Warehouse-Management-System

Vollautomatische Verladung und Versand

Der österreichische Großhändler Kellner & Kunz setzt künftig auf automatisierte Logistikprozesse. Tägliche Lieferungen an Gewerbe- und Industriebetriebe in ganz Österreich und Osteuropa steuert das Unternehmen mit einem Warehouse Management System und einem Materialflussrechner.

Automatisierte Logistikprozesse

Mit einer neuen Logistiksoftware liefert Kellner & Kunz „just in time“ und „just in sequence“

Mit der Erweiterung der Logistikzentrale Wels geht der österreichische Großhändler Kellner & Kunz in die Offensive: Gemeinsam mit dem Logistiksoftwarespezialisten inconso startet die Realisierungsphase für den 23.000 Quadratmeter großen Erweiterungsbau, mit dem das Leitunternehmen der RECA-Group die existierenden Logistikprozesse umfassend modernisiert. Für den Neubau, bestehend aus einem Hochregallager mit 15.400 Palettenplätzen und 200.000 zusätzlichen Behälterplätzen, kommt ein Warehouse Management System sowie ein Materialflussrechner von Inconso zum Einsatz. Kellner & Kunz kann damit die Verladung und den Versand von täglich rund 2.800 Lieferungen an Gewerbe- und Industriebetriebe in ganz Österreich und Osteuropa vollautomatisch steuern.

Ablaufprozesse bis ins Ausland steuern

„Als führender Anbieter von digitalisierten C-Teile-Management-Lösungen für unsere Kunden, mit welchen wir einerseits die Bedarfserkennung in Echtzeit realisieren und andererseits die ‚just in time‘ bzw. ‚just in sequence‘ Versorgung gewährleisten, ist es für uns unumgänglich, die kompletten Intralogistik-Prozesse permanent darauf abzustimmen und anzupassen, um flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren zu können“, erklärt Walter Bostelmann, Vorstand Kellner & Kunz AG, die Investition. Die expandierende Kellner & Kunz AG, die sich auf den Handel von hochqualitativen Werkzeugen und Schrauben sowie umfangreichen Dienstleistungen im Bereich des C-Teile-Managements für Handwerk und Industrie spezialisiert hat, setzt mit der Fertigstellung der Anlage weiterhin auf hochautomatisierte Ablaufprozesse. Mehr als 120.000 unterschiedliche Positionen hält das Unternehmen vor, die mit der neuen Lagerverwaltungs- und Logistiklösung transparent überblickt werden können. Über 60.000 Kunden in Österreich und elf ausländische Tochterunternehmen beliefert das Unternehmen aktuell von Wels aus – zunehmend bis ans Produktionsband.

Vom Wareneingang bis zum Versand


Eine Besonderheit des Projekts stellen die technischen Komponenten dar, die für Materialflüsse vom Wareneingang bis zum Versand zum Einsatz kommen. Dazu zählen unter anderem Elektrobodenbahnen und fahrerlose Transportsysteme für die Beförderung von Paletten, Behälterförderkomponenten in den automatischen Kleinteilelägern und Shuttlebereichen (Versandbahnen, Kartonaufrichter, Fördertechnik) und Sequenzierungskomponenten für das Andienen der vorkommissionierten Auftragsbehälter. Auch fahrerlose Transportsysteme sind vorgesehen, um ein effizientes Zusammenspiel zwischen bestehenden und erweiterten Gebäudebereichen für die Auftragssteuerung der vorkommissionierten Ware zu ermöglichen. Neben der klassischen Auftragsverarbeitung für Kunden in Handwerk und Industrie, umfasst die Logistik des Standorts Kanban-Belieferungskonzepte, kundenspezifische Etikettierprozesse und den konsolidierten Warenversand. Künftig soll ebenfalls die Auftragssteuerung der bestehenden Anlage über die neue Softwarelösung erfolgen.

Bildquelle:Kellner & Kunz

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