Seat mit Magento-Shop

Webshop für Merchandise-Artikel

Im Interview berichtet Swen Haupt, Verantwortlicher für das E-Commerce-Projekt bei Seat, von der Einführung einer neuen Software für den B2C-Merchandising-Shop.

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Seat setzt beim neune B2C-Merchandising-Shop auf die Shop-Software Magento.

ITM: Herr Haupt, Sie haben sich kürzlich für einen Online-Shop auf Basis von Magento 2.0 entschieden. Wie ist es zu dieser Entscheidung gekommen?
Swen Haupt:
Seat Deutschland hat schon zuvor einen B2C-Shop für Merchandising-Artikel betrieben, der auf einer älteren Version des Hybris-Shop-Systems lief. Im Rahmen unserer IT-Governance stand 2015 ein Upgrade des Shops an – bzw. eine Ablösung, falls ein Upgrade unwirtschaftlich wäre. Bei unserer Bewertung schauen wir nicht nur auf die Lizenzkosten und den konkreten Entwicklungsaufwand, sondern auch auf den TCO (Total cost of ownership) und die Zukunftsfähigkeit des Systems. Aufgrund bisheriger Erfahrungen mit der Magento Enterprise Edition 1.14 und unserem Implementierungspartner Netz98 in einem B2B E-Commerce-Projekt fiel dann die Entscheidung für die neue Version Magento 2.0

ITM: Welche Anforderungen und Kriterien musste die Shop-Software erfüllen?
Haupt:
Neben den Gesamtbetriebskosten und einem langen Software-Lebenszyklus spielten auch Leistung, Stabilität und Skalierbarkeit eine große Rolle. Magento 2 nutzt die neuesten Technologien und hat eine moderne Architektur, die die diversen Module einer Software klar voneinander trennt. Durch die Modularisierung bietet die Software weniger Angriffsfläche. Aus Nutzerperspektive sollten außerdem Produkte einfach zu konfigurieren und der Shop sich natürlich optimal mobil nutzen lassen. Magento 2 folgt einem Mobile-First-Ansatz und bietet standardmäßig ein responsives Design.

ITM: Welche Erwartungen wurden erfüllt und an welcher Stelle muss noch nachjustiert werden?
Haupt:
Wie in jedem Projekt gab es auch hier ein paar Justierungen, das gehört dazu. So mussten wir etwa „Streichpreise“ noch nachträglich einbauen und die Newsletter-Anmeldung wird noch integriert. Ein weiteres Thema wird jetzt die Vermarktung bzw. der Reichweitenausbau sein. Aktuell sind wir aber noch in der Stabilisierungsphase, für ein abschließendes Urteil ist es daher zu früh, doch bisher sieht alles gut aus.

ITM: Welche Funktionen sind für Ihr Geschäftsfeld besonders wichtig?
Haupt:
Seat ist ein kundenorientiertes Automobilunternehmen. Diesem Anspruch wollen wir in allen Unternehmensbereichen gerecht werden, nicht nur in der Fahrzeugentwicklung. Das heißt, dass auch ein Online-Shop in jeder Hinsicht dieses Image transportieren muss. Neben dem Design ist aus Kundenperspektive natürlich eine hohe Usability – erst recht bei der mobilen Nutzung des Shops –, schnelle Ladezeiten, eine ansprechende Präsentation der Produkte und ein einfacher Checkout entscheidend. Um das positive Nutzererlebnis und die Kundenbindung zu steigern sind auch Produktempfehlungen und eine personalisierte Ansprache wertvoll. Um unser Angebot kontinuierlich zu verbessern, müssen wir natürlich den Erfolg unserer Maßnahmen messen und bewerten können. Ein wichtiges Tool ist die Reporting-Funktion des Shops die viele für uns essentielle Informationen automatisiert bereitstellt.

ITM: Und worauf lässt sich im E-Commerce heutzutage nicht mehr verzichten?
Haupt:
Auf eine agile, zukunftsfähige Software. Denn der E-Commerce wird immer dynamischer. Um online erfolgreich zu sein und die Kunden zu erreichen, müssen sich E-Commerce Verantwortliche immer schneller an veränderte Anforderungen sowie neue Trends anpassen und ihre Shops permanent weiterentwickeln.

Bildquelle: Seat

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