Komplett neue IT-Infrastruktur

RZ-Modernisierung im laufenden Betrieb

So hat die Transco Süd GmbH im vergangenen Jahr zwei neue Rechenzentren und eine ausfallsichere IT-Infrastruktur konzipiert und aufgebaut

Blinkende Server im Rechenzentrum

Mithilfe eines IT-Dienstleisters hat Transco Süd eine neue IT-Infrastruktur und zwei neue Rechenzentren aufgebaut.

Die Transco-Gruppe ist als Transport- und Logistikdienstleister an zahlreichen Standorten mit rund 500 Mitarbeitern weltweit vertreten. Der Hauptsitz der Transco Süd Internationale Transporte GmbH befindet sich in Singen am Hohentwiel. Als zukunftsorientierter Transport- und Logistikdienstleister entwickelt man maßgeschneiderte Lösungen für Kunden – von der Beratung bis zur Abwicklung.

Zu den Kunden zählen namhafte Firmen aus Branchen wie Automotive, Pharma oder Konsum- und Industriegüter. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben und zur Sicherung des zukünftigen Unternehmenserfolges, hat sich Transco entschlossen, im Rahmen der Digitalisierung der Geschäftsprozesse in seine Informations- und Kommunikationstechnik zu investieren. Unterstützung hat der IT-Verantwortliche der Gruppe, Mark Köller, durch das Systemhaus MTI Technology erhalten.

Für Transco Süd stand eine Basislösung mit einer stabilen Infrastruktur im Vordergrund. Sie sollte flexibel, hochskalierbar und einfach zu verwalten sein. Die Lösung sollte nicht nur die akuten Hindernisse beseitigen, sondern auch den zu erwartenden Bedarf für die nächsten fünf bis sieben Jahre abdecken und darüber hinaus die größtmögliche Flexibilität für die Zukunft bieten.

Diese Vorgaben in Verbindung mit einer höheren Systemleistung sowie einer 100-prozentigen Systemverfügbarkeit konnten durch MTI Technology mit einer On-Premise-Lösung inhouse realisiert werden. Ohne den laufenden Betrieb zu behindern, wurde das bestehende Rechenzentrum mit neuer Technologie ausgestattet. Zudem wurde ein zweites, komplett gespiegeltes und räumlich getrenntes Rechenzentrum zur Erhöhung der Ausfallsicherheit aufgebaut.

Individuelles Konzept umgesetzt

Im Detail konzipiert und Schritt für Schritt umgesetzt, war der Einsatz einer Reihe von Komponenten nötig. Verfolgt wurde ein Single-Distributed-Datacenter-Konzept kombiniert mit einer Dell-EMC-VSPEX-Referenzarchitektur. Das Backup wurde mit Veeam realisiert. Zum Einsatz kommen All-Flash-Speicher, wobei Speicher und Rechnertechnologie getrennt wurden. Nutznießer sind nun nicht nur die Kunden, Partner und Lieferanten, sondern auch intern die Mitarbeiter des Transport- und Logistikdienstleisters. Nun können automatisierte Geschäftsprozesse schneller und sicherer ausgeführt werden.

Nach zweieinhalb Monaten hat der IT-Dienstleister die erste Stufe des Neuaufbaus abgeschlossen. Die neue Infrastruktur war aufgebaut und beide Rechenzentren liefen ohne Probleme. Die konkreten Auswirkungen waren bereits nach wenigen Monaten Systembetrieb messbar. Nicht nur der Energieverbrauch hatte sich im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent reduziert, auch der Platzbedarf im Rechenzentrum war geringer. Das Backup-Fenster reduzierte sich deutlich und es gab keine negativen Auswirkungen mehr auf die Leistung der produktiven Maschinen. System-Performance und Verfügbarkeit sind spürbar gesteigert worden. Der administrative Aufwand hat sich deutlich reduziert. Durch das gespiegelte Rechenzentrum gibt es praktisch keine Ausfallszeiten mehr. Die Maschinen, die in einem Rechenzentrum laufen, können automatisiert auf Knopfdruck im anderen Rechenzentrum hochgefahren werden.

Mark Köller hierzu: „Für mich ist die Tatsache, dass die Anwender zufrieden sind, einer der besten Indikatoren für den Erfolg. Wir benötigen heute weniger Zeit für die Entstörung und für Wartungsaufgaben. Das steigert die Zufriedenheit der Mitarbeiter und sie können sich wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, und das ist das, was für uns wichtig ist.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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