Online-Shopper warten auf den 25. November

Webshops rüsten sich für Black Friday und Cyber Monday

Die US-Shoppingphänomene Black Friday und Cyber Monday werden auch in Europa zum Zugpferd für Webshops. Was können sich E-Commerce-Betreiber in Deutschland aus USA und GB abgucken?

Die meisten Webshops sind bereit und warten auf den alljährlichen Weihnachtsansturm. Neben den verkaufsstarken Adventswochenenden zählen seit einigen Jahren auch die in den USA künstlich geschaffenen Shopping-Termine Black Friday und Cyber Monday zu den wichtigsten Größen im E-Commerce.

Der Black Friday findet traditionell immer genau einen Tag nach dem amerikanischen Thanksgiving statt, der Cyber Monday immer am ersten Montag nach Thanksgiving. 2016 findet der Black Friday am 25. November statt, der Cyber Monday am 28. November.

In Europa findet vor allem der Black Friday ernorme Beachtung bei den Online-Shoppern: Eine Umfrage von Ve Interactive, Anbieter einer datengetriebenen Plattform für mehr Onsite Engagement und Display Advertising, hat ergeben, dass fast zwei Drittel der befragten Online-Käufer diesen Termin als wichtigstes Shoppingevent auf der Agenda haben.

In Großbritannien sind die beiden Termine Black Friday und Cyber Monday schon länger etabliert. Die stetig steigenden Verkaufszahlen sind jedoch auch als Trend für den gesamten europäischen Raum anzusehen.

  • 2015 wurden vom Black Friday bis zum Cyber Monday insgesamt 3,3 Milliarden Pfund online ausgegeben; das entspricht einer Summe von 764.000 Pfund pro Minute beziehungsweise 13 Pfund pro Sekunde.
  • Allein 1,1 Milliarden Pfund wurden am Black Friday umgesetzt: Die absoluten Rekordzeiten bei Käufen wurden dabei um 7 Uhr morgens und um 23 Uhr abends ausgemacht.
  • Dabei wurden 50 Prozent der Käufe via Smartphone oder Tablet ausgeführt.
  • In diesem Jahr wird sogar ein Umsatz von fünf Milliarden Pfund prognostiziert.

Was können E-Commerce-Betreiber in Deutschland aus den Zahlen lernen?

Obwohl Black Friday und Cyber Monday in Deutschland bisher noch geringere Umsätze abwerfen als in Großbritannien, ist auch hier der Aufwärtstrend klar erkennbar. Um schon jetzt von den Lektionen zu profitieren, sollten deutsche Online-Händler einen Blick auf das dortige Kundenfeedback werfen.

  • So bemängeln 20 Prozent der Kunden, dass die Rabatte nicht ansprechend genug sind.
  • Ganze 50 Prozent beschweren sich darüber hinaus über zu langsame Webseiten oder Abstürze infolge des hohen Kundenaufkommens.
  • Gerade am Black-Friday-Wochenende gilt es also, mit besonderen Angeboten und gezielten Anzeigenkampagnen auf sich aufmerksam zu machen und dafür zu sorgen, dass der Server unter der Last in den frühen Morgen- und späten Abendstunden nicht zusammenbricht.
  • Da Mobile Commerce keineswegs mehr nur ein Trend, sondern wichtigstes Segment im E-Commerce ist, gilt es außerdem, seine Webseite dahingehend zu optimieren.


Bildquelle: Thinkstock / iStock

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