WSW Wälzlager setzt auf Kumavision ERP

Neue Wege beschritten

Die WSW Wälzlager Wolfgang Streich GmbH & Co. KG ist in Europa die erste Adresse für Gelenklager und Gelenkköpfe. Bei der ERP-Software setzt WSW nicht länger auf eine individuell entwickelte Lösung, sondern auf die Kumavision-Branchen-Software für die Fertigungsindustrie.

Neue Wege beschritten

WSW Wälzlager beliefert den Musikinstru-menten- ebenso wie z.B. den Brücken- oder den Windkraftanlagenbau.

Von Musikinstrumenten über Bau- und Landmaschinen bis hin zu Brücken und Windkraftanlagen: Die Lager von WSW kommen in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz. Entwickelt werden diese von einem Team aus erfahrenen Technikern und Ingenieuren, gefertigt wird inhouse oder bei Partnerunternehmen. „Von der Beschaffung des Rohmaterials über die Zerspanung bis hin zur Beschichtung und Lieferung just in time mit kundenspezifischer Verpackung sowie Beschriftung können wir auf ein weltweites Netzwerk zurückgreifen“, führt Felix Rehberg, kaufmännischer Leiter bei WSW Wälzlager, aus. Seit 2016 setzt WSW auf eine eigene Fertigung mit 5-Achs-Fräs-Dreh-Bearbeitungszentren, um Kundenwünsche noch schneller und flexibler zu erfüllen. „Wir hatten eine individuell für uns entwickelte ERP-Software im Einsatz, die wir auf die neueste Version bringen wollten“, erinnert sich Rehberg. „Das war der Zeitpunkt, an dem wir uns entscheiden mussten: Investieren wir Zeit und Geld in ein Update und die Erweiterung der bestehenden Lösung oder suchen wir eine neue Software, die uns maximale Zukunftsfähigkeit bietet?“ Die Entscheidung war schnell getroffen und bei der Branchenlösung von Kumavision für die Fertigungsindustrie wurde WSW schließlich fündig. Basis der Branchen-Software ist die weltweit eingesetzte Plattform Microsoft Dynamics, die um zahlreiche Best-Practice-Prozesse für die Fertigung erweitert wurde. 

Von Anfang an dabei

Der Abschied von der gewohnten Software fiel nicht leicht. „Die größte Herausforderung war es, die Mitarbeiter davon zu überzeugen, dass die Individualanpassungen im neuen System nicht mehr zur Verfügung stehen“, erklärt Rehberg. Um die Bedenken der Anwender zu zerstreuen, wurden diese von Beginn an in das Projekt miteinbezogen. „In Workshops haben wir gemeinsam die Abläufe der Software durchgespielt und dabei gesehen, dass es gute Alternativen zu unseren bestehenden Prozessen gibt.“ Dieses Vorgehen hat sich ausgezahlt: Nach der erfolgreichen Umstellung konnten die Mitarbeiter sofort produktiv mit dem neuen ERP-System arbeiten. 

Mehr Effizienz und Transparenz

Automatisierte Prozesse unterstützen die Mitarbeiter an vielen Stellen. Treffen beispielsweise im Wareneingang die benötigten Teile ein, wird im Hintergrund der Fertigungsauftrag ausgelöst. Auch die verlängerte Werkbank profitiert von den neu eingerichteten Workflows: Umlagerungsauftrag und Fremdarbeiterbestellungen werden jetzt automatisch erstellt. „Das spart natürlich Zeit“, so Rehberg. „Viel wichtiger aber ist, dass wir jetzt jederzeit wissen, in welchem Fertigungsschritt sich Produkte befinden.“ 

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 12/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Mit der eigenen Fertigung ist auch das Lager gewachsen. Um die vorhandenen Lagerplätze optimal zu nutzen und eine effiziente Kommissionierung durchzuführen, hat WSW die Prozesse digitalisiert. „Mit der Branchen-Software können wir Lager und Logistik transparent steuern“, kommentiert Rehberg. Ein wesentlicher Bestandteil des ERP-Projekts war zudem die Integration von Scannern. „Mit dem Einsatz von Barcodes und mobilen Geräten erfassen wir alle zentralen Informationen wie Anzahl und Lagerplatz automatisch“, so Rehberg. 

Optimale Unterstützung

In Zukunft plant WSW die engere Anbindung der italienischen Tochterfirma Pavarini Components Srl. Auch hier setzt das Unternehmen auf die Unterstützung des Anbieters, der mit mehreren Standorten in Italien beste Voraussetzungen mitbringt. „Wir werden dieses Jahr auch noch die BI-Lösung Cubeware einführen, um auf Knopfdruck Auswertungen der verschiedenen Geschäftsbereiche zu erhalten“, gibt Rehberg einen Ausblick. „Zudem denken wir darüber nach, die Zusammenarbeit mit dem Collaboration-Tool Microsoft Teams zu digitalisieren.“ Ob kurzfristige Unterstützung bei auftretenden Fragen oder strategische Ausrichtung: Mit Kumavision als Partner blickt WSW entspannt in Richtung Zukunft. 

Bildquelle: WSW Wälzlager

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