Support endet 2020

Windows 7 vor dem Aus

Microsoft bereitet Windows 7 langsam auf Rente vor. Der Softwarekonzern will sein betagtes Betriebssystem in drei Jahren nicht mehr unterstützen, der Support läuft aus.

Windows 7 erschien im Oktober 2009 als Nachfolger von Windows Vista, das weithin als Flop in die Geschichte einging. Foto: George Frey/Archiv

Windows 7 erschien im Oktober 2009 als Nachfolger von Windows Vista, das weithin als Flop in die Geschichte einging. Foto: George Frey/Archiv

Microsoft läutet den Abschied von Windows 7 ein: «Bereits bei Windows XP haben wir gesehen, dass sich Unternehmen frühzeitig mit dem Umstieg beschäftigen sollten, um spätere Risiken oder Kosten zu vermeiden», begründete Markus Nitschke, Geschäftsleiter Windows bei Microsoft Deutschland, die frühe Ankündigung. Den heutigen Ansprüchen an moderne Technologie und Sicherheit werde das System ohnehin schon nicht mehr gerecht.

  • Windows 7 erschien im Oktober 2009 als Nachfolger von Windows Vista, das weithin als Flop in die Geschichte einging.
  • Im Januar lag seine Verbreitung laut StatCounter noch bei 18,08 Prozent auf PCs, Konsolen und mobilen Geräten weltweit.
  • Das aktuelle Betriebssystem Windows 10 kommt auf eine Verbreitung von 12,54 Prozent.
  • Auf Desktop-PCs dominiert Windows 7 mit noch größerem Abstand: Das System läuft noch auf 40,13 Prozent der Rechner, Windows 10 kommt hat einen Anteil von 27,84 Prozent.
  • In Deutschland allerdings überholte Windows 10 (34,29 Prozent) im Januar erstmals Windows 7, das auf 33,37 Prozent aller PCs betrieben wird.

Bereits vor zwei Jahren stellte Microsoft den grundlegenden Support von Windows 7 ein. Nun soll es ab dem 14. Januar 2020 auch keine Sicherheits-Updates und Aktualisierungen oder technischen Support von Microsoft geben.

Achtung: Auch der Support von Office 2007 läuft in diesem Jahr aus. Ausführliche Informationen zur Lifecycle-Richtlinie von Microsoft gibt es unter https://support.microsoft.com/de-de/lifecycle

Für den Vorgänger Windows Vista endet die Unterstützung des Unternehmens bereits am 11. April dieses Jahres. Die Verbreitung von Vista dürfte jedoch unerheblich sein, von StatCounter wird das System bei der Messung der Verbreitung nicht separat ausgewiesen.

Der Umstieg auf ein neues System sei mit Windows 10 «so leicht wie nie», sagte Nitschke. Zudem biete es eine Reihe integrierter Sicherheitsfunktionen.

Link: StatCounter

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