Sersa Gleisbau mit neuer PLM-Plattform

Weichenstellung für Software-Projekte

Das Schweizer Bahntechnikunternehmen Sersa Maschineller Gleisbau ersetzt im Zuge seiner Digitalisierungsstrategie das bisherige PDM-System durch CIM Database.

Gleisbau

Das Gleisbauunternehmen Sersa will mit einer neuen PLM-Plattform Projekte in Zukunft schneller umsetzen.

Mit der neuen PLM-Plattform sorgt Sersa zukünftig für durchgängige Prozesse entlang aller Engineering-Disziplinen und reduziert so Aufwände und Kosten bei der Entwicklung seiner Spezialmaschinen. Mit einer immer höheren Streckenauslastung und der zunehmenden Verlagerung von der Straße auf die Schiene steigen auch die Herausforderungen an Bau und Instandhaltung des Schienennetzes. Sicherheit und Komfort erfordern höchste Präzision hinsichtlich Spurgenauigkeit, Lage, Neigung und Überhöhung der Gleisgeometrie. Um dies zu gewährleisten, kommen innovative Technologien, moderne Messverfahren und Hochleistungsmaschinen zum Einsatz.

Die Sersa Group AG (Schweiz), die Sersa Technik AG, die Sersa Maschineller Gleisbau AG und die Rhomberg Bahntechnik zählen mit 14 Standorten in der Schweiz und rund 1000 Beschäftigten zu den Technologieführern beim Bau und der Instandhaltung von Bahninfrastrukturen – von der Stadtbahn zur Gebirgsbahn bis zum Hochgeschwindigkeitsnetz.

Bislang nutzen die Konstrukteure und Teams aus den Bereichen Mechanik, Elektronik und Elektrik ein selbst entwickeltes Datenmanagementsystem. Das Fehlen einer multi-CAD-fähigen unternehmensweiten Datenbasis und mangelnde Unterstützung bei Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und Prozesstreue führte zu hohem Arbeitsaufwand – auf Kosten der Produktivität.

Sersa suchte daher nach einer Lösung, um das Produkt- und Prozesswissen unternehmensweit digital abzubilden, Prozesse zu automatisieren und die gesamte Produktentstehung zukunftssicher auszurichten. Das Unternehmen evaluierte mehrere Systeme und entschied sich mit CIM Database PLM für die führende Technologie digitaler Lifecycle-Managementlösungen von Contact Software. Vor allem die Möglichkeit M- und E-CAD-Daten auf einer Plattform nach dem Prinzip Single Source of Truth allen Entwicklungsabteilungen durchgängig zur Verfügung zu stellen und damit Entwicklungszeiten zu verkürzen, überzeugte Sersa.

Der direkte Abgleich von Stücklisten (BOM) aus Entwicklung, Fertigung und Instandhaltung, digitale Workflow- und Prozesssteuerung sowie verlässliche und schnelle Änderungs- und Freigabeverfahren reduzieren die Fehlerrate und verbessern die Zusammenarbeit. „CIM Database sorgt für einen kontinuierlichen Datenfluss von der Entwicklung über die Produktion bis hinein in unsere Instandhaltung“, unterstreicht Vincent Kuring, Abteilungsleiter Projekte Technologie bei Sersa. „Damit können wir Suchzeiten reduzieren und das Know-how unserer Experten in allen Abteilungen sehr gezielt nutzbar machen. Dies steigert die Qualität insgesamt.“

Ein weiterer Grund für die Wahl von CIM Database PLM war die Software-Architektur. Dank der offenen und modularen Low-Code-Plattform „Contact Elements“ hinter CIM Database kann Sersa zukünftig bestehende Anwendungen schneller und kostengünstiger an neue Anforderungen anpassen und neue Bausteine von Elements flexibel nach Bedarf einsetzen.

„Der Workspace Manager als optimales Werkzeug in der Entwurfsphase sowie die insgesamt hohe Flexibilität durch den modularen Aufbau haben uns überzeugt. Mit CIM Database fühlen wir uns für die Digitale Transformation in der Konstruktion und Entwicklung bestens gerüstet, um den hohen Ansprüchen unserer Kunden auch künftig gerecht zu werden“, so Kuring.

Bildquelle: Sersa

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