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PaaS für smarte E-Mobilität

Conrad Connect, ein Spin-off von Conrad Electronic, hat für das norwegische Energieunternehmen Fjordkraft einen Service im Rahmen der Platform-as-a-Service-Technologie (kurz PaaS) entwickelt. Mit ihr können Kunden ihre smarten Geräte steuern, verwalten und nun auch ihre Elektroautos mit der IoT-Plattform verknüpfen.

PaaS für smarte E-Mobilität

E-Auto beim Tanken

„Ganz gezielt unterstützen wir mit unserem Know-how andere Unternehmen, um deren Geschäftsmodelle digitaler, agiler und smarter zu machen“, erläutert CSO B2B Ralf Bühler. Seine Überzeugung: „Unternehmen müssen sich nicht zu einem Tech-Konzern entwickeln, um im Zuge der digitalen Transformation ihre IT agiler zu gestalten, Prozesse zu automatisieren oder smarte Geschäftsmodelle zu entwickeln.“ Auch Fjordkraft hat nicht eben mal eine vollumfängliche IoT-Plattform im Keller. „Derartige digitale Infrastrukturen selbst aufzubauen, braucht Jahre und kostet Zeit und viele Ressourcen. Ganz davon abgesehen, diese ständig einwandfrei am Laufen zu halten. Aus diesem Grund greifen immer mehr Unternehmen auf fertige Lösungen wie die von Conrad Connect zurück”, so Andreas Boes, Vice President des Anbieters. „Wenn sie die digitale Infrastruktur einfach buchen, statt selbst aufzubauen, sind sie sofort startklar.” Denn die Plattform bietet Unternehmen mit „Platform as a Service” die Technologie, die sie dafür brauchen. Sie funktioniert wie ein Baukastensystem. Mit ihr lassen sich Hunderte smarte Geräte und Dienste miteinander vernetzen. Je nachdem, was Kunden wie Fjordkraft benötigen.

Den günstigsten Strom tanken

Elektronische Lösungen und das Internet of Things (IoT) spielen in unserem Alltag eine immer größere Rolle. Die smarten Geräte sind mit dem Internet verknüpft und kommunizieren untereinander häufig über Funkprotokolle: Die Heizung, die sich automatisch dem Nutzungsverhalten der Bewohner anpasst und dabei die Wetterprognosen berücksichtigt. Oder eben das Elektroauto, das intelligent geladen werden will. Alle brauchen sie Strom! Eine Ressource, die kostbar ist. Gerade wenn man Energie durstige Geräte” wie ein E-Auto aufladen will, ist schlaues Energiemanagement wichtig.

Und so funktioniert die speziell fürs Energieunternehmen Fjordkraft und seine Kunden entwickelte Lösung fürs smarte Laden von Elektroautos: Nach einem langen Arbeitstag kommt man nach Hause. Das Elektroauto sagt: Batterie leer. Der Autobesitzer hängt es an die Ladestation und tankt auf. Doch wann kann er am günstigsten tanken? Der Strompreis ändert sich in Norwegen stündlich. Die Idee: Eine Anwendung, die den Ladeprozess dynamisch steuert. Um zur richtigen Zeit den günstigsten Strom abzugreifen, passt die Software den Ladevorgang automatisch an. Sie tankt das Auto dann auf, wenn es am günstigsten ist und macht Energiemanagement sowohl intelligenter als auch effizienter.

Mit IoT mehr aus dem Elektrofahrzeug holen

 

Conrad Connect erlaubt die Integration tausender Produkte von über 120 Herstellern. Um den Service zu nutzen, wird der Fahrzeug-Account zunächst mit der Plattform verknüpft. Das E-Auto liefert von nun an Daten an die Plattform, die dort visualisiert, analysiert und automatisiert werden können. Daten, wie beispielsweise die noch vorhandene Reichweite (in Kilometer) oder die momentane Batteriekapazität (in Prozent) kann man sich übersichtlich in einem Dashboard auf unterschiedlichen Endgeräten anzeigen lassen. Gerade wenn im Winter die Temperaturen einbrechen und sich die Batterie schneller entlädt als gedacht, kann man sich beispielsweise per SMS, Whatsapp, Slack oder Telegram alarmieren lassen, wenn das E-Auto dringend Strom benötigt.  Basierend auf dem Standort des verknüpften Fahrzeugs kann der Benutzer auch Automatisierungen erstellen - etwa das automatische Öffnen des Garagentors, wenn das Auto in die Nähe des Hauses kommt (s.g. Geofencing).

((Bildquelle: Conrad Connect))

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