IT-MITTELSTAND befragt

Skalierbare, modulare Systeme bieten Investitionssicherheit

IT-MITTELSTAND befragt die Verantwortlichen der großen IT-Anbieter. Diesmal im Interview mit Bernhard Sommer, Geschäftsführer in Personalunion der Interflex Datensysteme GmbH und der Simonsvoss Technologies GmbH.

Bernhard Sommer

Bernhard Sommer, Geschäftsführer in Personalunion der Interflex Datensysteme GmbH und der SimonsVoss Technologies GmbH

ITM: Unter Mittelstand verstehe ich ...
Bernhard Sommer:
… einen nicht zu unterschätzenden Zweig der deutschen Wirtschaft mit hoher Vielfalt. Es gibt Unternehmen, die seit Jahrzehnten im Familienbesitz sind und mit Herzblut geführt werden, es gibt Start-ups mit innovativen neuen Geschäftsideen und es gibt Kleinunternehmen, die als „Hidden Champions“ ganze Marktsegmente nachhaltig bestimmen.

ITM: Der Mittelstand hebt sich von Großkonzernen dadurch ab, dass ...
Sommer:
… die Unternehmen auf sich stetig ändernde Marktgegebenheiten agil reagieren können. Das ist den flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen zu verdanken, die eine hohe Beteiligung von Mitarbeitern und Führungskräften an strategischen und operativen Entscheidungen erst ermöglichen. Auf der anderen Seite erzeugt diese schnelle Reaktion eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen.

ITM: Wer als IT-Spezialist im Mittelstand Erfolg haben will, ...
Sommer:
… braucht die Fähigkeit, Kunden und ihre Anforderungen in den Mittelpunkt zu stellen und ein offenes Ohr für ihre Probleme und Herausforderungen zu haben. Viele Mittelständler agieren am Markt sehr agil und innovativ. Sie brauchen vor allem einen lösungsorientierten Partner, der sich flexibel auf neue Bedürfnisse einstellen kann und dem sie in Sachen Sicherheitskonzepte vertrauen können. Die Firma Interflex ist ein mittelständisches Unternehmen, das 1976 vom Erfinder der flexiblen Arbeitszeit, Willi Haller, gegründet wurde. Bezogen auf unsere DNA können wir mit Recht behaupten, dass wir mit unseren Kunden auf Augenhöhe kommunizieren.

ITM: Was IT anbelangt, ist der Mittelstand ...
Sommer:
… in einer Phase Digitaler Transformation. Der Wandel zur digitalen Infrastruktur ist sehr anspruchsvoll und die Anforderungen, Prozesse zu digitalisieren, um mehr Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen, sind gewachsen. Allerdings wird die IT nicht als strategisch wichtige Abteilung wahrgenommen. Hier herrscht Nachholbedarf. Oft existiert ein Mangel an Sicherheitsbewusstsein – auch in der Führungsebene – und nachhaltiger Ressourcenplanung bei der IT. Es reicht nicht mehr aus, nur das IT-Netzwerk abzuschotten, das zeigt sich spätestens dann, wenn es um Szenarien wie Einbruch, Diebstahl, Vandalismus oder Wirtschaftskriminalität geht. Viele Unternehmen sind noch unzureichend auf die Risiken vorbereitet.

ITM: Handlungsbedarf auf IT-Seite im Mittelstand sehe ich …
Sommer:
… bei zwei Aspekten. Mit der zunehmenden Vernetzung rückt die physische Sicherheit von Gebäuden, Firmengelände und sicherheitskritischen Bereichen in den Fokus. Das Stichwort ist Smart Building. Viele Firmen setzen Zutrittssysteme für Gebäude und Maschinen ein, sind aber in puncto organisatorischer und prozessbezogener IT-Sicherheitsmaßnahmen nur unzureichend vorbereitet, etwa bei Maßnahmen der Zertifizierungen oder bei regelmäßigen Audits durch externe Berater. Dabei ist es heute dank der Digitalisierung viel komfortabler geworden, Zutrittsrechte pro Gebäude oder Sicherheitsbereich für spezifische Nutzergruppen zu vergeben und diese Rechte mit geringem Aufwand zu steuern.

Die Umsetzung der DSGVO fordert den zuverlässigen Schutz personenbezogener Daten vor dem unberechtigten Zugriff Dritter. Ein Empfang, der bei der Besucherverwaltung noch auf das traditionelle Besucherbuch setzt, kann dieser Anforderung nicht gerecht werden.

Auf der anderen Seite ermöglicht die Digitalisierung einen strukturellen Wandel der Arbeitskultur im Unternehmen. Homeoffice, Crowdworking, Gleitzeitarbeitsplätze, die Umsetzung des EUGH-Urteils aus dem Jahr 2019 – das sind Themen, die uns nicht nur aktuell, sondern auch in Zukunft beschäftigen werden. Unternehmen müssen gegenüber Mitarbeitenden auf Fragen von Transparenz und flexiblen Arbeitszeiten die passenden Antworten finden. Ein Aspekt, der für eine hohe Arbeitgeberattraktivität und den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bei der Suche nach den qualifizierten Fach- und Nachwuchskräften von morgen sorgt.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 10/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.



ITM: Um diese Herausforderungen zu lösen, favorisiere ich …
Sommer:
… Lösungen, die eine systematische Vernetzung und Integration ermöglichen, um Unternehmen jeder Größenordnung fit für die Zukunft zu machen. Es bieten sich skalierbare, modulare Systeme an, die ein hohes Maß an Investitionssicherheit bieten. Die IT kann dabei helfen, Potenziale auszuschöpfen, indem sie ermöglicht, einerseits die gewonnenen Daten für unternehmensstrategische Zwecke auszuwerten und andererseits Verwaltungsprozesse so zu automatisieren, dass die Produktivität von Abteilungen wie der IT oder der Personalabteilung verbessert werden kann. Auf diese Fragestellungen bieten u.a. die Hardware- und Software-Systemlösungen von Interflex die passenden Antworten. Als Lösungspartner stehen wir für ganzheitliche Lösungen zu den Themen Zutrittskontrolle, Zeitwirtschaft und der Personaleinsatzplanung für mittelständische Unternehmen sowie Konzerne bereit.

Bernhard Sommer
Alter: 56 Jahre
Hobbys: Segeln, Sport, Berge

Karriere
Ausbildung: Zimmermann, Wirtschaftsingenieur
Beruflicher Werdegang: über 20 Jahre für die Somfy GmbH tätig, Schwerpunkt Vertrieb, davon sieben Jahre als Geschäftsführer. 2013 Wechsel in die Geschäftsführung von Simonsvoss Technologies und seit 2019 auch in der Geschäftsleitung der Interflex Datensysteme GmbH
Derzeitige Position: Geschäftsführer in Personalunion der Interflex Datensysteme GmbH und der SimonsVoss Technologies GmbH

Bildquelle: Interflex Datensysteme GmbH/Simonsvoss Technologies GmbH

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