Auf Höhe der Zeit

Turner-Bund läutet die digitale Zukunft ein

Aufbruchsstimmung beim DTB: Der Deutsche Turner-Bund e.V. will mit der CRM-Software der CAS Software AG den Grundstein für die neue digitale Infrastruktur des Verbands legen.

  • Der Deutsche Turner-Bund e.V. will den Verband digitalisieren

    Der Deutsche Turner-Bund e.V. will den Verband digitalisieren.

  • CAS-Vorstandsvorsitzender Martin Hubschneider (v.l.n.r.), DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl und Vizepräsident Martin Hartmann bei der Vertragsunterzeichnung

    CAS-Vorstandsvorsitzender Martin Hubschneider (v.l.n.r.), DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl und Vizepräsident Martin Hartmann bei der Vertragsunterzeichnung

Mit über 18.000 Vereinen und knapp fünf Millionen Mitgliedern ist der Deutsche Turner-Bund der zweitgrößte Spitzensportverband in Deutschland. Im Vorfeld der Unterzeichnung hatten die DTB-Landesturnverbände der Zusammenarbeit mit CAS Software zugestimmt und den Weg in die digitale Zukunft eingeschlagen. „Mit der Vertragsunterzeichnung haben wir jetzt eine Zukunftslösung für den gesamten Verband gefunden. Wir werden künftig den Landesturnverbänden genau den Service bieten können, der in einer digitalen Welt notwendig ist, um als Sportverband zukunftssicher zu agieren“, sagte Dr. Alfons Hölzl anlässlich der Unterzeichnung auf dem Campus des Software-Herstellers in Karlsruhe.

Das technologische Fundament für die Zusammenarbeit bildet die CRM-Cloud-Plattform Smart We, die von den Badenern entwickelt und jüngst mit dem German Design Award 2018 ausgezeichnet wurde. Der Einsatz von Smart We soll den Deutschen Turner-Bund künftig unterstützen, die IT-Prozesse verbandsübergreifend zu vereinfachen, die Kommunikation aktiv zu gestalten und auf diese Weise die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen der Mitglieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

Gemeinsame Umsetzung der Strategie

Ziel der Einführung der CRM-Cloud-Plattform sei es, den einzelnen Landesturnverbänden die Nutzung einer gemeinsamen Verbands-Verwaltungssoftware zu ermöglichen. Die bisherige Datenbank, das Gymnet, wird schrittweise abgelöst, heißt es in einer Pressemeldung.

Die Einführung einer einheitlichen Verbandslösung gilt als Teil der umfassenden digitalen Zukunftsstrategie, die der Deutsche Turner-Bund mit den Landesturnverbänden in den kommenden Jahren umsetzen möchte. Neben der Bündelung und gezielten Nutzung von Ressourcen sollen die positiven und lebendigen Beziehungen zu den Mitgliedern und die Zukunftsfähigkeit des Turnens als zentraler Leitgedanke im Fokus stehen.

Im ersten Schritt wird die CRM-Lösung laut Anbieter ab kommenden Jahr die herkömmlichen Start- und Spielerpässe durch eine durchgängig digitale Startrechteverwaltung vereinfachen. Dadurch erhalten die einzelnen Turner Transparenz über ihre einzelnen Aktivitäten und können durch eine schnellere Bearbeitungszeit Training und Wettkämpfe besser planen. Gleichzeitig sparen sich die Landesturnverbände den hohen Aufwand für die manuelle Bearbeitung.

Im Zuge des geplanten Ausbaus sollen überdies weitere zentrale Verbandsbereiche und -ebenen hinzukommen. Die digitale Agenda des Deutschen Turner-Bunds e.V. umfasst dabei sowohl digitale Services als auch digitale Plattformen, zum Beispiel für E-Learning und Streaming.

Bildquellen: Thinkstock/iStock, CAS Software AG

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