IT-ZOOM https://www.it-zoom.de/ IT-ZOOM - das Portal der erfolgreichen Magazine IT-DIRECTOR, IT-MITTELSTAND, MOBILE BUSINESS und DV-Dialog. de ©2019 Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH Thu, 21 Mar 2019 16:58:19 +0100 Thu, 21 Mar 2019 16:58:19 +0100 TYPO3 EXT:news news-22406 Thu, 21 Mar 2019 16:48:48 +0100 Aus alt mach neu http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/aus-alt-mach-neu-22406/ Unternehmen in der Entsorgerbranche haben sich von ehemals reinen Entsorgern zu Spezialisten für Recycling und Rohstoffverwertung entwickelt. Um die damit verbundene Ausweitung des Leistungsangebots möglichst wirtschaftlich abdecken zu können, ist der Einsatz moderner Betriebsmittel einschließlich transparenter Prozessabläufe erforderlich. Das macht auch vor den kaufmännischen Prozessen nicht Halt und führte bei der Götz GmbH Schrott + Metalle zur Ablösung der bis dato im Einsatz befindlichen Buchhaltungssoftware durch die Fibunet Finanzbuchhaltung.

Die Einführung der Finanzbuchhaltung sei mit einem Reengineering der buchhalterischen Prozesse verbunden worden. Unter anderem sei erstmals eine Kostenrechnung konzipiert und eingeführt sowie ein Teil der arbeitsintensiven Abrechnungsprozesse automatisiert worden. Beispielsweise würden die Tollcollect-Abrechnungsdaten, die aufgrund der umfassenden LKW-Transport- und Logistikleistungen entstehen, jetzt über eine neu geschaffene Schnittstelle automatisch in die Fibu-Lösung überspielt und den einzelnen LKW zugerechnet.

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IT-Mittelstand FIBU REWE Controlling
news-22404 Thu, 21 Mar 2019 16:36:41 +0100 Sauberes Omni-Channeling http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/sauberes-omni-channeling-22404/ Alpheios, Großhändler von Reinigungsmaschinen, Reinigungsprodukten und Reinigungsmitteln für die professionelle Nutzung, hat eine neue Omni-Channel-Plattform eingeführt. Das Unternehmen analysierte zunächst wie Kunden den bestehenden, sehr einfachen Web-Shop nutzten, bevor sie sich für eine Investition in eine neue E-Commerce-Plattform entschied. Die Daten aus dieser Analyse seien zum Ausgangspunkt für seine neue Omni-Channel-E-Commerce-Plattform geworden, die ein verbessertes Kundenerlebnis und Kundenbetreuung bieten und damit die Verkaufsergebnisse steigern soll.

Der Grund für die Entscheidung für Intershop seien die sofort einsatzbereiten B2B-Funktionalitäten. Die Plattform wachse nun kontinuierlich mit den sich ändernden Bedürfnissen der Kunden.

Leon Hermse, Manager Marketing & Innovations bei Alpheios International: "In den letzten Jahren hat sich unser Unternehmen von einem Reinigungsgroßhändler zu einem Partner im Bereich der Reinigungsbranche entwickelt. Unsere Kunden kaufen immer noch Reinigungsmittel und Maschinen, profitieren aber auch von unseren Workshops, Schulungen und Beratungen. Die Omni-Channel-Plattform erleichtert und automatisiert Kommunikation und Vertrieb. Die dabei gewonnenen Daten geben uns Erkenntnisse in aktuelle Kundenerwartungen und damit neue Anregungen, wie wir die neue Strategie weiterentwickeln und damit unser Wachstum weiter ausbauen können".

Implementierungspartner Fenego wurde von Alpheios International mit der Umsetzung des Projekts beauftragt.

Bild: gettyimages/iStock

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IT-Mittelstand CRM E-Commerce / Marketing
news-22405 Thu, 21 Mar 2019 16:31:06 +0100 Warnung: Schadsoftware per Bewerbungsmail http://www.it-zoom.de/it-director/e/warnung-schadsoftware-per-bewerbungsmail-22405/ Die Polizei Niedersachsen warnt aktuell vor täuschend echten Bewerbungsmails, über deren Anhänge kritische Schadsoftware auf Computer gelangen kann. Malware- und Phishing-Warnungen sind zu einer bedenklichen Routine geworden, die jede Woche aufs Neue vor neuen Maschen der Cyberkriminellen warnen sollen. Laut der Polizei Niedersachsen ist derzeit eine besonders perfide Methode beliebt, vor der sich speziell Personalverantwortliche in Unternehmen hüten sollten. Dabei werden täuschend echte Bewerbungsmails verschickt, die sich auf tatsächlich ausgeschriebene Stellen beziehen. Im Anhang befindet sich allerdings der Verschlüsselungstrojaner Gandcrab 5.2. Der gelangt schließlich als Word-Datei getarnt über die Makros des Textverarbeitungsprogramms auf den Rechner. Zu einer Deaktivierung der Office-Funktion wird dementsprechend dringend geraten.

Die besagten Mails sollen kaum von echten Bewerbungen zu unterscheiden sein. Sowohl Name, als auch E-Mail-Adresse, Anhang und Anschreiben machen einen glaubwürdigen Eindruck und verraten sich allenfalls im Detail. So können im Einzelfall widersprüchliche Namensangaben ins Auge fallen. Die „Zentrale Ansprechstelle Cybercrime” des LKA Niedersachen führt auf seiner Webseite einige der häufig genutzten Decknamen an:

  • Sarah Siedler
  • Britta Hollermann
  • Tim Krieger
  • Sofia Kohl
  • Sofia Witte
  • Saskia Heyne
  • Tanja Friedrich

Wer bereits einen verdächtigen Anhang geöffnet hat, soll den betroffenen Computer umgehend vom Firmennetzwerk trennen, die IT-Abteilung einschalten und Anzeige erstatten.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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IT-Director Startseite it-zoom Sicherheit Philip Fassing
news-22403 Thu, 21 Mar 2019 16:03:37 +0100 Digital in die Regale des Handels http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/digital-in-die-regale-des-handels-22403/ Spätestens seit der Fernsehshow „Die Höhle der Löwen” ist Pumperlgsund bekannt. Ihre „Good Eggwhites“, flüssiges Bio-Eiweiß in der Flasche und im Getränkekarton, haben auch im Lebensmitteleinzelhandel schnell Bedarf geweckt. Die Herausforderung für das Unternehmen ist dabei, die Sprache des Handels zu sprechen. Der Handel spricht gerne digital und effizient: Barcode scannen und schon sind alle relevanten Daten im Warenwirtschaftssystem. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards hat das Start-up Lösungen für das „Sprachenproblem“ erarbeitet. „Für die Belieferung des stationären Einzelhandels sind bestimmte Standards für Identifikation, Kennzeichnung und elektronischen Datenaustausch (EDI) gefordert. Ziel des Projekts war es, eine Lösung zu schaffen, die diesen Anforderungen entspricht, ohne in der eigenen Logistik dafür neue, manuelle Prozesse einzurichten. Alle erforderlichen Informationen müssen im Warenwirtschaftssystem abgefragt, verknüpft und an entsprechender Stelle ausgegeben werden, damit die Produkte ‚digital in die Regale des Handels‘ gelangen“, erläutert Niklas Kuhnert vom Kompetenzzentrum eStandards, der das Projekt begleitet hat.

Um die Vorgaben des stationären Einzelhandels zu erfüllen und gleichzeitig die eigenen internen Logistikprozesse effizienter zu gestalten, setze der Eiweißproduzent nun auf ein standardisiertes Transportetikett, auf dem alle wichtigen Informationen enthalten seien. Im Rahmen einer Bedarfsanalyse habe sich klären lassen, welche dies sind: Wie sieht die Hierarchie der Produkte und Handelseinheiten aus? Welche Anforderungen haben die Kunden? Welche Anforderungen bestehen für die interne Logistik? Welches ist der kleinste gemeinsame Nenner aller Anforderungen? Wie verläuft der Prozess? Welche Hardware ist vorhanden? Was kann das IT-System umsetzten?

Die Ergebnisse der Bedarfsanalyse seien in die Einführung eines Transportetiketts mit standardisiertem Design eingeflossen. Auf diesem sind sowohl Informationen zu Artikeln und Versandeinheiten über Identifikationsnummern wie GTIN (Global Trade Item Number) und NVE / SSCC (Nummer der Versandeinheit/Serial Shipping Container Code) als auch zu Charge und Mindesthaltbarkeitsdatum eindeutig und maschinenlesbar im GS1-128 Barcode aufgebracht. Dieses Transportetikett ist nun das Bindeglied zwischen elektronischem Datenfluss und physischem Warenfluss. Dadurch, dass alle erforderlichen Daten in einem Etikett zusammengeführt werden, könne die Lieferung auch elektronisch avisiert werden.

Der Teufel steckt bekanntlich immer im Detail: Jeder Einzelhandelskonzern hat entsprechend seiner Logistiksysteme Anforderungen an Inhalt und Ausführung des Transportetiketts. Größe, Format, Schriftgröße und Barcodegröße sind ebenso vorgegeben wie die im Strichcode hinterlegten Informationen wie Herstellungsdatum, Mindesthaltbarkeitsdatum, Nummer der Versandeinheit, etc. Auch die einzelnen Paletten müssen eindeutig identifizierbar sein und deshalb eine Tracking-Nummer erhalten. All diese spezifischen Attribute werden heute aus verschiedenen Tabellen des Warenwirtschaftssystems gezogen. Statische Stammdaten und dynamische Produktionsdaten werden so beim Etikettendruck zusammengeführt.

„Durch den Auftritt in der Fernsehshow haben wir bundesweit unsere Bekanntheit gesteigert und damit auch schnell das Interesse des stationären Einzelhandels geweckt. Um die gesteigerte Nachfrage zusammen mit den Logistikanforderungen des Lebensmitteleinzelhandels zu erfüllen, haben wir eine schnelle Lösung gesucht, die wir im laufenden Produktionsprozess umsetzen können“, sagt Fabian König, Geschäftsführer von Pumperlgsund. „Das Projekt mit dem Kompetenzzentrum hat uns gezeigt, welche Standards sich für diesen Prozess eignen und wie sich diese in unsere bestehenden Prozesse implementieren lassen. So haben wir nicht nur einen weiteren Vertriebskanal erschlossen, sondern gleichzeitig unsere Logistik effizienter gestaltet.“

Bild: gettyimages/iStock

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IT-Mittelstand Startseite it-zoom Lager und Logistik
news-22402 Thu, 21 Mar 2019 15:45:33 +0100 RZ-Fläche für wachsende Anforderungen http://www.it-zoom.de/it-director/e/rz-flaeche-fuer-wachsende-anforderungen-22402/ Mit dem ambitionierten Bauvorhaben FRA15 will die Interxion GmbH im Frankfurter Ostend 10.000m² Rechenzentrumsfläche mit einer IT-leistung von 20 MW erschließen. Die ersten beiden Flächen des Rechenzentrums sollen am ersten April des kommenden Jahres an Kunden übergeben werden. Mit der Fertigstellung des Rohbaus auf dem alten Audi-Gelände rechnet man bereits im September. Die restlichen Komplexe werden laut Interxion bis zum dritten Quartal 2021 übergeben.

Die Fläche soll durch moderne Sicherheits-, BMS-, Brandfrühsterkennungs- und Löschsysteme gesichert werden. Für schnelle Reaktionszeiten sei eine durchgehend besetzte Leitwarte geplant, an der alle Systeme aufgeschaltet werden. Die redundante Anbindung an den Interxion Campus soll für die entsprechende Konnektivität sorgen. Mit einer maximalen Kälteleistung von 22 MW und zusätzlichen Möglichkeiten für eine mechanische Kühlung könne man zudem auch einen erhöhten Leistungsbedarf stemmen. Die benötigte Gesamtanschlusskapazität von 32 MW soll durch das hauseigene Umspannwerk gewährleistet werden.

Der Bau stellt für Interxion-Geschäftsführer Jens Prautzsch auch eine Reaktion auf die wachsenden Anforderungen der Kunden dar: „Das Thema Latenz ist nach wie vor der treibende Faktor, der es für uns erfordert, dass wir hier im Frankfurter Ostend weiterwachsen wollen”, erklärte Prautzsch bei der Vorstellung des Projekts. Auch die Stromdichte, die von den Kunden erwartet werde, sei signifikant gestiegen. Wären Kunden anfangs mit einem KW pro Quadratmeter ausgekommen, bewege man sich inzwischen teilweise im zweistelligen Bereich.

Neben den technischen Spezifikationen soll FRA15 auch durch seine ungewöhnliche Alucobond-Fassade auffallen, die in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt erarbeitet wurde und der prominenten Lage geschuldet ist. Die Investitionssumme des Projekts beläuft sich auf 176 Millionen Euro.

Bildquelle: Interxion GmbH

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IT-Director Startseite it-zoom Rechenzentrum / Server Philip Fassing
news-22401 Thu, 21 Mar 2019 14:52:42 +0100 Den Betriebshof digital im Blick http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/den-betriebshof-digital-im-blick-22401/ Die Prozessautomatisierung entlang der gesamten Supply Chain rückt immer mehr in den Fokus – auch an der Schnittstelle zwischen Lager und Transport. Für die Steuerung der Hofaktivitäten auf Werks- und Betriebshöfen steht mit Inconso YMS (Yard Management System) eine Softwarelösung für die Verkehrsplanung und -steuerung zur Verfügung, die oft unabhängig voneinander geplante Prozesse zentral zusammenführen und Wartezeiten, Planungsunsicherheiten und damit Kosten reduzieren können soll. Erweiterte Funktionalitäten stellt das Logistiksoftwareanbieter in Form des neuen Softwarereleases vor, das über erweiterte Steuerungs- und Leitstandfunktionalitäten, neu entwickelte App-Features und Erweiterungsbausteine für den „Smart Yard“ verfüge.

Das neue Release soll umfassende Funktionalitäten für die effiziente Steuerung von Be- und Entladeverkehren und der Verwaltung von Ressourcen auf dem Werksgelände bereitstellen. Dazu zähle der komplett modernisierte grafische Leitstand zur verbesserten Nachvollziehbarkeit von Vorgängen und Transportbewegungen auf dem Yard. Ebenfalls enthalten seien erweiterte Funktionen für die Verwaltung von mehrfachtiefen Brücken- und Aufliegerstellplätzen sowie Sammelplätzen. Über konfigurierbare Abbildungsmöglichkeiten schaffe die funktionell erweiterte Lösung somit Optimierungspotenzial für Yard-Topologien jeglicher Ausprägung.

Innerhalb des neuen Releases soll auch die neu entwickelte, mehrsprachige Business-App mit integriertem Leitsystem zur Verfügung stehen. Sie dient als Navigationssystem für ankommende LKW und als Kommunikationsmedium zwischen Disposition und Fahrern. So werde ein Ablösen technischer Komponenten in Form von Pagersystemen und lokalen WLAN-Infrastrukturen für die Steuerung der Bewegungen auf dem Hofgelände ermöglicht. Denn im Zusammenspiel mit der App bietet das System einen Überblick zu geplanten LKW-Ankünften für eine verbesserte Priorisierung von Be- und Entladeprozessen. Auch integrierte Sprachsteuerungsszenarien seien möglich, beispielsweise in Kombination mit gängigen Releases des Amazon Echo.

Als Teil der Inconso Logistics Suite könne das System nahtlos in bestehende Systemlandschaften integriert werden.

Bild: gettyimages/iStock

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IT-Mittelstand Lager und Logistik
news-22400 Thu, 21 Mar 2019 14:18:09 +0100 Das ist der neue Akquinet-Vorstand http://www.it-zoom.de/it-director/e/das-ist-der-neue-akquinet-vorstand-22400/ Um dem konstanten Wachstum gerecht zu werden und schneller auf die sich veränderten Marktbedingungen zu reagieren, wird sich die Akquinet AG zum 1. April 2019 mit einem neuen Vorstandsteam agiler für die Zukunft aufstellen. Neben Till Vieregge und Thomas Tauer, beide seit 2016 im Vorstand, wurden Olaf Lange, Thomas Muszal sowie Michael Wienke in den Vorstand berufen. Durch diesen Mix aus bestehenden Erfahrungen und neuen Ideen will das Unternehmen die Weichen für die nächsten erfolgreichen Jahre stellen.

Turnusmäßig wird bei der AG alle drei Jahre ein neuer Vorstand gewählt. Zum 1. April 2019 wurde daher von den Geschäftsführern, dem Aufsichtsrat und dem jetzigen Vorstand eine neue Führungsgruppe gewählt. Mit Olaf Lange, Geschäftsführer im Bereich der agilen Organisations- und Software-Entwicklung, und Thomas Muszal, Geschäftsführer im Bereich SAP und Outsourcing, rücken neben Michael Wienke, der den Bereich Finanz und Controlling aufgebaut hat und aus dem Aufsichtsrat rückkehrt, zwei jüngere Kollegen in den Vorstand.

Olaf Lange wird sich der Entwicklung der agilen Organisation und Zusammenarbeit widmen. Thomas Muszal ist neben Marketing und PR für den Bereich SAP zuständig. Till Vieregge wird weiterhin die Bereiche Microsoft und Industrie 4.0 verantworten. Thomas Tauer ist für die Themen Outsourcing und interne IT zuständig. Für Michael Wienke rückt Dieter Lehmann aus dem erweiterten Aufsichtsrat nach. Die turnusmäßigen Neuwahlen des Aufsichtsrats finden im September 2019 statt.

„Unser ganz besonderer Dank gilt den beiden scheidenden Vorständen Dirk Aagaard und Klaus-Dieter Gerken, die dem Unternehmen weiterhin treu bleiben und den aufstrebenden und strategisch wichtigen Health-Bereich aufbauen und beratend zur Verfügung stehen werden“, sagte Norbert Frank, Aufsichtsratsvorsitzender von Akquinet.

Bildquelle: Akquinet AG

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news-22399 Thu, 21 Mar 2019 14:02:07 +0100 Neubesetzung bei Hagebau IT http://www.it-zoom.de/it-director/e/neubesetzung-bei-hagebau-it-22399/ Zum 15. April 2019 wird Brigitta Quednau (51) die operative Geschäftsführung der Hagebau IT übernehmen. Marc-Oliver Herbst (48) verantwortet weiterhin die kaufmännische Geschäftsführung der 100-Prozent-Tochter. „Mit Brigitta Quednau konnten wir eine Handels-IT-Spezialistin für die Hagebau gewinnen“, ist Jan Buck-Emden, Vorsitzender der Geschäftsführung, überzeugt. „Ihre Expertise wird auf die strategische Weiterentwicklung der Hagebau IT, aber auch der Kooperation insgesamt einzahlen.“

Die 51-Jährige war zuletzt als Geschäftsfeldleiterin der Ethalon, einer Marke der IT-Informatik GmbH für den Handel mit Sitz in Hamburg, tätig. Kunden sind beispielsweise Deichmann und das Depot. Brigitta Quednau hat in ihrer Verantwortung insbesondere die Produkte Themis, Priamos und Argos entwickelt und vermarktet.

In ihrer Funktion als Geschäftsführerin bei Hagebau IT berichtet sie an den Vorsitzenden der Geschäftsführung Jan Buck-Emden.

Bildquelle: privat

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news-22398 Thu, 21 Mar 2019 13:44:54 +0100 T-Systems holt Topmanager ins Boot http://www.it-zoom.de/it-director/e/t-systems-holt-topmanager-ins-boot-22398/ T-Systems ist ein Coup im Wettbewerb um erfahrene Topmanager gelungen: Rami Avidan übernimmt zum 1. April 2019 die Leitung des Geschäftsbereichs Internet der Dinge (IoT) der Telekom-Tochter. Bislang war Rami Avidan CEO von Tele2 IoT. „Ich freue mich, dass sich Rami Avidan für uns entschieden hat. Er kennt das IoT-Geschäft bestens. Er hat Erfahrungen für die Führung eines solches Wachstumsfeldes. Mit seiner Kompetenz bei Technologie, Vertrieb, Marketing und Finanzen kann er unser Geschäft mit dem Internet der Dinge ankurbeln“, sagt Adel Al-Saleh, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom und CEO T-Systems. „Unsere Kunden reden nicht über vernetzte Dinge – sie starten mit der Implementierung. Unsere Dienstleistungen sorgen dafür, dass die Vorteile der Digitalisierung in ihrem Tagesgeschäft ankommen. Mit seiner Erfahrung auch mit Sicherheitslösungen führt Rami Avidan unser IoT-Geschäft auf die nächste Stufe der Entwicklung.“

Rami Avidan war bis September 2018 CEO von Tele2 IoT. Den Geschäftsbereich IoT hatte er in den sechs Jahren davor für das schwedische Telekommunikationsunternehmen aufgebaut. Unter seiner Führung wurde Tele2 in dieser Zeit laut Marktanalysten zu einem führenden IoT-Mobilnetzbetreiber. Mit einem Team von rund 200 IoT-Experten schuf er technische Lösungen. Vor seinem Engagement bei jenem Unternehmen war Rami Avidan in Führungspositionen bei Telekommunikations- und IT-Sicherheitsfirmen wie Wyless Group oder Cryptzone Group AB tätig.

„Das Internet der Dinge ist einer der größten Treiber der Digitalisierung weltweit. Es hat nahezu alle Industrien erreicht. Die Aufgaben sind komplex. Nur konkrete Erfahrungen und Technologien aus der Praxis schaffen Wert. Die Telekom bietet einfach alles für das Internet der Dinge. Wir beraten, bauen die Netze, managen die Geräte und sorgen für Sicherheit“, begründet Rami Avidan seinen Wechsel zu T-Systems.

Ingo Hofacker hatte den neuen Geschäftsbereich bei T-Systems vor zwei Jahren aufgebaut. Er verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Bildquelle: T-Systems

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news-22397 Thu, 21 Mar 2019 12:44:25 +0100 So kooperieren deutsche Verlage mit Google http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/so-kooperieren-deutsche-verlage-mit-google-22397/ Google fördert im Rahmen des „Digital News Innovation“-Fonds die Produktentwicklung europäischer Verlage. In diesem Jahr erhält Frankreich die meisten Fördermittel – gefolgt von Deutschland auf dem zweiten Platz. Medien in Deutschlandland haben in den vergangenen vier Jahren Fördergelder in Höhe von knapp 21,5 Millionen Euro von Google erhalten. In den sechs Runden des „Digital News Innovation“-Fonds seien insgesamt 93 Projekte gefördert worden, teilte der Internet-Konzern in Berlin mit. Damit landeten gut 15 Prozent der Fördermittel von insgesamt 140,7 Millionen Euro bei deutschen Medienhäusern.

In der aktuellen sechsten DNI-Förderrunde werden allerdings Medien aus Frankreich die höchsten Fördermittel erhalten. Hier wurden knapp 6,5 Millionen Euro für 19 Projekte und zwei Prototypen bei französischen Verlagen und Medienhäusern ausgeschüttet. Medien aus Deutschland, die sonst bei dem Google-Förderprogramm traditionell an der Spitze lagen, rutschten mit neun Projekten und fünf Prototypen mit einer Fördersumme von gut 3,2 Millionen Euro auf Platz zwei ab. Danach folgen Großbritannien (3,1 Mio.), Spanien (3,07 Mio.) sowie Dänemark und Polen (jeweils 1,0 Mio. Euro). Insgesamt schüttet der DNI-Fonds in diesem Jahr knapp 25,6 Millionen Euro aus.

In einer Mitteilung hob Google ein Projekt aus Frankreich hervor, bei dem mehr als 20 große Mediengruppen ein gemeinsames System entwickeln, mit dem Kunden sich für Dienste anmelden können (Single-Sign-On). Die Digital-Einheit der Kölner Dumont Mediengruppe erhält 475.000 Euro für den Start eines lokalen Prämienprogramms. Mit dem Geld soll spielerisch das Kunden-Engagement und der E-Commerce auf der Website der „Hamburger Morgenpost“ gefördert werden, indem registrierte Anwender mit einer virtuellen Währung belohnt werden. Diese kann auch für Produkte auf anderen Plattformen der Verlagsgruppe verwendet werden.

Zu geförderten DNI-Projekten in der sechsten Förderrunde gehört auch ein Projekt der Deutschen Presse-Agentur: „In der Zusammenarbeit mit unserer finnischen Partneragentur STT und führenden Verlagen wie Funke Digital, der Neuen Osnabrücker Zeitung und der Sanoma-Gruppe haben wir optimale Voraussetzungen, um neue Workflows und Konzepte zur besseren Nutzerbindung zu erproben“, sagte Peter Kropsch, der Vorsitzende der dpa-Geschäftsführung. In dem Projekt „C-POP“ (Content Performance Optimization Program) geht es um die Entwicklung und Erprobung eines integrierten Nachrichten-Zyklus, bei dem die Nachrichtenagentur Teile ihres Inhalte-Angebots nach den vom Verlagspartner gemessenen Nutzungsdaten steuert. Das Projekt solle dabei helfen, „aus untreuen Usern loyale Kunden zu machen“.

Zu den DNI-Gründungsmitgliedern gehörten im April 2015 neben „Spiegel Online“ unter anderem auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Die Zeit“ und der Bauer-Verlag sowie News-Portale wie „Heise“ und „Golem“. Das Programm hieß ursprünglich „Digital News Initiative“ und war auf Europa beschränkt. Inzwischen fördert Google weltweit Medien nach diesem Vorbild. Kritiker des DNI-Programms werfen Google vor, mit vergleichsweise kleinen Fördersummen die grundlegenden Interessensgegensätze zwischen dem Internetkonzern und den traditionellen Medien übertünchen zu wollen.

dpa/pf

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Mobile Business Startseite it-zoom Unternehmen
news-22396 Thu, 21 Mar 2019 12:25:34 +0100 Hackerangriffe schnell erkennen – mit KI http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/hackerangriffe-schnell-erkennen-mit-ki-22396/ KI-Anwendungen übernehmen immer mehr Aufgaben in der IT-Security. Sie sind schneller im Erkennen von Hackerangriffen und können damit die Arbeit der Sicherheitsexperten ergänzen. Eines der größten Probleme der Cybersecurity liegt darin, dass in vielen Unternehmen die Angreifer größeres Know-how und mehr Ressourcen als die Verteidiger haben. Denn es ist recht teuer, ein wirkungsvolles „Security Operation Center“ (SOC) aufzubauen. Dies betrifft vor allem kleinere und mittelgroße Unternehmen (KMU). Der Praxisreport 2018 der Sicherheitsinitiative „Deutschland sicher im Netz“ stellt fest, das zwar etwa die Hälfte der befragten KMU die Bedeutung von IT-Sicherheit erkannt haben, jedoch zu wenige wirksame Maßnahmen ergreifen.

Eine Mehrheit ist sogar überzeugt, noch nie Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein. Das könnte an einer hohen Dunkelziffer liegen: Denn ein Drittel der Unternehmen führt keinerlei Angriffserkennung durch, ein weiteres Drittel verlässt sich auf die Expertise der eigenen Mitarbeiter. Und erstaunliche 40 Prozent der KMU verzichten auch heute noch auf regelmäßige Aktualisierung ihrer Software und Systeme.

Zugespitzt ausgedrückt, hat der deutsche Mittelstand seine IT-Tore sperrangelweit offen. Dies wird in erster Linie an den Kosten liegen. Softwarelösungen für IT-Security erfordern zunächst hohe finanzielle und im weiteren Verlauf erhebliche personelle Ressourcen. Zudem muss es IT-Mitarbeiter mit dem entsprechenden Know-how geben. Außerdem ist es sinnvoll, alle Mitarbeiter in Sachen Datensicherheit zu schulen und für ein höheres Sicherheitsbewusstsein zu sorgen.

KI bringt Security-Expertise in die Unternehmen

Viele Security-Experten sehen hier eine Chance für KI-Lösungen. Etwas vereinfacht ausgedrückt handelt es sich dabei um Anwendungen, die Expertise im automatischen Erkennen von Cyberangriffen unterschiedlicher Art besitzen. Sie nutzen dafür Verfahren wie Machine Learning oder Deep Learning, die alle auf einem Grundsatz basieren: Durch Analyse von Daten werden Angriffsmuster erkannt.

Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Erstens gibt es Systeme, die anhand großer Mengen historischer Daten geschult werden, beispielsweise aus bereits geschehenen Angriffen  (Supervised Learning). Zweitens nutzen andere Systeme eine Echtzeitanalyse der Daten, die innerhalb einer IT-Infrastruktur anfallen. Dabei kann das System Anomalien erkennen (Unsupervised Learning).

Welches dieser beiden Verfahren leistungsfähiger ist, kommt auf den Einsatzbereich und die Art der untersuchten Hardware und Software an. So lassen sich sehr große IT-Infrastrukturen recht gut mit Supervised Learning überwachen. Die zweite Variante dagegen ist eher für kleinere IT-Landschaften geeignet, bei denen nur einige Parameter wie beispielsweise der Netzwerk-Traffic überwacht werden sollen.

Erkennen der Angriffsmuster von Cyberkriminellen

In beiden Fällen handelt es sich um Verfahren der Verhaltensanalyse, bei der Cyberangreifer über ihre Vorgehensweise erkannt werden. Im Prinzip geht ein erfahrener Security-Experte auf dieselbe Weise vor: Er weiß, welche Ereignisse in einem Netzwerk für einen Angriff sprechen, er erkennt die Angriffsmuster wieder.

KI-Anwendungen mit neuronalen Netzen und Deep Learning sind in der Lage, Angriffe höherer Komplexität zugleich schneller und treffsicherer wiederzuerkennen als menschliche Mitarbeiter. Dadurch verschaffen sie den Unternehmen einen Zeitvorteil. Je schneller eine Reaktion erfolgt, desto weniger Schaden können die Angreifer anrichten.

Doch KI kann auch für das Gegenteil genutzt werden. Zumindest theoretisch ist es möglich, Deep Learning auch für den Angriff auf Computersysteme einzusetzen. Das KI-System lernt dann in diesem Fall, wie die Gegenwehr aussieht und woran sie sie erkennt. Dadurch ist es möglich, dass sich Hacker komplexe Angriffsformen ausdenken, um die gegnerische KI auszuhebeln. Gewöhnliche Cyberkriminelle werden dafür sicher nicht die Ressourcen haben. Aber es gibt genügend staatliche Akteure, für die das nicht gilt.

Bildquelle: metamorworks / Getty Images

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Ingo Steinhaus Mobile Business Startseite it-zoom Sicherheit
news-22395 Thu, 21 Mar 2019 10:17:13 +0100 Ein Backup-System für alle Fälle http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/ein-backup-system-fuer-alle-faelle-22395/ Fujitsu präsentiert neue Lizenzierungsoptionen für die Software seines Backup-Systems „Eternus CS200c S4 powered by Commvault“. Die neuen Optionen sollen es Mittelständlern erleichtern, ein integriertes Backup-System zu etablieren – vor allem durch Flexibilität bei der Lizenzierung der mit dem Speichersystem gelieferte Backup-Software, die über einen Agenten auch das Power System i mit sichern kann. Das Speichersystem Eternus CS200c S4 ist laut FirmensprechernMichael Erhard für kleine und mittlere Unternehmen gedacht, denen er mit dem „vorinstalliertes und getestetes Backup-System“ Out-of-the-box-Datensicherung für unterschiedliche Systeme ebenso verspricht wie einen effizienten Betrieb (durch aufeinander abgestimmte Hard- und Software) sowie Vereinfachungen bei Datenschutz und Datenmanagement.

Das geeignete Lizenzmodell

Die neuen Lizenz-Optionen erlauben es laut Erhard, dass der IT-Chef die für sein Unternehmen passende Größe und das geeignete Software-Lizenzmodell für dessen spezifische Anforderungen auswählen kann – unabhängig davon, ob es sich dabei um den Schutz von Daten aus kritischen oder normalen Anwendungen handelt, ob die Rechenzentren physisch oder Cloud-basiert sind oder ob es um virtualisierte, klassische bzw. auch hyperkonvergente Infrastrukturen geht.

Dafür ist Backup-Software von Commvault bereits auf dem Speichersystem vorinstalliert. Kunden sind nun nicht mehr auf die bisher von Fujitsu vorgegebenen Lizenzvarianten festgelegt, sondern können zwischen allen „Complete Backup&Recovery“-Lizenz-Varianten von Commvault auswählen. Dazu gehören wahlweise Kapazität oder Instanzen wie zum Beispiel VMs – sowie, je nach Bedarf, zusätzliche Optionen pro Mailbox oder pro Endgerät.

Backup auch für das Power System i

Über den File-System-Agenten für IBM i lassen sich auch Dateien auf dem Power System i mit der Backup-Software von Commvault sichern und wiederherstellen – und zwar unter Verwendung eines Proxy-Clients. Neben dem vollständigen Schutz der Daten für Zwecke der „Disaster Recovery“ erlaubt der Agent auch eine granulare Sicherung und Wiederherstellung; dazu kommen optionale Features für Deduplizierung, Snapshot-Unterstützung und -Replikation, Scheduling sowie Reporting, so dass alle Daten jederzeit nachverfolgbar gespeichert und wieder abrufbar sind.

Kunden erhalten einen unbefristeten Lizenzvertrag, der unabhängig von der Hardware angeboten wird und es ermöglicht, die Hardware bei Bedarf mit bestehenden Lizenzen für ein neues System zu aktualisieren.

Das neue Modell CS200c S4 ist zudem skalierbarer als der Vorgänger CS200c S3 und eignet sich laut Erhard dank der einfachen Administration gut für Backup und Archivierung in kleinen und mittleren Unternehmen sowie in Zweigniederlassungen.

Software-Lizenzvertrag unabhängig von der Hardware

Es gibt Modellvarianten mit 8, 16 und 24 TB Speicherkapazität in der Grundkonfiguration. Diese Kapazität kann je Modellvarianten durch externe Speicher wie das Eternus AF All-Flash-Array, den Eternus DX Hybridspeicher oder Fujitsus JX DAS Subsysteme auf 144 TB erweitert werden. Außerdem wird für ein langfristiges Backup das Magnetband ebenso unterstützt wie Second-Tier-Backup sowie Backup auf eine Vielzahl von Cloud-Speicher. Für virtuelle Umgebungen gibt es Deep-Hypervisor-Unterstützung.

Die Preise für das ab sofort erhältlich Speichersystem, das zwei Höheneinheiten im Rack belegt, variieren je nach Konfiguration und beginnen bei 14.980 Euro (8 TB; Listenpreis zzgl. Lizenzkosten).

Bildquelle: Thinkstock, Fujitsu

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Berthold Wesseler DV-Dialog Backup
news-22394 Thu, 21 Mar 2019 09:22:59 +0100 Cobots mit Schlüsselrolle bei der Digitalisierung http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/cobots-mit-schluesselrolle-bei-der-digitalisierung-22394/ Für Mittelständler könnten kooperierende Roboter (Cobots) zu wichtigen Helfern werden: Sie unterstützen bei neuen Aufträgen, für die das Personal fehlt, und machen die Produktion flexibler, ohne dass dafür Roboterexpertise nötig wäre. Immer mehr kooperierende Roboter lassen sich wie mit einer einfachen Smartphone-App programmieren und ohne allzu großen Aufwand für die Automatisierung nutzen. „Bei der Auswahl ist Prozesswissen gefragt: Der Leichtbauroboter sollte spezifisch zur Aufgabe passen. Vor allem geht es darum, wie das Bauteil aussieht, welches Gewicht es hat und ob es sich um einfache Handhabungsaufgaben oder um Montage handelt“, erklärt Julia Berg, Gruppenleiterin Kooperierende Robotik an der Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV. Die Sensitivität zum Fügen und die Traglast sind dabei wichtige Eigenschaften. Für Mittelständler könnten Cobots einen guten Einstieg in einfache Automatisierungsaufgaben darstellen, meint Berg. Dazu gehört z.B. das Einlegen von Teilen in Werkzeugmaschinen, für das sonst ein Mitarbeiter benötigt wurde. „Man kann mit Cobots definitiv Kapazitätsschwankungen ausgleichen und, in Richtung Fachkräftemangel gedacht, können Roboter manche Aufgaben übernehmen“, bestätigt Julia Berg.

Platzsparende und mobile Helfer

Cobots spielen so eine Schlüsselrolle für Industrie-4.0-Konzepte. „Indem mobile Cobots immer mehr Teilaufgaben übernehmen und das Produkt selbst sich zunehmend durch eine modulare Fertigung steuert, lässt sich der Produktionsablauf in kürzester Zeit verändern“, erklärt Dieter Faude von Cobot Consulting. Gerade indem zum Beispiel autonome fahrerlose Transportsysteme in Verbindung mit Roboterinseln arbeiten, lasse sich der Fertigungsablauf frei programmieren.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 3/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Cobots und Leichtbauroboter lassen sich ähnlich einsetzen wie die bisher verbreiteteren Industrieroboter, die allerdings meist hinter Schutzzäunen weggesperrt sein müssen. „Cobots brauchen weniger Platz, weil die Umzäunung wegfällt, sie haben kürzere Bremszeiten, verbrauchen weniger Energie und lassen sich einfacher handhaben und trainieren“, nennt Faude einige Unterschiede. Aus seiner Sicht eignen sich die neuen, leichten Roboter vor allem für ergonomisch ungünstige, körperlich belastende und langweilige Aufgaben. Er meint: „Wir wollen den Menschen nicht ersetzen, sondern unterstützen.“ Weil die Roboter auf alle möglichen Unterbauten montiert werden können, sind sie auch mobil und flexibel. So könnte zum Beispiel in der Logistik ein kooperierender Roboter auf einem fahrerlosen Transportsystem auf dem Weg von A nach B schon Montagearbeiten erledigen.

Einfacher Einstieg

„Mittelständler stehen häufig vor der Situation, geringe Stückzahlen bei gleichzeitig hoher Typenvielfalt herzustellen, trotzdem muss der Preis passen. Eine Fachkraft für Roboterprogrammierung gibt es meist auch nicht. Roboter-Farming oder Roboterinseln mit Leichtbaurobotern oder Cobots geben darauf eine Antwort“, stellt der Roboterexperte fest, der sein Unternehmen Faude Automatisierungstechnik an Kuka verkauft und dann Cobot Consulting gegründet hat. Weil sich eine Roboterlösung schnell kopieren lässt, können bei wachsender Auftragslage also schnell neue Roboter hinzugefügt werden.

Wann lohnt sich ein Cobot-Einsatz?
Ein Cobot kann helfen, wenn eine oder
mehrere Fragen bejaht werden. Gibt es ...

  •  ... Tätigkeiten, die unergonomisch, schmutzig oder laut sind?
  •  ... Routine-Abläufe, die sich immer wiederholen?
  •  ... Bereiche, für die man zu wenig Mitarbeiter hat?
  •  ... gefährliche Teil- oder Arbeitsschritte oder gefährliche Werkstoffe?
  •  ... kleine Stückzahlen bei unterschiedlichen Varianten?
  •  ... bisher nicht wirtschaftlich automatisierbare Tätigkeiten?

Quelle: Cobot Consulting

Je mehr kleine, filigrane Aufgaben der Roboter erledigen soll, desto aufwendiger wird es mit der Programmierung, meint die Fraunhofer-Expertin. Sobald Sicherheitsaspekte ins Spiel kommen, wird es ebenfalls schwieriger. „Da braucht es Expertenwissen, um die Vorschriften anzuwenden und die Roboter einzusetzen“, so Berg. Für die meisten Leichtbauroboter gibt es gute intuitive Benutzerschnittstellen, mit denen die Aufgaben definiert werden können, meint Berg: „Man wird durch die Parametrisierung in den Apps so geleitet, dass es auch Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse machen können.“ Wer bei null beginnt, benötigt für die Einrichtung einer einfachen Tätigkeit, wie zum Beispiel einer Handhabungsaufgabe, rein von der Bewegung und dem Greifen her eine gute Stunde. Soll der Roboter an die Maschine angebunden werden, dauert es entsprechend länger.

Herausforderung rechtliche Sicherheitsvorgaben

„Die Rechtslage ist für den Einsatz einer Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) einigermaßen kompliziert und für Unternehmen erst einmal schwierig zu verstehen, auch wenn es viele Handlungsleitfäden gibt, um damit umzugehen“, stellt Julia Berg fest. Für die jeweilige Nutzung muss eine CE-Kennzeichnung erstellt werden. Das macht jedoch Änderungen der Applikation problematischer. „Das stellt gerade Mittelständler vor Schwierigkeiten, die viele Produktvarianten haben oder den Einsatzort häufiger verändern wollen“, so Berg. Echte Flexibilität sei deshalb noch nicht wirklich möglich.

„Es gibt bis heute nicht den sicheren Cobot oder die sichere Sensorik, mit der man per se auf der sicheren Seite ist“, meint Dieter Faude. Es müssen je nach Aufgabe biomechanische Grenzwerte beim Cobot eingehalten werden, die in den Normen ISO TS 15066 und ISO 10218 -1 und -2 definiert sind. „Die größte Hürde besteht darin, diese Grenzwerte nicht zu überschreiten. Auf dieser Basis muss überlegt werden, welche Lösung passt: eine MRK-Lösung mit Cobot oder eher ein Leichtbauroboter mit Lichtschranke oder Scanner“, so Faude. Die Roboter selbst sind sicherheitstechnisch schon sehr weit. „Es gibt zusätzlich eine taktile Schutzhaut, die Berührung wahrnimmt, und eine Art Zwiebelschalensystem mehrerer Sicherheitseinrichtungen, die eine Abschaltung bewirken können“, erklärt der Cobot-Berater. Mittelständler stehen aber vor der Herausforderung, die biomechanischen Werte richtig zu messen und die Vorschriften einzuhalten, meint Faude: „Da haben wir unsere Probleme, eine wirtschaftliche Lösung zu finden. Sonst wäre die Technologie schon längst in großen Stückzahlen in Richtung Mittelstand ausgerollt.“

Schnelle Einführung von Cobot-Kollegen

Kleine und mittelständische Unternehmen sind nach eigenem Bekunden die Hauptzielgruppe des dänischen Cobot-Pioniers Universal Robots. Für den Einstieg bietet das Unternehmen 90-minütige Schulungen in seiner Online-Akademie an, danach soll jeder in der Lage sein, den Roboterarm zu bedienen. Der Roboter wird über ein „Teach Panel“ bedient, mit „Hand Guiding“ kann er manuell in die Positionen geführt werden, die er sich merken soll. „Einfache Anwendungen, bei denen der Cobot zum Beispiel ein Produkt in die Maschine einlegt und wieder herausnimmt oder etwas vom Förderband nimmt, lassen sich in maximal einem Tag realisieren, hochkomplexe Aufgaben dauern entsprechend länger“, erklärt Helmut Schmid, Geschäftsführer der deutschen Niederlassung und General Manager Western Europe bei Universal Robots. Mit Gewichten um die 30 Kilo sind die Cobots einfach zu bewegen, es lassen sich verschiedene erlernte Programme hinterlegen.

Die e-Series von UR erfüllt zwar die Roboternorm 10218, doch es muss jeweils die komplette Applikation betrachtet werden, erklärt Helmut Schmid: „Es ist ein Unterschied, ob ein Roboter ein Windelpaket greift und transportiert oder scharfkantige Objekte. Auch die Art des Greifers ist entscheidend bei der Betrachtung von Sicherheits- und Verletzungsrisiken.“ Dafür arbeitet der Cobot-Hersteller mit Partnern und Integratoren zusammen, die eine CE-Beurteilung für jede Anwendung erstellen. „Man darf das Thema Sicherheit nicht herunterspielen, aber es ist auch kein Hexenwerk. Es reicht aus, mit normalem Menschenverstand an solch eine Beurteilung heranzugehen“, meint Schmid.

Eine durchschnittliche einfache Integration dauert mit allem Drum und Dran zwischen vier und sechs Wochen, einschließlich Planung, Beschaffung der Greifer, der vorbereitenden Umstellung der Produktion und rund 1,5 Tagen für die Zertifizierung, schätzt Schmid. Die kollaborativen Helfer eignen sich zum Beispiel auch für logistische Aufgaben wie das Etikettieren und Verpacken von Teilen, aber auch für das Schrauben, Löten, Kleben und Schweißen.

Cobots in der Praxis

Der mittelständische Produzent, Cobot-Integrator und IoT-Berater WS System GmbH, der unter anderem Türaußengriffe für den Smart herstellt, hat die Erkundung und Einführung von Industrie-4.0-Technologien genutzt, um sein Geschäftsfeld zu erweitern. Schon früh steckte man Energie in den Einsatz von AR-Technologie (Augmented Reality) – die Mitarbeiter arbeiten mit Datenbrillen in der Produktion, die sie durch Prozessschritte führen und die nebenbei für die Qualitätssicherung sorgen. Beim Thema Cobots nutzte man die Technologie ebenfalls zunächst in der eigenen Produktion, auch um Lernmodelle für die Software-Plattform IGO (Intelligent Guide Operator) aus der realen Praxis zu generieren. Jetzt bietet man das daraus entstandene Know-how als Systemintegration inklusive IoT-Anbindung an. „Wir konnten eine Produktivitätssteigerung von 60 Prozent im Shop Floor erreichen. Ein solches Ergebnis lässt sich auch auf andere Unternehmen übertragen“, sagt Wassim Saeidi, Geschäftsführer von WS System. Zudem gebe es weitere Einsparungen im Back-Office, wo die Quote ebenfalls im zweistelligen Prozentbereich liege: Durch die digitalen Analysen aus den generierten Daten lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und reale Reaktionszeiten zum Beispiel beim Qualitätsmanagement vermeiden.

Die verbreiteten Ängste vorm neuen „Kollegen Roboter“ hält Saeidi für unbegründet: „Es geht uns nicht um Vollautomatisierung. Wir glauben, dass in den meisten Fällen bei Montage oder Hilfsschritten eine Vollautomatisierung vom Platz oder vom Konzept her nicht passt.“ Sämtliche stupiden, immer gleichen Aufgaben sollten perspektivisch von Cobots erledigt werden, findet Saeidi. Dazu gehören zum Beispiel das Aufbringen von Klebstoff, Verschraubungsprozesse, das Bedienen von Standbohrern/CNC oder Spritzgussmaschinen, das Abschneiden von Stegen im Plastik, das Wegpacken und die Kontrolle am Ende des Förderbandes, das Anbringen von Gummilippen oder Sortiertätigkeiten.

Industrie-4.0-Konzepte verändern Mitarbeiterführung

Cobots können verlorene Arbeitszeiten kompensieren, wenn Menschen wegen Krankheit oder Weiterbildung ausfallen oder für diese Form von Arbeit nicht mehr zu begeistern sind. „Mit Leichtbaurobotern lässt sich teilweise der Fachkräftemangel auffangen, der vielen Firmen zu schaffen macht. Cobots ermöglichen aber auch, neue Aufträge anzunehmen, die man vorher aus Personalmangel ablehnen musste“, stellt auch Saeidi fest. Mit seinem Industrie-4.0-Konzept geht das niedersächsische Unternehmen bei der Mitarbeiterführung neue Wege. „Wir setzen stark auf Kompetenzentwicklung, fördern sie mit Incentives und sagen klar: Jeder ist frei, sich weiterzuentwickeln.“ So können sich die Mitarbeiter zum Beispiel auch als Cobot-Programmierer qualifizieren. Wer die Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen hat, erhält einen Gehaltsaufschlag. Hinter dem Cobot-Programm bei WS steht ein selbstlernendes, neuronales Netz in Form der eigenen Plattformlösung namens IGO, das immer mehr Wissen rund um die Robotic-Prozesse generiert. Basis dafür ist die KI-Lösung Tensorflow von Google. Die IGO-Plattform will man im Rahmen einer Partnerschaft mit Universal Robots weiteren Fertigungsunternehmen zugänglich machen, damit andere nicht bei null anfangen müssen.

Wiederverwendbarkeit und klare Sicherheitseinstufungen

Mit dem Grundstock, der be-reits geschaffen wurde, lassen sich gut 60 Prozent einer neuen Cobot-App bereits fertig übernehmen, nur der Rest muss individuell angepasst werden, sagt Saeidi. So sind bestimmte Abläufe immer gleich, zum Beispiel wenn ein Cobot ein Teil aus einer Kiste nehmen soll. Zu erkennen, ob die Kiste da ist und wo sie steht, ist so eine KI-Aufgabe, die sich bei jeder vergleichbaren Arbeit wiederholt. Auf die Sicherheitsherausforderung hat man eine klare Antwort gefunden: „Man muss die richtige Sicherheitstechnik einkaufen, installieren und für den Prozess qualifizieren. Es gibt genaue Vorgaben, was ein Roboter in welcher Kollaborationsstufe darf. Dafür ist Fachwissen notwendig“, erklärt Wassim Saeidi. Für die Lösungen, die gemeinsam mit anderen Unternehmen entwickelt werden, vergibt das Unternehmen CE-Erklärungen.

Der Industrie-4.0-Ansatz bei WS sieht vor, dass die Mitarbeiter mehr Zeit für kreative Aufgaben haben. Zugleich will man mit der zweiten Version der eigenen Mitarbeiter-App ermöglichen, dass jeder Mitarbeiter sich aussuchen kann, welche Aufträge er gerade bearbeiten will, welche Tätigkeiten er machen möchte. Dafür sind Aufträge im System mit Mitarbeiterkompetenzen und Ressourcen gekoppelt. „Ein Cobot ist als Insellösung wirtschaftlich lange nicht so interessant wie als vernetzte Lösung, bei der die Daten der Roboternutzung für die Optimierung von Prozessen ausgenutzt werden“, konstatiert der WS-Geschäftsführer.

Großer Markt für kooperierende Roboter
Neben traditionellen Roboterherstellern wie Kuka, Fanuc, ABB oder Yaskawa gibt es viele neue Player im Cobot-Markt, darunter Rethink Robotics, Universal Robots, Engineering for you oder Kassow Robots. In der Regel handelt es sich um montierbare Roboterarme, die häufig direkt mit Menschen in der sogenannten MRK (Mensch-Roboter-Kollaboration) zusammenarbeiten können. Deutschland ist laut Branchenverband IFR der fünftgrößte Markt für Robotik. Bis 2020 soll es drei Millionen Indus-trieroboter geben, doppelt so viele wie 2014. Dabei entfällt ein zunehmend höherer Anteil auf kooperierende Roboter.

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IT-Mittelstand Startseite it-zoom Industrie 4.0 / MES
news-22393 Wed, 20 Mar 2019 16:00:13 +0100 Protest: Wikipedia für einen Tag offline http://www.it-zoom.de/it-director/e/protest-wikipedia-fuer-einen-tag-offline-22393/ Wikipedia will ein Zeichen gegen die problematischen Aspekte der geplanten EU-Urheberrechtsreform setzen und aus diesem Grund am kommenden Donnerstag für einen Tag offline gehen. „Zum allerersten Mal wird die deutschsprachige Community von Autorinnen und Autoren eine Komplettabschaltung durchführen“, hieß es in einem Blogeintrag der Wikimedia. Mehrere andere Sprachversionen würden möglicherweise diesem Beispiel folgen oder Banner auf der Hauptseite anzeigen. Grund für den Protest ist die geplante Urheberrechtsreform, über die am Dienstag im EU-Parlament abgestimmt werden soll.

Die Wikipedia-Autoren befürchten erhebliche Einschränkungen durch die geplante Reform. Dabei beziehen sie sich besonders auf den heftig umstrittenen Artikel 13. „Selbst kleinste Internetplattformen müssten Urheberrechtsverletzungen ihrer Userinnen und User präventiv unterbinden, was in der Praxis nur mittels fehler- und missbrauchsanfälliger Upload-Filter umsetzbar wäre“, heißt es in einem Text, der am Donnerstag auf der Wikipedia-Seite veröffentlicht werden soll. „Zudem müssten alle Webseiten für kurze Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um ein neu einzuführendes Verleger-Recht einzuhalten“, hieß es weiter. „Beides zusammen könnte die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit erheblich beeinträchtigen.“

Die Wikipedia selbst ist von Artikel 13 der neuen Urheberrechtsrichtlinie ausgenommen. Dennoch, so die Befürchtung der Community, „wird das Freie Wissen selbst dann leiden, wenn Wikipedia eine Oase in der gefilterten Wüste des Internets bleibt.“ Die deutschsprachige Wikipedia umfasst aktuell knapp 2,3 Millionen Artikel und wird etwa 30 Millionen Mal am Tag abgerufen. Weltweit steht Wikipedia laut eigener Angaben auf Platz 5 der meistaufgerufenen Webseiten, in Deutschland auf Platz 7.

dpa/pf

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IT-Director Startseite it-zoom Unternehmen
news-22391 Wed, 20 Mar 2019 13:53:48 +0100 Orisos schließt Partnervertrag mit Bechtle http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/orisos-schliesst-partnervertrag-mit-bechtle-22391/ Die Orisos GmbH, ein Softwarehaus aus Ehningen, startet eine strategische Partnerschaft mit der Bechtle Logistik & Service GmbH mit Blick auf die Automatisierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen – auch auf der Basis von IBM i. Mit den Lösungen von Orisos kann Deutschlands größtes IT-Systemhaus seine Kompetenzen im Bereich „Robotic Process Automation“ (RPA) ausbauen. Konkret hat Bechtle drei Orisos-Produkte in sein Portfolio aufgenommen: Die Supplier-Software für das automatisierte Anbinden von Kunden und Lieferanten an das ERP-System, den Sales Price Manager für den automatisierten Webshop-Betrieb und Orisos Enterprise zur Automatisierung datengesteuerter Geschäftsprozesse.

Die Orisos-Software arbeitet mit Daten, vernetzt Systeme untereinander und beschleunigt so die Prozesse – auch bei AS/400-Anwendern. „Über Orisos ist möglich auf Db2 for i als Datenbank zuzugreifen“, teilt der Hersteller auf Anfrage von DV-Dialog mit. Das heißt, dass Orisos vorhandene Anwendungen auf der AS/400 und ihren Nachfolgemodellen mit Daten beliefern oder von dem Power System i zur Verfügung gestellte Daten abrufen kann. „Somit können wir unsere Schnittstellen der AS/400 zur Verfügung stellen und damit die Anbindungsmöglichkeiten der AS/400 vervielfachen“, verspricht Orisos.

Digitalisierte Workflows

Dank des neuen Vertrages können in der DACH-Region ab sofort über 70 regionale Bechtle Systemhausstandorte sowie E-Commerce-Gesellschaften ihren Kunden, gemeinsam mit Orisos, Lösungen rund um das Thema digitalisierte Workflows anbieten.„Bechtle ist mit über 10.000 Mitarbeitern und einem Netzwerk von IT-Business-Architekten ein optimaler Partner, um unsere Digitalisierungssoftware bei den Kunden zu adressieren“, sagt Ilija Komljenovic, Geschäftsführer der Orisos GmbH. „Die Bechtle-Experten wissen genau, welche Unternehmen von vernetzten und automatisierten Prozessen profitieren.“ Und als langjähriger IBM-Partner verfügt Bechtle nicht zuletzt auch über Experten in Sachen IBM i.

Das erste gemeinsame Projekt setzt Orisos bei Bechtles Zentraleinheit „Logistik & Service“ intern um. Eine Vielzahl umfangreicher elektronischer Listen wird dort konsolidiert, gefiltert und vereinheitlicht, um diese direkt in das ERP-System von Bechtle einzulesen. „Die Software übernimmt für uns automatisiert komplexe Aufgaben in unterschiedlichen Prozessen“, erklärt Ralf Beck, Bereichsleiter Produktmanagement Software bei der Bechtle Logistik & Service GmbH. „Die gewonnenen Ressourcen schaffen innerhalb unserer Organisation Raum für noch mehr Wertschöpfung. Über diesen Weg haben wir schnell erkannt, dass die Lösung viel Potenzial für den Einsatz bei unseren Kunden bietet.“

Bildquelle: iStock / Getty Images

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Berthold Wesseler DV-Dialog Tools für das System i
news-22389 Wed, 20 Mar 2019 11:26:28 +0100 Auf Nummer sicher gehen http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/auf-nummer-sicher-gehen-22389/ Bei dem Kfz-Kennzeichenspezialisten Erich Utsch AG sorgt eine Lösung für modernes Datenmanagement nicht nur für sichere Backups, sondern auch für die schnelle Wiederherstellung von Daten im laufenden Geschäftsbetrieb. Die Erich Utsch AG zählt zu einem der führenden Anbieter für Kfz-Kennzeichentechnologie und Fahrzeugregistrierungssysteme. Das Unternehmen produziert jährlich Millionen von Nummernschildern. Es wurde 1961 gegründet und beschäftigt weltweit mehr als 1.500 Mitarbeiter. Um das hochsensible Datenmanagement modern aufzustellen und die jederzeitige Verfügbarkeit von Daten zu gewährleisten, haben sich die Verantwortlichen des Unternehmens für die Cloud-Data-Management-Plattform von Rubrik entschieden.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 3/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Der Kfz-Kennzeichenspezialist stand unlängst vor der Aufgabe der Modernisierung seiner IT-Infrastruktur. „Wir sehen IT als echten Wegbereiter für unseren Geschäftserfolg“, sagt Dominic Höffgen, CFO bei dem Mittelständler. „Da die IT das Rückgrat des Unternehmens ist, muss unsere Infrastruktur effizient, hochverfügbar und sicher sein“, so Höffgen weiter. Und Jörg Voosen, Teamleiter IT-Systeme, ergänzt: „Unser Geschäftsmodell ist datenintensiv und sicherheitsrelevant. Daher sind Backups für uns unerlässlich. Wir wollen uns als zukunftsorientiert und führend in unserer Branche positionieren. Als innovatives Unternehmen sind wir stolz darauf, frühzeitig Next-Generation-Technologien zu identifizieren und zu implementieren, die auf Einfachheit und Geschwindigkeit ausgelegt sind. Die neue Cloud-Data-Management-Plattform passt perfekt in dieses Konzept, da wir mit dieser Datenmanagementlösung die Infrastruktur von morgen schon heute aufbauen können.“

Wiederherstellung von Dateien in 30 Sekunden

Zuvor setzte Utsch bei der Sicherung auf Bandarchive. „Unsere veraltete Lösung bedeutete für uns lange Wiederherstellungszeiten. Hinzu kam, dass unser Team viel Zeit mit der Verwaltung von Backups verbrachte“, berichtet Jörg Voosen. „Wir wussten, dass unsere bisherige Lösung nicht mit dem Tempo des Unternehmenswachstums Schritt halten konnte und weit hinter unseren Standards für eine leistungsstarke IT zurückblieb.“ Von daher sucht man nach einem System, das die Infrastruktur zukunftssicher macht und die virtualisierte Umgebung effizient unterstützt. Nach Rücksprache mit der DTS Systeme GmbH waren die Verantwortlichen überzeugt, dass die Plattform für Cloud-Data-Management die ideale Lösung bietet. „Dabei zeichnet sich die Datensicherung durch einfache Bedienung und hohe Performance aus, wodurch sich die Lösung schnell wieder bezahlt macht“, erklärt Jörg Voosen.

Die Erich Utsch AG

  • Branche: Metall
  • Standort: Siegen
  • Gründungsjahr: 1961
  • Gesamtmitarbeiterzahl: 200 am Standort Siegen

Kurz nach der Implementierung meldet Utsch erste Verbesserungen: Mit der Plattform dauert das Wiederherstellen von Dateien nur 30 Sekunden. Der Aufwand ist deutlich geringer als mit der bisherigen Lösung. Dazu kommt eine Zeitersparnis durch eine richtlinienbasierte Verwaltung, denn das Management der Backups war zuvor sehr zeitaufwendig. Mit der automatisierten Policy-Engine von Rubrik muss der Mittelständler lediglich Service Level Agreements festlegen. Auch die Compliance-Prozesse werden beschleunigt. Bei dem Mittelständler geben die IT-Policies einen strengen Rahmen für die Implementierung, Wartung und Überwachung der IT-Assets vor. Unter anderem müssen die Backups regelmäßig getestet werden. Mit der Live-Mount-Funktion des Plattformanbieters können diese Tests innerhalb von Sekunden durchgeführt und dokumentiert werden.

Jörg Voosen
Alter: 51 Jahre
Hobbys: Laufen und Krafttraining
Derzeitige Position: Teamleiter ITS
(Systeme und Infrastruktur) bei der
Erich Utsch AG

Für uns stellt die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) ...
... einen Grundpfeiler eines modernen Unternehmens dar. Sie nimmt eine zentrale Rolle ein und ist daher in allen Firmenbereichen von äußerst hoher Bedeutung.

In unserer Branche muss IT-seitig in der Regel am meisten ...
... in die Unterstützung, Verbesserung und Modernisierung der Unternehmensprozesse und -abläufe investiert werden, um im Markt agil und flexibel agieren zu können.

Die notwendigen Mittel voraus-gesetzt würden wir sofort ...
... in den Aufbau weiterer Redundanzen in wichtigen Bereichen investieren. Ein weiteres Investitionsprojekt sehen wir rund um Augmented und Virtual Reality.

Von ITK-Anbietern für den Mittelstand erwarten wir ...
... exzellente Qualität, Sicherheitsbewusstsein, agiles und flexibles Handeln sowie Sorgfalt. Wünschenswert sind bedarfsgerechte Lösungen sowie Initiativen und Engagement für den Mittelstand.

Optimaler Support bedeutet ...
... unkomplizierte und schnelle Erreichbarkeit, eine zeitnahe Reaktion, die erforderliche Kompetenz sowie ein zuvorkommendes und freundliches Auftreten.

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IT-Mittelstand Startseite it-zoom Cloud
news-22388 Wed, 20 Mar 2019 10:56:31 +0100 Spezielle Chipsätze beschleunigen Künstliche Intelligenz http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/spezielle-chipsaetze-beschleunigen-kuenstliche-intelligenz-22388/ Immer mehr Unternehmen produzieren spezielle KI-Chips. Sie sollen die Hauptprozessoren entlasten und Deep Learning auch auf Kleingeräte wie das Smartphone bringen. Künstliche Intelligenz in der Praxis heißt heute in erster Linie: Neuronale Netze und Deep Learning. Beides ist zu verblüffenden Leistungen fähig. Vor allem bildanalysierende und -erzeugende Neuronetze sind um einige Größenordnungen besser als jede andere Möglichkeit. Ein sehr eindrückliches Beispiel zeigt die Website „This Person does not exist“: Sie erzeugt Fotos von Menschen, deren Gesichtszüge vollständig künstlich über ein Neuronetz entwickelt werden.

Solche Anwendungen, aber auch prosaische Business-Lösungen für Machine Learning stellen recht hohe Anforderungen an die Rechenleistung. Oft werden neuronale Netze mit Grafikchips simuliert., denn die Rechenoperationen dafür sind eng verwandt mit denen für die Darstellung von Grafiken. So gehören Dutzende bis hunderte von typischen Grafikkarten aus dem Hause NVIDIA zu jedem KI-Projekt dazu.

Doch inzwischen hat die KI eine neue Grenze erreicht: Vor allem Datenanalysen, aber auch Forschungsprojekte erfordern viel kostenträchtige Rechenleistung. Darüber hinaus begrenzt der Hardware-Aufwand das Einsatzgebiet von KI-Lösungen. Deshalb ist der Gedanke naheliegend, spezielle KI-Prozessoren zu entwickeln, die besonders kostengünstig sind oder geringe Baugrößen haben.

Technische Varianten von KI-Chips

Technische Möglichkeiten gibt es viele, angefangen mit der Integration von KI-Funktionen in einen herkömmlichen Hauptprozessor (CPU). Eine Alternative ist die stärkere Spezialisierung von Grafikprozessoren (GPUs) auf Neuronetze. Doch daneben etablieren sich andere Chipsätze, die in Standardcomputern normalerweise nicht genutzt werden. Dies sind beispielsweise FPGAs (Field Programmable Gate Arrays), deren programmierbare Schaltungsstrukturen die Simulation von Neuronetzen erlauben. Sie gelten als kosteneffizient, da sie einerseits schnell hergestellt, andererseits rekonfigurierbar sind.

Eine andere Möglichkeit sind ASICs (Application-Specific Integrated Circuits), die eine anwendungsspezifische, aber fest verdrahtete Schaltungsstruktur anbieten. Auch hier können neuronale Netze „eingebrannt“ werden, sie sind im Unterschied zu FPGAs aber immer nur für einen Zweck geeignet. Beide Chipsätze-Varianten haben den Vorteil geringen Stromverbrauchs. Zudem ist es möglich, einfache Rechenoperationen mit sehr hoher Geschwindigkeit zu verarbeiten.

Eine alternative Möglichkeit sind SoCs (System on Chip). Dabei wird auf einem einzelnen Chip nicht nur eine KI-Komponente integriert, sondern ein gesamtes Computersystem. Die SoCs eignen sich besonders für Anwendungen im Rahmen des IoT als sogenanntes Edge-Device, dass IoT-Geräten bestimmte Rechenleistungen anbietet. Sie können beispielsweise als „Zweitcomputer“ in die IoT-Hardware integriert werden, sodass die Rechenleistung der Hauptprozessoren für andere Zwecke erhalten bleibt.

Gefragter Job: Prozessordesigner

Vermutlich wird jede Art von KI-Chipsatz in der Praxis in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. So eignen sich FPGAs für Prototyping und Forschung, ASICs dagegen eher für Massenproduktion von KI-gestützten Geräten. SOCs sind sinnvoll für KI im Internet der Dinge und die immer leistungsfähiger werdenden GPUs werden wohl in erster Linie großen Cloud-Rechenzentren eingesetzt.

Der Gesamtmarkt für diese Hardware wird von KI-Spezialisten wie Tractica auf deutlich mehr als 72 Milliarden US-Dollar im Jahr man sich 25 eingeschätzt. Wichtigste Beschleuniger des Gesamtmarkts sind dabei KI auf Mobilgeräten und Edge-Devices. Letztere sollen alleine für 55 Milliarden US-Dollar Umsatz verantwortlich sein.

Eindeutiger Marktführer bleiben aber auch weiterhin NVIDIA und Intel. Sie sind Spezialisten im Prozessordesign und verfügen über das entsprechende Know-how. Denn ein großes Hindernis für Startups oder kleinere Unternehmen in diesem Bereich ist der Mangel an Fachwissen. Genauer gesagt: Die Nachfrage nach Expertise nimmt zu, die Anzahl der Informatiker mit KI-Abschlüssen ist allerdings nicht gestiegen.

Bildquelle: archy13 / Getty Images

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Ingo Steinhaus Mobile Business Startseite it-zoom IT-Markt
news-22386 Wed, 20 Mar 2019 09:02:34 +0100 IT-Alerting in QRadar http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/it-alerting-in-qradar-22386/ Everbridge, Spezialist für Critical-Event-Management (CEM), gibt die Integration seiner SaaS-Anwendung IT-Alerting in die IBM-Plattform Qradar für das „Security-Information- und Event-Management“ bekannt. Das Template-basierten System von Everbridge stellt bei Alarmen automatisch sicher, dass im Unternehmen die richtigen Personen zur richtigen Zeit erreicht werden. Unternehmen, die beide Lösungen nutzen, können künftig die verschiedensten Aufgaben rund um Kommunikation, Zusammenarbeit und Orchestrierung während eines Sicherheitsvorfalls automatisieren. So wird laut Vick Vaishnavi, General Manager für IT-Alerting bei Everbridge „die komplette Reaktionskette auf kritische Vorfälle im Bereich der IT-Sicherheit optimiert“.

Cyber-Attacken abwehren

Kommt es aufgrund einer Cyber-Attacke zu einer Unterbrechung des IT- und damit des Geschäftsbetriebs, müssen Unternehmen so schnell wie möglich handeln. Es geht darum, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Sicherheitsvorfall einzudämmen und die Services so schnell wie möglich wieder zum Laufen zu bringen.

Die Integration von Everbridge IT-Alerting in die SIEM-Platform Qradar hilft den Security-Verantwortlichen, die benötigten IT-Mitarbeiter zu identifizieren und innerhalb weniger Minuten unabhängig von ihrem Aufenthaltsort mit ihnen in Kontakt zu treten. Das automatisierte, Template-basierte System stellt dabei sicher, die richtigen Personen zur richtigen Zeit zu erreichen. Die IT-Abteilung kann das Problem dann schneller beheben. Außerdem erhalten interne sowie externe „Stakeholder“ die Möglichkeit, auf Basis exakter und aktueller Informationen ihre Entscheidungen zu treffen.

Everbridge analysiert über die SIEM-Plattform die Daten in der gesamten IT-Infrastruktur eines Unternehmens in Echtzeit, um potenzielle Sicherheitsrisiken zu identifizieren und zu priorisieren. Erkennt QRadar Unregelmäßigkeiten, kann das Sicherheitsteam mit Hilfe offener Anwendungs-Programm-Interfaces (APIs) den entsprechenden Prozess in IT-Alerting automatisch, aber auch manuell starten. Ergebnis ist ein umfassendes Security-Management (Logging, Anomalie-Erkennung, Netzwerk-, Nutzerverhaltens- und Schwachstellenanalyse).

Einheitliche Sicht

Die Verknüpfung beider Lösungen ermöglicht eine einheitliche Sicht und Reaktion über Service, Betrieb, Sicherheit, DevOps sowie Business-Continuity und Desaster-Recovery hinweg. IT-Alerting bietet die IT-Mitarbeitern dabei Funktionen wie Rufbereitschaftsverwaltung, multimodale und zielgerichtete Benachrichtigungen, eine automatisierte Eskalation, intelligente Konferenzen und einen ChatOps-Channel sowie automatisierte Workflows, um die richtigen Mitarbeiter zu adressieren und so die über QRadar erkannten Angriffe schneller zu beseitigen.

Darüber hinaus erleichtert die Integration in die „Resilient Incident Response Platform“ der IBM den Sicherheitsexperten auf Basis automatisierter Workflows eine Zusammenarbeit mit anderen „Stakeholdern“. Mit Hilfe der bidirektionalen Kommunikation kann der Fortschritt oder die Ausführung eines beliebigen Schritts, wie etwa der Neustart eines Servers, aus der Ferne gesteuert und kontrolliert werden. Die Remote-Kommunikation kann dabei wahlweise über SMS, Instant-Messaging, E-Mail oder Telefon erfolgen.

Die Integration von IT-Alerting für QRadar steht über IBM Security App Exchange zur Verfügung. In dieser Community können Softwareentwickler Anwendungen auf Basis von IBM-Sicherheitstechnologien austauschen.

Mit Unternehmenssitz in Boston und Los Angeles, verfügt das früher als 3n Global und National Notification Network bekannte und 2002 gegründete Unternehmen Everbridge weltweit über Niederlassungen – in Deutschland in München. Die Einsatzszenarien der Plattform erstrecken sich von allgemeinen Gefährdungslagen wie Terroranschlägen und Unwettern bis hin zu unternehmensspezifischen Vorfällen wie Cyber-Attacken, IT-Ausfällen, Rückrufaktionen oder Unterbrechungen der Supply-Chain.

Bildquelle: Thinkstock / iStock

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DV-Dialog Sicherheit
news-22383 Tue, 19 Mar 2019 20:27:05 +0100 Dell EMC will „den Channel“ überzeugen http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/dell-emc-will-den-channel-ueberzeugen-22383/ Ein dediziertes Team für die Gewinnung und Betreuung neuer Partner in Deutschland stellt der IT-Hersteller Dell EMC ab. Es dient als erste Anlaufstelle und hilft Händlern bei der Zertifizierung und Entwicklung zum Gold-Partner. Der verlustgeplagte und hoch verschuldete IT-Konzern, seinerzeit als Direktvertriebsunternehmen gegründet, will sein Geschäft in Deutschland ankurbeln. Dazu sollen neue Partner gewonnen werden. Beratern, Händlern und Systemhäusern, die an einer Zusammenarbeit mit Dell interessiert sind, steht daher künftig ein dediziertes Team von Ansprechpartnern zur Seite.

Dieses Team wurde unter der Federführung von Karl Milojkovic, Director Channel Sales bei Dell Technologies, ins Leben gerufen. Geleitet wird es künftig von Sebastian Kirschtowski, Senior Manager Channel Sales bei Dell Technologies. Ziel ist es, interessierten Händlern den offenbar bisher steinigen Zugang zum Partnerprogramm zu ebnen.

Spezielle Kontaktpersonen

Dafür stehen diesen Interessanten, nach Regionen aufgeteilt, spezielle Kontaktpersonen zur Betreuung zur Verfügung, die als erste Anlaufstelle dienen. Das Team unterstützt neue Partner bei der Zertifizierung zum autorisierten Partner und begleitet autorisierte Partner auf ihrem weiteren Weg hin zur nächsten Stufe, dem Gold-Status. Die Partner erhalten die Möglichkeit, an Veranstaltungen, Roadshows und Get-togethers teilzunehmen, und erhalten Pre-Sales-Support sowie Projekt-Unterstützung und können an Demand-Generation-Aktionen teilnehmen.

Gleichzeitig wurden die Anforderungen für die Einstufung als Gold-Partner gesenkt. Um vom autorisierten Partner zum Gold-Partner aufzusteigen, müssen künftig von allen Mitarbeitern nur noch je ein Sales- und ein Systems-Engineer den Kurs für die Gold-Einstufung erfolgreich absolvieren; bisher waren es zwei. Damit haben mehr Partner die Möglichkeit, das nächste Level in das nach dem Zusammenschluss der beiden Konzerne Dell und EMC im Februar 2017 neu geschaffene Partnerprogramm und die damit verbundenen Benefits einfacher zu erreichen; aus Kundensicht wird der Gold-Status damit natürlich auch entwertet. Darüber gibt es noch die beiden Partnerstufen Platin und Titan, die nicht verändert wurden.

Neuen Partnern bestmögliche Unterstützung versprechen

„Für die Modernisierung der Unternehmens-IT brauchen wir starke Partner an unserer Seite“, erklärte Dell-Manager Karl Milojkovic. „Wir wollen deshalb unser Channel-Netzwerk weiter ausbauen und neuen Partnern die bestmögliche Unterstützung anbieten, damit sie künftig gemeinsam mit uns erfolgreich wachsen können.“ Auch mit der Konsolidierung des Zahlungsprozesses wolle man die Partner stärker an sich binden, sagte Anwar Dahab, Senior Vice President Channel EMEA bei Dell EMC. Zahlungen sollen besser nachvollziehbar und Rabatte einfacher zu berechnen sein. Zugleich kündigte er an, dass man das Partnerprogramm auch künftig laufend verbessern und das Feedback seitens der Partner weiterhin berücksichtigen wolle.

All das ist angesichts eines Schuldenberges von rund 50 Mrd. Dollar auch dringend nötig, denn der IT-Konzern hat in dem zum 1. Februar abgeschlossenen Quartal des laufenden Geschäftsjahres bei einem Umsatz von 23,8 Mrd. Dollar (+9 Prozent) unter dem Strich einen Quartalsverlust in Höhe von 299 Mio. Dollar verbuchen müssen, fast das Dreifache des entsprechenden Vorjahresquartals. Für das laufende Geschäftsjahr wird mit einem Umsatz zwischen 93 und 96 Mrd. Dollar gerechnet, wobei man im Jahresverlauf wieder profitabler werden möchte. Von Gewinn ist aber noch nicht die Rede.

Allerdings: Bei der Suche nach neuen Partnern ist Dell EMC nicht allein; im Prinzip beteiligen sich alle großen IT-Hersteller daran, von A wie Amazon bis Z wie Zebra Technologies.

Bildquelle: Dell EMC

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Berthold Wesseler DV-Dialog Unternehmen
news-21894 Tue, 19 Mar 2019 17:20:00 +0100 ERP-Umstieg bei Ostermann http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/erp-umstieg-bei-ostermann-21894/ Nach umfangreicher Evaluierung und detaillierten Vergleichen den in der engeren Auswahl befindlichen Lösungen steht fest: Das Einrichtungshaus Ostermann setzt strategisch auf die ERP-Software Moeve Enterprise von Ametras, um die Zukunftsfähigkeit seiner zentralen IT-Systeme zu sichern. Abgelöst wird in der Firmenzentrale Witten die Warenwirtschaftssoftware Cogito Retail, deren Hersteller im Oktober 2016 von der Koblenzer SHD AG übernommen worden war. Wie der Vorgänger läuft auch Moeve Enterprise auf Ostermanns Power-Systemen. Das Umstellungsprojekt ist nach Informationen von DV-Dialog über einen Zeitraum von zwei Jahren geplant. Dann soll Moeve Enterprise unternehmensweit an allen fünf Standorten laufen und von jedem der 1.400 Mitarbeiter genutzt werden können.

Von den vielfältigen, hochautomatisierten und schlanken Geschäftsprozessen, wie sie Moeve Enterprise abbilden kann, verspricht man sich bei Ostermann Wettbewerbsvorteile im hart umkämpften Segment des Möbelhandels. Die Erwartung: Mit erhöhter Effizienz, gesteigerter Flexibilität und Geschwindigkeit kann künftig schnell auf Marktbewegungen reagiert werden.

Schlanke Lösungen, skalierbare Plattform

Ebenfalls zur Entscheidung beigetragen haben die umfangreiche Multi-Channel-Unterstützung sowie die modernen Apps der Plattform Moeve Enterprise. Auf dieser skalierbaren technischen Basis ist Ostermann für die Herausforderungen von Morgen bestens gerüstet.

„Immer eine Idee voraus“ – so lautet die Philosophie des 1949 in Witten gegründeten Familienunternehmens. Diese Philosophie wird mit der Erneuerung der ERP-Systeme erneut unter Beweis gestellt. Mit fünf großen Einrichtungshäusern einer der Marktführer in Westdeutschland, betreibt Ostermann natürlich auch mehrere Onlineshops mit den Marken bzw. Vertriebsschienen „Einrichtungshaus Ostermann“, „Trends“, „Baby-Trends“ und „Loft“. Dafür wird die E-Commerce-Lösung Shopware genutzt. Als IT-Infrastruktur dienen heute im Rahmen eines hochverfügbaren RZ-Betriebes Power8-Systeme unter IBM i sowie Vmware- und Windows-Server.

Bildquelle: Ostermann

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Berthold Wesseler DV-Dialog ERP
news-22382 Tue, 19 Mar 2019 16:13:37 +0100 Digitaler Pionier http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/digitaler-pionier-22382/ In naher Zukunft werden auch Ski- und Snowboardhelme smart: In der österreichischen Urlaubsregion Schladming-Dachstein können Gäste derzeit z.B. den neu entwickelten Helm „Mohawk“ testen, der mit Augmented-Reality-Technologie (AR) ausgestattet ist.

Über eine eingebaute Minikamera wird die Umgebung auf der Piste erfasst, am Visier kann der Nutzer zahlreiche visuelle Daten wie Geschwindigkeit, Höhenmeter und ein Navigationssystem abrufen. Eingebaute Kopfhörer und ein Mikrofon ermöglichen die Live-Kommunikation mit Freunden per Text-Messaging, Audio oder Video. Besonders nützlich: ein SOS-Knopf, der in Notsituationen lebensrettend sein kann.

„Schladming-Dachstein gilt seit langem als digitaler Pionier. Wir haben früh damit begonnen, uns mit digitalen Projekten auseinanderzusetzen. So waren wir die ersten mit flächendeckendem WLAN oder einem virtuellen 360-Grad-Rundflug durch die gesamte Region”, sagt Tourismus-Chef Mathias Schattleitner. „Auch der digitale Skilehrer Carv feierte bei uns Premiere.“ Mit dem AR-Helm „Mohawk“ habe man nun ein neues innovatives Projekt am Start, zu dessen Erfolg man beitragen möchte.

Entwickelt wird der Helm vom Start-up RideOn. Gründer und CEO ist der ehemalige F16-Kampfpilot Alon Getz, der bereits bei seinen Flugeinsätzen AR-Technik in Pilotenhelmen nutzte. Die Schladminger Planai eigne sich für ihn optimal, um ausgiebiges Feedback zu seinem Produkt einzuholen. Interessierte Skifahrer und Snowboarder können den Helm derzeit bei Intersport Planai eine halbe Stunde kostenlos oder für einen ganzen Tag ab 20 Euro testen – eine kurze Einschulung inklusive.

Bildquelle: RideOn

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Mobile Business Gadgets
news-22380 Tue, 19 Mar 2019 15:03:56 +0100 Wer vorsorgen will, muss umdenken http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/wer-vorsorgen-will-muss-umdenken-22380/ Im Interview wirft Nick Bortot, Mitgründer und CEO von Bux, einen Blick auf den Aktienhandel und erklärt, welche Rolle Investment-Apps vor allem für junge Menschen spielen. Herr Bortot, wie ist Deutschland gegenüber dem Aktienhandel eingestellt?
Nick Bortot:
2017 hatte dem Deutschen Aktieninstitut zufolge jeder sechste Deutsche Aktien oder Aktienfonds. Das klingt nicht schlecht, aber insgesamt ist diese Quote doch ziemlich niedrig, vor allem wenn man bedenkt, dass die Alternativen wie das Sparbuch fast nichts mehr abwerfen. Die Aktiendebatte wurde neulich auch wieder von Friedrich Merz angefacht, der meinte, dass Aktien in der Altersvorsorge extrem wichtig seien. Von daher würde ich sagen: Die Deutschen sind oft noch skeptisch, aber sie wissen, dass sie sich mit dem Thema beschäftigen sollten.

Was hält noch viele davon ab, mit Aktien an der Börse zu handeln?
Bortot
: Da spielen mehrere Gründe eine Rolle. Einer Studie der ING zufolge sind das z.B. die hohen Risiken und das fehlende Wissen über die Finanzmärkte. Außerdem denken viele, Aktienhandel sei nur etwas für Leute mit viel Geld und sie wissen oft nicht, wie sie Aktien kaufen können.
Es gibt also mehrere Hürden.

Inwieweit haben sich bereits Börsen- bzw. Investment-Apps im Aktienhandel etabliert? Sprich: Wie gestalten sich hier Angebot und Nachfrage?
Bortot:
Hier in Europa gibt es da immer noch ein gewisses Vakuum. Aber wenn wir über den großen Teich schauen, sieht das ganz anders aus. Robinhood ist in den USA ein riesiger Player und zeigt, wie groß der Bedarf ist, unkompliziert und quasi in der Hosentasche an der Börse handeln zu können. Wir werden deshalb Anfang 2019 mit unserer Aktien-App starten, um genau diese Lücke in Europa zu füllen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 1-2/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.


Wie will die neue App Bux Stocks die Deutschen für den Aktienhandel begeistern?
Bortot:
Mit ihr zahlen Anleger keine Kommission, sondern sie bezahlen nur für die Aktie, die sie kaufen. Wir werden zwar auch ein Premium-Modell mit Extra-Features anbieten, aber jeder kann mit der App kostenlos Aktien traden. Anleger zahlen bei herkömmlichen Online-Brokern dagegen zwischen fünf und zehn Euro Provision pro Trade. Die muss man erst einmal wieder reinbekommen. Für unsere erste App ist Deutschland zusammen mit den Niederlanden der wichtigste Markt. Wir werden das, was die Leute schon an unserer ersten App lieben, auch in unserer neuen Applikation übernehmen, denn wir machen die Finanzmärkte für jeden verständlich und erreichbar.

Warum sind gerade junge Menschen hier als Zielgruppe interessant?
Bortot:
Die jungen Leute sind die Generation, die nicht mehr auf eine staatliche Rente setzen kann. Es ist die erste Generation, die schlechter dasteht als ihre Eltern. Die Zinsen sind niedrig, und es kann sogar sein, dass sie es noch länger bleiben, als gedacht. Und das klassische Betongold, also Immobilien, ist viel zu teuer. Wer vorsorgen will, muss umdenken. Es bleiben da nur die Finanzmärkte, um sich abzusichern. Und je früher junge Leute damit anfangen, umso weniger müssen sie anfangs für eine Absicherung im Alter investieren.

Welche Stolpersteine hat es in der Vergangenheit beim Aktienhandel via App gegeben?
Bortot:
Bei jungen Leuten gilt: mobile first. Einige Online-Broker bieten zwar Apps an, aber das ist meist nur eine Mini-Ausgabe des Web-Angebots. Diese Apps sind kompliziert und bieten nicht das, was die mobile Generation braucht, wie einfaches, schnelles Onboarding und ein cooles und minimalistisches Design. Viele Anbieter verlangen zudem hohe Gebühren pro Trade. Das schreckt ab. Zudem werden Nutzer oft mit ihren Fragen alleine gelassen. In unserer App-Community lernen User von anderen Usern, wie man investiert. Wie wichtig das ist, sehen wir in unserer ersten App. Außerdem hat sich das Bild der Börsenwelt generell geändert. In den letzten Jahren sind viele Techs an die Börse gegangen, wie Facebook, Netflix und Twitter. Das sind Disruptoren, mit denen die Jüngeren täglich zu tun haben und die sie gut kennen – und entsprechend auch darin investieren wollen.

Was macht Stocks nun anders (vielleicht auch besser) als Ihre erste App Bux?
Bortot:
Unsere erste und die neue App kommen zwar alle aus einer Familie, aber sie unterscheiden sich doch grundsätzlich. In unserer ersten App traden die User mit CFDs, also Contracts for Difference. Der Vorteil: Man kann auch darauf setzen, dass Kurse fallen, und man kann z.B. auch nur eine kleine Summe in Facebook investieren. Bei Stocks aber gibt es keine CFDs, sondern echte Aktien. Von daher kann man nicht sagen, dass wir mit der App etwas besser machen, sondern eben anders. Aber natürlich steckt die Erfahrung in der neuen App, die wir bereits mit den zwei Millionen Usern unserer ersten App gesammelt haben. Es ist einfach das nächste Kind der Familie – und sicherlich nicht das letzte.

 

 

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Lea Sommerhäuser Mobile Business Startseite it-zoom E-Commerce / Marketing
news-22379 Tue, 19 Mar 2019 13:55:43 +0100 Nvidia-GPU T4 noch nicht für Power9 http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/nvidia-gpu-t4-noch-nicht-fuer-power9-22379/ Nvidia will die „Graphic Processing Unit“ in das RZ bringen. Wie in den aktuellen Power9-Servern der IBM bereits zu sehen, werden mit der GPU vor allem neue Workloads aus Bereichen wie „Big Data“, KI oder Analytics viel performanter abgewickelt. Deshalb hat Nvidia gestern auf der „GPU Technology Conference“ (GTC) an der kalifornischen San Jose State University die Zusammenarbeit mit zahlreichen OEM-Herstellern bekanntgegeben, die vorkonfigurierte Server mit den T4-Grafikprozessoren liefern. Dabei handelt es sich ausschließlich um x86-Server, weil IBM die T4-Karte mit der Power-Architektur noch nicht unterstützt. Wie von den GTC-Konferenzen des Erfinders der Grafikkarte und langjährigen IBM-Partners im Openpower-Konsortium gewohnt, gibt es auch jetzt wieder eine Fülle von Produktneuigkeiten. Dazu zählt eine neue Klasse von Workstations mit T4-GPUs für „Data Scientists“ und KI-Ingenieure. So sollen speziell bei Datenanalysen, KI und „Deep Learning“ nicht nur die nötige Performance liefern, sondern auch die Werkzeuge mitbringen, die erforderlich sind, um „Big Data“ zu transformieren, zu verarbeiten und zu analysieren.

Ebenfalls neu ist das Software-Development-Kit Cuda-X AI. Das neue SDK soll die Arbeit der KI-Entwickler vereinfachen und es auch für den IT-Chef und sein Team leichter machen, bereits vorhandene KI-Anwendungen auf die Cuda-Plattform zu portieren. Cuda-X ist eine Weiterentwicklung von Nvidias Programmier-Technik „ Compute Unified Device Architecture“. Cuda-X sieht für jeden einzelnen Anwendungsbereich dedizierte Bibliotheken vor, die in Form von Containern vorliegen und in der Cloud per virtueller Instanz sehr schnell bereitgestellt werden können.

Mit der GPU ins Rechenzentrum

Mit der neuen Tesla-Rechenkarte T4, die im letzten September im Rahmen der GTC Japan erstmals vorgestellt wurde, will Nvidia endgültig den Schritt ins Rechenzentrum vollziehen. Mit den Power-Systemen der IBM ist man zwar schon dort, sogar im schnellsten Supercomputer der Welt (Summit), aber noch nicht unbedingt als Bestandteil von Mainstream-Servern.

Deshalb wurde jetzt der DGX POD vorgestellt, als Blaupause für die Architekten von Rechenzentren, die ihre Server-, Speicher- und Netzwerkinfrastruktur optimieren für KI- Anwendungen möchten. Hersteller wie Arista, Cisco, DDN, Dell EMC, IBM Storage, Mellanox, Netapp und Pure Storage entwickeln rund um DGX POD bereits Produktangebote auf Basis ihrer unterschiedlichen Technologien.

Außerdem sind x86-basierte Server, die für den Betrieb der „Nvidia Data Science Acceleration“ Software optimiert sind, ab sofort von sieben großen Herstellern erhältlich: Cisco, Dell EMC, Fujitsu, Hewlett Packard Enterprise (HPE), Inspur, Lenovo und Sugon. Als NGC-Ready validierte T4-Server wurden gestern folgende Servermodelle angekündigt:

Ausgestattet mit „Neural Graphics Acceleration“

NGX-Ready heißt: Diese Server haben nicht nur T4-Grafikprozessoren „inside“, sie sind auch insgesamt für die Nvidia-Technologie „Neural Graphics Acceleration“ (NGX) und den Betrieb von Cuda-X AI Accelerated Data Analytics, Machine Learning und Deep Learning optimiert. Dank einer Leistungsaufnahme von nur 70 Watt und der erleichterten Integration in bestehende RZ-Infrastrukturen kann die GPU T4 laut Nvidia-Manager Ian Buck sowohl KI-Training und -Inferenz, maschinelles Lernen, Datenanalyse und virtuelle Desktops beschleunigen. „Die kurzfristige Einführung von T4 auf den weltweit beliebtesten Business-Servern signalisiert den Beginn einer neuen modernen Ära im Enterprise Computing“, so Buck weiter. Er verspricht durch den Einsatz der GPU u.a. bis zu 33 Prozent mehr VDI-Leistung als nur mit CPU und Grid vPC möglich wäre.

Die jetzt von Cisco, Dell EMC, Fujitsu, HPE, Inspur, Lenovo und Sugon angekündigten Server wurden von Nvidia als „NGC-Ready“ validiert. Im Rahmen dieses im November gestarteten Programms für Server mit Tensor-Cores als GPU ist vorgetestete Software im NGC erhältlich, einem Repository von Nvidia mit GPU-beschleunigter Software, vortrainierten KI-Modellen, Modelltrainings für Datenanalysen, Machine und Deep Learning sowie High Performance Computing. Darüber hinaus haben mehrere andere Partner den Validierungsprozess für ihre T4-Server gestartet. Nvidia-Support wird über die Partner angeboten, die NGC-Ready-Systeme verkaufen; das gilt heute bereits für das V100-System Cisco UCS C480 ML und ab Juni für den T4-Server HPE Proliant DL380 Gen10.

IBM fehle in dieser Auflistung, weil man sich mit dieser Initiative auf x86-Server fokussiere, erfuhr DV-Dialog auf Anfrage bei Nvidia; x86-Server hat IBM seit dem Lenovo-Deal im Jahr 2015 nicht mehr im Portfolio. Allerdings bietet IBM seine Power-Systeme schon lange mit GPUs des Partners an – allerdings noch nicht mit dem neuen Modell T4. Die seit Herbst 2017 sukzessive angekündigten aktuellen Power9-Systeme arbeiten – wie das erste Power9-Modell AC922 – allesamt mit der Tesla-GPU V100.

Übernahme von Mellanox

Nvidia und IBM arbeiten allerdings schon lange eng zusammen, auch in der gemeinsam mit Google und Mellanox gegründeten Open Power Foundation. Diese Zusammenarbeit dürfte im Zuge der geplanten Übernahme von Mellanox für 6,9 Mrd. Dollar sogar eher noch intensiviert werden. IBM jedenfalls hat in einem „Statement of Direction“ beim AC922-Announcement bereits die Unterstützung der T4-GPU durch ausgewählte Power9-Server avisiert.

In diesem „Statement of Direction“ heißt es wörtlich: „IBM intends to enable the Nvidia Tesla T4 GPU accelerator on select Power9 servers. This is intended to enhance IBM's end-to-end integrated AI platform, which includes PowerAI and select IBM Power9 hardware to help address the growing industry need for AI inferencing.“ Wie bei IBM üblich, ist dieses SOD aber noch keine verbindliche Ankündigung, sondern der aktuelle Stand einer Planung, die ohne weiteres geändert oder gestoppt werden kann.

Weniger Maschinen, schnellere Ergebnisse

Erst im Dezember war das gemeinsame entwickelte Speichersystem Spectrum Storage for AI mit Nvidias KI-System DGX speziell für den Einsatz beim „Deep Learning“ vorgestellt worden. Dass IBM auf der GTC keine große Rolle spielte, hatte vielleicht auch damit zu tun, dass Nvidia-CEO Jensen Huang erst vergangene Woche Think-Konferenz in Las Vegas aufgetreten war, wo die langjährige Partnerschaft bekräftigt worden war.

Dort gab IBM auch bekannt, dass ein Team des Züricher Forschungslabors mit einem System aus Power9-CPUs und Tesla V100-GPUs, die über die Highspeed-Interconnect-Technologie NVLink verbunden waren, einen wichtigen Benchmark für die Performance von Machine-Learning um das 46-Fache schlagen konnten. Dies gelang nicht nur viel schneller, sondern auch mit weniger Maschinen als mit dem bisherigen Rekordhalter.Das Team verwendete dabei einen Datensatz in Terabyte-Dimensionen, um Klicks auf Anzeigen in 91,5 Sekunden vorherzusagen. Zum Vergleich: Bei dem letzten Benchmark im Februar letzten Jahres dauerte das noch 70 Minuten.

Die T4-GPU besteht aus 2.560 Cuda- und 320 Tensor-Kernen; sie beschleunigt diverse Cloud-Workloads mit bis zu 65 TFLOPS Gleitkomma- bzw. 130 TOPS Integer-Performance, darunter Workloads für High-Performance-Computing, Deep-Learning-Training und -Inferenz, maschinelles Lernen, Datenanalysen und Grafik. T4 basiert auf der neuen Turing-Architektur, ist mit 70 Watt energieeffizient und bietet einen kleinen PCIe-Formfaktor. Die Grafikprozessoren sind für Scale-Out-Umgebungen optimiert, mit Turing-Tensor-Multipräzisions-Recheneinheiten sowie neuen RT-Recheneinheiten.

Bildquelle: Nvidia

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Berthold Wesseler DV-Dialog Rechenzentrum / Server
news-22376 Tue, 19 Mar 2019 13:20:53 +0100 Asana vs. Trello – einfaches Projektmanagement http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/asana-vs-trello-einfaches-projektmanagement-22376/ Projektmanagement-Tools gibt es viele, doch Asana und Trello überzeugen durch einen Funktionsumfang, der die Zusammenarbeit in Teams gut unterstützt. Apps mit Aufgabenplanern und Todo-Listen gibt es inzwischen wie Sand am Meer. In vielen Fällen sind die oft recht einfachen Funktionen dieser kleinen Hilfsprogramme nicht ausreichend für größere Projekte, die beispielsweise in mehrere Unterprojekte eingeteilt werden müssen. Am oberen Ende des Spektrums liegen umfassende und damit recht teure Lösungen. Sie erlauben allerdings den Einsatz der drei führenden Projektmanagement-Methoden PMI (Project Management Institute), GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement) oder PRINCE2 (Projects in Controlled Environments).

Webapps für teambasiertes Projektmanagement

Doch in vielen Fällen sind solche Tools der berühmte Kanonenschuss auf einen Spatzen. Es gibt noch ein mittleres Niveau des Projektmanagements: Die beiden Webapps Asana und Trello bieten eine komfortable Projektverwaltung mit einfach zu bedienenden und nicht übertrieben komplexen Funktionen. Sie entsprechen nur bedingt den Vorgaben eines zertifizierten Projektmanagement, sind aber für viele Teams in Unternehmen vollkommen ausreichend.

In beiden Apps stehen die zu erledigenden Aufgaben im Mittelpunkt. Sie werden in Listen organisiert, können Kommentare, Dateien und weitere „Unteraufgaben“ enthalten. Zudem sind beide Lösungen teamfähig. Die einzelnen Aufgaben werden bestimmten Personen anhand ihrer Mailadresse zugeordnet. Oberhalb dieser Aufgabenlisten, die in Asana „Project“ und Trello „Board“ heißen, gibt es noch ein zusätzlich Organisationsmittel: „Workspaces“ bei Asana und „Teams“ bei Trello. Sie helfen beispielsweise dabei, die Aufgaben für unterschiedliche Arbeitsgruppen, Organisationen oder Unternehmen zu trennen.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist die weitgehende Unterstützung von mobilen Apps. Beide Lösungen sind unter iOS und Android mit eigenen Apps vertreten, von Trello gibt es sogar Desktop-Apps für den Macintosh und Windows. Ebenfalls recht umfangreich sind bei beiden Apps die Möglichkeiten der Integration mit anderen Apps. Dazu gehören beispielsweise Confluence, Evernote, Google Kalender, Slack, Zapier und viele andere. Auch eine Verknüpfung mit dem kostenlosen Automatisierungsdienst IFTTT wird von beiden Apps angeboten.

Ein wichtiger Punkt bei beiden Apps: Die kostenlosen Basisversionen sind im Funktionsumfang etwas eingeschränkt und eignen sich nicht für eine sehr intensive Nutzung. Die Business-Variante von Trello kostet 12,50 US-Dollar pro Teammitglied und setzt voraus, dass alle Mitglieder diese Variante nutzen. Asana Premium kostet 9,25 Euro pro Teammitglied und bietet einige für Teams sinnvolle Erweiterungen wie Zeitleisten und Meilensteine. 18,75 Euro pro Nutzer kostet die spezielle Business-Version, die auch Projektportfolios kennt.

So werden die beiden Apps bedient

Die Bedienkonzepte der beiden Apps sind sehr ähnlich, wobei Trello weniger Funktionen als Asana hat.

Trello ist im Wesentlichen eine teambasierte Kanban-App. Dabei gibt es allerdings keinen Zwang, nur das klassische Kanban mit den Boards „Todo“, „Doing“ und „Done“ umzusetzen. Die Boards können beliebig benannt werden und entsprechend jede Art von Aufgaben („Karten“) als Inhalt haben. Die einzelnen Karten werden mit der Maus zwischen den Boards hin und her geschoben. Auch die Reihenfolge der Karten innerhalb eines Boards ist mit der Maus bestimmbar. Zudem kann jederzeit in jedem Board eine neue Karte angelegt werden. Diese Karten sind das eigentliche Zentrum der Arbeit an Projekten.

Mit farbigen Labels wird eine Karte anderen Organisations-Strukturen zugewiesen, etwa Jobkategorien, Arbeitsbereichen oder Prioritäten. Personen können mit E-Mail-Adressen hinzugefügt werden, um ihnen diese Aufgabe zuzuweisen. Es gibt eine Kommentarfunktion sowie eine Möglichkeit, Weblinks sowie Dokumente von der Festplatte oder aus der Cloud anzuhängen.

Eine praktische Möglichkeit sind Checklisten. Jede Karte kann mehrere besitzen, sodass Unteraufgaben, Prozess-Schritte, Prüfvorgänge und ähnliches auch innerhalb von Trello abgebildet werden. Darüber hinaus besitzt jede Karte bei Bedarf ein Fälligkeitsdatum.

Zahlreiche erweiterte Möglichkeiten bringen Addons, die bei Trennung PowerUps heißen. Mit ihnen können beispielsweise Slack-Unterhaltungen, GitHub-Requests oder Salesforce-Leads an eine Karte angehängt werden. Zusätzlich sind Zuweisungen an andere Webapps möglich, etwa als Termin in Google Kalender oder Ticket in Zendesk. Einige Integrationen wie beispielsweise mit Evernote funktionieren in beiden Richtungen: Notizen werden zu Anhängen und Karten zu Notizen.

Asana besitzt im Unterschied zu Trello zwei unterschiedliche Arten von Projekten: Listen und Boards (Kanban). Leider sind die Projektarten nicht untereinander konvertierbar. Aber es ist möglich, eine Aufgabe in mehrere Projekte zu übernehmen. Die Darstellung unterscheidet sich, die einzelnen Aufgabenkarten besitzen aber exakt die gleichen Funktionen. In Listen gibt es die Möglichkeit, neben Aufgaben auch Meilensteine und Abschnittsüberschriften einzufügen. Alle Einträge sind mit der Maus verschiebbar. Dies gilt auch für Boards: Spalten und Zeilen können jede Position einnehmen.

Praktisch für etwas komplexere Projekte ist die Möglichkeit, die Aufgaben innerhalb eines Zeitplans zu arrangieren. Dafür bietet Astana Start- und Enddatum für Aufgaben. Darüber hinaus kann jede Aufgabe auch Subtasks enthalten. Hierbei sind die Funktionen genau gleich, auch für sie ist ein Datumsbereich möglich. In jede Aufgabe können Anhänge vom lokalen Computer und aus der Cloud eingefügt werden. Sie erscheinen zusätzlich in der Ansicht „Files“. Alle Aufgaben sind kommentierbar. Darüber hinaus können in der Ansicht „Conversations“ Diskussionen zu beliebigen Themen innerhalb des Projekts gestartet werden.

Zahlreiche erweiterte Funktionen wie gefilterte Ansichten oder Formulare zur Erfassung von Daten helfen bei der Arbeit an umfangreichen Projekten. Zudem gibt es Integrationen für verschiedene Kalender, Outlook-Mails sowie Microsoft Teams und Slack. Letztere ist sehr umfangreich und erlaubt das Anlegen und Bearbeiten von Aufgaben innerhalb von Select sowie das Definieren von Slack-Nachrichten als Aufgabe oder Diskussionsstrang in Asana. Besonders interessant für komplexere Projekte ist die Integration von Instagantt, die eine umfassende Projektplan-Darstellung ermöglicht - mehr als die integrierte Timeline bietet.

Welche App für welchen Anwendungsbereich?

Beide Apps bieten in ihren Grundfunktionen alles für die Verwaltung von Projekten und Aufgaben. Grundsätzlich können auch Einzelpersonen die Apps einsetzen, doch dann liegt eine Vielzahl der Funktionen brach. Beide Apps eignen sich also für Teams unterschiedlicher Größen.

Trello bietet im Vergleich zu seinem Konkurrenten einen etwas eingeschränkteren Funktionsumfang, erleichtert dadurch aber den Zugang zu Benutzeroberfläche und Features. Anfänger sollten nach kurzer Einarbeitungszeit klarkommen und die Grundfunktionen beherrschen. Durch Tools wie Harvest (Zeiterfassung) und Butler (Automatisierung) gibt es einen zusätzlichen Nutzen, der allerdings kostenpflichtig ist. Die Beschränkung auf Kanban-Boards erlaubt den intuitiven Umgang mit der App.

Dabei muss nicht unbedingt das klassische Modell umgesetzt werden – Kanban-Listen sind beliebig interpretierbar. Diese Umwidmung des Workflow-Konzepts hat allerdings Grenzen. Bei sehr vielen Listen und Aufgaben geht schnell der Überblick verloren. Irgendwann wird die Bedienung durch das häufige vertikale und horizontale Scrollen recht kompliziert. Aus diesem Grund eignet sich Trello eher für kleine bis mittelgroße Projekte, bei denen die einzelnen Aufgaben schnell erledigt werden.

Asana hat eine etwas steilere Lernkurve als Trello, da die Benutzeroberfläche komplexer und der Funktionsumfang größer ist. Zwar sind die ersten Tasks relativ schnell angelegt, die Organisation der einzelnen Projekte erfordert allerdings etwas mehr Aufwand. Die Projektansicht „Board“ erleichtert den Umgang mit Projekten, bei denen ein Workflow im Vordergrund steht. Sie hat jedoch ähnlich wie Trello Grenzen und führt bei Projekten mit vielen Aufgaben zu eher unübersichtlichen Bildschirmen.

Die flexible Listenansicht mit Zwischenüberschriften und Subtasks sowie Timelines, Formularen und Konversation erlaubt die Organisation von komplexen Aufgaben. Da ein Task in mehreren Asana-Projekten erscheinen kann, sind unterschiedliche Sichten auf einzelne Arbeitsprojekte möglich. Vor allem dank der zahlreichen Zusatzfunktionen, Integrationen und vieler mitgelieferter Templates eignet sich Asana sehr gut für umfangreiche Projekte, die sich nicht mehr mit einfachen Aufgabenlisten bewältigen lassen.

Bildquelle: lucadp / Getty Images

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Ingo Steinhaus Mobile Business Startseite it-zoom Apps
news-22375 Tue, 19 Mar 2019 11:27:07 +0100 Wenn Social Media zum Terrorgehilfen wird http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/wenn-social-media-zum-terrorgehilfen-wird-22375/ Die Terrorattacke im neuseeländischen Christchurch hat einmal mehr gezeigt, wie hilflos die Plattformen großer Internetkonzerne extremistischer Propaganda ausgeliefert sind. Als am vergangenen Freitag ein rechtsextremistischer Terrorist in der neuseeländischen Ostküstenstadt Christchurch 50 Menschen töte und viele weitere verletzte, verfolgten bereits über 100 Menschen das Geschehen über den Facebook-Livestream des Killers in Echtzeit. Auf die Idee, das Video zu melden, soll dabei keiner gekommen sein. Erst 12 Minuten, nachdem die Übertragung beendet wurde, sei bei Facebook die erste Meldung eingegangen.

Als es den Verantwortlichen nach Hinweisen der Polizei gelang, das Video zu löschen, hatten es bereits 4.000 Menschen gesehen. Doch damit ging die Arbeit offenbar erst los. So teilt Facebook mit, dass alleine in den ersten 24 Stunden nach der Tat bereits 1,5 Millionen neue Uploads mit dem Filmmaterial gelöscht werden mussten. Gut 1,2 Millionen davon sollen beim Hochladen bereits automatisch erkannt und entfernt worden sein. Die Zahlen aus Facebooks Pressemitteilung verdeutlichen vor allem Eines: Die digitale Verbreitung von terroristischer Propaganda lässt sich längst nicht mehr von Menschenhand vermeiden. Künstliche Intelligenz ist bei der Identifizierung und Löschung kritischer Inhalte zwar schon längst im Einsatz, reicht aber noch lange nicht aus, um dem Problem gerecht zu werden.

Konzerne in der Pflicht?

So stellt sich weniger die Frage, ob Facebook, Google und Co etwas gegen die Verbreitung dieser Bilder tun, sondern ob diese Anstrengungen auch ausreichen. Während Google im vergangenen Jahr behauptete, seine Maßnahmen bei der Entfernung von extremistischen Inhalten zu verstärken, kommen Studien zu anderen Ergebnissen. So berichtet etwa die Non-Profit-Organisation „Counter Extremism Project”, dass bei ihren Untersuchungen mehr als die Hälfte der Youtube-Accounts nicht gesperrt wurden, nachdem gemeldete Videos mit extremistischen Inhalten von ihnen entfernt wurden.

Der Autor Ian Bogost stellt in einem Beitrag für „The Atlantic” fest, dass das Internet letztendlich so angelegt sei, sich jeglicher zentralen Autorität zu entziehen – obwohl eigentlich nur eine Handvoll großer Konzerne die Informationskanäle unter Kontrolle hätte. Die Folge: Selbst unbedarfte Nutzer kommen im Zweifel nicht drum herum, mit der Propaganda konfrontiert zu werden. So berichtet auch Bogost davon, unfreiwillig im Twitter-Feed auf das verstörende Video des Attentäters gestoßen zu sein. Sein Fazit: Das Internet sei wie die Büchse der Pandora, nur dass hier niemals ein Deckel drauf gewesen wäre.

Bildquelle: Getty Images Plus/iStock

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