Küchengerätehersteller baut E-Commerce aus

Vertriebswege neu definieren

Der Küchenartikelhersteller Börner setzt fortan auf den Online-Handel und entscheidet sich für eine Lösung von Weclapp.

Cherrytomaten

Beim Ausbau seiner E-Commerce-Strategie setzt der Küchengerätehersteller Börner auf Lösungen von Weclapp.

Das Online-Geschäft boomt durch die Pandemie mehr als je zuvor. Immer mehr Unternehmen konzentrieren sich auf den digitalen Verkauf. So auch die Börner GmbH.  Die Gesellschaft verfolgt in Deutschland die Mission, die seit 1956 unverändert ist, stets die gleiche ist und zwar den Kunden den Weg in ein besseres Leben zu erleichtern. Nach Jahren auf klassischen Vertriebswegen wollte man die hochwertigen Küchenartikel fortan auch über das Online-Geschäft an den Mann und die Frau bringen. Es fehlte nur das passende System. Gesucht wurde also eine Lösung, die so modern wie die neuen Vertriebskonzepte ist.

„Eine Umstellung der Vertriebswege bedeutet nicht nur Veränderungen in den Köpfen der Belegschaft, sondern auch in den digitalen Prozessen“, weiß Thomas Lichter, Leiter im Bereich E-Business bei Börner. „Wir starteten den Online-Vertrieb mittels Shopware.“ Für die Verwaltung von Käufer-, Produkt- und Versandinformationen kam eine lokal installierte Lösung zum Einsatz. Doch die passenden Schnittstellen zum Shopsystem fehlten. Die manuelle Übertragung der Daten kostete viel Zeit. Schnell stand fest: So wie sich der Vertrieb gewandelt hatte, musste es auch die Software.

Artikel- und Lagerverwaltung sowie die Auftragsverarbeitung liefen über die alte Lösung. Mit der neuen Software sollte dies ebenfalls möglich sein – und noch mehr. Mit diesen Richtlinien im Kopf startete man intensive Recherchen. Doch war es nicht der Weg über Google, der die passende Lösung für den Küchenartikelhersteller brachte. Der IT-Dienstleister der Börner GmbH empfahl eine moderne Cloud-Lösung. Mit der Software lassen sich sämtliche Einkaufs-, Verkaufs- und Lagerprozesse steuern.

Schnellere Auftragsabwicklung für zufriedene Kunden

Anfang 2018 folgte dann die Umstellung auf das neue System: das ERP-Handelspaket von Weclapp. Lichter erinnert sich zurück: „Ende 2017 haben wir uns für weclapp entschieden. Anfang 2018 nahmen wir bereits den kompletten Prozess der Rechnungstellung mit dem System vor. Wenige Monate später hatten wir dann die Umstellung aller Artikel und Vertriebsprozesse vorgenommen.“ Lager und Produktion wurden nun auch über die All-in-One Lösung abgebildet. Schnell stellte sich heraus: Die Umstellung war das Beste, was dem Unternehmen passieren konnte. „Wir können heute die doppelte Menge an Paketen verschicken – ganz ohne zusätzliches Personal einstellen zu müssen“, freut sich Lichter.

Das Geheimnis ist die enorme Zeitersparnis. Die Schnittstellen von Weclapp ermöglichen dem Börner-Team, Online-Plattformen anzubinden. Viele manuelle Tätigkeiten fallen dadurch weg. Bei Börner sieht das so aus: Die Bestellungen gelangen über Amazon, eBay und den eigenen Online-Shop in die Lösung. Von hier aus werden die Daten an das Tool Shipcloud weitergeleitet.

„Die Anbindung an Shipcloud nimmt uns sehr viel Arbeit ab. Nun können wir nach einer Bestellung direkt alle Daten an das Tool senden, das selbst eine Schnittstelle zu allen bekannten Paketanbietern, die wir bereits seit Jahren erfolgreich nutzen, ist. Obwohl wir mit mehreren Paketdienstleistern zusammenarbeiten, genügen jetzt wenige Klicks, um das passende Label über Shipcloud zu kaufen. Im Anschluss bringt unser Team die Ware auf den Weg.“

Mit dem ERP-Anbieter hat das deutsche Unternehmen seine E-Commerce-Aktivitäten ausgebaut. Die kompletten Prozesse von der Produktion bis hin zum Versand werden mit diesem einen System abgebildet.

Warum sich eine Software-Umstellung lohnt

Hat sich die Umstellung gelohnt? Mit Blick auf die Finanzen in jedem Fall. Die Kunden erhalten ihre Ware schneller. Jeden Tag verlassen doppelt so viele Pakete das Unternehmen, wie noch vor zwei Jahren. Und das Online-Geschäft wurde weiter ausgebaut.

Damit auch künftig das Beste aus der neuen Cloud-Lösung herausgeholt werden kann, setzt man bei Börner auf kontinuierliche Schulungen, erzählt Lichter. „Einmal im Monat findet bei uns eine Schulung zu weclapp statt. Dabei legen wir den Fokus stets auf ein anderes Modul der Software – damit immer alle auf dem neuesten Stand bleiben. Vergangene Woche haben wir etwa über den Mahnlauf gesprochen. Fragen wie 'Wie richte ich ein Zahlungsziel ein?' oder 'Welcher Vertriebsweg ist im Einsatz?' wurden geklärt. Wir haben wieder viel gelernt."

Bildquelle: Getty Images/iStock/Getty Images Plus

©2020Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok