Mit Echtzeitdaten näher am Kunden

Warum Sportscheck von Oracle zu SAP Hana wechselt

Sportscheck, Sportartikelhersteller und Veranstalter von Sport-Events, setzt künftig auf die Echtzeitanalyse seiner Daten. Dazu stellt der Händler sein Datenbanksystem von Oracle auf SAP Hana um.

  • Hinter Sportcheck verbirgt sich einer der größten Sportartikelhersteller in Deutschland.

    Hinter Sportcheck verbirgt sich einer der größten Sportartikelhersteller in Deutschland. ((Bildquelle: Thinkstock/iStock))

  • Sportscheck ist mitunter Veranstalter von Sport-Events.

    Sportscheck ist mitunter Veranstalter von Sport-Events. ((Bildquelle: sportscheck.com))

Die QSC AG unterstützt das zur Otto-Gruppe gehörende Unternehmen dabei mit ihrer Beratungs- und Branchenkompetenz im Retail-Bereich. Der ITK-Dienstleister stellt für Sportscheck die SAP-Systeme CRM, ERP, BI und PI künftig auf Basis von Hana und flexibel aus seiner Pure Enterprise Cloud (PEC) zur Verfügung.

„Unser Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen, die einen aktiven und sportlichen Lebensstil führen möchten – sei es in unseren Filialen, online oder auch bei unseren Sport-Events“, sagt Bernhard Puchberger, Bereichsleiter IT bei Sportscheck. „Technologie war für uns nie Selbstzweck, sondern dient immer unserer Unternehmensstrategie. Mit der Einführung von Hana auf Basis flexibler Cloud-Strukturen verbessern wir das Kundenerlebnis, indem wir Daten in Echtzeit auswerten und Kundenbedürfnisse besser erkennen können.“

So ermöglicht die Umstellung auf die In-Memory-Datenbanktechnologie und die Einführung etwa der neuen SAP-Funktionalität CAR (Customer Activity Repository) eine Just-in-Time-Bestandsabfrage der Produktdaten aus dem stationären und dem E-Commerce-Handel. Laut Bernhard Puchberger steigen damit die Qualität und Geschwindigkeit der Abfragen und somit auch die Informationsqualität für die Kunden.

Stabile Services für den Mittelstand


QSC hat bereits die Einführung von SAP bei Sportscheck im Jahr 2014 begleitet und ist größter Hosting-Partner des Sportartikelhändlers. Die Einführung ermöglichte durch die Verbindung der Produktdaten aus den Ladengeschäften mit denen des Webshops ein Multi-Channel-Einkaufserlebnis. „Insbesondere aufgrund der Stabilität der Services und der Kommunikation auf Augenhöhe – von Mittelstand zu Mittelstand – haben wir uns entschlossen, auch diesen zukunftsgerichteten Weg gemeinsam mit dem Dienstleister zu gehen“, sagt Puchberger.

Bildquelle: Thinkstock/iStock / sportscheck.com

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