Digital Derby am Rhein

Signal für die Digitalisierung

Bereits am 25. Mai 2017 veranstaltete die Telekom in Düsseldorf und Köln ein Städte-Derby auf Basis eines digitalen „Hau den Lukas“-Wettbewerbs.

  • Digital Derby in Köln

    Gute Stimmung beim Digital Derby in Köln

  • Digital Derby in Düsseldorf

    In Düsseldorf stand der Rheinturm im Medienhafen im Mittelpunkt.

  • Digital Derby der Telekom

    Muskelkraft und Zielkoordination waren für einen erfolgreichen Schlage beim digitalen „Hau den Lukas“ entscheidend.

Mit dem digitalen Kräftemessen der beiden Rheinmetropolen wollte die Telekom ein positives Signal für die Digitalisierung setzen. Denn generell sei digitale Transformation alles andere als „schwere“ Kost, sondern könne durchaus Spaß bereiten und Begeisterung auslösen. Dies betonte Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden bei Telekom Deutschland, in einer vor dem Event in Monheim veranstalteten Pressekonferenz. Generell könne man sich zudem vorstellen, solche Duelle künftig auch auf andere Städte oder Regionen in Deutschland zu übertragen.

Das Kräftemessen zwischen Köln und Düsseldorf in der vergangenen Woche konnten schließlich die Domstädter für sich entscheiden. Dabei trug neben der Muskelkraft der Teilnehmer auch ein von Experten errechneter Digitalisierungsfaktor der Firmen zum Gesamtergebnis bei. Insgesamt nahmen je 30 Unternehmer aus beiden Städten am Wettbewerb teil. Ein besonderer Moment des Abends: Auch Dr. Wladimir und Dr. Vitali Klitschko traten jeweils in Düsseldorf und Köln an. „Das war ein wirklich spannendes digitales Duell. Viele Unternehmen in den beiden Städten haben sich bereits erfolgreich den Herausforderungen der Digitalisierung gestellt und sind somit ein Vorbild für andere Mittelständler“, sagte Wladimir Klitschko.

Aufwendige Lichtinstallationen

Die Zuschauer konnten den Zweikampf dank aufwendiger Lichtinstallationen am Colonius und dem Rheinturm in Düsseldorf live mitverfolgen. „Das Derby steht symbolisch für die Digitalisierungsstärke von Köln und Düsseldorf. Auch wenn Köln eine Nasenlänge vorne lag, gehören beide Städte zu den Vorreitern in Sachen digitale Transformation“, erklärte Hagen Rickmann.

Diverse Zahlen belegen Rickmanns Aussage. So sind, wie IHK-Köln-Chef Ulf Reichardt in Monheim betonte, bereits 68,5 Prozent aller Kölner Haushalte mit Glasfaser und 95 Prozent aller Haushalte mit Breitband versorgt. Mit Wink an die Telekom verwies er gleichzeitig jedoch auch auf ein starkes Gefälle in Richtung der ländlichen Gebiete. Denn den starken Kölner Zahlen steht im Oberbergischen Kreis eine weniger gute Internet-Versorgung gegenüber. So kommen in Gummersbach nur zehn Prozent der Haushalte in den Genuss von Glasfaser. Und erst 37 Prozent der Haushalte hätten Breitbandzugang.

Neben Ulf Reichardt nahm auch Gregor Berghausen, Geschäftsführer der IHK Düsseldorf, an der Pressekonferenz teil. Er berichtete über die Initiative „Go digital“, die sich die Förderung von IT-Fachkräften für die Landeshauptstadt auf die Fahne geschrieben hat. Desweiteren verwies er auf die Förderung der Medienkompetenz in Schulen und die gute Zusammenarbeit mit der IHK Köln, mit der man gemeinsam die Metropolregion Rheinland stärken möchte.

Stipendien für den Mittelstand

Nicht zuletzt nahm mit Wladimir Klitschko ein prominenter Sportler an der Pressekonferenz teil. Er berichtete von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Telekom, in deren Rahmen man zuletzt drei Stipendien für den Weiterbildungsstudiengang „CAS Change & Innovation Management“ am Institut für „Customer Insight“ der Universität St. Gallen vergab. Der Studiengang lehrt die Grundlagen des Selbst- und Challenge-Managements. „Sie sind die bewegende Kraft“, so das Credo von Klitschko, der Führungskräfte und Manager damit auf die Herausforderungen des digitalen Zeitalters vorbereiten möchte.

Mit dem nachbarschaftlichen Kräftemessen hat die Deutsche Telekom ein Zeichen für die Potentiale der digitalen Transformation gesetzt: Kleine Impulse entfalten digital gewaltige Wirkung. Auch kleine Digitalisierungsschritte können für Unternehmen eine erhebliche Arbeitserleichterung bedeuten und etwa die Zusammenarbeit ausbauen und die Produktivität erhöhen. „Die Schlagkraft des Digital Derbys soll auch über die Region hinaus Unternehmen in ganz Deutschland Ansporn geben, die Digitalisierung anzugehen, um erfolgreicher zu werden“, sagte Hagen Rickmann.

Bildquelle: Telekom

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