Globales Management

Zentrale Verwaltung aller Macs

Die Agenturgruppe Serviceplan konnte mithilfe eines Management-Tools die Verwaltung ihrer Apple-Endgeräte vereinfachen und dadurch die Anzahl der internen IT-Tickets deutlich senken.

  • Serviceplan-Mitarbeiter an einem iMac in Berlin

    Im Laufe der Jahre stieg die Anzahl an Macs zunehmend bei Serviceplan, was neue Herausforderungen für die IT mit sich brachte. ((Bildquelle: Serviceplan Gruppe))

  • Alexey Puninsky, System Engineer bei Serviceplan

    Alexey Puninsky, System Engineer bei Serviceplan ((Bildquelle: Serviceplan Gruppe))

Die Serviceplan-Gruppe wurde im Jahr 1970 gegründet und ist heute eine der größten inhaber- und partnergeführten Agenturgruppen Europas. Das Haus der Kommunikation in Köln gilt als eines der wenigen komplett integriert aufgestellten Agenturmodelle in Deutschland, in dem alle Kommunikationsdisziplinen unter einem Dach arbeiten. Neben Serviceplan zählen auch die Unternehmensmarken Mediaplus, Plan.Net, Facit und Solutions zu den Marktführern in ihren Wettbewerbsfeldern. Die Gruppe möchte allen Mitarbeitern das bestmögliche digitale Erlebnis bieten, indem sie ihnen moderne Technologien bereitstellt. Manuel Miseré arbeitet seit über 15 Jahren bei der Agenturgruppe und ist heute Leiter der zentralen IT mit Sitz in München. Das Thema „User Enablement“ hat bei ihm oberste Priorität: „Mir ist ein enges Verhältnis zu unseren Benutzern sehr wichtig. Wir möchten ihnen eine neue Technologie nicht einfach nur vorsetzen, sondern sie vielmehr mit dieser befähigen.“

Apple-Standards sind die Basis

Im Laufe der Jahre stieg die Anzahl an Macs zunehmend innerhalb der Organisation, was neue Herausforderungen für Manuel Miseré und sein Team mit sich brachte. Als sich für die zuvor verwendete Verwaltungslösung das Ende ihres Lebenszyklus abzeichnete, begannen sie im Jahr 2017 mit der Evaluierung verschiedener Anbieter für Mac-Management. Um mit dem schnellen Wachstum Schritt halten zu könnten, musste die neue Lösung sowohl zentral als auch skalierbar sein. Auf Jamf stießen sie auf verschiedenen Veranstaltungen, u.a. bei diversen Apple-Events und der „Jamf Nation Roadshow“. „Es stellte sich schnell heraus, dass der Hersteller unseren Bedürfnissen am besten entsprach. Es handelt sich um eine Lösung, die sich zu 100 Prozent an die Apple-Standards hält und einen Zero Day Support für neue Releases bietet“, sagte Alexey Puninskiy, System Engineer bei der Serviceplan-Gruppe. Darüber hinaus überzeugte die bessere Unterstützung für das Device Enrollment von Apple (ehemals DEP).

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 9/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Nach der Umstellung haben sich Alexey Puninskiy und sein Systems-Engineer-Kollege Manuel Lindner intensiv mit dem Mac-Management vertraut gemacht und proaktiv mit dem Tool gearbeitet. „Nach dem Wechsel haben wir Features in Jamf Pro entdeckt, die wir eigentlich nicht im Visier hatten, die unser Leben aber leichter gemacht haben.“ Hierzu zählte beispielsweise das User Self-Enrolment. Diese Funktion unterstützt sie vor allem bei komplizierteren Fällen, bei denen der Endbenutzer von zu Hause arbeitet und kein unmittelbarer Zugriff auf den Mac gewährleistet werden kann.

Ein weiterer Punkt ist die Erreichbarkeit der Clients außerhalb des Firmennetzwerks, was für Puninskiy und Lindner heute nicht mehr wegzudenken ist. Früher wurden die Geräte nur über das firmeninterne Netzwerk verwaltet. Resultierend daraus haben Benutzer, die ihren Mac mit nach Hause genommen haben, wichtige Patches gar nicht bzw. erst später erhalten. Heute können jegliche Geräte weltweit via Fernverwaltung administriert werden.

Unsichtbarer Umstieg

Die Migration von der vorherigen Mac-Management-Lösung zur neuen Software sollte für die Gruppe ohne jegliche Unterbrechungen im Betrieb ablaufen. „Für das Team war wichtig, dass der Umstieg auf die neue Lösung für unsere Endnutzer, die vor den Geräten sitzen, absolut unsichtbar verlief“, sagte Manuel Lindner. Dank dem Professional-Service für Jamf Pro konnte die gesamte Umstellung innerhalb von vier Tagen realisiert werden.

Eine Herausforderung während der Umstellung lag für die Admins anfangs im Umdenken: Bei der alten Lösung stand die Verwaltung einzelner Clients im Fokus und jegliche Änderungen wurden auf die Rechner ausgerollt. Hierbei mussten oft einzelne Geräte angesteuert werden, um Patches durchzuführen. Mit der neuen Software werden jetzt nicht mehr einzelne Clients fokussiert, sondern einzelne Gruppen administriert. Das Endgerät holt sich hierbei selbst die notwendigen Konfigurationen wie Skripte und Programme am Mac-Management-Server ab.

Zudem hatte das IT-Team seit Jahren auf einen App-Katalog gewartet, der für die Umsetzung spezifischer Projekte notwendig war. Der Self Service von Jamf, ein auf das Unternehmen abgestimmter App Store, bot hier Abhilfe. Das IT-Team der Serviceplan-Gruppe kann den Self Service weltweit individuell anpassen, sodass die Benutzer aller 24 Standorte nur auf für sie relevante Apps und Skripte zugreifen können.

Heute verwaltet das IT-Team rund 1.500 Macs mit der neuen Software. „Wir verzeichnen weniger IT-Tickets als zuvor. Während die User mehr Aufgaben selbstständig lösen können, reduzieren sich die Aufwände für die IT, sodass wir uns auf wichtigere Aufgaben konzentrieren können“, so Lindner. Für die Zukunft habe das IT-Team weitere Projekte geplant, darunter die vollautomatische Einbindung der Systemlaufwerke.

Kurz und knapp …

Alexey Puninskiy

  • Alter: 32 Jahre
  • Hobbys: Mountainbike, Klettern, Skifahren,
  • Retrocomputer
  • Ausbildung und Werdegang: Linux-Admin als Hobby noch vor dem Schulabschluss, Ausbildung, Webentwickler, Quereinstieg als System-Admin, seit 2012 bei Serviceplan
  • Derzeitige Position: System Engineer

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