschäftsführer Thomas Bartmann. „Das Unternehmen hatte viel Aufwand mit der Abrechnung und nach allen Abzügen kam am Ende doch eine niedrigere Auszahlung heraus, als sich mancher erhofft hatte.“

Das Autohaus Bartmann

  • Branche: Kfz-Handel und -Service
  • Standorte: Pfungstadt, Rüsselsheim und Lebach im Saarland
  • Gründungsjahr: 1968
  • Gesamtmitarbeiterzahl: 145

Auf der Suche nach steuer- und abgabenoptimierten Alternativen galt für den Chef von Anfang an die Prämisse, sich keinen zusätzlichen Verwaltungsaufwand einzuhandeln. „Wir wollen bei uns definitiv keine Restaurantbelege, Tankquittungen oder Friseurrechnungen verarbeiten und Jahre später einem Prüfer präsentieren müssen.“ Auch die üblichen Gutschein- oder Kreditkartensysteme schieden deshalb aus. „Erst mit der mobilen App Trebono hat sich die Möglichkeit ergeben, auch Vorteile der Nettolohnoptimierung zu nutzen und den Aufwand für die Bonuszahlung im Unternehmen sogar zu reduzieren“, erläutert Bartmann seine Entscheidung, die neue Lösung einzuführen und den Jahresbonus 2018 als Sachbezug auszuzahlen. „Mit moderner App und Bündelung von Durchführung und Dokumentation bei einem externen Cloud-Dienstleister entsteht für Mitarbeiter wie Unternehmen eine zeitgemäße Transparenz.“

Monatliche Kostenpauschale

Gleich zum Start des Systems waren die beiden größeren Standorte mit zusammen 80 Mitarbeitern dabei. Die Einrichtung erfolgte durch Hochladen einer Excel-Datei mit den Mitarbeiter- und Bonusdaten in das Trebono-Admin-Portal. „Da war selbst die Information der Mitarbeiter noch mehr Aufwand“, so Bartmann. „Was letztlich überzeugt, ist der simple Faktencheck: Netto bleiben zwischen 25 und 40 Prozent mehr vom Bonus übrig – bei gleichem Budget für das Unternehmen.“ Die monatliche Kostenpauschale pro Mitarbeiter für die Nutzung des Trebono-Service hat der Kaufmann dabei bereits einkalkuliert.

Desweiteren ist in der vom Mitarbeiter genutzten App das Autohauslogo hinterlegt. Dabei muss der Mitarbeiter dafür sorgen, mit seinem Smartphone im Lauf des Monats genügend Quittungen abzulichten, um den vereinbarten Bonusbetrag zu erreichen. Nähert sich das Monatsende und es fehlen noch Belege, erinnert die App daran. Passende Ausgaben zu finden, fällt nicht weiter schwer – immerhin können für das im Autohaus genutzte Modul „Sachbezug“ vom Einkauf im Supermarkt bis zur Handwerkerrechnung nahezu alle Kosten geltend gemacht werden und landen am Monatsende netto für brutto auf der Gehaltsabrechnung.

Die Nutzer haben daran Geschmack gefunden und würden das Modell gern ausweiten. „Schon in der ersten Woche haben einige angefragt, ob sie nicht beispielsweise auch das Weihnachtsgeld über Trebono ausgezahlt bekommen können“, berichtet Thomas Bartmann. „Mit den vielen unterstützten Bonusmodulen wird in Zukunft sicher noch so manche Gestaltung machbar sein.“ Mit dem Ausrollen der Lösung in der dritten, rechtlich als eigenes Unternehmen geführten Niederlassung will er nun möglichst schnell die Grundlage dafür legen.

Thomas Bartmann

  • Alter: 56 Jahre
  • Hobbys: Skilaufen und Tennis
  • Ausbildung und Werdegang: Diplom-Ingenieur für Maschinenbau, Mitglied der internationalen Nachwuchsgruppe bei Daimler
  • Derzeitige Position: geschäftsführender Gesellschafter beim Autohaus Bartmann

In unserem Betrieb spielt die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) ...
... in allen Bereichen eine wichtige Rolle. Wenn unsere IT nicht läuft, können wir den Betrieb schließen.

In unserer Branche muss IT-seitig in der Regel am meisten in ...
… die Datenqualität und die regelmäßige Weiterbildung der Mitarbeiter investiert werden. Außerdem in die permanente Aktualisierung der Herstellerschnittstellen.

Die notwendigen Mittel vorausgesetzt würde ich sofort ...
... einen durchgängigen, papierlosen Serviceprozess anstoßen, in dem von den Diagnosesysteme über Auftrags- und Rechnungssysteme bis zur Dokumentation alles so miteinander verzahnt ist, dass die Daten automatisch an den nächsten Prozessschritt weitergegeben werden. Am Ende gäbe es eine rechtssichere Archivierung, die sowohl vom Finanzamt als auch von den Herstellern akzeptiert wird.

Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich, dass ...
… sie in erster Linie die Interessen ihrer mittelständischen Kunden im Blick behalten und nicht nur die Anforderungen der Global Player erfüllen.

Optimaler Support zeichnet sich dadurch aus, dass ...
… man in einem dringenden Fall auch mal einen Menschen ans Telefon bekommt und nicht nur ein elektronisches Ticket ins Nirvana verschickt.

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