Wagner & Co Solartechnik lagert E-Mail-Prüfung und -Filterung an einen externen Dienstleister aus

Sonnige Aussichten

Die Nutzung erneuerbarer Energien genießt den Ruf, eine Zukunftsbranche zu sein. Dass es sich dabei keineswegs um ein neues Feld handelt, beweist die Wagner & Co Solartechnik: Bereits 1979 gegründet, entwickelt und produziert das Unternehmen mit Hauptsitz im hessischen Cölbe seit mehr als 30 Jahren Solarwärme-Systeme und Solarstromanlagen für private sowie gewerbliche Nutzung.

Die Wagner & Co. Solartechnik entwickelt und produziert bereits seit mehr als 30 Jahren Solarwärmesysteme und Solarstromanlagen für private sowie gewerbliche Nutzung.

Die E-Mail ist bei Wagner & Co. geschäftliches Kommunikationsmittel Nummer 1. Bereits seit Jahren wird ein Großteil der Geschäftspost auf elektronischem Weg abgewickelt. Dann geriet die geschäftliche E-Mail-Kommunikation zunehmend unter Druck: Spam begann die Postfächer der Mitarbeiter, aber auch den E-Mail-Server zu verstopfen, immer häufiger wurden auch wichtige E-Mails in der täglichen Spam-Flut übersehen. Bis zu mehr als 90 Prozent des täglichen E-Mail-Aufkommens war Spam – der alte Spam-Filter erkannte zuletzt nur noch bestenfalls ein Drittel davon. Noch schlimmer: Fünf bis zehn Prozent aller legitimen E-Mails wurden als vermeintlicher Spam herausgefiltert, darunter wichtige Geschäftspost.

Im nächsten Schritt entschieden die Verantwortlichen um Detlef Schwenke, Professional IT Services und Aufsichtsrat des Unternehmens, eine neue Lösung zu implementieren. Dabei verfolgten sie vor allem drei Ziele: Erstens sollte die Spam-Erkennung erheblich verbessert, zweitens die Fehlkategorisierung geschäftsrelevanter E- Mails (False Positives) verhindert und drittens die Belastung von E-Mail-Server und Internet-Anbindung deutlich reduziert werden.

Aus der Wolke

Schnell fiel die Entscheidung, die E-Mail-Prüfung und -Filterung im Rahmen eines Software-as-a-Service-Modells (SaaS) an einen externen Dienstleister auszulagern. So werden Bedrohungen erkannt und abgefangen, noch bevor sie das Unternehmen erreichen. Hier gilt das Prinzip: Was das Unternehmen nicht erreicht, kann dort auch keinen Schaden anrichten. Gerade für Mittelständler ermöglichen SaaS-Modelle oder Managed Services mehr Planbarkeit der IT-Kosten. So muss die notwendige Expertise im Bereich Spam-Filterung und E-Mail-Sicherheit nicht im Unternehmen selbst vorhanden sein. Das kam Wagner & Co Solartechnik entgegen, schließlich verfügte man nicht über ausreichende interne Ressourcen, um die Spam-Bekämpfung mit der gewünschten Effektivität im Unternehmen selbst vorzunehmen.

Die Auslagerung sorgt dafür, dass auch die IT-Infrastruktur nicht an die aktuelle Spam-Entwicklung angepasst werden muss, umfangreiche Implementierungen entfallen ebenso wie jeglicher Wartungs- und Pflegeaufwand. Zudem zahlt das Unternehmen für den gesamten Service eine feste jährliche Gebühr und hat somit auch langfristig Planungssicherheit. Bei der Auswahl des passenden Dienstleisters half Detlef Schwenke seine persönliche Erfahrung: Er nutzte bereits seit geraumer Zeit den kostenlosen Spam-Filter-Service Spamfence.net des E-Mail-Sicherheitsanbieters Eleven. Da hinter Spamfence die Expurgate-Technologie steckt, die auch Kern der Business-Lösung ist, fiel die Entscheidung zugunsten des Berliner Anbieters. „Wir wollten einen rund um die Uhr verfügbaren Dienst mit entsprechender Betreuung dahinter“, erklärt Detlef Schwenke. „Die Lösung ermöglichte es uns, den Wartungsaufwand für die Spam-Filterung auf Null herunterzufahren.“

Die Implementierung verlief einfach: Detlef Schwenke und sein Team mussten den MX Record ändern, damit alle eingehenden E-Mails zukünftig zunächst zu Eleven geleitet werden konnten, sowie per Web-Interface die Einstellungen für die Behandlung der verschiedenen E-Mail-Kategorien festlegen. Insgesamt dauerte das keine 30 Minuten. Alles andere erledigte der Sicherheitsanbieter. Die Ergebnisse waren sofort spürbar. „Die Belastung des E-Mail-Servers nahm drastisch ab“, erinnert sich Detlef Schwenke. „Es gab keine Kinderkrankheiten und es musste nichts nachjustiert werden.“
Expurgate stellt die zentrale Eigenschaft von Spam in den Mittelpunkt des Prüfverfahrens: den massenhaften Versand. Dadurch wird eine hohe Erkennungsleistung erreicht und gleichzeitig verhindert, dass individuelle E-Mails fälschlich als Spam aussortiert werden. Zudem erkennt die Technologie auch Spam in Fremdsprachen oder in nichteuropäischen Schriftzeichen – für ein international agierendes Unternehmen wie Wagner äußerst wichtig.

Positive Bilanz

Seit längerem sind die Lösungen jetzt bei Wagner Solar als Software as a Service im Einsatz und die IT-Verantwortlichen sind zufrieden. „Es fällt überhaupt kein Aufwand für Wartung und Pflege der Anti-Spam-Lösung an. Wir können uns unseren eigentlichen Aufgaben widmen und wissen gleichzeitig unsere E-Mail-Sicherheit in den besten Händen“, so Detlef Schwenke. Der Einsatz der Lösung hat nicht nur die E-Mail-Sicherheit in vielen Bereichen spürbar verbessert, sondern auch die E-Mail-Kommunikation selbst erleichtert. So ermöglicht die Option, sich die E-Mail-Kategorien in der Betreffzeile anzeigen zu lassen, eine schnelle und eindeutige Bewertung der E-Mail: „Ein ‚Bulk‘ am Anfang des Betreffs sagt mir schon mal, dass das eher eine Werbemail ist und ich mir Zeit lassen kann mit dem Lesen“, so Schwenke. Mittlerweile nutzt Wagner Solar zusätzlich die Outbound-Fuktion des Anbieters, die es ermöglicht, auch den ausgehenden E-Mail-Verkehr auf Spam und Malware zu überprüfen. Vor dem Hintergrund, dass Botnets zunehmend Firmenrechner attackieren, um diese zum Spam-Versand nutzen zu können, gibt dies Wagner Solar die Sicherheit, sofort zu erkennen, sollte aus dem eigenen Netzwerk heraus Spam verbreitet werden. Auf diese Weise werden die Reputation des Unternehmens geschützt und rechtliche Risiken minimiert.
Zufrieden sind Detlef Schwenke und sein Team mit dem Kundenservice, der auch proaktiv auf Kunden zugeht, wie er berichten kann: „Bei einem Leitungsproblem hab ich einmal von dem Team einen Anruf erhalten, dass E-Mails an uns nicht zugestellt werden können und man fragte, was los ist. Die E-Mails wurden gepuffert und kamen nach dem Leitungsproblem alle bei uns an. So half uns der Anbieter, ein eigenes Problem, das mit dem Dienst gar nichts zu tun hatte, zu identifizieren und zu lösen.“

 

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