Apotheke Weiz automatisiert mit Apostore

Roboter Robi hat das Lager im Griff

Zeit ist ein kostbares Gut – auch in der Apotheke Weiz: Dort ist man mit Herz dabei, Kunden in Gesundheitsfragen ausführlich zu beraten. Dies gelingt seit der Neueröffnung besonders gut, denn die zeitraubende Arbeit im Lager erledigt Robi, ein Roboter der Knapp-Tochter Apostore.

Roswitha Kuttner, Katrin Kuttner und Werner Kuttner von der Apotheke Weiz

Roswitha Kuttner, Katrin Kuttner und Werner Kuttner: Die Familie freut sich über den Apostore, der mehr Zeit für die Beratung der Kunden schenkt.

Mittlerweile ist Robi der gute Freund des Teams in der Apotheke Weiz in Österreich. Seit der Eröffnung im Dezember 2017 erledigt der Roboter die Lager- und Kommissionierarbeiten. „Am Anfang hatten wir schon Angst, dass wir durch unseren neuen Apostore viel Wartezeit haben. Aber inzwischen hat sich gezeigt: Diese Zeit geht eins zu eins an unsere Kunden! Sie profitieren von unserer zusätzlichen Beratungszeit“, verrät Dr. Roswitha Kuttner, Konzessionärin und Eigentümerin der Apotheke Weiz.

Keine Angst vor Automatisierung

„Wir sind stolz auf unsere innovative Apotheke. Pro Tag kommen zu uns mindestens drei Großlieferungen. Wenn der Kunde am Vormittag bestellt, ist das Medikament am Nachmittag da“, erzählt Veronika Grabner. Sie ist PKA – pharmazeutisch kaufmännische Assistentin – und sorgt für die „Fütterung“ des A2000 von Apostore: bestellen, einlagern und kontrollieren. 12.000 Packungen lagern in dem Automaten, der auf Knopfdruck innerhalb weniger Sekunden das Medikament an eine der drei Verkaufsplätze liefert. Dabei erreicht der Roboterarm eine Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h. Und am häufigsten transportiert er Schmerzmittel, denn dafür gibt es die größte Nachfrage. „Die Automatisierung hat viele Vorteile für uns: Wir haben einerseits mehr Zeit für Beratung und andererseits werden die betrieblichen Abläufe vereinfacht“, resümiert Kuttner.

Vor der Anschaffung plante die Apotheke gemeinsam mit dem Anbieter den individuellen Prozessablauf. Der Aufbau und die Inbetriebnahme erfolgten binnen zwei Wochen. Regelmäßige Wartung inklusive Fernwartung, Software-Updates und eine 24-Stunden-Service-Hotline sorgen für einen einwandfreien Ablauf. „Über eine Kamera sind wir mit den Service-Mitarbeitern verbunden und erhalten jederzeit sofort Hilfe“, berichtet Grabner. „Die hohe Service-Qualität und die regionale Nähe zur Apostore-Mutter waren entscheidend bei der Auswahl des Automationspartners“, ergänzt Mag.pharm Katrin Kuttner, die Tochter der Eigentümerin. Sie ist seit Abschluss des Studiums ebenfalls als Pharmazeutin in der Apotheke tätig.

Bildquelle: Knapp/Kanizaj

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