Mobile Device Management

Sicherheit für Firmendaten

Zentrale Administration von Mobilgeräten, Apps und Anwendungen, Umsetzung von Security-Richtlinien sowie Diebstahlschutz – ein Mobile Device Management bringt Firmen mehr Sicherheit für ihre Smartphones und Tablets. Besonders leicht zu bedienen sind Lösungen aus der Cloud.

Smartphones und Tablets sind aus dem Arbeitsalltag vieler Mitarbeiter nicht mehr wegzudenken. Gut so, schließlich sind die Geräte mittlerweile mobile Alleskönner und erleichtern das Arbeiten beim Kunden vor Ort oder beim Warten auf den Flieger. Ein Klick, und schon sind alle Daten vom Firmenserver präsent und Kundendaten stehen mobil zur Verfügung. Doch der Komfort kann sich auch zum Problem entwickeln, nämlich dann wenn die Daten auf den Geräten ungeschützt sind und in falsche Hände geraten. Viren, Würmer, Trojaner oder aber Mitarbeiter, die das Smartphone aus Versehen liegenlassen, keine Passwörter verwenden und ohne Verschlüsselung im Netz surfen – die Gefahren sind vielfältig. Eine weitere Herausforderung: Die Geräteflotte wird in vielen Firmen immer größer. Unternehmen schaffen aber nicht nur eigene Geräte an. Viele Mitarbeiter bringen von zu Hause Smartphones und Tablets mit, um sie für die Arbeit zu nutzen. So verlieren Firmen zum einen leicht den Überblick und zum anderen sind die Privatgeräte in der Regel nicht in die Firmeninfrastruktur eingebunden. All diese Herausforderungen meistern Unternehmen mit Hilfe eines Mobile Device Management, kurz MDM.

MDM aus der Cloud

Je größer die Geräteflotte ist und je mehr Anwendungen und sensible Daten sich auf Smartphone und Tablet befinden, umso mehr lohnt sich die Anschaffung eines Mobile Device Managements. Bevor Firmen aber die nächstbeste Lösung buchen, sollten sie ihre Bedürfnisse definieren. Denn der Markt ist groß: Aktuell sind Produkte von mehr als 100 Anbietern erhältlich. Besonders interessant für mittelständische Unternehmen sind Lösungen aus der Cloud. Denn sie lassen sich ohne großen Aufwand direkt über das Internet nutzen. Hard- und Software ist nicht notwendig.

Telekom und Mobile Iron arbeiten zusammen

Die Telekom etwa hat ein Mobile Device Management aus der Cloud im Portfolio. Die Lösung kommt von ihrem Partner Mobile Iron und richtet sich besonders an größere Mittelständler. Gehostet wird die Plattform in einem Rechenzentrum mit Standort Deutschland. Die Telekom kümmert sich auch um Wartung und Updates. Auf alle Funktionalitäten greifen die Kunden über gesicherte Internetverbindungen zu, egal ob vom Büro oder von unterwegs. Pro Nutzer zahlen sie für das Mobile Device Management einen monatlichen Festpreis. Besonders praktisch: Abgerechnet wird direkt über die Mobilfunkrechnung der Telekom.

Über die mandantenfähige Plattform lassen sich beliebig viele Smartphones und Tablets inklusive installierter Applikationen zentral inventarisieren, administrieren und steuern. Dabei spielt es keine Rolle, mit welchem Betriebssystem die Geräte arbeiten. Die Telekom-Lösung deckt alle gängigen Plattformen ab wie iOS von Apple, Android von Google, Symbian von Nokia, Windows Phone sowie Windows Mobile von Microsoft und BlackBerry. Ebenfalls wichtig für die Unternehmen: Sie können ihre individuelle Sicherheits-Policy auf das Mobile Device Management übertragen – seien es nun bezogen auf Passwörter und spezielle Anwendungen, die Trennung zwischen privater und geschäftlicher Nutzung oder die Kosten fürs Surfen.

Apps sicher installieren

Egal ob E-Mail-Postfach, Firewall, Virenschutz oder Projektmanagement-Software: alle Anwendungen werden zentral über die MDM-Plattform installiert und deinstalliert. Auch Updates gelangen over the air auf die Geräte. Mit Hilfe einer Black-White-Liste legen Firmen bereits im Vorfeld fest, welche Apps und Anwendungen überhaupt auf den Geräten genutzt werden dürfen und welche tabu sind. Einmal installiert lassen sich Anwendungen künftig auch in einem so genannten Container abkapseln, damit sie sich nicht mit dem Firmenserver verbinden. Das kann bei Apps sinnvoll sein, die der Mitarbeiter privat nutzen will, wie zum Beispiel Whatsapp. Gleiches ist dann auch bei Dokumenten möglich, die an eine E-Mail angehangen sind: Sie werden zur Sicherheit nicht mehr im E-Mail-Programm geöffnet, sondern im Client des Mobile Device Management.

Daten im Fall der Fälle schnell löschen

Auch bei Verlust oder Diebstahl, müssen sich die Unternehmen keine Gedanken machen, dass ihre Daten in falsche Hände geraten. Über die Mobile Device Management-Plattform lassen sich alle gemanagten Geräte lokalisieren und die darauf gespeicherten Daten und Anwendungen aus der Ferne löschen. Der wichtigste Schutz ist übrigens kostenlos: Mitarbeiter sollten Smartphone und Tablet immer mit einem Passwort schützen.

Weitere Informationen: www.telekom.de/geschaeftskunden

Bildquelle: Telekom

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