Transparenz und Übersichtlichkeit

So hat Baumann alle Clients im Blick

Ein Anbieter von schlüsselfertigen Industrieautomationslösungen, die Baumann GmbH, war auf der Suche nach einer transparenten, effizienten und leistungsfähigen Client-Management-Lösung, um die IT-Landschaft unkompliziert zu verwalten.

Hauptstandort der Baumann GmbH in Amberg

Hauptstandort der Baumann GmbH in Amberg

530 Clients, darunter auch 40 mobile Apple-Clients, verwalten Michael Feige, System- und Netzwerkbetreuung IT bei der Baumann GmbH, und sein Team für die beiden europäischen Standorte Amberg und Cluj in Rumänien. Im Hinblick auf die Hardware- und Betriebssystemlandschaft setzt das Unternehmen auf Fujitsu- und Dell-Hardware in Verbindung mit Windows 7 bis 64 Bit.

Alle Clients wurden bis Mitte 2017 mithilfe einer Vielzahl einprogrammierter Lösungen verwaltet, um alltägliche Aufgaben wie die Betriebssystem- und Software-Verteilung und Inventarisierung zu bewerkstelligen. Für die Software-Verteilung setzten Michael Feige und sein Team in der Vergangenheit auf hintereinander geschaltete Patchfiles, durch die alle betreffenden Applikationen installiert werden konnten. Die Betriebssysteme wurden mithilfe des Windows Deployment Server (WDS) gebootet. „Wir haben uns für einen besseren Überblick eine graphische Oberfläche dazu gebaut und dann alle Images auf die betreffenden Clients ausgebracht“, so Feige.

Die Inventarisierung erfolgte über Windows Management Instrumentation (WMI) und eigene Skripte, die in einer Datenbank dargestellt und ausgewertet wurden. Die großen Herausforderungen hinsichtlich dieser Vorgehensweise waren die nicht ausreichende graphische Auswertung, eine lückenhafte Dokumentation von Skripten und der zu starken Belegung von Speicherplatz. „Für jeden Hardware-Typ gab es ein Image, das auch das gesamte Software-Paket beinhaltete – da waren pro Image schnell einmal zehn Gigabyte belegt. Auf die Dauer blockierte das zu viel Speicherplatz auf dem Bereitstellungsserver“, erklärt Feige. Eine professionelle Client-Management-Lösung musste also her.

Intensive Tests durchgeführt


Bei der Evaluation der verschiedenen Anbieter am Markt haben Michael Feige und sein Team jeweils Testinstallationen der Lösungen in ihre IT-Umgebung implementiert. Welche Lösung konnte dem Bedürfnis nach Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Effizienz gerecht werden? Das Systemhaus Arados GmbH, das eine enge Partnerschaft mit der Baumann GmbH pflegt, empfahl die Baramundi Management Suite des Augsburger Software-Herstellers Baramundi Software AG. „Wir haben die Lösung natürlich intensiv getestet und waren vom angebotenen Leistungspaket schnell begeistert“, erinnert sich Michael Feige. „Bereits in der Testinstallation zeichnete sich ab, dass die Lösung einfach zu konfigurieren ist. Interessant im Rahmen der Evaluation war eine Tatsache: Manche Hersteller haben bereits von Windows bekannte Tools in ihre Lösung miteingebaut und dieses dann teilweise als eigenentwickelte Produkte verkauft. Baramundi hat in unserer Testumgebung wirklich auch das gemacht, wofür es gebraucht wird: Betriebssystem-, Software-Verteilung, Software-Management und die Schaffung von Transparenz und Übersichtlichkeit.“

Im Rahmen der täglichen Arbeit wird die Management Suite seit Mitte 2017 für eine Vielzahl an IT-Aufgaben eingesetzt. Hierzu zählen beispielsweise die Inventarisierung der gesamten Hardware- und Software-Landschaft jedes einzelnen Clients, Betriebssysteminstallation und -Cloning, die Verteilung von Software-Anwendungen und Microsoft-Patches, die Aktualisierung von Drittanbieter-Software und schlussendlich die Verwaltung mobiler Endgeräte.

Über 150 sogenannte Jobs, zu denen u.a. Wartungs- und Applikationsjobs gehören, werden vom IT-Team der Baumann GmbH mit der neuen Lösung bewerkstelligt. Michael Feige und sein Team verteilen ca. 14 Standardanwendungen wie den Adobe Flash Player, das Office-Paket und ein ERP-System auf Standard-Clients. Einige Mitarbeiter benötigen für ihre Aufgaben darüber hinaus noch CAD-Software. In Summe werden 140 Anwendungen auf die Clients an den zwei Standorten in Deutschland und Rumänien verteilt. „Jegliche Hardware, die bestellt wird, betanken wir mit den benötigten Betriebssystemen und Software-Lösungen. Die fertigen Clients werden dann direkt bei uns oder in unserem weiteren Standort in Rumänien eingesetzt“, erklärt Michael Feige.

Jobs nach Plan


Einmal wöchentlich läuft aktuell ein Job für die Inventarisierung von Hard- und Software und Dateierkennung ab, der Job für das Patch-Management dreimal wöchentlich. „Hierbei erfolgt ein Abgleich zur Baramundi-Datenbank und zum Windows Server Update Services (WSUS) – das machen wir nur, um bei den Patches auf Nummer sicher zu gehen“, erläutert Michael Feige dieses Vorgehen. Um die Mitarbeiter bei ihrer Arbeit nicht zu stören, findet einmal im Monat ein Job für das Update aller Drittanbieter-Software-Lösungen statt. „Wir fassen alle Updates zusammen und veranlassen dann die Installation zu einem festgelegten Zeitpunkt, der niemanden in seiner Arbeit beeinträchtigt“, so Feige. Letztlich habe man dank der Beratung der Arados GmbH mit der neuen Lösung endlich Transparenz sowie eine graphische Auswertung und man schone die eigenen Ressourcen. In der Zukunft stehe ein wichtiger Umstieg einer CAD-Lösung bevor. Diesen wollen Michael Feige und sein Team auf jeden Fall mit der Management Suite angehen.


Baumann GmbH
Branche: Industrieautomation/Maschinenbau
Gründung: 1984
Hauptsitz: Amberg
Mitarbeiterzahl: 540


Bildquelle: Baumann

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok