Branchen-zusammenschluss Juweliere.de

Online-Handel: Vertikale Partnerschaften

Neben lokalen Marktplätzen gibt es auch Versuche, vertikale Partnerschaften mit Einzelhändlern aus einer Branche zu etablieren. Ein Beispiel ist die Online-Plattform „Juweliere.de“.

Juwelier bei der Arbeit

Über die allgemein verfügbaren Herstellerinformationen hinaus liefert der Juwelier subjektive Ergänzungen auf Basis seiner speziellen Fachkenntnis.

Gerade im Schmuck- und Uhrensegment sind diverse hochpreisige Marken gar nicht daran interessiert, ihre Produkte über Amazon zu „verscherbeln“, sondern achten sehr genau darauf, dass sie über den qualifizierten Fachhandel vertrieben werden. Natürlich sollten auch diese Fachhändler im Internet sichtbar werden, was über die Plattform geschehen soll.

Local Commerce im Internet

David Feller, Business Developer bei Juweliere.de, versteht unter Local Commerce denn auch die gemeinsame Nutzung des Internets, um eine relevante Menge an Online-/Offline-Verkäufen zu generieren. „Dabei meint gemeinsam nicht den Zusammenschluss mit dem Laden nebenan, sondern mit anderen Geschäften derselben Branche oder angrenzender Bereiche – theoretisch physisch weit voneinander getrennt.“ Ein klassisches Szenario für funktionierenden Local Commerce wäre, dass die Konsumenten auf welchem Wege auch immer auf den jeweiligen Einzelhändler aufmerksam werden.

Fachkenntnis als Basis

Das Konzept beruht darauf, dass auf den Seiten der teilnehmenden Händler über ein möglichst breites Produktsortiment individuell informiert wird. Über die allgemein verfügbaren Herstellerinformationen hinaus, wie sie gemeinhin auf Amazon zu finden sind, liefert der Juwelier subjektive Ergänzungen auf Basis seiner speziellen Fachkenntnis. Sollte ein Händler das Wunschprodukt eines Kunden nicht selbst vorrätig haben, kann er auf das Verbundnetzwerk zurückgreifen und rasch ein verbindliches Angebot erstellen, das explizit auch Beratung und Service des Fachhändler enthalten kann. „Über die Qualität des Angebots und die enge Zusammenarbeit bekommt am Ende jeder Plattformteilnehmer ein Stück vom Kuchen ab“, schließt Feller.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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