Vom Blitz getroffen

Systemwiederherstellung nach höherer Gewalt

Das Entsorgungsunternehmen Drekopf kann trotz Blitzeinschlags sein Geschäft kontinuierlich fortsetzen, weil die cloud-basierte Recovery-Lösung den Totalausfall des Servers sofort auffängt.

Regenschirm

Ein Blitzeinschlag muss nicht den Totalausfall nach sich ziehen.

Ganz gleich, wie zuverlässig Technik normalerweise ist – wenn die Umwelt nicht mitspielt, kann es sein, dass man die Hardware neu aufsetzen muss. Dies kann eine komplexe Aufgabe werden, wenn unterschiedliche Hardware-Konfigurationen, Prozessoren oder andere Komponenten aus dem Backup wiederhergestellt werden müssen. Vor dieser Herausforderung stand man auch im Drekopf-Recyclingzentrum in Dortmund. Ein Blitzschlag hatte erhebliche Schäden am Domainserver verursacht und zu einem Totalausfall geführt.

Der Domain-Controller hatte nach dem Blitzeinschlag erhebliche Beschädigungen erlitten, wobei Teile seiner Konfiguration verlorengegangen waren. Nur mit viel Glück ließ er sich neu starten. Noch schwerwiegender war, dass der Server nicht mehr auf den Controller des Bandlaufwerks zugreifen konnte, so dass kein Backup aufgespielt werden konnte.

Aufrechterhaltung des Geschäfts-betriebs hat oberste Priorität

Alle Bereiche waren von einem drohenden Ausfall betroffen, von der Geschäftsführung über die Buchhaltung bis hin zur Disposition. Hinzu kam, dass durch den Blitzschlag der Betrieb zweier weiterer, via Terminalserver angebundener Standorte, bedroht war. In Zusammenarbeit mit dem Systemhaus Rosada versuchte man, den Betrieb der Drekopf Niederlassung in Dortmund aufrechtzuerhalten und eine Möglichkeit zu finden, den Server temporär auf andere Hardware aufzuspielen, während im Hintergrund ein neues System aufgesetzt werden sollte.

Aus technischer Sicht benötigte man eine funktionsfähige Lösung für den sogenannten Hardware Independent Restore (HIR), die den Server von der fehlerhaften Hardware temporär auf eine neue Hardware transferierte. Aufgrund der Dringlichkeit sollte das Tool so einfach wie möglich zu bedienen sein. Ein Hardware-Lieferant empfahl schließlich den Einsatz von Storagecraft Shadowprotect, einer Lösung, die mit Backup-Images von Serverlaufwerken auf Sektorenebene arbeitet und Backups, Notfallwiederherstellung sowie Datenschutz auf Servern und Arbeitsplätzen gewährleistet. Nach einigen Vorarbeiten war das vollständige Backup in wenigen Stunden auf die neue Hardware aufgespielt.

Kontrolle mit zentraler Überwachung

Ursprünglich nur zur Verhinderung des Totalausfalls einer Niederlassung angeschafft, ist Shadowprotect mittlerweile die primäre Backup-Lösung bei Drekopf. Neben der schnellen Wiederherstellung von gelöschten Dateien half die Software bereits bei einem Systemausfall inklusive Recovery. Aber auch wirtschaftliche Vorteile lassen sich ausmachen: Bestes Beispiel hierfür ist der Ausfall eines Servers in der Zentrale von Drekopf in Mönchengladbach: Der Domänen-Controller fiel aufgrund eines Hardware-Fehlers aus und ließ sich nicht mehr starten. Dank redundanter Serversysteme konnte man den Controller auf einem Ausfallserver wiederherstellen und so ebenfalls in wenigen Stunden den Betrieb aufrechterhalten.

Drekopf-Gruppe
Hauptsitz: Mönchengladbach
Mitarbeiter: über 700  |  Gründung: 1940
Branche: Abfallentsorgungsunternehmen
mit bundesweit 13 Recyclingzentren
www.drekopf.de

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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