SAT setzt Opheo von Initions ein

Zentrale Disposition

Die SAT Straßensanierung GmbH disponiert und verwaltet demnächst ihre rund 40 Asphaltfräsen im Bereich Norddeutschland zentral mit dem Dispositions- und Telematiksystem Opheo der Initions AG.

Die SAT Straßensanierung GmbH ist seit dem Jahr 1982 im Bereich der Entwicklung und Vermarktung von Straßensanierungsverfahren tätig.

Damit will die Strabag-Tochter die Auslastung der Maschinen optimieren und die Transportkosten zwischen den Einsatzorten senken. Die Einführung für die neue Lösung hat bereits begonnen. Bis zum Ende des Jahres sollen die fünf Standorte Hamburg, Berlin, Rostock, Köln und Leck komplett mit der neuen Lösung ausgerüstet sein. Ein deutschlandweiter Einsatz der Spezialsoftware sowie die Einführung im europäischen Ausland sind in der Planung. „Asphaltfräsen müssen in der Regel sehr kurzfristig disponiert werden. Stornierungen oder Verschiebungen aufgrund der Wetterlage, Staus oder Verzögerungen auf der Baustelle können die Planungssituation immer wieder verändern", berichtet Projektleiter Hans-Georg Kraeft-von der Heide, der bei SAT die Einführung der neuen Hard- und Software verantwortet. Außerdem seien beim Tieflader-Transport der bis zu 40 Tonnen schweren Maschinen viele Vorschriften zu beachten. Das pünktliche Anliefern der Asphaltfräsen an den Baustellen sei dabei von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung, denn diese würden meist zu Beginn eines Bauprojekts benötigt. „Verspätungen würden hier zu weiteren Verzögerungen und hohen Folgekosten führen", stellt der Projektleiter fest.

Die Disposition von Baumaschinen erfolgt nach ganz speziellen Gesichtspunkten, die in der neuen Lösung bereits berücksichtigt sein sollen. Dazu zählt zum Beispiel das Einkalkulieren der Rüst- und Reinigungszeiten sowie der Wegstrecke zur Reinigungsstelle. Auftragserfassung und Faktura laufen bei SAT weiterhin über das bestehende ERP-System, das die Auftragsdaten automatisiert an Opheo übermittelt. Dort erfolgt dann die Touren- und Einsatzplanung der Fräsen.

Kernstück von Opheo ist laut Anbieter das Dispo-Cockpit, das den SAT-Disponenten eine grafische Übersicht über geplante Einsätze, unverplante Aufträge und das laufende Tagesgeschäft gibt. Die eingebaute Planungslogik soll den Disponenten außerdem durch Einsatzvorschläge und die automatische Berechnung aller Transport- und Bearbeitungszeiten unterstützen. Auf diese Weise soll die Auslastung von Fräsen und Tiefladern erhöht werden können.

Ein Regelwerk prüft laufend alle manuellen Planaktionen der Disponenten in Echtzeit und warnt bei Regelverletzungen. Neben der Termineinhaltung spielt dabei auch die Größe der Fräse eine Rolle, denn nicht jede Fräse kann auf jeder Baustelle eingesetzt werden. „Außerdem werden der aktuelle Standort aller Maschinen und die Dauer des Einsatzes sichtbar. Das erleichtert den drei Hauptdisponenten die Planung erheblich", so Kraeft-von der Heide.

Mobile Unterstützung

Schrittweise werden bei SAT jetzt die mobilen Mitarbeiter, die sowohl den Tieflader fahren als auch die Fräsen bedienen, mit Smartphones ausgestattet, die über ein GPS-Modul und die Telematik-App des Anbieters verfügen. Mit Hilfe der App können Aufträge direkt aus der Disposition empfangen und der aktuelle Bearbeitungszustand durch den Fahrer dokumentiert werden, heißt es. Das integrierte GPS-Modul soll für die permanente Ortung der Maschinen sorgen.

Laut Anbieter können die Disponenten zudem den Weg jeder einzelnen Fräse auf einer Karte nachvollziehen und die Wirtschaftlichkeit geplanter Aufträge besser einschätzen. „Bauchentscheidungen können dadurch mit Fakten untermauert werden", bringt es Kraeft-von der Heide auf den Punkt.

www.sat-roads.com
www.initions.com

Bildquelle: © SAT Straßensanierung GmbH

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