Software as a Service

Zukunftskonzept für flexible Netzwerksicherheit

Cloud-basierte Lösungen für Netzwerksicherheit werden aus zweierlei Gründen immer häufiger eingesetzt: Einerseits zwingt eine immer stärker an Fahrt aufnehmende Gefahr, Opfer von Cyberbedrohungen zu werden, die Unternehmen zu drastischen und sofortigen Sicherheitsmaßnahmen, andererseits wächst die Popularität von Software as a Service (SaaS) als Trend im Zuge von Big Data weiter an.

Sonne über Wolken

Ein Wechsel in die Cloud ist aufgrund des Anstiegs großer Datenmengen nötig.

Cloud-basierte Technologie soll Unternehmen die erforderliche Flexibilität und den nötigen Spielraum geben, sensible Daten und Unternehmenswerte aktiv zu schützen. Dies gilt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die aus kapazitiven Gründen oft Schwierigkeiten haben, ihre Netzwerke angemessen vor Angriffen von außen zu verteidigen. Wenn Cloud-Infrastrukturen und -Anwendungen ins Spiel kommen, sind nur wenige Unternehmen in der Lage, ihre Daten und Netzwerke effektiv zu schützen. Die Entscheidung für eine SaaS-Lösung erweist sich hier als Mindeststrategie. Durch das Zusammenspiel von ATP-Firewalls und intelligenter Cloud-Technologie bietet etwa Zyxel einen erfolgreichen Netzwerkschutz.

Ein Wechsel in die Cloud für alle Unternehmensgrößen, aber insbesondere Mittelständler, ist aufgrund des Anstiegs großer Datenmengen und von Künstlicher Intelligenz (KI) nötig. Damit verbunden ist jedoch die Notwendigkeit, sich von traditionellen Sicherheitslösungen zu verabschieden. Nur so sind sie in der Lage, sich vor Bedrohungen zu schützen, die große Datenmengen und KI gleichermaßen mit sich bringen.

Advanced Threat Protection (ATP), die zukunftsweisende Echtzeitüberwachung und rund um die Uhr Netzwerkschutz bietet sowie Bedrohungen wie Zero-Day-Exploits frühzeitig isolieren kann, hat sich inzwischen technologisch durchgesetzt. Die gefährlichste Zeitspanne sind die ersten Stunden nach der Freisetzung einer neuen Bedrohung. Sandboxing erweist sich hier auch in der Cloud als effektive Strategie, um die Verteidigung eines Unternehmens anpassungsfähiger zu gestalten. Denn die Isolierung der Bedrohung findet sofort nach ihrer Entdeckung statt. Unternehmen können es sich heute nicht mehr leisten, auf das nächste Upgrade ihrer Firewall oder ihres Virenprüfers zu warten. SaaS ist für Unternehmen deshalb der nächste logische Schritt im Kampf gegen Cyberkriminalität.

Kontrolle abgeben

Mittelständler, die selbst keine IT-Sicherheitsspezialisten beschäftigen können oder wollen, sollten sich mit dem Gedanken anfreunden, Kontrolle in Sachen Cybersicherheit abzugeben: Eine wachsende Zahl von Cloud-Analytics-Service-Providern steht nun zur Verfügung, um sowohl ihnen als auch Managed-Service-Providern bei der Reaktion auf Netzwerkbedrohungen zu helfen.

Anstatt auf Firewall-Upgrades zu setzen und diesen zu vertrauen, während sich Cyberbedrohungen kontinuierlich weiterentwickeln und verändern, ermöglichen SaaS-Lösungen wie ATP und Sandboxing Echtzeitreaktionsfähigkeit und passen sich an den technologischen Fortschritt von Malware an.

Die Aussicht auf vollständige Kontrolle spielt auch der sensiblen Zeit- und Ressourcenplanung von Mittelständlern in die Karten. Cloud-basierte visuelle Analyse- und Reporting-Lösungen räumen Bedenken weitestgehend aus, indem sie diskret in der Cloud arbeiten und sowohl die Gesamtansicht aller Abläufe als auch die Zusammenführung von Bedrohungsdaten zentralisieren.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Gezieltes Outsourcing

Für nahezu jedes Unternehmen, das eine riesige Menge an Daten zu verwalten hat, ist die Auslagerung an Drittanbieter, die sich professionell um deren Schutz kümmern, in der heutigen Zeit de facto die bessere Lösung. Die von solchen Drittanbietern angebotenen Services passen sich der kontinuierlichen Prozessoptimierung und Expansion innerhalb des eigenen Unternehmens flexibel an. Zeit- und kostenintensive Prognosen werden auf diese Weise überflüssig. Diese Zukunftssicherheit geht Hand in Hand mit interner Effizienz und wirksamem Risikomanagement durch einen starken Partner. Denn eine solche zusätzliche Schutzebene ist so relevant, da auf diese Weise sichergestellt werden kann, dass Unternehmen alle Maßgaben und Auflagen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) lückenlos einhalten.

Natürlich sind Parameter wie Effizienz, Cybersicherheit und Zukunftssicherheit für Mittelständler auch noch lange nach deren ersten Schritten auf diesem Gebiet von höchster Relevanz. Die Geschäftswelt wird immer stärker von Daten getrieben, was sich im Verhältnis von anfallendem Volumen in Relation zur Unternehmensgröße manifestiert. Diese wichtigen, umfangreichen Daten aus der eigenen Hand zu geben, kann der verantwortungsvollste Schritt der Unternehmensleitung sein, um Bedrohungen in Schach zu halten und gleichzeitig das Beste – heute und in Zukunft – aus der Cloud für die eigene Organisation herauszuholen. Unternehmen sollten sich daher unbedingt von IT-Administratoren oder Value-added-Resellern beraten lassen.

Bildquelle: Zyxel

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