Friland J. Hansen GmbH setzt auf Cobra CRM

Umfassender CRM-Einsatz in der Praxis

Friland J. Hansen GmbH, ein Großhändler für Biofleisch, hat mit der Einführung eines neuen CRM-Systems seine Prozesse verschlankt.

Geschäftsmann mit Lupe auf Kundensuche

Immer den richtigen Partner im Fokus: Abteilungsübergreifender CRM-Einsatz bei der Friland J. Hansen GmbH.

Zahlreiche Excel-Tabellen mit teilweise mehrfach hinterlegten Informationen. Einheitliche Stammdaten existierten nur begrenzt und das Wissen zu den entsprechenden Informationen beschränkte sich auf einzelne Verantwortliche – das war die Ausgangssituation bei der Friland J. Hansen GmbH. Das Ziel: Eine zentrale Datenbank, auf die abteilungsübergreifend zugegriffen werden kann und einer damit verbundenen besseren Auffindbarkeit. In den Jahren zuvor wurde bei der Friland J. Hansen GmbH bereits Cobra Adress Plus eingesetzt. Um den stetig wachsenden Anforderungen des immer größer werdenden Bio-Marktes gerecht zu werden, hat man sich für ein Upgrade auf Cobra CRM Pro entschieden. Für die Einführung wurde Anne Scheuermann als Projektverantwortliche ernannt.

Egal ob Lebendvieheinkauf, Vertrieb, Qualitätsmanagement oder Buchhaltung: Die Software sollte bei der Friland J. Hansen GmbH in allen Bereichen genutzt werden. Für eine Ermittlung der Abläufe und eine Analyse der individuellen Bedürfnisse, wurden die Mitarbeiter intern in Workshops ausführlich befragt. „Die Basis jeder individuellen Lösung ist das Know-how darüber, welche Anforderungen das Unternehmen an sein CRM-System stellt. Deshalb waren die Befragungen im Vorfeld für uns sehr wichtig und hilfreich“, so Frank Schäfer, Geschäftsführer der unterstützenden Cobra-Partners Telepunkt – Frank Schaefer e. K.

Branchenspezifische Gesamtlösung

Insgesamt werden etwa 5.000 Adressen in der Software verwaltet und dabei weisen besonders die Daten der Bio-Landwirte eine sehr hohe Informationsfülle auf. Für die Mitarbeiter ist es wichtig zu wissen, ob ein Landwirt eine Bio-Bescheinigung hat. Wo kauft der Bio-Landwirt sein Futter? Wie weit ist der Bio-Landwirt vom nächsten zertifizierten Schlachthof entfernt? Wie lange dauert der Transport dorthin?

Um die Anforderungen optimal umsetzen zu können, wurde zudem eine Schnittstelle zur ERP-Software Mesonic Winline geschaffen, die eine große Unterstützung für die Warenwirtschaft und die Finanzbuchhaltung darstellt. Zudem entwickelten die Cobra-Partner eine individuelle Branchenlösung für einen Mengenplan, welcher hauptsächlich zur Planung der Schlachtungen dient. Darüber können auf Knopfdruck Auftragsbestätigungen an Bio-Landwirte ausgegeben oder auch Lagerbuchungen erstellt werden.

Automatisierte Vorgänge

Zur Wahrung der hohen Qualitätsansprüche wird jeder Bio-Landwirt vom Qualitätsmanagement der Friland J. Hansen GmbH umfangreich geprüft und muss in dem CRM-System gesondert freigegeben werden. Wird ein Lieferant gesperrt, da ihm z. B. die Bio-Bescheinigung entzogen wurde, wird dies nicht nur im System vermerkt. Diese Information wird automatisch auch an die Branchenlösung weitergegeben.

Das hat zur Folge, dass der Landwirt nicht für Schlachtungen eingeplant werden kann und betroffene Schlachtpläne farbig markiert werden. Außerdem ist es bei einem gesperrten Landwirt auch nicht mehr möglich, entsprechende Bestellungen in der Warenwirtschaft zu erfassen. Aber nicht nur Landwirt-Daten werden zwischen den verschiedenen Lösungs-Komponenten transferiert. Es ist auch möglich, im System für jeden Kunden ein Kreditlimit zu hinterlegen. Wenn dieses Kreditlimit überschritten wurde, kann in der Mesonic Warenwirtschaft für den jeweiligen Kunden kein Auftrag mehr erfasst werden.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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