Mahlo setzt auf ERP von Abas

Richt- und Prozesskontrolle von der Donau

Die Mahlo GmbH + Co. KG, Hersteller von Mess-, Regel- und Automatisierungssystemen für die Produktion bahnförmiger Waren wie Textil, Kunststoff oder Papier, führt zur besseren Unterstützung der Produktionsprozesse, des Controllings und der Vertriebs- und Service-Aktivitäten führte eine neue ERP-Lösung von Abas ein.

Die Mahlo GmbH + Co. KG ist spezialisiert auf Mess-, Regel- und Automatisierungssysteme für die Textil- und Veredelungsindustrie sowie den Beschichtungs-, Folien- und Papierbereich

Dass ein Spezialist für Prozess- und Qualitätskontrolle auch an seine eigene Produktentwicklung, Fertigung und betriebswirtschaftliche Organisation hohe Ansprüche stellt, liegt auf der Hand. Deshalb beschloss die Unternehmensleitung im Jahr 2009 die IT-Landschaft aus Insellösungen mit einer modernen ERP-Software abzulösen, die die gestiegenen Ansprüche besser erfüllen sollte. Die Wahl fiel auf die Abas Business Suite.

Einführung mit System
 
„Man merkte den Beratern an, dass sie etwas von ihrem Geschäft verstehen und die Chemie stimmte von Anfang an“, erinnert sich IT-Leiterin Heike Tragl. „Eine ERP-Einführung und die Umstellung von eingespielten Prozessen stellt das gesamte Unternehmen vor eine große  Herausforderung. Denn sie ist viel mehr als nur ein technischer Vorgang – sie betrifft fast alle Bereiche und Mitarbeiter. Wir haben eine möglichst geräuscharme Umstellung angestrebt, die weder unsere Mitarbeiter noch unsere Kunden auf eine Geduldsprobe stellen sollte“, erklärt Geschäftsführer Böckmann, der bereits Erfahrungen mit früheren ERP-Projekten gesammelt hatte. „Uns war es deshalb auch wichtig, dass uns der Implementierungspartner mit seiner Erfahrung und einer bewährten Methode unterstützten sollte, auf die wir auch für die Einführung bei unseren ausländischen Tochtergesellschaften zurückgreifen konnten.“

Viele Maschinen, die auf einem Standard basieren, werden auch bereits in der Angebotsphase mit Sonderausstattungen geplant. „Individuelle Konfigurationen werden auch noch während der Produktion auf Kundenwunsch wieder verändert, deshalb müssen wir in der Produktentwicklung und Fertigung bis hin zur Wartung flexibel reagieren können. Das funktioniert nur mit einem durchgängigen ERP-System, das solche Anpassungen zulässt“, weiß Geschäftsführer Böckmann. „Mit der neuen Lösung haben wir ein ERP-System, das im Standard bereits die meisten Anforderungen von Maschinen- und Anlagenbauern abdeckt und darüber hinaus einfach anpassbar ist. Wichtig ist dabei, dass solche individuellen Anpassungen keine Probleme bei Upgrades verursachen“, sagt IT-Leiterin Tragl.

Transparenz über alle Ebenen hinweg

Heute wird das ERP-System intensiv im Unternehmen genutzt – nicht nur im kaufmännischen Bereich. Auch im Kundendienst benötigt man die verfügbaren Informationen. Die Konfigurationen der ausgelieferten Maschinen sind mit Teilen und Komponenten sowie Softwareständen genauso hinterlegt wie die Servicehistorie. Als praktisch hat sich hier die empfohlene Integration mit einem Dokumenten-Management-System (DMS) des Herstellers Habel für das Dokumentenmanagement erwiesen. Bei Mahlo sind inzwischen fast alle Papierdokumente, Bedienungsanleitungen sowie Maschinen- und Softwarekonfigurationen digital im DMS verfügbar. Alle für Service und Wartung notwendigen Informationen sind heute auch mobil im Zugriff und können von den Servicetechnikern genutzt werden.

Aktuell arbeitet Mahlo mit 70 Lizenzen. Bei den Tochterunternehmen in Italien, Spanien und USA wurde die Lösung ebenfalls eingeführt, diese sind als Mandanten per Citrix an den Server der Zentrale in Deutschland angebunden. Sämtliche Kennzahlen sind für diese Standorte tagesaktuell abrufbar, heißt es. Per Schnittstelle werden Aufträge aus den drei Ländern übertragen und als Bestellungen in das ERP-System eingebucht. Sämtliche relevante Unternehmensdaten aller Tochterunternehmen sind im Zugriff. „Das ist die Transparenz, die wir uns gewünscht haben und die das gezielte Steuern des Unternehmens nach unseren Vorstellungen ermöglicht“, resümiert Geschäftsführer Böckmann.

www.mahlo.com
www.abas.de

Bildquelle: © Mahlo GmbH + Co. KG

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