Textilverlag setzt auf Inform

Software hilft bei Optimierung des Bestandes

Sahco, ein Textilverlag aus Nürnberg, disponiert mehr als 4.000 exklusive Stoffe, Tapeten und Teppiche mit der Lösung „Add One“ von Inform.

Möbelveredelung von Sahco

1841 gegründet, betont und veredelt der Textilverlag Sahco heute mit klassischen, zeitgenössischen oder avantgardistischen Stoffen jedes Interieur.

Mehr als 4.000 verschiedene Positionen sind dauerhaft im Zentrallager in Nürnberg verfügbar und müssen disponiert werden. Das sind umgerechnet 400.000 Meter an Ware, die SAHCO exklusiv kreiert und anschließend in seinen Showrooms in New York, London, Paris und vielen weiteren Städten auf der ganzen Welt ausstellt. Über Architekten und Raumausstatter gelangen die edlen Stoffe, wie Seide und Leinen, schließlich an den Endkunden.

„Um stets pünktlich liefern zu können, müssen unsere Mitarbeiter die weltweite Distributionsstruktur ständig im Überblick behalten. Denn ein neuer Großauftrag aus Dubai könnte andernfalls schnell zu Engpässen in unserem Lager in Nürnberg führen. Besonders weil die langen Lieferzeiten der spezialisierten, mittelständischen Hersteller – oft Familienbetriebe mit Manufakturcharakter – berücksichtigt werden müssen, die sich in vielen Fällen auf zwölf Wochen und mehr belaufen“, sagt Nicholas Müller, Leiter Einkauf bei Sahco. Ein Bestandsmanagement, welches zukünftige Aufträge prognostiziert und die Bestände dabei so gering wie möglich hält, ist deshalb Voraussetzung, um Kapital nicht unnötig zu binden und vor allem die anspruchsvollen Wünsche der Kunden zu erfüllen. Der Mittelständler suchte aus diesem Grund nach einer Software, die diesen Anforderungen gerecht wird und wurde schließlich bei Inform fündig.

Hohe Verfügbarkeit trotz niedriger Bestände

Die im März 2014 eingeführte Software „Add One“ ergänzt das ERP-System von Sahco mit praxiserprobten Prognoseverfahren auf Basis mathematischer Algorithmen. Die relevanten Daten aller Länder, in denen das Unternehmen aktiv ist, laufen über Nacht in das System ein und werden zur Prognoserechnung herangezogen. Mithilfe der Ergebnisse erfolgt dann eine kostenorientierte Optimierung der Bestellmengen. Durch grafische Darstellung der Bedarfs- und Bestandsverläufe wird die Bestandssituation transparent, heißt es.

Nach einem Jahr Laufzeit zieht der Chefeinkäufer, Nicholas Müller, Bilanz: „Wir konnten unseren Lagerbestand um 18 Prozent reduzieren, da nur noch das bestellt wird, was tatsächlich auch gebraucht wird. Zudem haben wir unsere bereits stabile Lieferfähigkeit bei Potenzialartikeln, also Artikeln mit einer hohen Umschlagshäufigkeit, weiter verbessert.“

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