Firewall für Anwaltskanzleien

Sicherheit für sensible Mandantendaten

Die digitale Kommunikation per Mobilgerät oder der Datentransfer via USB-Stick ist heutzutage aus Anwaltskanzleien kaum noch wegzudenken. Aber nur, wenn diese umfassende Sicherheitsvorkehrungen treffen und Schutzmechanismen für Endgeräte implementieren, können sie die sensiblen Informationen ihrer Mandanten schützen.

Gefahren aus dem Netz drohen auf unterschiedlichen Wegen: externe Hackerangriffe, unbeabsichtigte Bedienfehler durch Mitarbeiter oder Dienstleister sowie unternehmensinterne Angreifer – ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen und Schutzmechanismen stehen die Türen für Schadprogramme und Spione weit offen. So verschlüsselt die Ransomware Cryptowall beispielsweise Dateien eines Nutzers und zeigt im Anschluss eine Webseite an, auf der eine Lösegeldzahlung gefordert wird, um die Dateien wieder zu entschlüsseln. Hacker versuchen zudem Überweisungen auf ihre eigenen Konten umzuleiten oder Rechner eines Netzwerkes als Botnet zu nutzen, um darüber schadhafte Malware im Namen des Geschädigten zu versenden.

Es fehlt an Ressourcen

Wie bei Cryptowall schleusen Hacker ihre Schadprogramme entweder über den Anhang einer E-Mail ein, die als Rechnung oder Mahnung getarnt wird, oder sie nutzen eine manipulierte Webseite. Das Herunterladen der Malware startet schon beim Besuch der Webseite, ohne dass der Anwender dies merkt.

Zwar wissen viele Kanzleimitarbeiter von diesen Gefahren, sie haben jedoch oft keine personellen, zeitlichen oder finanziellen Ressourcen, um die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren. Meist fehlt es an umfassenden Sicherheitsprogrammen, Software-Aktualisierungen werden verspätet durchgeführt oder installierte Lösungen fehlerhaft konfiguriert. Darüber hinaus kommunizieren Kanzleien in der Regel mit anderen Institutionen über verschiedene Plattformen, was eine einheitliche Lösung erschwert.

Die richtige Firewall bietet verlässlichen Schutz

Eine zuverlässige Firewall, für Rechtsanwälte und Kanzleien – wie sie beispielsweise Gateprotect bietet – muss einen verlässlichen Datenschutz, gefahrloses Surfen, eine sichere Anbindung sowie eine geschützte Kommunikation gewährleisten. Dabei sollten sowohl die Installation als auch die Bedienung der Sicherheitslösungen einfach sowie komfortabel sein. Die Firewall muss mit allen technologischen Schnittstellen reibungslos funktionieren und die Möglichkeit bieten, die genutzten Programme automatisch zu aktualisieren.

Kanzleien und sonstige juristische Einrichtungen sollten darauf achten, dass die eingesetzte Lösung eine sichere E-Mail Kommunikation durch ein Antivirus-Programm ermöglicht und Schutz vor Hacker-Angriffen bietet, beispielsweise durch Antispam-Software. Darüber hinaus muss eine effektive Abwehr von Cyber-Angriffen zum Schutz von wichtigen Geschäftsprozessen und zur Geheimhaltung von sensiblen Daten gewährleistet sein. Außerdem empfiehlt es sich, dass die Firewall über ein visuelles Feedback zu Firewall-Einstellungen verfügt und eine Übersicht aller aktiven Dienste sowie Netzwerkkonfiguration liefert.

Zentrierte Sicherheit dank UTM

Nur wenn Sicherheitslösungen innovative Features für einen zuverlässigen Schutz von Netzwerken und Daten vor Spam, Viren sowie Malware besitzen, werden sie den individuellen Sicherheitsbedürfnissen von Rechtsanwälten und Kanzleien gerecht. Firewalls bieten beispielsweise ein Unified Threat Management (UTM), das verschiedene Sicherheitsaufgaben auf einer Plattform vereint. Dadurch lässt sich Sicherheit für das gesamte Netzwerk an einem zentralen Punkt erreichen. Basis hierfür ist die Kombination unterschiedlicher Funktionen wie Internet-Gateway, Firewall, Virtual Private Network Gateway, Web-Content- und Virusfilter, Intrusion Detection und Prevention, Spam-Schutz, Quality of Service, Reporting oder einheitlicher Authentifizierung (Single Sign-On). Dank umfassender Verschlüsselungen können so alle Kanzleibereiche effektiv vor Angriffen aus dem Netz geschützt und Home Offices, Zweigstellen oder mobile Geräte sicher angebunden werden.

Individuelle Zugriffsrechte

Ein höchstmöglicher Datenschutz lässt sich nur mit einem gesicherten, vertraulichen Austausch der Mandanteninformationen gewährleisten. Daher sollten Kanzleien eine Sicherheitslösung einsetzen, bei der Mitarbeiter nur auf ihre Funktion zugeschnittene Zugriffsrechte besitzen, um auf die sensiblen Informationen ihrer Mandanten zugreifen zu können. Außerdem muss eine hohe Datenverfügbarkeit und Ausfallabsicherung sowie eine entsprechende Zertifizierung der Lösung beachtet werden, die garantiert Backdoor-frei ist. Kanzleien sollten daher auf das Siegel „IT Security made in Germany“ achten, denn dieses garantiert ihnen, dass eine Sicherheitslösung nach deutschen Anforderungen geprüft und zertifiziert ist.

Beachten Rechtsanwälte und Kanzleien diese Sicherheitsvorkehrungen und implementieren entsprechende Schutzmechanismen für ihre Endgeräte, sind sie in der Lage, die sensiblen Informationen ihrer Mandanten zu schützen und gewähren gleichzeitig einen reibungslosen Arbeitsablauf.


Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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