P.E.R. nutzt Enventa ERP

Sicher produzieren

Die P.E.R. Flucht- und Rettungsleitsysteme GmbH ist ein Systemanbieter für Sicherheitslösungen mit Sitz im schleswig-holsteinischen Ahrensburg und profitiert seit der Einführung der Unternehmenssoftware Enventa ERP von transparenten Prozessen und aussagekräftigen Auswertungen.

In dem im April 2011 in Betrieb genommenen Kreuzfahrtterminal Hamburg-Altona hat P.E.R. die Sicherheitsbeleuchtung und die Notstromversorgung geliefert und installiert.

Da eine zeichenbasierte Unternehmenssoftware auf Unix-Basis nicht mehr den gewachsenen Ansprüchen entsprach, fiel im Unternehmen die Entscheidung, ein neues ERP-System einzuführen. Mit Unterstützung eines externen Beraters beleuchtete das ERP-Projektteam von P.E.R. zunächst die bestehenden Firmenprozesse und arbeitete dann einen detaillierten Anforderungskatalog aus. So sollte das neue ERP-System über eine Drei-Schicht-Architektur verfügen und webbasiert sein. CRM-Funktionalitäten sollten integraler Bestandteil der neuen Software sein. Eine Standard-Datenbank war ebenso Pflicht, wie ergonomische Benutzermasken. Kundenspezifische Anpassungen der Software für P.E.R. sollten zudem die Releasefähigkeit der Standardsoftware nicht beeinträchtigen. Schließlich, so erklärt Fiona Lipton, Controllerin und ERP-Projektleiterin bei der P.E.R. GmbH, sollte das System zukünftige Anforderungen des dynamisch wachsenden Unternehmens abdecken können, wie zum Beispiel die Nutzung von Barcode-Scannern oder die Eröffnung eines Webshops. Nach Messebesuchen und zahlreichen Produktpräsentationen votierte die Projektgruppe für die neue Lösung des Herstellers Nissen & Velten. Anfang August 2011 fiel der Startschuss für das Projekt ERP-Einführung. Der Plan, am 2. Januar 2012 mit dem neuen ERP-System in den Produktivbetrieb zu gehen, wurde erfolgreich umgesetzt.

Sicheres Chargen-Management

Für die Kunden aus der Luftfahrtbranche wird bei P.E.R. auftragsbezogen gefertigt. Aus dem Kundenauftrag heraus werden die Produktionsstückliste und die Lieferantenbestellung generiert. Die Chargenherkunft muss dabei aufgrund der strengen Anforderungen der Luft- und Raumfahrt bis hin zum ersten Ausgangsrohstoff lückenlos dokumentiert werden. Wenn beispielsweise eine andere Charge als ursprünglich geplant in der Produktion eingesetzt wird, stößt das eine Kette von Folgeinformationen im ERP-System an. Zum Teil spielen auch Haltbarkeits- beziehungsweise Ablaufdaten der eingesetzten Materialien eine Rolle. So garantiert beispielsweise der Hersteller eines Industrieklebebands eine Haltbarkeit von zehn Jahren. Einer der Kunden von P.E.R. akzeptiert aber nur ein Alter von sechs Monaten bei Übernahme des daraus gefertigten Endprodukts. Auch diese Information wird kundenspezifisch in der Chargenverwaltung der ERP-Lösung von P.E.R. berücksichtigt, heißt es.

Aktuell arbeiten 40 Anwender mit dem neuen ERP-System. Projektleiterin Fiona Lipton sagt über die Erfahrungen mit der neuen ERP-Lösung: „Gegenüber dem abgelösten System bietet uns die neue Lösung höhere Transparenz der Firmenprozesse und damit auch die Möglichkeit, mit höherer Geschwindigkeit auf sich abzeichnende Entwicklungen zu reagieren und bei Bedarf gegenzusteuern.“

www.per-gmbh.de
www.nissen-velten.de

Bildquelle: © P.E.R.

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