Die Digitale Zukunft

Nachhaltig vorbereitet: Prozesse optimieren mit SAP

Der Tiefkühlkostspezialist Frosta optimiert interne Prozesse und setzt dabei auf ein modernes ERP-System und Cloud Computing. Das Ziel: eine hohe Prozessautomatisierung.

  • Produktionshalle der Frosta AG

    Mithilfe eines neuen ERP-Systems will die Frosta AG Schritt für Schritt interne Geschäftsprozesse optimieren und weiter wachsen.

  • Die Frosta AG Firmenzantrale

    Die Frosta AG hat ihren Hauptsitz in Bremerhafen und wurde 1961 gegründet.

  • Die Frosta AG live bei der Produktion

    Die nächsten Ziele der Digitalisierung stehen schon fest: Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Blockchain will Frosta die Lieferkette noch transparenter machen

  • Ben Windhorst, DTO & IT Director bei der Frosta AG

    Ben Windhorst, DTO & IT Director bei der Frosta AG im Kurzinterview.

Von Fisch über Fleisch und Gemüse bis zu veganer Kost: Die Frosta GmbH ist mit Fertiggerichten in Deutschland, Polen, Österreich, Italien und Osteuropa erfolgreich. Seit Jahren verzichtet der Hersteller auf sämtliche Zusatzstoffe und Aromen und gibt die Herkunftsländer aller verwendeten Zutaten an. Die Transparenz zahlt sich aus. Dank klarer Verpflichtung zur Nachhaltigkeit wächst das Unternehmen und seine Umsätze steigen kontinuierlich. Um die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben, hat Frosta das ERP-System SAP S/4Hana und die SAP Cloud Platform eingeführt und optimiert nun Schritt für Schritt interne Geschäftsprozesse.

Datenintegration als Basis für die Digitale Transformation

Ziel dieser Implementierung ist es, historisch gewachsene, zum Teil noch analoge Prozesse zu modernisieren und zu vereinheitlichen. Eine wichtige Voraussetzung ist dabei eine umfangreiche Datenintegration. „Unsere Entscheidung fiel vor allem zugunsten SAP aus, weil uns eine ganzheitliche Integration über alle Bereiche hinweg wichtig war. Nur so können wir unsere Geschäftsprozesse nachhaltig digitalisieren und transformieren“, sagt Ben Windhorst, DTO & IT Director bei Frosta. Also führte das Unternehmen das neue ERP-System ein, um zukünftig Daten in Echtzeit auswerten und Geschäftsprozesse effizienter über einzelne Fachabteilungen hinweg gestalten zu können.

Die größten Herausforderungen der Implementierung: Die IT-Experten mussten die technische Machbarkeit prüfen und etliche Eigenentwicklungen anpassen – also eine Vielzahl von unterschiedlichen Systemen mit mehreren Schnittstellen zusammenführen. Hinzu kam die gleichzeitige Einführung der Cloud-Plattform, die nach dem Greenfield-Ansatz implementiert wurde. Bei diesem Ansatz werden alle Unternehmensprozesse neu aufgesetzt und nur die Daten übernommen. Neue Funktionalitäten werden bei Frosta bewusst nur noch auf der Plattform entwickelt, um neue und schlanke Prozessstrukturen zu definieren.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Ohne die Mitarbeiter geht es nicht

Damit die Mitarbeiter möglichst langfristig von den Veränderungen profitieren, wollte Frosta sie möglichst frühzeitig in den Prozess einbinden. Bereits in der Vorbereitungsphase wurde dafür aus jedem Fachbereich ein Experte rekrutiert, der sein Team durch die Digitale Transformation begleitet. Als Bindeglied zwischen Technologie und Unternehmen leitet er gleichzeitig die Transformation der internen Prozesse seines Fachbereichs. In vielen Workshops und Trainings stehen diese „Digital Transformer“ im engen Austausch miteinander und arbeiten gemeinsam daran, Prozesse durchgängig und integriert zu gestalten – immer mit entsprechender Unterstützung des Managements.

Die nächsten Ziele der Digitalisierung stehen schon fest: Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Blockchain will Frosta die Lieferkette noch transparenter machen und Verbraucherwünsche in Zukunft deutlich schneller und individueller umsetzen.

Ben Windhorst im Interview
Alter: 37 Jahre
Hobby: Technologie und Reisen
Werdegang: von 2013 bis 2017 IT Director bei General Cable, von 2017 bis 2019 IT Director bei der Prysmian Group
Derzeitige Position: DTO & IT Director bei der Frosta AG

KURZ UND KNAPP …

In unserem Betrieb spielt die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) ...
… für die Kunden eine wichtige Rolle, weil sie immer individuellere Produkte wünschen und sich schnell und umfassend informieren möchten – beides geht nur mit moderner IT.

In unserer Branche muss IT-seitig in der Regel am meisten investiert werden in …
… das ERP-System. Daten müssen jederzeit abrufbar sein, um einen reibungslosen Geschäftsablauf zu garantieren.

Die notwendigen Mittel vorausgesetzt würde ich sofort folgendes ITK-Projekt anstoßen …
… ein Customer-Experience-Projekt. Das Geschäftsfeld Experience Management ist sehr spannend und definitiv ein Zukunftsthema für uns.

Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich …

… bezahlbare und leistungsfähige IT-Lösungen mit hoher Datenintegration, damit Ende-zu-Ende-Prozesse realisiert werden können.

Optimaler Support zeichnet sich dadurch aus, dass …
… ein kompetenter Partner an unserer Seite steht und uns mit technologischer Expertise bei der Digitalen Transformation begleitet.

Bildquelle: Frosta AG

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