Traumurlaub ohne Risiken

Zukunftssichere IT-Sicherheit beim Reiseanbieter

Schauinsland-Reisen modernisiert seine Sicherheitsinfrastruktur durch eine präventiv agierende Sicherheitsplattform der nächsten Generation.

Schauinsland-Reisen

Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen hat im Sommer im Landschaftspark Duisburg-Nord mit 14,15 Metern die höchste Sandburg der Welt erbaut.

Schauinsland-Reisen, Anbieter von Pauschalreisen in Deutschland, blickt auf eine fast 100 Jahre alte Firmengeschichte zurück, handelt aber stets zukunftsorientiert. Eine leistungsfähige, sichere IT-Infrastruktur bildet dabei das Rückgrat des unabhängigen Reiseanbieters. Mit wachsendem Internetgeschäft und einem Netzwerk von über 11.600 Reisebüropartnern erlebte Schauinsland-Reisen ein Anwachsen der Cyber-Bedrohungen.

In den letzten Jahren wurde klar, dass die bestehende linux-basierte Firewall und herkömmliche Virenschutz-Software langfristig keinen ausreichenden Schutz für geschäftskritische Netzwerk­ressourcen und Endpunktgeräte bieten würden. Vor allem angesichts der ständig erweiterten Online- und Mobilangebote zeigte sich, dass es bei der bestehenden Sicherheitsarchitektur an wichtigen Funktionen mangelte. Volumen und Komplexität aktueller CyberBedrohungen erforderten robustere, intelligentere und stärker präventiv agierende Sicherheitsmaßnahmen.

Aufgrund von Empfehlungen der örtlichen IT-Beratungsfirma DTS Systeme entschieden sich die Duisburger, die Linux-Firewall durch eine zeitgemäße Version zu ersetzen. Im Einsatz ist heute die Next-Generation-Firewall PA-3020 von Palo Alto Networks. Im Rahmen der Modernisierung seiner IT-Sicherheit nutzt der Reiseveranstalter mittlerweile mehrere Komponenten der Sicherheitsplattform des Anbieters. So wird zugunsten einer präventiven Sicherheitsstrategie auf die Abo-dienste Threat Protection, URL Filtering, Wildfire (eine cloud-basierte Malware-Analyseumgebung) und Traps (eine Endpunktschutzlösung) zurückgegriffen.

„Die moderne Sicherheitsplattform hat uns völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Wir konnten endlich sehen, wie viele Cyber-Angriffe täglich über das Internet hereinkamen. Das war wirklich beängstigend, aber heute sind wir in der Lage, diese Bedrohungen abzuwehren und Schäden an unserem Netzwerk effektiv zu verhindern“, berichtet Michael Mrugowski, Teamleiter Technik bei Schauinsland-Reisen.

Der Mittelständler profitiert von der Fähigkeit der modernen Firewall, den gesamten Netzwerkverkehr detailscharf darzustellen. Dadurch konnten die Sicherheitsrichtlinien so abgestimmt werden, dass der sichere Verkehr problemlos läuft, aber alles, was eine Bedrohung darstellen könnte, blockiert wird.

„Wir haben zudem den cloud-basierten Malware-Analysedienst Wildfire hinzugefügt, weil dieser neue Bedrohungen sehr schnell entdeckt“, so Mrugowski. „So müssen wir nicht mehr darauf warten, bis Virenschutzanbieter ihre Signaturen aktualisieren, um eine Bedrohung zu erkennen. Stattdessen sind wir den Angreifern immer einen Schritt voraus und können als Administratoren entspannter arbeiten.“

Löcher in der Endpunktsicherheit gestopft

Das Unternehmen benötigte zudem einen Endpunktschutz, der über die Fähigkeiten einer klassischen Virenschutz-Software hinausging. So sollte es möglich sein, zu erkennen, wie Viren und Malware Schwachstellen ausnutzen, um Schadcode in Client-Systemen zu platzieren. Dadurch sollte möglichst effektiv verhindert werden, dass wertvolle persönliche und geschäftliche Daten gestohlen werden.

Nachdem eine Proxy-Lösung nicht die erforderliche Funktionalität liefern konnte, vertraute man erneut auf die Empfehlung von DTS und evaluierte die Endpunktschutzlösung Traps. Getestet wurde die Lösung mittels eines intensiven Machbarkeitsnachweises. In einem simulierten Angriffsszenario konnte das IT-Team sehen, wie im Vergleich zu den vorherigen Sicherheitsprodukten die gleichen Bedrohungen sofort erkannt und daran gehindert wurden, Endpunktgeräte zu infiltrieren. Daraufhin wurde die Lösung auf 100 Endpunktgeräten implementiert, eine Erweiterung des Einsatzes auf 350 Desktop-Workstations, etwa 40 Notebooks und Tablets sowie langfristig auch auf etwa 60 Servern ist zudem geplant.

„Dieser moderne Endpunktschutz liefert ein zusätzliches Maß an Sicherheit, das klassische Virenschutz-Software einfach nicht bieten kann“, erläutert Mrugowski. „Herkömmliche Produkte handeln zu spät, erst nachdem das System bereits infiziert wurde. Wir aber wollten verhindern, dass Schadcode es überhaupt in unser System schafft – und das haben wir erreicht.“

Cyber-Sicherheit an jedem Punkt des Weges

Die Kombination aus Next-Generation- Firewall, Bedrohungsanalyse-Cloud und modernem Endpunktschutz sorgt für eine umfassende Cyber-Sicherheit. Dadurch werden nicht nur geschäftskritische Ressourcen effektiv geschützt, sondern auch die privaten Daten der Reisekunden.

„Was uns an unserer neuen Sicherheitsarchitektur gefällt, ist der umfassende Schutz“, so der IT-Fachmann Mrugowski. „All unsere IT-Systeme sind entscheidend für den täglichen Geschäftsbetrieb und um das Vertrauen der Kunden zu gewährleisten. Daher sind vorbeugende Maßnahmen auf jeder Ebene unerlässlich – vom Internet-Perimeter bis hin zu jedem Endpunktgerät.“


Schauinsland-Reisen

  • Branche: Touristik, Freizeit, Schiffahrt
  • Gründung: 1918
  • Mitarbeiter: 300
  • Standort: Duisburg

Bildquelle: Schauinsland

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