IT-ZOOM https://www.it-zoom.de/ IT-ZOOM - das Portal der erfolgreichen Magazine IT-DIRECTOR, IT-MITTELSTAND, MOBILE BUSINESS und DV-Dialog. de ©2019 Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH Fri, 24 May 2019 16:20:27 +0200 Fri, 24 May 2019 16:20:27 +0200 TYPO3 EXT:news news-22976 Fri, 24 May 2019 15:07:20 +0200 Datenschutz in öffentlichen Blockchains http://www.it-zoom.de/it-director/e/datenschutz-in-oeffentlichen-blockchains-22976/ Mit dem Verfahren des Start-ups Bone Bits sollen sich Daten auf einem autarken Blockchain-Ökosystem jederzeit dezentral löschen oder ändern lassen, ohne die Integrität der Blockchain zu verletzen. Eine Einbindung von privaten Speicherorten sei dazu nicht notwendig. Auf diese Weise kann das Verfahren eine Grundlage bilden, um Inhalte in Verbindung mit den strengen Vorgaben des Datenschutzes, insbesondere von personenbezogenen Daten aus der EU-DSGVO, auf einer öffentlichen Blockchain zu speichern.

Das Recht auf Auskunft (Art. 15), auf Berichtigung (Art. 16), auf Vergessen/Löschen (Art. 17) oder das Recht auf Datenübertragbarkeit wie es als Single-Sign-on heute von den großen Social-Media-Plattformen genutzt wird, kann laut Anbieter damit umgesetzt werden. Zudem könnten White-Label Dienste unkompliziert per API genutzt werden.

Oliver Penzel, Geschäftsführer der Bone Bits GmbH, erklärt: „Der bisherige Einsatz der Blockchain als fortlaufender ‚Nur-Hinzufüge-Speicher’ wird durch das Verfahren zu einer dynamischen, dezentralen und autarken Datenverwaltung wie es bisher nur mit nativen Datenbankapplikationen auf privaten Speicherorten möglich war. Es vereint die Flexibilität von Datenbanken mit der Sicherheit der Blockchain. Zentrale und dezentrale Zusatzsysteme, Hybridlösungen, Referenzierungen oder Pseudonymisierung sind nicht mehr erforderlich.” Die dynamischen Eigenschaften des Verfahrens ermöglichen durch die Architektur aus Backbone- und Limb-Chains ebenso das Zusammenführen oder referenzieren anderer Blockchain-Strukturen miteinander. Behörden und Unternehmen können somit dezentral übergreifend miteinander vernetzt werden, verschlüsselte Daten austauschen oder miteinander verknüpfen.

Der Speicherort kann optional heterogen, sowohl in einer privaten Blackbox als auch in öffentlich transparenten Bereichen lokalisiert sein. Die bekannten Defizite einer „statischen Blockchain“ wie z.B. Energiebedarf, Skalierbarkeit oder unnötige Dauerspeicherung von Alt- oder Fremddaten werden gelöst, heißt es in einer Pressemeldung.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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IT-Director Sicherheit
news-22975 Fri, 24 May 2019 14:34:51 +0200 Macs stockt die Geschäftsführung auf http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/macs-stockt-die-geschaeftsfuehrung-auf-22975/ Der Betriebswirt Michael Joos (45) leitet als neues Mitglied der Geschäftsführung der Macs Software GmbH die Bereiche Strategie, Partnermanagement und HR. Damit wird die Geschäftsführung vom Trio zum Quartett. Neben Joos hat die Macs-Geschäftsleitung nunmehr drei weitere Mitglieder: Volker Faulhaber (Vertrieb, Marketing, Finanzen), Roland Schäfer (Beratung, Support, Produktmanagement) und Ralf Köser (Entwicklung, Technik). Joos kommt mit 17 Jahren Erfahrung in der IT als Vertriebsleiter und Geschäftsführer laut Firmengründer Faulhaber als „Profi für die weitere Unternehmens- und Marktentwicklung“ zu Macs Software nach Zimmern ob Rottweil; unter anderem war Joos Geschäftsführer beim Dokumentenmanagement-Spezialisten Habel.

Faulhaber startete 1998 in Zimmern ob Rottweil mit zwei Kollegen die Entwicklung der eigenen Controlling-Software. Heute beschäftigt sein Unternehmen 35 Mitarbeiter und bietet außer Controlling-Software auch Planungs- und BI-Tools. Zu den Kunden zählen Stihl, Franken Brunnen und Klosterfrau.

Joos soll sich laut Faulhaber „vor allem darauf konzentrieren, unser Unternehmen von einer innovativen Softwareschmiede zu einem international etablierten Anbieter für Controlling-, Planungs- und BI-Software zu entwickeln.“

Bildquelle: Macs Software GmbH

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DV-Dialog Leute Berthold Wesseler
news-22974 Fri, 24 May 2019 14:26:30 +0200 Mehr IT-Sicherheit für selbstfahrende Autos http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/mehr-it-sicherheit-fuer-selbstfahrende-autos-22974/ Der Eco-Verband möchte die Automobilindustrie mit einem neuen leitfaden dabei unterstützen, selbstfahrende Autos mit IT-Sicherheit, Datenschutz und wohldefinierten Verantwortungs- und Haftungsbereichen auf die Straße zu bringen. „Unser Ziel ist es, die Automobilwirtschaft mit der Internetbranche noch enger zu verzahnen“, sagt Eco-Geschäftsführer Alexander Rabe. In sechs Kapiteln beschäftigt sich der Leitfaden mit dem Datenaustausch von vernetzten und automatisierten Fahrzeugen, der notwendigen Cybersicherheit, mit Datenschutzfragen sowie mit dem Gewährleistungs- und Haftungsrecht. Autoren der Artikel sind jeweils technische Experten sowie spezialisierte Rechtsanwälte.

Fahrzeuge werden vermehrt enorme Datenmengen austauschen, sei es untereinander oder im Zusammenspiel mit Ampeln, Schildern oder der Fahrbahn. Durch die vielen Schnittstellen und Funkübertragungen werden immer mehr Autos zum Bestandteil des Internets der Dinge. Das sorgt auch für eine Reihe neuer Herausforderungen. „Intelligente Sicherheitskonzepte müssen von Anfang an mitgedacht werden, um Fahrzeuge zuverlässig vor Angriffen über das Internet zu schützen“, sagt Rabe. Regelmäßige Updates seien unerlässlich, um auf neue Bedrohungen zu reagieren und die Sicherheit eines Systems fortlaufend zu gewährleisten.

Datenschutz aus Europa

Eine zentrale Herausforderung auf dem Weg zum selbstfahrenden Auto ist der Datenschutz, den Hersteller bereits bei der Softwareentwicklung berücksichtigen sollten. Die Datenverarbeitung im Auto bei Wartung, Routenplanung, Standort / Position, Geschwindigkeit, aber auch Informationen zum Fahrverhalten, zum Entertainmentsystem und nicht zuletzt die Informationen, die Sensoren des Fahrzeugs erfassen, stehen hier im Mittelpunkt: „Der Datenaustausch und das Recht zur Datenverarbeitung personenbezogener Daten unterliegen den klaren Regeln der DSGVO“, so Rabe.

Vor dem Hintergrund der Erkenntnisse des Whitepapers „Vernetzte und autonome Mobilität“ sieht der eco Verband das Vorhaben des EU-Parlaments kritisch, bei einer Abstimmung am 14. Juni ausschließlich auf WLAN als Vernetzungstechnologie für das vernetzte Fahren zu setzen. „Die Zukunfts- und Leistungsfähigkeit von 5G für die Mobilität der Zukunft muss vom EU-Parlament bei seiner Entscheidung berücksichtigt werden“, sagt Rabe.

Bildquelle: Getty Images/iStock

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Mobile Business Startseite it-zoom Car IT / Automotive
news-22972 Fri, 24 May 2019 12:12:59 +0200 Er übernimmt Dells Großkundengeschäft http://www.it-zoom.de/it-director/e/er-uebernimmt-dells-grosskundengeschaeft-22972/ Stéphane Paté verantwortet ab sofort das Deutschland-Geschäft mit Großkunden sowie multinationalen Konzernen von Dell Technologies. Als Senior Vice President und General Manager Germany Enterprise gehört es zu seinen Hauptaufgaben, den Wachstumskurs des Unternehmens fortzusetzen und Kunden bei der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle auf Basis neuer Technologiekonzepte wie Künstliche Intelligenz (KI), Multi-Cloud oder IoT zu unterstützen. Paté berichtet an Adrian McDonald, President EMEA von Dell Technologies Enterprise Business. Er folgt auf Dinko Eror, der sich entschieden hat, das Unternehmen zu verlassen.

Stéphane Paté arbeitet seit 2010 in verschiedenen Führungsrollen für das Unternehmen. Zuletzt war er als Vice President für das Großkundengeschäft in der Region Europe West verantwortlich. Vor seiner Zeit bei Dell Technologies war er u.a. für Sun Microsystems, CGI, HP und die SAP tätig. Paté verfügt insgesamt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der ITK-Branche.

Bildquelle: Dell

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IT-Director Startseite it-zoom Leute
news-22971 Fri, 24 May 2019 11:20:29 +0200 Gewagte Einblicke http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/gewagte-einblicke-22971/ Die Randnotizen der Woche auf einen Blick: die Gehälter der IT-Riesen im Vergleich, BSI untersucht Blockchain, Snapchat-Mitarbeiter spionieren Nutzer aus und mehr. Neuer Dienst vergleicht Gehälter der Technologie-Riesen

Mit „Levels” gewähren die Job-Suchmaschinen-Entwickler von Triplebyte spannende Einblicke in die Gehalts- und Hierarchie-Struktur großer US-Konzerne. Hier lässt sich nicht nur nachvollziehen, was ein Produkt-Manager bei SAP, Google oder Facebook verdient, sondern auch, in was für Unternehmensstrukturen die einzelnen Abstufungen abgebildet werden.  

BSI veröffentlicht Blockchain-Leitfaden

Ein beliebtes Argument für den Einsatz von Blockchain-Technologien ist die Sicherheit. Inwiefern das auch tatsächlich so ist, ergründet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit einem neuen Leitfaden zum Thema. Das knapp 100 Seiten starke Dokument beschäftigt sich in diesem Kontext unter anderem auch mit Aspekten wie Smart Contracts, Krypto-Agilität und rechtlichen Faktoren.

Snapchat-Mitarbeiter spionierten Nutzer aus

Laut einem Bericht des Technologie-Portals Motherboard haben sich Angestellte von Snapchat in der Vergangenheit unberechtigten Zugang zu privaten Nutzerdaten verschafft. Das berichten ehemalige Angestellte des Unternehmens. Demnach wurde mit einem Tool gearbeitet, das Zugriff auf empfindliche Daten wie den Standort, die Telefonnummer oder gespeicherte Fotos erlaubte.

Datenschutzbehörde untersucht Googles Werbemethoden

Die irische Data Protection Commission hat eine Untersuchung eingeleitet, um die DSGVO-Konformität von Googles Anzeigen-Targeting zu überprüfen. Dabei wird auf Basis vorhandener Nutzerdaten ein Profil von jedem Nutzer erstellt, auf das die Werbung zugeschnitten werden kann. Ziel der Behörde sei es, festzustellen, ob die Verarbeitung personenbezogener Daten in jeder Phase dieser Werbevorgänge mit den Bestimmungen der Datenschutzverordnung übereinstimmt.

Whatsapp: Werbung kommt im nächsten Jahr

Wie ein Teilnehmer der Facebook Marketing Summit per Twitter mitteilte, soll bereits im kommenden Jahr mit ersten Werbeformaten für den Messenger experimentiert werden. Die beschränkt sich offenbar aber zunächst auf den Stories-Bereich der App und dürfte Nutzer, die den Messenger nur für das Senden und Empfangen von Nachrichten verwenden, kaum stören.

Bildquelle: Getty Images/iStock

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Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Lifestyle
news-22970 Fri, 24 May 2019 09:23:16 +0200 Neues Wearable soll Emotionen deuten http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/neues-wearable-soll-emotionen-deuten-22970/ Amazons Sprachassistent Alexa soll Berichten zufolge bald auch die Gefühle von Nutzern deuten können. Das Feature könnte demnach in einem Wearable untergebracht werden. Während noch unklar sei, ob das Gerät tatsächlich auf den Markt kommen solle, habe der Online-Händler noch zuletzt daran gearbeitet, schrieb der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf Dokumente und Beteiligte. Demnach sei die Idee, aus der Stimme den Gemütszustand von Nutzern herauszuhören.

Ein bereits vergangenes Jahr veröffentlichtes Amazon-Patent beschrieb zum Beispiel eine Situation, in der eine Frau Alexa sagt, sie sei hungrig, dabei hustet und schnieft sie. Die Software schließt daraus, dass die Nutzerin erkältet sei und schlägt ihr ein Rezept für Hühnersuppe vor.

Zuvor hatte es bereits Berichte über Amazon-Ohrhörer mit Alexa an Bord gegeben. Der Handelskonzern hatte die Sprachassistentin in seinen vernetzten Echo-Lautsprechern in viele Haushalte gebracht. Aber Apples Konkurrenz-Software Siri und der Google Assistant begleiten die Nutzer auch auf Smartphones durch den Tag, während Alexa zuhause zurückbleibt. Sein eigenes Smartphone Fire Phone hatte Amazon 2015 eingestampft, nachdem die erste Generation gefloppt war. Das neue Armband solle mit einer Smartphone-App zusammenarbeiten, schrieb Bloomberg.

dpa/pf

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news-22967 Thu, 23 May 2019 15:27:02 +0200 Oculus Quest im Test http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/oculus-quest-im-test-22967/ Das neue VR-Headset von Oculus soll qualitativ hochwertige VR-Erfahrungen im Mainstream populär machen. Ein ambitioniertes Vorhaben, dass dank starker Inhalte und beeindruckender Technik durchaus aufgehen könnte. Virtual Reality hat seit jeher ein Zugänglichkeitsproblem. Die klobigen Brillen gelten als kostspielig, erfordern teure Zusatzhardware und lassen sich oft nur umständlich einrichten. Die richtigen Nerds hat das bisher nicht wirklich abgeschreckt, interessierte Zaungäste mit nur mäßiger Begeisterung für neue Technologien gewinnt man so allerdings nicht. Auf genau die hat es Mark Zuckerberg aber abgesehen. Der Facebook-Chef hat es sich mit der Akquirierung des VR-Spezialisten Oculus im Jahr 2014 zur Aufgabe gemacht, die faszinierende Technik massentauglich zu machen. Die 2018 erschienene Oculus Go ist das erste Ergebnis dieses Plans. Ein völlig autarkes und kabelloses Headset, das auch von Laien rasch eingerichtet und bedient werden konnte. Das Gerät kam gut an, wollte anspruchsvollere Nutzer mit seiner technisch eher schwachen Ausstattung und der durchwachsenen Auswahl an Inhalten aber nicht ganz überzeugen. Das soll der Nachfolger nun anders machen.

Starke Perfomance mit grafischen Abstrichen

Oculus Quest knüpft unmittelbar an das Grundprinzip seines Vorgängers an – für den Betrieb des Gerätes sind keinerlei Kabel, Zusatzgeräte oder komplizierte Einrichtungsvorgänge erforderlich. Dafür soll die deutlich stärkere Hardware nun ein Spielerlebnis bieten, das auch erfahrene Nutzer begeistert. Die Rechenleistung der Brille muss dabei im Verhältnis zu seiner kompakten Bauweise betrachtet werden – an die Perfomance von Headsets, die am PC oder der Konsole betrieben werden, kommt die Oculus Quest nicht heran. Trotzdem werden mit dem immerhin schon zwei Jahre alten Mobile-Prozessor (Snapdragon 835, unter anderem im Galaxy S8 oder Pixel 2 verbaut) ordentliche Ergebnisse erzielt.

Das Display löst sauber mit 1440 x 1600 Pixeln pro Auge auf und auch die Framerate bleibt – je nach Anwendung – über weite Strecken stabil. Portierungen von zugkräftigeren Systemen wie der Playstation VR oder Oculus Rift sieht man die Abstriche im Vergleich zu den Originalversionen allerdings deutlich an. Runtergerechnete Texturen und fehlende Details wie gewissen Spiegel- oder Partikeleffekte sind der Preis, um manche der leistungshungrigeren Spiele auf dem Standalone-Headset lauffähig zu bekommen.

Große Auswahl und präzises Tracking

Videospielsysteme stehen und fallen in der Regel mit dem Umfang und der Exklusivität ihrer Inhalte. In dieser Hinsicht kann sich die Oculus Quest durchaus sehen lassen. Zum Verkaufsstart war mit Titeln wie „Superhot”, „Thumper”, „Moss” oder „Robo Recall” gleich eine ganze Reihe an modernen VR-Klassikern erhältlich. „Star Wars”-Fans durften sich zudem über das neue und Quest-exklusive „Vader Immortal” freuen. Insgesamt waren zum Launch mehr als 50 Spiele erhältlich, viele weitere sind bereits angekündigt. Populäre Apps wie Youtube oder Netflix können ebenfalls auf der Brille genutzt werden.

Ein klarer Höhepunkt des Headsets ist das präzise Tracking. Dafür sind vier Sensorkameras verbaut, die jede Bewegung des Spielers im Raum erfassen und auf den virtuellen Avatar übertragen. Das gilt auch für die mitgelieferten Touch-Controller, deren Bewegungen flüssig und latenzfrei übertragen werden. Alleine das sind Qualitäten, die man für 450 Euro bisher nicht mal ansatzweise bekam. Der Startpreis ist damit durchaus gerechtfertigt – zumindest sofern man bereit ist, sich regelmäßig mit dem Gerät auseinanderzusetzen. Für neugierige Gelegenheitsspieler dürfte es im Zweifel auch die günstigere Oculus Go tun.

Bildquelle: Oculus

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Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Lifestyle
news-22963 Thu, 23 May 2019 14:05:08 +0200 Motivationsanreize schaffen http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/motivationsanreize-schaffen-22963/ Eine mobile Cloud-App sorgt beim Autohaus Bartmann für die reibungslose Auszahlung von Boni an die Mitarbeiter. Mit seinen gut 140 Mitarbeitern zählt das Autohaus Bartmann zu den alteingesessenen Mercedes-Benz-Partnern in Südhessen. An drei Standorten in Pfungstadt, Rüsselsheim und im Saarland werden Neu- und Gebrauchtfahrzeuge vom Coupé bis zur Großraumlimousine verkauft und ebenso wie Reisemobile und Lkws auch gewartet.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Neben einem leistungsfördernden Arbeitsklima setzt vor allem ein gestaffeltes Bonussystem zusätzliche Motivationsanreize für die Mitarbeiter. „Allerdings muss man sagen, dass der bisherige Jahresbonus keine reine Freude für alle Beteiligten war“, berichtet Geschäftsführer Thomas Bartmann. „Das Unternehmen hatte viel Aufwand mit der Abrechnung und nach allen Abzügen kam am Ende doch eine niedrigere Auszahlung heraus, als sich mancher erhofft hatte.“

Das Autohaus Bartmann

  • Branche: Kfz-Handel und -Service
  • Standorte: Pfungstadt, Rüsselsheim und Lebach im Saarland
  • Gründungsjahr: 1968
  • Gesamtmitarbeiterzahl: 145

Auf der Suche nach steuer- und abgabenoptimierten Alternativen galt für den Chef von Anfang an die Prämisse, sich keinen zusätzlichen Verwaltungsaufwand einzuhandeln. „Wir wollen bei uns definitiv keine Restaurantbelege, Tankquittungen oder Friseurrechnungen verarbeiten und Jahre später einem Prüfer präsentieren müssen.“ Auch die üblichen Gutschein- oder Kreditkartensysteme schieden deshalb aus. „Erst mit der mobilen App Trebono hat sich die Möglichkeit ergeben, auch Vorteile der Nettolohnoptimierung zu nutzen und den Aufwand für die Bonuszahlung im Unternehmen sogar zu reduzieren“, erläutert Bartmann seine Entscheidung, die neue Lösung einzuführen und den Jahresbonus 2018 als Sachbezug auszuzahlen. „Mit moderner App und Bündelung von Durchführung und Dokumentation bei einem externen Cloud-Dienstleister entsteht für Mitarbeiter wie Unternehmen eine zeitgemäße Transparenz.“

Monatliche Kostenpauschale

Gleich zum Start des Systems waren die beiden größeren Standorte mit zusammen 80 Mitarbeitern dabei. Die Einrichtung erfolgte durch Hochladen einer Excel-Datei mit den Mitarbeiter- und Bonusdaten in das Trebono-Admin-Portal. „Da war selbst die Information der Mitarbeiter noch mehr Aufwand“, so Bartmann. „Was letztlich überzeugt, ist der simple Faktencheck: Netto bleiben zwischen 25 und 40 Prozent mehr vom Bonus übrig – bei gleichem Budget für das Unternehmen.“ Die monatliche Kostenpauschale pro Mitarbeiter für die Nutzung des Trebono-Service hat der Kaufmann dabei bereits einkalkuliert.

Desweiteren ist in der vom Mitarbeiter genutzten App das Autohauslogo hinterlegt. Dabei muss der Mitarbeiter dafür sorgen, mit seinem Smartphone im Lauf des Monats genügend Quittungen abzulichten, um den vereinbarten Bonusbetrag zu erreichen. Nähert sich das Monatsende und es fehlen noch Belege, erinnert die App daran. Passende Ausgaben zu finden, fällt nicht weiter schwer – immerhin können für das im Autohaus genutzte Modul „Sachbezug“ vom Einkauf im Supermarkt bis zur Handwerkerrechnung nahezu alle Kosten geltend gemacht werden und landen am Monatsende netto für brutto auf der Gehaltsabrechnung.

Die Nutzer haben daran Geschmack gefunden und würden das Modell gern ausweiten. „Schon in der ersten Woche haben einige angefragt, ob sie nicht beispielsweise auch das Weihnachtsgeld über Trebono ausgezahlt bekommen können“, berichtet Thomas Bartmann. „Mit den vielen unterstützten Bonusmodulen wird in Zukunft sicher noch so manche Gestaltung machbar sein.“ Mit dem Ausrollen der Lösung in der dritten, rechtlich als eigenes Unternehmen geführten Niederlassung will er nun möglichst schnell die Grundlage dafür legen.

Thomas Bartmann

  • Alter: 56 Jahre
  • Hobbys: Skilaufen und Tennis
  • Ausbildung und Werdegang: Diplom-Ingenieur für Maschinenbau, Mitglied der internationalen Nachwuchsgruppe bei Daimler
  • Derzeitige Position: geschäftsführender Gesellschafter beim Autohaus Bartmann

In unserem Betrieb spielt die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) ...
... in allen Bereichen eine wichtige Rolle. Wenn unsere IT nicht läuft, können wir den Betrieb schließen.

In unserer Branche muss IT-seitig in der Regel am meisten in ...
… die Datenqualität und die regelmäßige Weiterbildung der Mitarbeiter investiert werden. Außerdem in die permanente Aktualisierung der Herstellerschnittstellen.

Die notwendigen Mittel vorausgesetzt würde ich sofort ...
... einen durchgängigen, papierlosen Serviceprozess anstoßen, in dem von den Diagnosesysteme über Auftrags- und Rechnungssysteme bis zur Dokumentation alles so miteinander verzahnt ist, dass die Daten automatisch an den nächsten Prozessschritt weitergegeben werden. Am Ende gäbe es eine rechtssichere Archivierung, die sowohl vom Finanzamt als auch von den Herstellern akzeptiert wird.

Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarte ich, dass ...
… sie in erster Linie die Interessen ihrer mittelständischen Kunden im Blick behalten und nicht nur die Anforderungen der Global Player erfüllen.

Optimaler Support zeichnet sich dadurch aus, dass ...
… man in einem dringenden Fall auch mal einen Menschen ans Telefon bekommt und nicht nur ein elektronisches Ticket ins Nirvana verschickt.

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IT-Mittelstand Startseite it-zoom Apps
news-22962 Thu, 23 May 2019 11:50:36 +0200 Bilanz: Ein Jahr DSGVO http://www.it-zoom.de/it-director/e/bilanz-ein-jahr-dsgvo-22962/ Am 25. Mai 2018 trat mit der DSGVO eine Regelung in Kraft, die vieles veränderte. Ein Jahr später sind immer noch viele Fragen offen. Doch: „Die große Aufregung hat sich gelegt“, konstatiert die Rechtsanwältin und Datenschutzexpertin Vera Jungkind von der Kanzlei Hengeler Mueller. Vor dem Stichtag im vergangenen Mai habe geradezu Endzeitstimmung geherrscht. „Viele Unternehmen und Organisationen haben dann aber gemerkt, dass sich die Welt weiter dreht.“

Inzwischen würden die Unternehmen besser und konzentrierter an ihren Datenschutz-Einstellungen arbeiten und auch langfristige Ziele in Angriff nehmen, sagt Jungkind. „Der Aktionismus ist vorbei.“ Zum Stichtag hatte die Verordnung trotz zweijähriger Vorlaufzeit in vielen Unternehmen geradezu für Panik gesorgt. Immerhin drohen seither erstmals teils hohe Bußgelder bei Verstößen.

Für Viviane Reding, einstige EU-Kommissarin und Wegbereiterin der DSGVO, war diese Reaktion unverständlich. „Eines würde ich heute anders machen“, sagte Reding. „Ich würde den Marktteilnehmern keine zweijährige Übergangsfrist mehr einräumen.“ Wenn kurz vor Inkrafttreten Panik ausbreche, heiße das doch: „Zwei Jahre ist nichts passiert.“ Zwei Jahre hätten Regierungen und Unternehmen „im Tiefschlaf“ gelegen. „Dann lieber Panik sofort, dafür aber auch den Datenschutz sofort.“

Viele Beschwerden

Viele Befürchtungen haben sich zwar nicht bestätigt, doch Beschwerden gibt es zuhauf, die bei den Datenschutzbehörden eingehen. Waren es 2017 noch im Schnitt 400 Beschwerden und Anfragen pro Monat, schnellte die Zahl allein zwischen Juni und Dezember 2018 mit rund 1370 auf mehr als das Dreifache hoch, wie aus dem Tätigkeitsbericht des Bundesdatenschutzbeauftragten Ulrich Kelber hervorgeht.

Auch die Aufsichtsbehörden hält die Umsetzung auf Trab. Dennoch hält Kelber die DSGVO für eine „Zeitenwende im Datenschutz“. Eine befürchtete Abmahnwelle sei ausgeblieben, auch „plakative Falschmeldungen“ hätten sich nicht bewahrheitet. Es dürften weiter Fotografien angefertigt und Namen an Klingelschildern angebracht werden, betonte Kelber.

Einen Anstieg von Meldungen über Verstöße konstatiert auch der Anbieter für IT-Sicherheitslösungen FireEye. Die DSGVO habe in Unternehmen und Organisationen aber auf jeden Fall für mehr Transparenz gesorgt, resümiert das Unternehmen seine Erfahrungen. Die Dokumentationspflicht zwinge sie zudem, sich intensiver mit ihrem eigenen Umgang mit Daten auseinanderzusetzen.

„Das Bewusstsein für Datenschutz ist auf allen Seiten höher“, sagt auch Achim Berg, Präsident des Bitkom. Der Digitalverband zieht aber eine eher „gemischte Bilanz“. Große internationale Plattform-Anbieter profitierten nun von dem einheitlich gesteckten Rechtsrahmen, sagt Berg. Der deutsche Mittelstand und kleine Unternehmen dagegen kämpften weiter mit der Umsetzung. „Das Problem liegt nach wie vor darin, dass die DSGVO nicht zwischen einem Kleingartenverein und einem Großkonzern unterscheidet.“

Die Umsetzung der Verordnung in den Unternehmen sei aber nicht eine Frage der Größe, sondern eher der Reife, schätzt Rechtsanwältin Jungkind. „Datenschutz ist ja nicht neu.“ Ob internationale Unternehmen oder gemeinnützige Organisationen - viele hätten lediglich „eine Schippe drauflegen“ müssen. Probleme habe es dagegen bei der Umsetzung in Unternehmen gegeben, deren IT-Organisation beispielsweise nach vielen Zukäufen nicht habe Schritt halten können oder die veraltete Systeme betreiben, bei denen die Daten nicht gelöscht oder getrennt werden könnten.

Hoher Umsetzungsaufwand

Für Unternehmen jeder Größe bedeute die DSGVO auch weiterhin „einen hohen Umsetzungsaufwand, und immer noch bestehen viele Rechtsunsicherheiten“, sagte Berg. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ermittelte in einer Befragung unter seinen Mitgliedern sogar spürbare negative Auswirkungen. So rechneten 39 Prozent der Digitalexperten in den 237 Mitgliedsunternehmen mit Umsatzeinbußen. 32 Prozent haben demnach ihre digitalen Aktivitäten eingeschränkt. BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr macht als Ursachen dafür die „massive Rechtsunsicherheit“ aus.

Der Bundesverband der deutschen Industrie BDI lobt die DSGVO als wichtigen Grundstein für einen gemeinsamen Markt in der EU, betont aber auch, dass die Verordnung teuer für die Unternehmen sei. Sie habe das Zeug, sich zu einem weltweiten Standard zu entwickeln, sagt Iris Plöger, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung. Doch auch der BDI fordert mehr Rechtssicherheit ein.

Und: „Datenschutz in der EU darf kein Standortnachteil werden“, verlangt Plöger. Bisher stünden sich Datenschutz und Technologien wie künstliche Intelligenz „diametral entgegen“. Etwa bei der Anonymisierung von Daten brauche es deshalb mehr Freiraum, damit die Entwicklung künstlicher Intelligenz nicht abwandere.

Insgesamt hat die Datenschutzgrundverordnung die Wirtschaft nachhaltig verändert und das Bewusstsein für Datenschutz auf allen Seiten erhöht. „Am Ende geht es darum, die richtige Balance zwischen Datenschutz einerseits und innovativen, datenbasierten Anwendungen andererseits zu finden“, sagte Berg.

Unterdessen strahlen die Auswirkungen der DSGVO bereits weit über die Grenzen Europas hinaus. Auch in Japan oder Kalifornien sei die Verordnung positiv und mit Interesse verfolgt worden, betont der oberste Datenschützer Kelber. Selbst Facebook-Chef Mark Zuckerberg, der in Sachen Datenschutz unter Dauerbeschuss steht, hat lobende Worte übrig, obgleich Beschwerden über Facebooks Messenger-Dienst WhatsApp sowie außereuropäische Mail-Anbieter die Aufsichtsbehörden nach deren Angaben am häufigsten beschäftigen.

Die erste dicke Strafe auf Basis der DSGVO traf unterdessen Google. Im Januar stellte die französische Datenschutzbehörde CNIL Verstöße gegen die Datenschutzgrundverordnung fest und verdonnerte den Konzern zur Zahlung von rund 50 Millionen Euro. Google ist in Berufung gegangen. Die DSGVO müsse sich jetzt erst einmal beweisen, sagte Ingo Dachwitz von „netzpolitik.org“ kürzlich auf der Internet-Konferenz re:publica. Es sei die erste großen Strafe - „mal schauen, ob die durchkommen“.

dpa/Renate Grimming/pf

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IT-Director Startseite it-zoom Sicherheit
news-22961 Thu, 23 May 2019 10:16:43 +0200 App der Woche: Meetup http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/app-der-woche-meetup-22961/ Wer wissen möchte, wann und wo sich die Experten und Enthusiasten der eigenen Branche treffen, wird auf Meetup fündig. Die App bringt Gleichgesinnte auf lokaler Ebene zusammen.
  • System
    Android / iOS

  • Preis
    Kostenlos

  • Kategorie
    Soziales Netzwerk

  • Praktisch für...
    ... Menschen, die sich in ihrer Umgebung besser vernetzen, austauschen und weiterbilden wollen.

  • Besonders, weil...
    ... weil der Austausch hier nicht online, sondern in der realen Welt stattfindet. Nutzer können sich mit Meetup nach verschiedenen Interessen sortiert über diverse Aktivitäten in ihrer Nähe informieren. Kategorien wie „Technologie” oder „Karriere” bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich in der eigenen Region über Themen wie Software-Entwicklung, Start-up-Kultur oderProjekt-Management zu informieren. Unternehmer können hier zudem auch eigenen Veranstaltungen einstellen und bewerben, sofern sie den Vorgaben des Dienstes entsprechen.

  • Alternativen
    Eventbrite, Whova
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    Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Apps
    news-22960 Thu, 23 May 2019 09:55:55 +0200 Messe München will die IT von Morgen bauen http://www.it-zoom.de/it-director/e/messe-muenchen-will-die-it-von-morgen-bauen-22960/ Datagroup hat die Ausschreibung des „First Generation Outsourcing“ der Messe München GmbH über eine Laufzeit von fünf Jahren bis 2024 gewonnen. Die Vergabe soll ein Volumen im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich haben. Der Anbieter übernimmt den überwiegenden Betrieb der IT-Services der Messe München auf Basis des Service-Portfolios Corbox. Das abzudeckende Leistungsportfolio reiche von der Bereitstellung und dem Betrieb der gesamten Server-Infrastruktur, dem Application Management der anspruchsvollen IT-Umgebung bis hin zum gesamten End-User-Service. Insgesamt werden rund 1.000 IT-Arbeitsplätze betreut. Die Teams beider Unternehmen sind bereits in die Transition gestartet, welche zum Ende des Kalenderjahres 2019 abgeschlossen werden soll. Danach betreut Datagroup den Anwender als strategischer IT-Provider.

    Cyber Security, Digitalisierung, Industrie 4.0 – diese Trendthemen verändern die Arbeitswelt und setzen rasant neue Standards. „Die Messe München befindet sich im Wandel, allen voran ist die IT gefordert, sich ständig zu optimieren, um diese Entwicklung zu unterstützen. Nun steht ein weiterer wichtiger Schritt der Umsetzung bevor: In den kommenden Monaten werden standardisierbare und skalierbare Leistungen konsequent an den neuen strategischen IT-Provider übergeben, um die IT von Morgen zu bauen“, so CIO und IT-Bereichsleiter Christian Grodau.

    Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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    IT-Director Startseite it-zoom Infrastruktur
    news-22959 Thu, 23 May 2019 09:23:26 +0200 Im Test: Samsung Galaxy S 10+ http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/im-test-samsung-galaxy-s-10-22959/ Mit seinen Galaxy-Modellen mischt Samsung seit 2010 regelmäßig den Smartphone-Markt auf. Im Februar stellte das Unternehmen mit der Galaxy-S10-Serie seine neuesten Flaggschiffe vor – und will damit die Konkurrenten im High-end-Segment in die Schranken weisen. MOBILE BUSINESS hat das Gerät getestet. Schon der erste Eindruck des Galaxy S10+ vermittelt: Das Thema „Hochwertigkeit“ ist inzwischen unter vielen Smartphone-Nutzern zum Entscheidungskriterium avanciert. Das Gehäuse aus Aluminium und Keramik sorgt dafür, dass das Gerät gut in der Hand liegt. Dieses Design spiegelt sich auch optisch in der sehr glatten Oberfläche des Displays wider.

    Das Display an sich ist denn auch das Schmuckstück des Geräts: Die No-Notch-Technologie sorgt dafür, dass außer in der oberen rechten Ecke, wo die beiden Frontkameras eingebettet sind, der Bildschirm randlos erscheint. Die Farbwiedergabe des Dynamic-Amoled-Displays zeichnet sich durch Tiefe und Intensität aus, und mit einer Pixeldichte von 526 ppi erscheinen Bilder und Videos gestochen scharf.
    Anders als bei den Vorgängermodellen befindet sich der Fingerab-rucksensor nun auf der Vorderseite und ist via Ultraschalltechnik in das Display integriert. Ebenfalls ersetzt wurde der Iris-Scanner – stattdessen setzt der Hersteller nun auf eine einfache Gesichtserkennung über die Standard-Frontkamera. Diese funktioniert zwar im Hellen reibungslos, gilt aber im Allgemeinen als weniger sicher und ist bei schlechteren Lichtverhältnissen nicht zuverlässig.

    Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 3-4/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.


    Mit großer Spannung wurde auch das Kamerasystem des S10+ erwartet. Und auch hier bleibt das neue Galaxy nicht hinter den Erwartungen seiner Fans zurück: Gleich fünf verschiedene Kameras (die beiden Frontkameras inbegriffen) und KI-gestützte Szenenerkennung sorgen dafür, dass Fotofreunde mit wenigen Handgriffen ordentliche Ergebnisse erzielen können. Durch den Live-Fokus z.B. werden Selfie-Aufnahmen verbessert und erscheinen dynamischer. Allerdings leidet die Bildqualität, wenn die Lichtverhältnisse schwach sind.

    Eine interessantes Feature soll ebenfalls nicht unerwähnt bleiben: Aktiviert man in der Statusleiste „Wireless Powersharing“, funktioniert die Gehäuserückseite wie eine induktive Ladeschale und kann durch Auflegen andere Geräte mit Strom versorgen, vorausgesetzt, diese lassen sich ebenfalls kabellos laden.

    Insgesamt kann das Smartphone wohl vor allem durch seine hochwertige Verarbeitung und das leistungsstarke Display punkten, denn wie auch bei vielen anderen High-End-Geräten wird der „Ottonormal-Nutzer“ das gesamte Potential der technischen Extras wohl kaum in seinen Alltag einbinden können.  

    Pro

    + Hochwertige Verarbeitung und Materialien
    + Sehr gutes Display mit hoher Helligkeit
    + Kurze Ladezeit

    Contra

    – relativ hohes Gewicht
    – Bixby-Taste ist nach wie vor vorhanden

    Technische Daten

    Abmessungen: 15,5 x 7,3 x 0,4 cm
    Display: 16,4 Zoll
    Gewicht: rund 200 g
    Betriebssystem: Android 9.0 Pie
    Prozessor: Exynos 9820 Octa-Core
    Speicher: 16 GB, erweiterbar
    bis 256 GB (MicroSD)
    Arbeitsspeicher: 2 GB
    Akku: 4.100 mAh
    SIM-Karte: Dual-Sim (Hybrid mit MicroSD)
    Front-Kameras: Standard (10 MP) und Kamera für Bokeh-Effekt (8 MP)
    Back-Kameras: Ultra-Weitwinkel (16 MP),
    Weitwinkel (12 MP), Tele (12 MP)
    Schutzklasse: P68 (wasser- und staubdicht)
    Sensoren: Fingerabdruck-, Helligkeits-,
    Beschleunigungs-, Näherungs-, Herzfrequenz- und Gyroskopsensor, Kompass
    Konnektivität: GPRS/2G, UMTS/3G, LTE/4G, Wlan, Bluetooth
    UVP des Herstellers: 1.249,- EURO

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    Shipra Kren Mobile Business Startseite it-zoom Devices Smartphones Tablets Lifestyle
    news-22958 Thu, 23 May 2019 08:00:00 +0200 Künstliche Intelligenz – ein Mysterium? http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/kuenstliche-intelligenz-ein-mysterium-22958/ Über sie wird vielfach diskutiert – ihr Einsatz breitet sich rasant aus. Doch für den einen oder anderen deutschen Mittelständler scheint die Künstliche Intelligenz (KI) noch ein Mysterium zu sein. Woran liegt das und welche Entwicklungen sind in diesem Bereich für das Jahr 2019 zu erwarten? Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist grundsätzlich nicht auf bestimmte Branchen festgelegt. Auf der diesjährigen Hannover Messe zeigte sich jedoch, dass KI gerade in Bereichen wie Produktion, Wartung und Maschinenbau spannende Innovationen und Geschäftsmodelle ermöglicht. Das kann eine verbesserte Lebensmittelproduktion, die Wartung von Windrädern durch Drohnen, selbstlernende Robotik oder auch der ressourcenschonende Anbau von Pflanzen mittels intelligentem Licht im urbanen Feld sein. „Überall dort, wo KI schneller Zusammenhänge und Muster erkennt, Empfehlungen oder Korrekturen vornehmen kann, lohnt sich ihr Einsatz“, bestätigt Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland.

    Methoden der KI erleichtern also letztlich den Umgang mit bestimmten realweltlichen Herausforderungen. Das kann auch die Automatisierung der Algorithmusauswahl für die Umsatzprognose sein – oder sie lernt anhand von Beispieldaten, welche Variablen zur Berechnung des Algorithmus noch mit hinzugezogen werden müssen. KI-Methoden seien dabei nicht branchenspezifisch, betont denn auch Peter Küssner, Geschäftsführer der Cubeware GmbH. „Sie können für wirklich jede Branche und jeden Anwendungsfall antrainiert werden.“ Daher ist Küssner davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz in den nächsten Jahren fester Bestandteil „unserer aller Lebenswelten“ ist. Je digitaler die Realität werde, umso wichtiger werde auch KI – allein schon aus Gründen der Bequemlichkeit. „Wir als Menschen sind schon heute oft nicht mehr in der Lage, die Flut an Daten und Informationen sinnvoll zu sortieren, geschweige denn damit in Echtzeit zu interagieren und schnell valide Entscheidungen daraus abzuleiten“, gibt er zu bedenken.

    Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

    Deutsche Mittelständler sind sich der KI-Diskussion durchaus bewusst. „Dennoch ist es für sie schwierig, KI konkret im Betrieb für ihre Themen einzusetzen“, weiß Heinrich Welter, Vice President Sales und General Manager der DACH-Region bei Genesys. Early Adopter seien hier bislang eher große Unternehmen mit großen IT-Budgets gewesen. Laut Peter Küssner wiederum ist Künstliche Intelligenz für viele Unternehmen gar noch ein Mysterium, denn unter ihrem Deckmäntelchen finde sich momentan letztlich „alles und nichts“. „Nur weil ein Algorithmus Vorhersagen für Umsatzzahlen in einer bis dato nicht gekannten Detailtiefe und Genauigkeit liefert, dass es intelligent anmuten mag, ist er es lange noch nicht“, so der Cubeware-Chef. „Hier bedarf es keiner Augenwischerei, sondern harter Fakten.“ Nur so können Lösungen mit Potential gefunden und auch Vorurteile zu diesem Thema abgebaut werden.

    Einfluss auf die Joblandschaft

    Eines dieser Vorurteile betrifft das Thema „Arbeitsplatzverlust“. Die Bundesregierung hat bei ihrer „Digitalklausur“ im Winter dazu folgende Prog-nose abgegeben: Sie beziffert den Verlust von Arbeitsplätzen durch Automatisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bis 2025 auf etwa 1,6 Millionen. Aber gleichzeitig sollen etwa 2,3 Millionen neue Arbeitsplätze in Deutschland entstehen. Rechnet man beides gegeneinander auf, scheint es also einen positiven Ausblick zu geben. „Allerdings stehen dahinter auch 1,6 Millionen Erwerbsbiografien“, gibt Sabine Bendiek zu bedenken. „Und 2,3 Millionen neue Stellen besetzen sich auch nicht von selbst.“ Bereits heute sollen Studien belegen, dass der zunehmende Fachkräftemangel die deutsche Wirtschaft 30 Mrd. Euro pro Jahr kostet. Eine Lücke von geschätzt rund 500.000 Fachkräften in vielen Kernbranchen Deutschlands sei eine wesentliche Blockade für die Digitalisierung der Wirtschaft. Die größte Herausforderung bei KI sei daher die Investition in die menschliche Qualifikation.

    Peter Küssner geht davon aus, dass jene Technologie vor allem Ressourcen bei Mitarbeitern freisetzen wird, die heute – entgegen ihrer eigentlichen Jobbeschreibung – häufig noch durch operative Prozesse des Tagesgeschäfts von strategischen Überlegungen abgehalten werden. Ähnlicher Ansicht ist Heinrich Welter: KI helfe, die wertvolle Zeit von Mitarbeitern effektiver einzusetzen. „Jobs werden attraktiver, da die Frustration in Bezug auf vergeudete Interaktionszeit verringert und positive Erfolgserlebnisse vermehrt werden“, so der Vice President Sales von Genesys.

    Microsoft hat vor einigen Monaten im Rahmen einer Studie Arbeitnehmer konkret dazu befragt, wie sie den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmensumfeld einschätzen. Dabei kamen Folgendes zutage: Führungskräfte und Mitarbeiter sollen sehr unterschiedliche Einschätzungen mit Blick auf die Gestaltung und Vermittlung der digitalen Transformation vorweisen. So scheinen die Mitarbeiter gegenüber Innovationen und neuen Technologien –
    wie eben KI – prinzipiell aufgeschlossener zu sein, als ihre Führungskräfte es vermuten. Umgekehrt erleben wohl aber nur elf Prozent der Beschäftigten diesen Wandel als gemeinschaftlichen Prozess unter Beteiligung der Mitarbeiter. So entsteht natürlich letztlich Reibungsfläche. Angst vor Veränderung sollte jedoch nicht generell bestehen, meint Dr. Heiner Pollert, CEO der Prisma Analytics GmbH. Ziel beim Einsatz von KI sei es eben nicht, Menschen zu ersetzen, sondern sie zu unterstützen.

    Keine Allzweckwaffe

    An der einen oder anderen Stelle übertrifft KI natürlich auch die Fähigkeiten des Menschen. So hat sie etwa ihre Stärken, wenn es um die schnelle Verarbeitung großer Datenmengen sowie das Erkennen von Mustern geht. Das sind vor allem sogenannte Cognitive-Services, die Bild-, Sprach- und Texterkennung in den Vordergrund rücken. KI ist hier hochspezialisiert und ermüdungsfrei – „und schon allein deswegen den Menschen überlegen“, weiß Sabine Bendiek. Aber es gibt zugleich auch Verbesserungsbedarf, den Peter Küssner gerade im Bereich der emotionalen Intelligenz sieht. Er stellt infrage, ob dieses Feld überhaupt für den Einsatz von KI geeignet ist. „Menschen sind kreativ, empathisch und neugierig – um nur mal drei Eigenschaften zu nennen, die absehbar nicht zu ersetzen sind“, wirft denn auch Bendiek ein. Die Technologie könne zwar rasant schnell lernen, aber sie könne nicht denken. Diesen Einwand hat auch Heiner Pollert: „KI ist keine Allzweckwaffe, auch wenn die Technologie den Arbeitsalltag in vielen Fällen bereits massiv erleichtern kann. Geht es darum, komplexe Entscheidungen zu treffen oder beispielsweise Fake News aufzudecken, bietet KI Analysen und unterstützt somit bei der Entscheidungsfindung, sie trifft jedoch nicht selbst die Entscheidung.“

    Darüber hinaus müsse sie in Bezug auf das „maschinelle Vergessen“ verbessert werden, ergänzt Heinrich Welter. „Während ich einen Agenten einfach bitten kann, etwas zu ‚vergessen‘, so ist es eine komplexere Aufgabe, dies mit einer KI zu tun.“ In Zukunft werde die Technologie seiner Ansicht nach weniger auf Dialogführung fokussiert sein, sondern mehr die komplette Customer Journey im Blick haben. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollen von diesen KI-Fähigkeiten profitieren, um wertvolle menschliche Ressourcen besser nutzen zu können.

    Auch Microsoft hat sich etwa zum Ziel gesetzt, den Einsatz von KI weiter zu demokratisieren, damit jene Technologie nicht nur ein Spielfeld für große Unternehmen bleibe. So sei es de facto auch nicht, da KI in Kombination mit Cloud-Infrastrukturen als Services bereits heute allen zur Verfügung stünden. Laut einer aktuellen Pulse-Umfrage sollen Unternehmen, die sich intensiv mit KI beschäftigen, wesentlich stärker wachsen als vergleichbare Wettbewerber. „Das ist keine platte Kausalität, im Sinne von ‚nutzt KI und alles wird besser‘“, gibt Bendiek zu verstehen. Es zeige aber eine Entwicklung, dass Unternehmen, welche die kreativen Möglichkeiten jener Technologie entdecken, sich selbst und ihren Marktangang verändern.

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    Lea Sommerhäuser IT-Mittelstand Startseite it-zoom
    news-22949 Wed, 22 May 2019 19:50:00 +0200 Citrix optimiert den Digital Workspace http://www.it-zoom.de/it-director/e/citrix-optimiert-den-digital-workspace-22949/ Auf der Hausmesse Synergy, die aktuell in Atlanta stattfindet, präsentiert Citrix Lösungen für die Arbeit der Zukunft, die Mitarbeiter produktiver machen. Vom 21. bis 23. Mai findet in Atlanta, Georgia die Citrix Synergy statt. Besucher erwarten spannende Keynotes von führenden Citrix-Experten, Informationen zu den neuesten Innovationen, Tipps und Tricks zu Produkten und vieles mehr. Das Event wird auch im Livestream übertragen. Bei diesem Anlass präsentiert Citrix auch einige Neuerungen für Workspace. Dazu gehört die Integration von Kollaborations-Tools, wie Microsoft Teams und Slack. Neue Sicherheits-Features bieten besseren Malware-Schutz und verbesserte End Point Security. Außerdem gibt es eine BOT-Detection-Funktion.

    Mit den neuen Technologien verbessern Unternehmen die Nutzererfahrung für ihre Mitarbeiter. Zusätzlich vereinfachen sie die Wahl des Netzwerks, der Cloud oder der Geräte und sorgen für ein ganzheitliches Sicherheits-Framework, das über Endgeräte oder das Netzwerk hinausgeht und somit die Produktivität steigert, anstatt sie auszubremsen.

    Experience: Knappe Zeit besser nutzen

    Mit Workspace können Unternehmen ihren Mitarbeitern eine Lösung bereitstellen, die es ihnen erlaubt, über alle Kanäle hinweg möglichst einfach zusammenzuarbeiten. Um die Kollaboration noch weiter zu fördern, verfügt Workspace nun auch über die Integration von Microsoft Teams und Slack. „Es gibt heute eine Menge Dinge am Arbeitsplatz, die uns davon abhalten, unserer eigentlichen Tätigkeit nachzugehen und die viel Zeit kosten“, sagt PJ Hough, Chief Product Officer, Citrix. „Bei Citrix sind unsere Lösungen auf eines ausgerichtet: Ablenkungen beseitigen, damit sich die Menschen besser fokussieren können und produktiver werden.“

    Durch ein geplantes Desktop-as-a-Service-Angebot wird Citrix zusammen mit seinem Partnerökosystem eine Arbeitsumgebung in der Cloud anbieten, von der aus die Mitarbeiter auf ihre einzelnen Desktops und alle SaaS-Anwendungen, Cloud-Services, Tauschbörsen, Cloud-basierte Office-Anwendungen und Unternehmensressourcen zugreifen können, die sie benötigen, um ihre Arbeit überall und jederzeit mit jedem Gerät erledigen zu können. Citrix wird zunächst die Bereitstellung von Desktops ermöglichen, die mit Microsoft Azure verwaltet werden.

    Security: Ein ganzheitlicher Ansatz beim Thema Sicherheit

    Neue Funktionen in Workspace sorgen dafür, dass Apps und Content, die über die Lösung ausgeliefert werden, besser gegen Bedrohungen geschützt werden. Dazu gehören Keylogging und Screen Capture sowie Session Videoing. Diese Features verbessern die Endpoint und Browser Security für alle Verbindungen über Citrix Virtual Apps und Desktops und sichern alle Arbeitsschritte ab, die in Citrix Workspace ausgeführt werden. „Da der Netzwerk-Perimeter immer fragmentierter wird und immer mehr Bereiche des Internets verschlüsselt werden, wird der Endpoint zum vorletzten Kontrollpunkt für die Implementierung von Geräte-, Anwendungs- und Datensicherheit. Endpunkte stellen jedoch naturgemäß eine besondere Herausforderung dar, da Dezentralisierung nicht automatisch mit Sicherheit einhergeht.

    Spezialisierte und ausgefeilte Tools werden deshalb zum Mainstream; Anbieter mit innovativen Angeboten und segmentgerechten Channel-Strategien profitieren davon“, erklärt Frank Dickson, Research Vice President, IDC Security Products and Identity and Access Management Research Practices. Heute geht mehr als die Hälfte des Traffics auf Aktivitäten von BOTs zurück, was die Nutzererfahrung und Geschäftstranskationen negativ beeinflussen kann.

    Citrix ADC verfügt nun über neue, verbesserte BOT-Erkennungsfunktionen, die unter anderen Device Finger Printing umfassen. Damit ist es möglich, Attacken wie Password Spraying, Credential Stuffing und Content Scrapping abzuwehren. Das wiederum reduziert Datenverlust und verhindert so Umsatzeinbrüche. Citrix hat außerdem die Risikoindikatoren und das Entity Inventory von Microsofts Graph Security API in Citrix Analytics intergiert. Damit erhalten Sicherheitsexperten einen ganzheitlichen Überblick über alle Citrix- und Microsoft-Lösungen.

    Deployment: Einfache Bereitstellung über Google

    Citrix SD-WAN und Citrix ADC werden für den Marketplace der Google Cloud Plattform (GCP) verfügbar. Dies ermöglicht es Unternehmen, ihre Netzwerke auf die Cloud auszudehnen und Anwendungen auf eine agile und skalierbare Weise bereitzustellen. Mit diesen Tools können Nutzer überall und jederzeit von jedem Gerät aus optimal arbeiten. Durch eine virtuelle Instanz der Citrix SD-WAN-Appliance, die demnächst im Google Cloud Marketplace verfügbar sein wird und durch die verstärkte Integration von Citrix ADC mit der Google Cloud Platform (GCP), Kubernetes, Service Mesh mit Istio-Architekturen sowie Open-Source-CNCF-Tools können Unternehmen Nutzern eine noch bessere Arbeitsumgebung zur Verfügung stellen.

    „Technologie ist ein Motor der Innovation. Aber allzu oft ist sie zu einem Hindernis für Produktivität und Fortschritt geworden, sagt Hough. "Bei Citrix ist es unsere Mission, unseren Kunden die Erfahrung, Sicherheit und Wahlmöglichkeiten zu bieten, die sie benötigen, um weniger Zeit mit der Verwaltung von Technologien zu verbringen. Wir möchten Unternehmen und ihren Mitarbeiter Zeit zurückgeben, die sie nutzen können um innovativ zu sein und ihr Geschäft weiterzuentwickeln.“

    Bildquelle: Citrix

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    news-22956 Wed, 22 May 2019 15:29:30 +0200 Einigung auf Grundsätze zur KI http://www.it-zoom.de/it-director/e/einigung-auf-grundsaetze-zur-ki-22956/ Die 36 Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und sechs weitere Länder haben sich auf erste Grundsätze für den Umgang mit künstlicher Intelligenz verständigt. Künstliche Intelligenz (KI) müsse transparent gemacht und stets als solche erkennbar sein, teilte die OECD am Mittwoch in Paris bei ihrer Ministerratssitzung mit. Künstliche Intelligenz beschäftigt sich unter anderem mit Computern, die dazulernen und selbst Probleme lösen können. Solche „schlauen Rechner“ werden beispielsweise für Autos beim autonomen Fahren gebraucht.

    KI-Systeme müssten „stets stabil und sicher arbeiten und potenzielle Risiken kontinuierlich untersucht und behandelt werden“, heißt es weiter in den OECD-Grundsätzen. Organisationen und Menschen, mit KI-Systemen umgehen, sollten die Verantwortung dafür tragen, dass diese den Prinzipien gemäß arbeiten. Die OECD-Empfehlungen sind rechtlich nicht bindend.

    „Künstliche Intelligenz revolutioniert unser Leben und unsere Arbeit“, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría. Sie biete zwar Vorteile für Wirtschaft und Gesellschaft. „Aber sie weckt auch Ängste und ethische Bedenken“, fügte er hinzu.

    Die OECD vereint die meisten hoch entwickelten Wirtschaftsnationen und Schwellenländer wie Mexiko oder die Türkei. Auch Deutschland ist Mitglied. Die sechs weiteren Staaten für die Grundsätze sind Argentinien, Brasilien, Costa Rica, Kolumbien, Peru und Rumänien.

    dpa/pf

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    news-22957 Wed, 22 May 2019 15:26:10 +0200 Was passiert hinter den Kulissen? http://www.it-zoom.de/it-director/e/was-passiert-hinter-den-kulissen-22957/ Das Internet der Zukunft wird bereits heute von Menschen und Technologien gestaltet. Ein Blick hinter die Kulissen offenbart wichtige Details >>> Das Internet steht für eine kritische Infrastruktur, dessen weitere Entwicklung Kultur, Wirtschaft, Politik und den privaten Lebensraum der meisten Menschen beeinflussen wird. Gleichzeitig muss das weltumspannende Netz selbst aber auch immer wieder an Entwicklungen und neue Anforderungen angepasst werden, um mit gegenwärtigen Innovationen schrittzuhalten. Christoph Dietzel, verantwortlich für Research and Development bei De-Cix, dem Betreiber des weltgrößten Internet-Knotens in Frankfurt, arbeitet und forscht an der Basis des Internets und gibt einen Einblick, wie er sich das Netz der Zukunft vorstellt: „In unserer digitalisierten fließen immer größere Datenströme unablässig um die Welt. Die Technologien der Zukunft, wie Künstliche Intelligenz (KI), virtuelle Realität und viele mehr, brauchen Vernetzung als unverzichtbare Grundlage. Digitalisierung ohne Netzwerk ist nicht möglich. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns mit der Zukunft des Internets – auch auf der Ebene der Basisinfrastruktur – beschäftigen.“

    Auf Anwenderseite gibt es in den letzten Jahren eine immer rasantere Entwicklung der Internet-Nutzung. Gründe dafür sind die Zunahme des Online-Shoppings, die immer weitere Verbreitung von Mobilgeräten oder die steigende Nutzung von Streaming-Diensten. Heutzutage gibt es kaum einen Alltagsbereich, der nicht in irgendeiner Form mit dem Internet verbunden wäre. Doch was geschieht währenddessen im „Backend“ des Internets, hinter den Kulissen im Rechenzentrum?

    Auf den ersten Blick kommen die Entwicklungen hier relativ unspektakulär daher. Laien dürfte es schwerfallen, ein Rechenzentrum aus dem Jahr 1998 von einem heutigen zu unterscheiden. Ein Unterschied, der noch relativ offensichtlich ist, ist das Verschwinden des Kupfers: Heute wird fast ausschließlich mit Glasfaserleitungen gearbeitet.

    Generell lässt sich die Weiterentwicklung der Basis des Internets mit Elektrizität vergleichen: Man braucht keinen „anderen“ Strom, um eine simple Glühbirne oder eine hochmoderne Fabrik zu betreiben – nur viel mehr. Im Grundsatz bedeutet das, neue Anwendungen produzieren keine neue Art von Traffic, dafür aber in der Regel viel, viel mehr. Außerdem erhöhen sich die Anforderungen der neusten Anwendungen: Nur sehr geringe Latenzzeiten und eine absolut sichere Übertragung tragen diesen kommenden Generationen der Applikationen Rechnung.

    Dabei erkennt Christoph Dietzel in den weltweiten Rechenzentren aktuell einen „Scale-out-Ansatz“. Das heißt, bestehende Infrastrukturen werden in die Fläche erweitert, um mit den wachsenden Anforderungen mitzuhalten. Um die Größe der Nutzfläche innerhalb von Rechenzentren zu steigern, wird kontinuierlich an einer höheren Integration der Übertragungstechnik gearbeitet und eine Automatisierung durch Roboter, die auf engstem Raum arbeiten, vorangetrieben. Dabei werden völlig neue Ansätze für den kompletten Betrieb bereits akademisch exerziert. Dazu zählen u.a. Rechenzentren, die als Reinraum ausgeführt sind und in denen die Kommunikation nicht mehr in Glasfaserleitungen abläuft, sondern über Lichtimpulse, die an einer spiegelnden Decke reflektiert werden.

    Wann kommt die Quantenkryptographie?


    An einer anderen Entwicklung wird derzeit geforscht: So ist es österreichischen und chinesischen Forschern 2017 gelungen, eine durch Quantenkryptographie verschlüsselte Datenverbindung herzustellen. Diese Methode macht sich den Effekt der Verschränkung auf Teilchenebene zunutze. Aus auf diese Weise verbundenen Photonen wird ein Quantenschlüssel erzeugt und von einem Satelliten aus an Sender und Empfänger gesendet. Beim Versuch, diesen Schlüssel abzufangen, bemerken dies – aufgrund des Verschränkungseffekts – beide Parteien. Die Übertragung kann dann abgebrochen werden. Bei dieser Methode werden allerdings nur die Schlüssel via Satellit ausgetauscht, der Datenverkehr findet weiterhin in herkömmlichen Leitungen statt.

    Aktuell gibt es enorme Fortschritte in der Übertragungstechnologie, bereits heute sind bei De-Cix beispielsweise 400-GE-Ports im Einsatz. Der Schritt zur Tausendermarke ist auch nur noch eine Frage der Zeit, die Planungen und Standardisierung innerhalb der IEEE dafür sind schon im Gange. Man kann demnach davon ausgehen, dass die Grundlagen der Übertragungstechnik in absehbarer Zeit eine weitere innovative Evolution erleben, jedoch nicht von einer revolutionären Technologie verdrängt werden. „In diesem Rahmen werden wir die bestehende Technologie weiter skalieren. Dazu kann man auf das bewährte Mittel der Replikation zurückgreifen, ähnlich wie es bereits bei Prozessoren geschieht. Mit dem Ende des Mooreschen Gesetzes näherte sich die Optimierung der Rechenkerne ihrer Grenze, also kamen Mehrkernprozessoren auf den Markt. Ähnlich geht man auch in der Netzwerktechnik vor, die hauchdünnen Glasfasern lassen sich glücklicherweise sehr leicht replizieren“, betont Christoph Dietzel.

    Globales Denken, regionales Surfen


    Internet und Globalisierung gehören zusammen. Seitdem das Web die Kommunikation revolutioniert hat, wächst die Welt schneller denn je zusammen. Doch gerade um die zukünftige Entwicklung des Internets zu unterstützen, sollte man lokaler denken. Anwendungen wie Virtual Reality und 8K-Inhalte benötigen immer größere Datenmengen, erlauben aber gleichzeitig immer geringere Latenzzeiten. Bei Virtual-Reality-Anwendungen liegen diese im Bereich von 20 Millisekunden – zum Vergleich: ein Blinzeln dauert 150 Millisekunden. Will man solche Anwendungen großflächig umsetzen, zwingt die Physik dazu, mit den Daten näher an die Nutzer heranzugehen. „Seit Albert Einstein wissen wir, dass sich nichts im Universum schneller als das Licht bewegen kann, also auch Daten nicht. Die enorme Geschwindigkeit von 300.000.000 Metern pro Sekunde wäre immer noch zu langsam, um hochauflösende VR-Inhalte, die in den USA gehostet sind, in Deutschland ohne Ruckeln wiederzugeben“, so Dietzel.

    Bereits in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Struktur des Internets verändert, Anbieter haben bereits eigenes Equipment zum Zwischenspeichern von Inhalten in den Endkundennetzen und bringen somit ihre Daten näher an den Konsumenten. Was heute in regionalen Telekommunikations-Hubs, wie London, Amsterdam oder Frankfurt geschieht, müsste für eine großangelegte VR-Nutzung, z.B. in autonomen Fahrzeugen, großflächig und dichter ausgedehnt werden, auch in ländliche Regionen.

    Rasante Entwicklung, langsame Standardisierung


    Zu erwähnen ist auch das Internet der Dinge (IoT). Schätzungen gehen davon aus, dass die Anzahl vernetzter Geräte bereits im nächsten Jahr die Marke von 20 Milliarden überschreiten könnte und 2022 rund 50 Milliarden erreichen könnte. Schon heute dürfte es mehr vernetzte Geräte auf der Welt geben als Menschen. „Dabei verwenden wir praktisch nur ein einziges Netzwerkprotokoll, de facto basiert das gesamte Internet auf dem Internet Protocol (IP)“, erklärt Christoph Dietzel. Der heute noch dominierende IPv4-Standard verwendet 32-Bit-Adressen, das heißt es sind 2 32, also etwa 4,3 Milliarden verschiedene Adressierungen möglich. Damit könnte man also ungefähr jedem zweiten Menschen eine eigene IP zuweisen, ganz zu schweigen von den vielen Computersystemen die ins Internet müssen. Das ist natürlich nicht erst seit gestern bekannt und ein neues 128-Bit-Format besteht im Grunde seit 1998. Dieser neue IPv6-Standard bietet einen Adressraum von 2 128, was etwa 340 Sextillionen entspricht. Damit müsste man sich keinerlei Sorgen machen, dass dem Internet der Dinge die Adressen ausgehen. Messungen am De-Cix zeigen allerdings, dass allerdings erst nur etwa fünf Prozent des Traffics dem neuen Standard entsprechen.

    Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

    Das Beispiel zeigt: Um die Bits, die sich durch die Internet-Infrastruktur bewegen, zu strukturieren und dann auf der Gegenseite zu interpretieren bedarf es der Nutzung standardisierter Protokolle. Diese findet für das Internet innerhalb der sogenannten Internet Engineering Task Force (IETF) statt. Umstellungen und Neueinführungen im Internet dauern so lange, weil die verschiedenen Akteure, teilweise entgegen ihrer finanziellen und politischen Interessen, einen Konsens finden müssen. Eine technologische Antwort, um dem zu begegnen könnte die zurzeit aufkommende frei programmierbare Netzwerkausrüstung sein. Im Gegensatz zu der bisherigen Generation, in der nur eine Konfiguration der standardisierten Protokolle stattfindet, kann die Verarbeitung der Datenströme und Pakete mittels Software definiert werden. Das ermöglicht es Teilnetzen, mittelfristig eigene Protokolle zu entwickeln und in geschlossenen Domänen einzusetzen.

    Bildquelle: Getty Images / iStock

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    IT-Director Startseite it-zoom Netzwerk
    news-22954 Wed, 22 May 2019 15:22:28 +0200 Langfristig denken und handeln http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/langfristig-denken-und-handeln-22954/ IT-MITTELSTAND befragt die Verantwortlichen der großen IT-Anbieter. In dieser Ausgabe: Günter Velten, Gründer und Geschäftsführer des ERP-Anbieters Nissen & Velten Software in Stockach. Unter Mittelstand verstehe ich ...

    … kleine und mittlere Unternehmen mit 25 bis 500 Mitarbeitern, die typischerweise inhabergeführte Familienunternehmen sind.

    Der Mittelstand hebt sich von Großkonzernen dadurch ab, dass ...

    … die Geschäftsführungen – im Gegensatz zu den von Quartalsberichten getriebenen Aktiengesellschaften – oft sehr langfristig denken und handeln. Zudem sind die Entscheidungswege meist kürzer als in komplexen Konzernen: Wer eine Investitionsentscheidung etwa für ein neues ERP-System trifft, verantwortet sie zumeist auch selbst. Viele Unternehmer bzw. Unternehmensnachfolger sind heute sehr aufgeschlossen für neue Technologien.

    In Branchen wie etwa dem Produktionsverbindungshandel stellt sich diese Frage auch ganz konkret: Wie hebt man sich etwa von Amazon Business gegenüber dem Kunden ab? Die Antworten fallen von Fall zu Fall unterschiedlich aus. IT-gestützte, optimierte Prozesse sind allerdings ein Teil der Antwort.

    Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

    Um als IT-Spezialist im Mittelstand Erfolg zu haben, bedarf es ...

    … eines guten Teams von Fachleuten, die die Branche und Prozesse der Kunden kennen, ihre Sprache sprechen und auf Augenhöhe agieren. Letzteres fällt einem mittelständischen Software-Haus womöglich leichter als manchem Global Player. Außerdem erwarten Unternehmen heute, dass Anbieter moderne Branchenlösungen mitbringen, die einen hohen Prozentsatz an branchentypischen Anforderungen abdecken.

    Was die IT anbelangt, ist der Mittelstand ...

    … anspruchsvoll und kostenbewusst. Die Investitionszyklen in ERP-Software waren bisher relativ lang. Hier findet ein Umdenken statt. Gerade in unserer Hauptzielbranche, im B2B-Handel, wird nach dem Markteintritt von großen Online-Playern über die Geschäftsmodelle nachgedacht. Wir als ERP-Anbieter bauen deshalb unser Angebot in der Breite und in der Tiefe aus. Dazu zählt der Webshop Enventa „eGate“ und Anbindungen an Online-Marktplätze ebenso wie neue CRM-Tools wie unser Beratungsassistent, mit dem wir auch Brücken zwischen Webshop und Telefonverkauf schlagen. Nicht zuletzt werden wir unsere Anwender in Kürze mit weiteren CRM-Werkzeugen unterstützen, die maschinelles Lernen, eine Teildisziplin der Künstlichen Intelligenz, anwenden.

    Die durchschnittliche IT-Grundausstattung im Mittelstand besteht aus ...

    … einem ERP-System. Je nach Ausprägung und Zielgruppe des Unternehmens sind auch Lagerverwaltungssysteme und Webshops zu finden. Schnittstellen zu Verbundgruppen beziehungsweise Einkaufsverbänden sind ebenfalls weit verbreitet.

    Charakteristisch für IT-Investitionsentscheidungen im Mittelstand ist, dass ...

    … die Fachabteilungen mit einbezogen werden und der Auswahlprozess strukturiert vorgenommen wird. Bei größeren Investitionen ist das auch notwendig. Die Budgets erlauben es in der Regel nicht, hier erst mit dem „zweiten Schuss“ zum Ziel zu kommen. Wir beo-bachten allerdings gelegentlich auch, dass die Notwendigkeit von Investitionen in die Zukunft von der Sorge, eine Fehlentscheidung zu treffen, überlagert wird.

    Die typischen IT-Probleme des Mittelstands sind ...

    … häufig historisch gewachsene IT-Landschaften und Insellösungen, wodurch Prozesse nicht durchgängig digitalisiert sind. Generell bergen knappe Ressourcen in der IT-Abteilung die Gefahr, dass das Tagesgeschäft die Zeit für längerfristige, in die Zukunft gerichtete Projekte frisst. In vielen Unternehmen ist zudem die Datenqualität zu lange vernachlässigt worden.

    Als Lösung für diese Probleme favorisiere ich, dass ...

    … IT tatsächlich Chefsache wird, wobei der Begriff IT hier fast zu kurz greift. Es geht um die Entscheidung über die strategische Ausrichtung eines Unternehmens und die dafür benötigten Prozesse. Was hier passiert, sei es der Ausbau des E-Commerce, die Beteiligung an Marktplätzen oder der Ausbau des Kundenservice, zieht IT-Investitionen nach sich. Hier kommen dann moderne, integrierte Unternehmenslösungen zum Zug, die ERP, CRM, Rechnungswesen, E-Commerce, Lagerverwaltungssystem und Datenmanagement aus einer Hand bieten.

    Handlungsbedarf auf IT-Seite im Mittelstand sehe ich ...

    … bei der Pflege und Anreicherung der Stammdaten. Artikelstamm-
    daten und Artikelmerkmale sind die Basis für erfolgreiche E-Commerce-Lösungen. Zudem erhöht ein großer Artikelstamm die Verkaufschancen. Hierbei spielt auch der Artikeldatenimport von Herstellern und Verbundgruppen eine große Rolle. Auf dem Gebiet CRM spielen Daten ebenfalls eine Schlüsselrolle. Generell sind die Daten ein Schatz, den Unternehmen pflegen und nutzen sollten.

    Günter Velten

    • Alter: 55 Jahre
    • Familienstand: verheiratet
    • Hobbys: Segeln, Musizieren


    Karriere

    • Ausbildung: Diplom-Wirtschaftsinformatiker
    • Beruflicher Werdegang: Günter Velten gründete 1989 mit Jörg Nissen den Vorläufer der Nissen & Velten Software GmbH. In den 90er-Jahren gelang der Durchbruch mit dem ERP-System SQL-Business. 2007 kam mit Enventa ERP die aktuelle Software-Generation auf den Markt.
    • Derzeitige Position: geschäftsführender Gesellschafter der Nissen & Velten Software GmbH

    Bildquelle: Nissen & Velten Software

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    IT-Mittelstand Startseite it-zoom Leute
    news-22955 Wed, 22 May 2019 15:19:17 +0200 Zwei von drei Europäern kennen DSGVO http://www.it-zoom.de/it-director/e/zwei-von-drei-europaeern-kennen-dsgvo-22955/ Ein Jahr nach Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzregeln haben zwei von drei EU-Bürgern (67 Prozent) schon mal von der Datenschutzgrundverordnung gehört. Fast ebenso viele (57 Prozent) wissen, dass es in ihrem Land eine Behörde gibt, die für den Schutz ihrer persönlichen Daten zuständig ist. Im Vergleich zu 2015 ist das ein Anstieg um 20 Prozentpunkten, wie die EU-Kommission am Mittwoch unter Berufung auf eine Eurobarometer-Umfrage mitteilte. „Die Menschen werden sich immer bewusster - und das ist ermutigend“, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme von EU-Justizkommissarin Vera Jourová und dem für den digitalen Binnenmarkt zuständigen Kommissar Andrus Ansip.

    Unterdessen bekräftigen Unternehmen und Verbände weiter ihre Kritikpunkte. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) veröffentlichte am Mittwoch die Ergebnisse einer aktuellen Mitgliederbefragung. Demnach seien die negativen Auswirkungen der DSGVO bei den Unternehmen deutlich spürbar. So rechneten 39 Prozent der Digitalexperten in den 237 Mitgliedsunternehmen mit Umsatzeinbußen. 32 Prozent haben demnach ihre digitalen Aktivitäten eingeschränkt. BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr macht als Ursachen dafür die „massive Rechtsunsicherheit“ aus. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen hätten mit der Umsetzung zu kämpfen, betonte erst kürzlich der Digitalverband Bitkom.

    Viele Unternehmen hätten jetzt ihre Hausaufgaben, „eine Art Frühjahrsputz“ gemacht, betonte dagegen Tine Larsen, Leiterin der Datenschutzbehörde in Luxemburg. „Es überrascht mich, wenn sich Unternehmen jetzt beklagen, denn Datenschutz und Datensicherheit sind nicht erst mit der DSGVO geschaffen worden.“ Die Prinzipien seien die gleichen wie zuvor. „Eigentlich hätten sich die Firmen schon vor vielen Jahren darum kümmern müssen.“

    Hoheit über Daten 

    Die DSGVO gilt nach einer zweijährigen Übergangsfrist seit dem 25. Mai 2018 in der EU. Im Kern wird die Verarbeitung personenbezogener Daten etwa durch Unternehmen, Organisationen oder Vereine geregelt. Dadurch sollten Nutzer die Hoheit über ihre Daten zurückbekommen. Verbraucher haben etwa ein „Recht auf Vergessenwerden“. Daten, die für den ursprünglichen Zweck der Speicherung nicht mehr benötigt werden, müssen gelöscht werden. Zudem gibt es das Recht auf Auskunft. Unternehmen und Organisationen müssen gespeicherte Daten auf Anfrage zur Verfügung stellen.

    Zum Stichtag im vergangenen Jahr war vielfach von Panik bei den Unternehmen die Rede gewesen. Immerhin drohen seither erstmals teils hohe Bußgelder bei Verstößen. „Eines würde ich heute anders machen“, sagte die ehemalige EU-Kommissarin Viviane Reding, die im Jahr 2012 den ersten EU-Kommissionsentwurf zur neuen Verordnung vorgelegt hatte, am Mittwoch. „Ich würde den Marktteilnehmern keine zweijährige Übergangsfrist mehr einräumen.“ Wenn kurz vor Inkrafttreten Panik ausgebrochen sei, heiße das doch: „Zwei Jahre ist nichts passiert.“ Zwei Jahre hätten Regierungen und Unternehmen „im Tiefschlaf“ gelegen. „Dann lieber Panik sofort, dafür aber auch den Datenschutz sofort.“

    Im vergangenen Jahr sind bei den nationalen Datenschutzbehörden vorläufigen Zahlen zufolge mehr als 144 000 Beschwerden eingegangen. Die meisten bezogen sich auf Verkaufsversuche am Telefon, Werbemails oder Videoüberwachung. Die Datenschutzbehörden haben knapp 450 grenzüberschreitende Ermittlungen eingeleitet. „Das Hauptziel der Regeln ist gewesen, den Menschen mehr Macht zu geben und ihnen zu helfen, die Kontrolle über ihre persönlichen Daten zu gewinnen. Das passiert schon jetzt“, sagten Jourová und Ansip. Zudem sei die DSGVO zur weltweiten Referenz in Sachen Datenschutz geworden.

    dpa/pf

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    news-22952 Wed, 22 May 2019 15:09:02 +0200 So service-zentriert ist die IT wirklich http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/so-service-zentriert-ist-die-it-wirklich-22952/ Wie weit sind IT-Organisationen auf ihrem Weg in Richtung einer „Service-Zentrierung“ heute bereits gekommen? Und wie sieht die mittelfristige Planung hierzu aus? Die Usu hat dazu gemeinsam mit der Management-Beratung Serview GmbH eine Online-Umfrage durchgeführt. An dieser Umfrage nahmen 140 Fach- und Führungskräfte aus der IT sowie aus den Fachabteilungen von Unternehmen der DACH-Region teil. Die Ergebnisse zeigen: Bei der „Service-Zentrierung“ der IT ist noch Luft nach oben. Service-Konsumenten müssen leider im Berufsleben noch weitgehend auf das Service-Erlebnis verzichten, das sie als Privatperson auf Plattformen wie Amazon, Booking.com und Co. schon längst gewohnt sind. Weniger als 50 Prozent der Anwender haben in ihren Unternehmen einen Shop zum Abruf der IT-Services zur Verfügung und nur 21 Prozent können diesen Shop auch auf ihrem Smartphone nutzen.

    Auch an der hierfür notwendigen Basis besteht noch Aufholbedarf: Erst 14 Prozent der IT-Organisationen haben ihre Services schon vollständig und für das Business leicht verständlich in einem Service-Katalog beschrieben. Nur 45 Prozent der IT-Dienstleistungen sind bereits standardisiert; in den nächsten drei Jahren soll der Anteil aber auf 70 Prozent steigen.

    Die Entwicklung wird jedoch seitens IT und Business als positiv eingestuft: Die IT-Organisationen haben sich organisatorisch bereits stärker an Business-Services ausgerichtet. Das Potential zur weiteren Effizienzsteigerung wird seitens der IT in der Standardisierung, Automation und Auslagerung der Produktion in die Cloud gesehen – dieses Potential ist aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

    Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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    news-22951 Wed, 22 May 2019 14:36:52 +0200 Mitarbeiter sind die beste Verteidigung http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/mitarbeiter-sind-die-beste-verteidigung-22951/ 87 Prozent der Unternehmen sehen ungeschulte Mitarbeiter als größte Schwachstelle für Cyberattacken. G Data bringt deshalb mit der „Cyber Defence Academy“ ein neues E-Learning-Portfolio mit Security Awareness Trainings auf den Markt. In mehr als 30 Online-Kursen können Firmen ihre Mitarbeiter in verschiedenen Themen der IT-Sicherheit schulen und sie so zum Teil der Cyber-Abwehr machen - denn der Einsatz einer Sicherheitslösung ist nur ein Baustein eines ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes. Technische Maßnahmen zur Absicherung vor Cyberangriffen sind ein Bestandteil der IT-Security-Strategie. Ein weiterer Faktor sind die Mitarbeiter im Unternehmen und ihr Nutzerverhalten. Eine einzelne Person in einem Unternehmen, die beispielsweise einen Mailanhang unbedarft öffnet, reicht aus, um ein gesamtes Netzwerk mit einem Schadprogramm zu infizieren. Die Security Awareness Trainings setzen hier an.

    Computerbasierte Trainings

    Die neuen Cyber Defense Awareness Trainings decken das Themenspektrum der IT-Sicherheit ab. In mehr als 30 Kursen soll Wissen, zum Beispiel zum Umgang mit Phishingmails oder Social Engineering, bedarfsgerecht vermittelt werden. Dabei kommen sowohl Videos, als auch Texte zum Einsatz. Durch Wiederholungen und Lernstandskontrollen am Ende jedes Trainings sollen sich die Sachverhalte verfestigen. Der Lernzuwachs sei, laut Anbieter, für den Mitarbeiter, aber auch Personal- und IT-Verantwortliche messbar.

    Wo drückt der Schuh?

    Vor dem Start der Trainings können IT- und Personalverantwortliche einen Wissenstest durchführen, um zu ermitteln, wo der dringendste Schulungsbedarf bei der Belegschaft ist. So wird klar, welche Themen als erstes anstehen. Nach und nach können Mitarbeiter alle Kurse absolvieren.

    Ein Jahr nach Anwendung der EU-Datenschutzgrundverordnung

    Die EU-Datenschutzgrundverordnung wird seit fast einem Jahr angewendet. Sie hat laut einer Umfrage der Zeitung „Welt am Sonntag" unter den Datenschutzbeauftragten der Länder seitdem zu Bußgeldern in einer Höhe von fast 450.000 Euro geführt. Das zeigt, dass Unternehmen auch in puncto Compliance fit sein müssen. Mitarbeiter spielen hier eine entscheidende Rolle. Die Cyber Defence Academy soll helfen, diese Anforderungen zu erfüllen, um teure Bußgelder durch Regelverstöße zu vermeiden.

    Bild: Gettyimages/iStock

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    news-22947 Wed, 22 May 2019 08:00:32 +0200 Hohe Nachfrage: DSGVO-Beratung im Trend http://www.it-zoom.de/it-director/e/hohe-nachfrage-dsgvo-beratung-im-trend-22947/ Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat sich zum ersten mal gejährt. Ein Blick auf die Folgen zeigt, dass viele Beratungshäuser und Anwälte von der Regelung profitieren. „Dadurch, dass die DSGVO so umfassende Pflichten enthält und nicht zwischen Großkonzernen und kleinen Unternehmen unterscheidet, ist auch der Beratungsaufwand insgesamt gestiegen“, sagte Rebekka Weiß, Leiterin der Abteilung Vertrauen und Sicherheit beim Branchenverband Bitkom. „Rund um das Thema haben sich neue Unternehmen gegründet und diejenigen, die schon vorher Datenschutzberatung angeboten haben, haben stark aufgestockt.“

    Nach Hochrechnungen des Deutschen Anwaltsvereins gaben die Unternehmen in Deutschland im ersten Jahr der DSGVO allein für die Erstellung einer erforderlichen Datenschutzerklärung insgesamt rund 400 Millionen Euro aus. Der Anteil, der davon an Beratungsdienste floss, dürfte hoch sein. „Der Beratermarkt hat sich rasant entwickelt, da die Nachfrage schlagartig entstand und befriedigt werden wollte“, sagte auch Thomas Spaeing, Vorstandsvorsitzender beim Berufsverband der Datenschutzbeauftragen in Deutschland (BvD). Konkrete Zahlen gebe es keine. „Wir gehen aber davon aus, dass sich das Angebot etwa verdreifacht hat.“

    Die EU-Verordnung ist am 25. Mai 2018 nach einer zweijährigen Vorlaufzeit offiziell in Kraft getreten. In Deutschland galten viele der Bestimmungen bereits vorher. Wer sich als Unternehmen nicht daran hält, dem drohen hohe Bußgelder. Sorgen und Befürchtungen löste die DSGVO vor allem bei kleineren Firmen und Verbänden aus. „Viele Unternehmen übersehen, dass ganz viele dieser neuen Regelungen alte Regelungen sind“, sagte Florian Glatzner, Referent für Digitales und Medien beim Verbraucherzentrale Bundesverband. „Daran sieht man, dass sie sich bisher noch gar nicht mit dem Thema Datenschutz beschäftigt haben.“

    Fokus auf individuelle Beratung

    Wichtig sei vor allem eine individuelle Beratung, sind sich Experten einig. Berater müssten sehr spezifisch gucken, was tut das Unternehmen, welche Daten werden wie verarbeitet, sagt etwa Weiß von Bitkom. Auch bei Handwerks- und Industrieverbänden sowie bei den Datenschutzbeauftragten in den Bundesländern könnten sich die Unternehmen Hilfe holen.

    Letztere stoßen angesichts einer Beschwerdeflut von Verbrauchern und der allgemeinen Umsetzung der DSGVO personell allerdings längst an ihre Grenzen. Wohl auch deshalb ist die Nachfrage nach privatwirtschaftlichen Beratungsangeboten so hoch. Doch BvD-Chef Spaeing warnt bei den Beratern vor schwarzen Schafen: Viele Fortbildungsanbieter hätten am Fließband Datenschutzbeauftragte ausgebildet, „die oft aus vollkommen fachfremden Bereichen kamen und in drei bis vier Tagen längst nicht gelernt haben, was für die Tätigkeit des Datenschutzbeauftragten erforderlich ist“, sagte er.

    Fragwürdige Angebote seien aufgrund von professionellen Internetauftritten nur schwer zu erkennen. Sie lockten oft mit günstigen Preisen, wenige Mitarbeiter kümmerten sich dann aus der Ferne um Hunderte Kunden, warnte Spaeing. Sein Verband fordert deshalb eine Zertifizierung von Datenschutzbeauftragten. Das Thema ist nur eines von vielen, mit denen sich die Behörden noch werden auseinandersetzen müssen. Bis sich solche Fragen geklärt und eingespielt hätten, so sind sich die Experten einig, bleibe der Beratungsbedarf vorerst weiter hoch.

    dpa/pf

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    IT-Director IT-Markt
    news-22945 Tue, 21 May 2019 17:14:32 +0200 Smartphone mit Triple-Kamera und KI http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/smartphone-mit-triple-kamera-und-ki-22945/ Wiko, französicher Smartphone-Hersteller, der sich auf das Einsteigersegment spezialisiert hat, präsentiert mit dem Wiko View3 Pro nun ein Mid-Range-Modell mit einer Triple-Kamera und hardwareseitiger künstlicher Intelligenz. Die 13-MP-Linse der Triple-Kamera sorgt mit 120° Weitwinkel für Aufnahmen, auf denen mehr Motive Platz haben sollen. Der Sony-Kamera-Sensor mit 12 MP sowie 1.25μm Pixelgröße kann Eindrücke auch bei schwächerem Licht einfangen. Zusätzlich steht dem Gerät eine Linse mit fünf MP zur Verfügung, die Bilder mit präzisen Unschärfen und Bokeh-Effekt versieht. Dank AI-Kamera-Technologie sollen Fotomotive in Echtzeit erkannt und die Kameraeinstellungen optimiert werden können. So gelingen Fotografien ebenso wie Schnappschüsse. Für Selfies und Video-Chats sorgt eine 16-MP-Frontkamera. Ein 6,3 Zoll großes Full-Screen-Display liefert 16 Millionen Farben, während das Design der dort integrierten Kamera-Notch recht klein ausfällt. Mit der in der Kamera vorinstallierten Google Lens würden Motive erkannt und das Smartphone liefere Infos dazu.

    Das Smartphone ist mit einem 4000 mAh Akku und smartem AI-Batteriemanagement ausgestattet. Dank des Ladegeräts und der Fast-Charging Pump Express sei das vollständige Aufladen in rund zwei Stunden erledigt.

    Hardwareseitige KI

    Die Neuropilot-AI-Technologie rüstet das Smartphone für alle KI- sowie AR-Aufgaben (Augmented Reality) und soll dem Nutzer die Türen zur virtuellen Welt öffnen. Dafür sorgt der 12nm Mediatek Helio P60 Octa-Core-Prozessor mit Artificial Processing Unit. Unterstützt wird er von einem 6 GB großen Arbeitsspeicher, der für AI- und AR-Arbeiten bestens ausgestattet ist. Als Betriebssystem arbeitet im Gerät das neue Android Pie.

    Einen weiteren Effekt liefert das Design: Die Farbvariante Deep Bleen ist mit einem „Glow in the Dark“-Finish versehen, das einen Neon-Leuchteffekt mitbringt. Der Fingerprintsensor fügt sich in die Rückseite des Gehäuses. Zudem lässt sich das Smartphone via Face-Unlock entsperren.

    Bild: Wiko SAS

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    news-22944 Tue, 21 May 2019 15:20:45 +0200 Gefahrenzone Home Office http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/gefahrenzone-home-office-22944/ Ortsunabhängiges Arbeiten liegt im Trend. Ob von zu Hause aus oder auf Reisen – mobile Geräte ermöglichen Arbeitnehmern eine noch nie dagewesene Flexibilität. Eine Studie von Avast Business, in welcher Arbeitnehmer von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland befragt wurden, hat ergeben, dass 41 Prozent der Befragten am produktivsten sind, wenn sie von zu Hause arbeiten. Allerdings ist diese Flexibilität auch mit Risiken verbunden. 38 Prozent geben demnach an, dass sie im Hinblick auf die erforderlichen technischen Einstellungen von ihren Arbeitgebern zu wenig Unterstützung erhalten, was die Sicherheit zu einem zunehmenden Problem für Unternehmen macht. Organisationen stehen daher vor der Herausforderung, die Erwartungen der Mitarbeiter zu erfüllen und gleichzeitig für ein ausreichendes Sicherheitsniveau zu sorgen.

    Eine neue Normalität

    Die Studie deckt die Trends und Bedürfnisse von Beschäftigten rund um das mobile Arbeiten auf: 19 Prozent würden lieber eine Gehaltskürzung in Kauf nehmen als einen festen Arbeitsplatz ohne die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Sogar bis zu einer Gehaltserhöhung von 25 Prozent würden 37 Prozent der Befragten die Flexibilität der Heimarbeit vorziehen. Daneben bietet mobiles Arbeiten weitere Vorteile: Laut der Studie haben 44 Prozent der Befragten mehr Spaß an der Arbeit. Das wiederum steigert die Mitarbeiterzufriedenheit. Darüber hinaus geben 23 Prozent der Befragten an, dass sie bei der Arbeit von zu Hause aus produktiver sind. Es wird für Unternehmen daher von entscheidender Bedeutung sein, bestehenden und potenziellen Mitarbeitern mobiles Arbeiten zu ermöglichen. Dabei stellt die IT-Sicherheit die größte Herausforderung für Unternehmen dar: Mobile Endgeräte sind außerhalb des Netzwerks grundsätzlich schlechter geschützt. Dasselbe gilt für die Daten, die auf diesen Geräten gespeichert sind.

    Risiken des Home Office

    Wenn Arbeitnehmer über ein ungesichertes Wifi auf sensible Daten zugreifen oder sich in Geschäftskonten einloggen, besteht für das Unternehmen die Gefahr eines Hacker-Angriffs. Es besteht auch das Risiko eines Datenverstoßes, wenn ein Mitarbeiter sensible Informationen auf einem Laptop speichert, der dann gestohlen wird, insbesondere, wenn Passwörter nicht einmalig und komplex sind. Unternehmen müssen daher Sicherheitsmaßnahmen etablieren, wie beispielsweise Virtual-Private-Network-Lösungen für den Einsatz auf offenen Wi-Fi-Verbindungen und Anti-Malware-Endpunkt-Software für alle Mitarbeiter, die ihre eigenen Mobiltelefone und Tablets mitbringen. Darüber hinaus sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter durch Schulungen über die wichtigsten Aspekte der IT-Sicherheit aufklären.

    „Der Nine-to-five-Job gehört der Vergangenheit an. Mitarbeiter fordern heute mehr Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeiten und ihren Arbeitsplatz“, sagt Kevin Chapman, SVP und General Manager bei Avast Business. „Doch auch wenn ein mobiler Arbeitsplatz die Zufriedenheit und die Produktivität der Mitarbeiter steigert, darf die IT-Sicherheit nicht vernachlässigt werden. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter auch abseits des Firmengeländes keine Sicherheitsrisiken eingehen und deshalb ihre Systeme diesen neuen Bedingungen anpassen. Darüber hinaus muss auch der Mitarbeiter, der es vorzieht, in einem traditionellen Büroumfeld zu arbeiten, berücksichtigt werden. Unternehmen müssen ein Gleichgewicht schaffen, sodass alle Mitarbeiter auf die Weise arbeiten können, die für sie am besten ist.“

    Im Rahmen der Erhebung wurden im ersten Quartal 2019 555 Personen befragt , die entweder selbständig sind oder in Vollzeit arbeiten.

    Bild:  Gettyimages/iStock

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    IT-Mittelstand Startseite it-zoom Studien Sicherheit Unified Communication + Collaboration
    news-22943 Tue, 21 May 2019 15:06:21 +0200 Integriertes ERP-System statt Einzellösungen http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/integriertes-erp-system-statt-einzelloesungen-22943/ Eine einheitliche und moderne IT-Landschaft ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Daher setzt der Arzneimittel- und Medizinproduktehersteller Pharmpur nun auf eine Lösung, welche den Einsatz von Einzelsystemen abschaffen soll. Der Arzneimittel- und Medizinproduktehersteller Pharmpur GmbH setzt künftig unternehmensweit auf die Gus-Os Suite. Dabei handelt es sich um eine integrierte ERP-Lösung, die auf die besonderen Anforderungen der Fertigung von Kleinchargen in der Pharmaindustrie zugeschnitten ist. Mit dem System will das Unternehmen vor allem seine modulare Produktionssteuerung im Werkstattprinzip durchgängig abbilden und so die Basis für weiteres Wachstum legen.

    Bis dato arbeitet Pharmpur mit einer spezialisierten Anwendungslandschaft, die überwiegend aus Einzelsystemen besteht. „In Zeiten der Digitalisierung und vor dem Hintergrund immer strengerer gesetzlicher Anforderungen sehen wir eine einheitliche und technologisch moderne IT-Landschaft als entscheidenden Effizienzfaktor“, sagt Dirk-Henning Menz, Geschäftsführer bei Pharmpur. 

    Dazu kommt, dass der Arzneimittelhersteller einen einzigartigen modularen Ansatz für die Produktionssteuerung entwickelt hat. Er sichert dem Unternehmen wesentliche Wettbewerbsvorteile und soll – wie alle anderen betriebswirtschaftlichen Prozesse – künftig durchgängig abgebildet werden. 

    Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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    IT-Mittelstand ERP
    news-22942 Tue, 21 May 2019 15:05:04 +0200 Mehrere Aufgaben parallel bearbeiten http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/mehrere-aufgaben-parallel-bearbeiten-22942/ Docuware verbessert mit der Version 7.1 seiner Dokumenten-Management-Software vor allem die Bearbeitung von Workflow-Aufgaben deutlich. Das Highlight des neuen Releases ist die automatische Verarbeitung von Rechnungspositionen. Und die neue Benutzerlizenz „Workflow User“ bietet Cloud-Anwendern mehr Möglichkeiten. Zu den neuen Funktionen gehören Features, mit denen sich Arbeitsschritte innerhalb von Workflows schneller und bequemer erledigen und gleichzeitig übersichtlicher darstellen lassen als das bisher mit der Software möglich war. So können zum Beispiel mehrere Aufgaben parallel bearbeitet werden, Aufgaben zur besseren Übersicht gefiltert und Benachrichtigungs-Mails gleichzeitig an weitere Adressaten versendet werden.

    Mehr Power auch in der Cloud

    Dank der automatisierten Rechnungsverarbeitung auch auf Basis einzelner Rechnungspositionen lassen sich Split-Buchungsprozesse, also die Zuweisungen einzelner Posten auf verschiedene Kostenstellen inklusive verteilter Freigaben, jetzt einfach umsetzen. Die intelligente Indexierung erkennt dabei die einzelnen Einträge und überträgt sie als Metadaten in ein neues Feld. Diese Einträge liegen der Steuerung des Rechnungs-Workflows zugrunde.

    Der Cloud-First-Strategie folgend bietet Docuware mit der Version 7.1 nun die neue Benutzerlizenz „Workflow User“ an, mit der Cloud-Anwender unternehmensweite Workflows kostengünstiger als bisher realisieren können. Diese Lizenz ist für Mitarbeiter gedacht, die selbst keine Dokumente archivieren, aber im Rahmen von Workflows dennoch Aufgaben zu erledigen haben und lesend auf archivierte Dokumente Zugriff benötigen. Zudem können Benutzer mit dieser Lizenz auch Formulare ausfüllen und speichern.

    Komplexe Aufgaben einfach abwickeln

    Docuware-Geschäftsführer Dr. Michael Berger, der seit mehr als zehn Jahren das Entwicklungsteam leitet, sieht in der neuen Version einen weiteren Schritt, Unternehmen vom Einsatz einer Cloud-Lösung zu überzeugen: „Unsere Kunden erhalten zusätzliche Möglichkeiten, komplexe Aufgaben einfach abzuwickeln und übergreifende Prozesse zu realisieren, ohne eine komplexe IT-Infrastruktur vorhalten zu müssen.“ Die neue Version ist als Cloud- und On-Premises-Software mit identischem Funktionsumfang erhältlich.

    Bildquelle: Pixabay

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    DV-Dialog Dokumentenmanagement und ECM