Webbasierte Printing-Lösung

Würth mit moderner Etikettierlösung

Würth IT, der IT-Dienstleister der gleichnamigen Gruppe, hat einen neuen, webbasierten und standardisierten Etikettierungsprozess für die Lieferanten des Unternehmens geschaffen.

Ettiketieranlage

Mit Hilfe von Nicelabel wurde nun bei der Würth-Gruppe eine moderne Etikettierlösung eingeführt.

Dabei komme die webbasierte Printing-Lösung von Nicelabel zum Einsatz, einem Entwickler von Etikettendesign-Software und Etiketten-Management-Systemen. Mit dem Label-Management-System (LMS), ersetzte Würth IT eine Individualentwicklung für die Etikettierung. „Wir wollten ein rund um die Uhr verfügbares System mit zentralisierter Datenbank, das wir den Lieferanten ohne Installation zur Verfügung stellen können und das Kompatibilität mit verschiedenen Druckermarken und -modellen bietet. Das Nicelabel Etiketten-Management-System konnte diese Anforderungen erfüllen“, erläutert der bei Würth zuständige Projektleiter Simon Koch.

Die neue Lösung komme heute weltweit zum Einsatz. Rund 180 Lieferanten der Gruppe in 15 Ländern rund um den Globus machten von ihr Gebrauch. Etwa 8,5 Millionen Etiketten pro Jahr drucken sie mit der neuen Lösung von aus. Würth IT profitiere dabei insbesondere von höherer Agilität. Durch das webbasierte und standardisierte System, das in seiner zentralisierten Datenbank (Dokumenten-Management-System, DMS) sämtliche Etiketteninformationen vorhält, könne der IT-Dienstleister Änderungen schnell auf sein komplettes Zulieferer-Netzwerk ausrollen. „Das ist der größte Vorteil des neuen Systems“, sagt Koch. „Wir können unmittelbar reagieren und die Etiketten unserer Zulieferer sind immer auf dem aktuellen Stand.“

Von großem Nutzen sind darüber hinaus das zentralisierte Nutzermanagement und die Datenaufzeichnung. Würth IT hat jederzeit einen vollständigen Überblick über die Zugriffe der Zulieferer auf das System und die komplette Druckhistorie. Zudem stellt die Lösung sicher, dass die Nutzer immer die korrekte Version der Etikettierung und Daten einsetzen.

Mit der Unterstützung des Anbieters habe Würth IT außerdem auch seinen Onboarding-Prozess optimieren können. „Die Lieferanten arbeiten gern zuerst mit einer Testversion, um zu prüfen, ob die Software mit ihrer internen Infrastruktur funktioniert“, erklärt Koch. „Die Cloud-Version der Plattform eröffnet ihnen einen einfachen Zugang zum System. Damit können sie sich mit seinen Funktionen vertraut machen, bevor sie die vollständige Private-Cloud-Implementierung nutzen. „Es kostet sie nur fünf Minuten, um auf die Plattform zuzugreifen. Entscheiden sie sich anschließend dafür, das System zu nutzen, können wir sie in unsere Private Cloud transferieren“.

In Zusammenarbeit mit Würth IT entwickelte der Anbieter weitere „interne“ Etikettendrucklösungen für die Kartons und Regale von Würth. Dazu schuf sein Team eine Integration in das SAP-basierte ERP-System „Würth System One“ WS1. Es könne den Druck von Etiketten auf drei Arten auslösen: über die grafische Benutzeroberfläche von SAP, über einen mobilen Drucker oder durch das Starten einer Nicelabel-Druckmaske und die Datenübertragung durch die grafische Oberfläche. Diese Integration macht es zu einer WS1-fähigen Lösung, die damit von jedem Unternehmen der Würth-Gruppe genutzt werden kann, sobald es auf das WS1-System umgestellt wird.

Bildquelle: NiceLabel

©2020Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok