IT-ZOOM https://www.it-zoom.de/ IT-ZOOM - das Portal der erfolgreichen Magazine IT-DIRECTOR, IT-MITTELSTAND, MOBILE BUSINESS und DV-Dialog. de ©2016 Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH Wed, 26 Sep 2018 17:02:48 +0200 Wed, 26 Sep 2018 17:02:48 +0200 TYPO3 EXT:news news-20855 Wed, 26 Sep 2018 16:49:06 +0200 Nobereit Gruppe nutzt Cloudbrixx http://www.it-zoom.de/it-director/e/nobereit-gruppe-nutzt-cloudbrixx-20855/ Die Nobereit Gruppe, ein Unternehmen für Logistik-Immobilien und modulare Hallensysteme, will seine Geschäftsprozesse im Bau- und Immobilienmanagement digitalisieren und setzt dabei auf die cloudbasierte Software-Plattform von Cloudbrixx. Als Spezialist für den Bau und die Vermietung modularer Hallensysteme und Logistik- und Produktions-Immobilien, insbesondere für die Automobilindustrie, müsse die Gruppe in der Lage sein, auf Nachfragen und Kundenanforderungen kurzfristig zu reagieren und Transaktionen schnell abwickeln zu können.

Effiziente und voll digitalisierte Geschäftsprozesse sowohl im Bau-, Immobilien- als auch im Transaktionsmanagement seien daher ein wesentliches Element der Konzernstrategie des Unternehmens aus Baden-Baden.

Bei der Suche nach einer passenden digitalen Lösung hat man sich für die Frankfurter Cloudbrixx mit ihrer modular aufgebauten Software entschieden. Mitte des Jahres begann die Test- und Implementierungsphase. Der Anbieter unterstützte den Kunden bei der Digitalisierung seiner Prozesse und Dokumente und definierte Schnittstellen zwischen den neuen Modulen und den vorhandenen Systemen des Kunden. Mit nur wenigen Anpassungen seien so innerhalb weniger Wochen die Anforderungen des Unternehmens erfüllt und der Testbetrieb erfolgreich abgeschlossen worden. Seither könnten Planer, beteiligte Fachfirmen sowie Objektmanager in Echtzeit digital kommunizieren und Informationen zum jeweiligen Projekt austauschen. Dadurch hätten sich die Prozesse beschleunigt und die Reibungsverluste bei Planung, Bau und Betrieb reduziert. Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase planen beide Unternehmen anlässlich der Expo Real, die Fortsetzung und Erweiterung der Zusammenarbeit zu beschließen.

„Um unseren Wettbewerbsvorsprung bei Modulhallen weiter auszubauen, ist es notwendig unsere Geschäftsprozesse voll zu digitalisieren um diese noch effizienter gestalten zu können. Die cloudbasierte, modulare SaaS-Lösung von Cloudbrixx hat uns hierbei aufgrund ihrer intuitiven Benutzerführung und ihrer Flexibilität überzeugt“, erklärt Rainer Nobereit.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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news-20854 Wed, 26 Sep 2018 16:00:11 +0200 Die fünf besten Smart Speaker 2018 http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/die-fuenf-besten-smart-speaker-2018-20854/ Kaum ein Techniktrend dominiert das aktuelle Jahr so hartnäckig wie die Sprachsteuerung. Smart Speaker sollen den Hype nun in die Wohnzimmer dieser Welt tragen. Diesen fünf Geräten gelingt das am besten >>> Keine technologischen Errungenschaften beherrschten die führenden Technikmessen in diesem Jahr so sehr wie Alexa, Siri, Google Assistant oder Cortana – digitale Sprachassistenten, die viele zwar bereits vom Smartphone kennen, die aber erst durch den Hype um die dazugehörigen Lautsprechersysteme zunehmend an Popularität gewinnen. Wer glaubt, dass die zahlreichen Ankündigungen von neuen Herstellern wie etwa Bose, Blaupunkt oder sogar der Telekom die ersten Anzeichen für einen wachsenden Konkurrenzkampf sind, täuscht sich allerdings. Noch sind die Platzhirsche nicht dazu bereit, sich von der anrollenden Masse an Nachahmern den Rang streitig machen zu lassen. Die Entscheidung für ein spezielles Gerät ist trotzdem stark von den eigenen Vorlieben und der bereits vorhandenen Technik abhängig. Ein Überblick:

  • JBL Link 20

    An das kompakte Modell von JBL denkt man vermutlich nicht als erstes, wenn es um die Anschaffung eines smarten Lautsprechers geht. Zu Unrecht, ist der Link 20 doch das einzige Modell, von dem man auch außerhalb der eigenen vier Wände wirklich profitieren kann. Mit einem eingebauten Akku und dem robusten, wasserdichten Gehäuse ist der Smart Speaker ideal für ruppigere Einsatzbereiche geeignet, ohne dabei auf die Funktionen von Alexa zu verzichten.

     

  • Amazon Echo

    Der Smart Speaker von Amazon gehörte zu den ersten seiner Art und ist inzwischen in der zweiten Generation sowie diversen Variationen wie dem Echo Dot, Echo Spot oder Echo Show erhältlich. Das macht die Produktreihe zu einer bevorzugten Wahl, wenn ohnehin geplant ist, ein raumübergreifendes System mit unterschiedlichen Anforderungen an die jeweiligen Zimmer aufzubauen. Während die Geräte von Amazon in Sachen Klang oft hinter der Qualität der Konkurrenz liegen, kann vor allem das faire Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

     

  • Sonos One

    Menschen, die sich nicht auf ein geschlossenes System festlegen möchten, dürften mit dem Sonos One gut beraten sein. Der Lautsprecher überzeugt nicht nur mit gutem Klang, sondern zeigt sich dabei auch flexibel im Umgang mit anderen Geräten und externer Software. So unterstützt der Smart Speaker etwa Apples Airplay-Format und soll in Zukunft neben Alexa auch auf den Google Assistant zugreifen können.

     

  • Apple Homepod

    Wie so oft bei Apple gilt auch für den Homepod, dass eine Anschaffung nur Sinn ergibt, wenn man sich auch anderenorts im Ökosystem des iPhone-Konzerns bewegt. Das macht sich bereits bei einer ganz profanen Nutzung des Lautsprechers bemerkbar – dem Abspielen von Musik. Ohne Apple Music und iTunes geht hier nämlich nichts. Dazu kommt, dass Siri nicht unbedingt als zuverlässigster Sprachassistent gilt. Bei der Klangqualität gelingt es Apple dafür, die Konkurrenz hinter sich zu lassen.

     

  • Google Home

    Googles Vision eines Smart Speaker kommt der von Amazon recht nahe. Die Ähnlichkeit beginnt bei den klanglichen Defiziten und geht bis zur möglichen Erweiterung des Systems durch diverse Variationen wie dem Google Home Mini. Ein Modell mit Display, vergleichbar mit dem Amazon Echo Show, soll angeblich ebenfalls in Planung sein. Auch hier wird ein einigermaßen günstiger Einstieg mit einem akzeptablen Preis-Leistungs-Verhältnis geboten.
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Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Gadgets
news-20853 Wed, 26 Sep 2018 15:49:51 +0200 Andritz optimiert weltweit Serviceprozesse http://www.it-zoom.de/it-director/e/andritz-optimiert-weltweit-serviceprozesse-20853/ Mit der IFS-Lösung sollen mehr als 1.000 global tätige Service-Spezialisten von Andritz die Anlagenverfügbarkeit maximieren und die Kosten für den Lebenszyklus minimieren können. Der Lieferant von Anlagen, Ausrüstungen und Service-Leistungen für Wasserkraftwerke, Zellstoff- und Papierindustrie, metallverarbeitende Industrie sowie Stahlindustrie hat sich für die weltweite Nutzung von IFS Field Service Management (FSM) entschieden. Die Lösung des global agierenden Anbieters von Business Software soll die Service-Prozesse des Unternehmens standardisieren, optimieren und Abläufe beschleunigen.

Das österreichische Unternehmen beschäftigt rund 26.000 Mitarbeiter an mehr als 250 Standorten in 40 Ländern. Zu den Kernaufgaben der Service-Spezialisten gehören Wartung und Reparatur sowie die Bereitstellung und Installation von Ersatzteilen. Das Unternehmen bietet auch Audits, Retrofits und Prozessverbesserungen an, um Kunden eine maximale Verfügbarkeit und Leistung von Anlagen über den gesamten Lebenszyklus zu gewährleisten.

Durch die Digitalisierung und Automatisierung seiner globalen Service-Bereiche ermögliche das FSM dem Anlagenbauer die Standardisierung und Optimierung von Prozessen sowie die weitere Verbesserung der Produktivität seiner Service-Experten in den Bereichen Wartung, Reparatur, Ersatzteilmanagement und mehr. Mit der Lösung seien die Techniker in der Lage, alle Aufgaben vor Ort mit einem mobilen Gerät zu erledigen. Dadurch könnten sie sich ihre Aktivitäten und die damit verbundenen Kosten unmittelbar nach Fertigstellung vom Kunden bestätigen lassen.

FSM soll unter anderem in das bestehende SAP-System des Unternehmens sowie in andere CRM- und Dokumentenmanagement-Lösungen integriert werden. Der erste Roll-out von ist für Ende 2018 geplant. Nach dem vollständigen Roll-out werden mehr als 1.000 Servicespezialisten weltweit das FSM im Innen- und Außendienst einsetzen.

Bildquelle: Thnkstock/iStock

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IT-Director Business Process Management CRM ERP
news-20852 Wed, 26 Sep 2018 15:07:40 +0200 Talend unterstützt Deutsche Hypo http://www.it-zoom.de/it-director/e/talend-unterstuetzt-deutsche-hypo-20852/ Die Integration verteilter Datenquellen soll das Reporting und das Risikomanagement verbessern und eine granulare Data Governance für mehr Datensicherheit sorgen. Der Cloud-Anbieter Talend soll die Deutsche Hypovereinsbank dabei unterstützen. Die Deutsche Hypo zählt zu den großen, deutschen Pfandbriefbanken. Sie hat ihren Firmensitz in Hannover und beschäftigt rund 400 Mitarbeiter. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die gewerbliche Immobilienfinanzierung. Mit einem zentralen Data Warehouse sollen nun Standardprozesse aufgebaut werden, um Governance-konforme Anwendungen zu entwickeln. Die dafür notwendigen Funktionen stelle die Talend Plattform zur Verfügung.

„Mit der Plattform des Cloud-Anbieters haben wir neben robusten Fähigkeiten zur Datenintegration ein Data-Vault-Konzept implementiert, das es uns ermöglicht, Daten platzsparend zu historisieren und wesentlich schnellere und flexiblere Auswertungen zu erreichen. Dadurch wird die Lösung selbst zu einem Werkzeug für das Risikomanagement, mit dem wir nebenbei auch unsere Compliance-Anforderungen effizienter erfüllen und gleichzeitig den Wert unserer Daten steigern“, erläutert Dr. Carsten Steinhoff, Leiter Inhouse Consulting, Deutsche Hypo.

Für die IT-Experten der Bank sei es wichtig gewesen, dass sich über die große Zahl an Konnektoren beliebige Datenquellen schnell erschließen lassen. Die hohe Skalierbarkeit der Lösung sorge dabei für eine nachhaltige Investitionssicherheit. Die Oberfläche arbeite nach dem „Drag & Drop“-Prinzip, sodass sich Entwicklungsprojekte effizient umsetzen lassen. Da Talend auf Java basiert und die Open-Source-Entwicklungsumgebung Eclipse unterstützt, könne das IT-Team der Bank eigene Komponenten einfach entwickeln und somit den Funktionsumfang der Gesamtlösung rasch ausbauen. Projektpartner bei der Umsetzung des Data Warehouse ist die Cimt AG.

Bildquelle: Deutsche Hypovereinsbank

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IT-Director Startseite it-zoom Storage
news-20851 Wed, 26 Sep 2018 14:20:31 +0200 Alternative Netzbetreiber sorgen für Fortschritt http://www.it-zoom.de/it-director/e/alternative-netzbetreiber-sorgen-fuer-fortschritt-20851/ Alternative Netzbretreiber bringen die Ausbau direkter Glasfaserleitungen deutlich entschlossener voran, als die Telekom, wie der Bundesverband Breitbandkommunikation Breko berichtet. Wie eine aktuelle Studie belege, werde der Ausbau von Glasfaserleitungen in Deutschland direkt zum Kunden vor allem durch Investitionen der Wettbewerber der Deutschen Telekom vorangetrieben, teilte der Verband mit. „Gemessen am Umsatz investieren die Breko-Mitglieder überproportional in den Ausbau”, kommentierte der Wirtschaftswissenschaftler und Marketing-Professor Jens Böcker die Studienergebnisse. Aktuell würden fast 60 Prozent aller 3,9 Millionen verfügbaren Glasfaseranschlüsse von den im Breko vertretenen Unternehmen gestellt, sagte Norbert Westfal, Präsident des Verbandes. Insgesamt zeichneten die alternativen Netzbetreiber laut Mitteilung für rund 82 Prozent aller direkten Glasfaseranschlüsse (FTTB/FTTH) verantwortlich, die Deutsche Telekom komme auf einen Anteil von 18 Prozent.

Der Verband kritisierte dabei erneut die Entscheidung der Telekom, auf das sogenannte Vectoring zu setzen, den technischen Ausbau der Kupferleitungen. Dies habe 2016 für deutliche Unruhe unter den Wettbewerbern und Investitions-Zurückhaltung gesorgt, wie die Studie belege, sagte Böcker. Im vergangenen Jahr habe sich die Entwicklung jedoch wieder belebt. In den Ausbau schneller Leitungen wurden demnach 2017 von der Telekom 4,3 Milliarden Euro investiert, von den Wettbewerbern 4,2 Milliarden. Der Breko geht davon aus, dass sich die Nachfrage nach schnellen Netzen - getrieben etwa durch Streaming-Dienste und das autonome Fahren - weiter beschleunigt. „Wir erwarten in den nächsten Jahren eine Explosion.” Dabei sei es in den Jahren seit 2015 auch durch das Vectoring vielfach zum Doppelausbau gekommen. Kooperationen könnten diese Entwicklung verhindern und die flächendeckende Versorgung beschleunigen.

Für den Ausbau des schnellen Mobilfunkstandards 5G setzt sich der Breko für einen garantierten Zugang von Diensteanbietern zu Netzen (die sogenannte Diensteanbieterverpflichtung) und die Sicherung regionaler Frequenzen ein. „Nur dadurch entsteht mehr Wettbewerb und Vielfalt”, sagte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers. Zudem müsse die Politik mit einer Reform des DigiNetz-Gesetzes Doppelausbauten verhindern. Aktuell beschäftigt sich die Bundesnetzagentur mit der Ausarbeitung der Regeln für die Versteigerung der 5G-Frequenzen, die für das erste Quartal 2019 geplant ist.

dpa/pf

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IT-Director Startseite it-zoom Infrastruktur
news-20850 Wed, 26 Sep 2018 14:12:41 +0200 Vereinheitlichtes Rechnungswesen http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/vereinheitlichtes-rechnungswesen-20850/ Die Schweizer Türenfabrik Brunegg AG hat die Buchhaltung mit der Software von Fibunet erneuert. Die Schweizer Türenfabrik Brunegg AG produziert eine breite Produktpalette für den Innen- und Außentürbereich und ist in der Schweiz Marktführer. Das Unternehmen hat die Anforderungen des Marktes früh erkannt und sich auf eine flexible Fertigung und Ausrichtung auf die Marktbedürfnisse eingestellt. Zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung der letzten Jahre gehörte eine selektive Verbundstrategie, um die Kräfte in der Entwicklung, im Einkauf und in der Logistik zu bündeln. Nach der Entscheidung der Brunegg AG im Firmenverbund ein vereinheitlichtes Rechnungswesen einzuführen, wurde gegen Ende 2016 die Beschaffung einer neuen Buchhaltungssoftware mit angegliederter Kostenrechnung ausgeschrieben. Nach Evaluierung verschiedener Anbieter erhielt die Fibunet den Zuschlag.

Für die Fibunet GmbH war die Beauftragung seitens der Brunegg AG Anlass, die Funktionalitäten zur Erfüllung der länderspezifischen Anforderungen in der Schweiz zu vervollständigen und in dem Modul „Ausländischer Mandant“ zu bündeln. In der Schweiz war bereits die Umstellung des Zahlungsverkehrs auf SEPA beschlossen. Ebenso die Umstellung des Zahlungsverkehrs ab Sommer 2018 in Schweizer Franken auf den XML-Standard. Zukünftig ist auch die Digitalisierung des Einzahlscheins vorgesehen. Fibunet hat mit dem Modul-Integration-ESR-Reader unabhängig davon bereits eine etablierte Lösung für die Anbindung von Einzahlscheinlesern verfügbar. Für die länderspezifischen Anpassungen im Bereich der Umsatzsteuer wurden die Schweizer Umsatzsteuervoranmeldekennzeichen implementiert.

Controlling-Modul für operatives Reporting

Ab Januar 2018 wurde die Fibunet-Finanzbuchhaltung einschließlich Kostenrechnung bei der Brunegg AG vor Ort eingeführt. Dies beinhaltete auch die Realisierung von Schnittstellen zum bestehenden Warenwirtschaftssystem Cobus und zum Personalabrechnungssystem P&I. Ebenso wurden die Altdaten über die Wirtschaftsjahre 2013 bis 2017 aus dem abgelösten Altsystem Infor-Varial problemlos in Fibunet migriert. Im Anschluss erfolgte die Einführung des Controlling-Moduls „Fibunet WebBI powered by Jedox” mit der erweiterten Nutzungsvariante für die systemübergreifende Dateneinspielung und Datenanalyse. Das Modul wird bei der Brunegg AG für die Planung und die monatliche Berichterstattung eingesetzt. Neben dem Financial Reporting beinhaltet dies auch das operative Reporting. Im Rahmen des operativen Controllings wird bei dem unternehmen eine Vielzahl von Kennzahlen ausgewertet, die aus Basisdaten des Warenwirtschaftssystems, der Personalabrechnung, der Finanzbuchhaltung und der Kostenrechnung ermittelt werden.

Im Frühjahr und Sommer 2018 erfolgte der Roll-Out auf weitere Verbundgesellschaften. Dies ging einher mit der Einführung eines neuen, speziell für den Brunegg-Firmenverbund individualisierten Kontenplans, der flächendeckend für alle zugehörigen Gesellschaften vorgegeben wurde. Als weiterer Schritt ist geplant, „Fibunet WebBI” für die Konzernkonsolidierung zu nutzen und im Firmenverbund nachgelagert „Fibunet WebIC” einzuführen, um die Rechnungsbearbeitung weitgehend zu automatisieren.

Bildquelle: Brunegg AG

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IT-Mittelstand Startseite it-zoom FIBU REWE Controlling
news-20847 Wed, 26 Sep 2018 11:00:19 +0200 Erfolgsgeschichte statt App-Friedhof http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/erfolgsgeschichte-statt-app-friedhof-20847/ Mobile Apps können sich für Händler als wahre Goldgrube entpuppen, denn sie ermöglichen in der von Smartphones dominierten Welt ein dediziertes, personalisiertes Shopping-Erlebnis. Doch wo ist der Haken? Europäische Händler mit einer eigenen Shopping-App generieren mehr als die Hälfte ihrer mobilen Verkäufe über die App. Außerdem kaufen App-Nutzer häufiger und geben pro Einkauf mehr Geld aus. Da Einzelhändler auch weiterhin in einem harten Wettbewerb zu Amazon und Ebay stehen und um jeden ihrer Kunden buhlen müssen, ist eine starke App-Strategie im Kampf um die Hoheit auf dem Smartphone-Homescreen von tragender Bedeutung. Das Problem dabei: Innerhalb der ersten drei Tage nach dem Download verlieren Apps 77 Prozent ihrer Nutzer. Deshalb ist es für Händler umso wichtiger, dass ihre App den gewissen Unterschied macht und Erfahrungen ermöglicht, die dem Nutzer den Speicherplatz wert sind. Doch was müssen Apps können, damit der Käufer sie nicht direkt löscht?

Der Weg ist steinig und schwer


Die erste Hürde: Händler müssen ihre potentiellen Kunden überhaupt erst einmal überzeugen, ihre App herunterzuladen. Trotz der durchschnittlichen Nutzung von 30 Smartphone-Applikationen pro Monat, werden Shopping-Apps lediglich 1,5 Mal genutzt. Mit über fünf Millionen individuellen Applikationen auf den führenden Mobile-Plattformen muss es eine App erst einmal wert sein, heruntergeladen zu werden und einen Platz auf dem Homescreen zu ergattern. Incentivierungen wie Gutscheine für Erstkäufer haben sich hier als nur ein probates Mittel erwiesen. Auch spezielle App-Install-Kampagnen, bei denen der Nutzer nach dem Klick auf ein Werbebanner nicht direkt zum Produkt im mobilen Webshop geleitet wird, sondern zunächst in den App Store und nach dem Download auf die entsprechende Produktdetailseite in der App gelangt, erweisen sich zunehmend als erfolgreich.

Allerdings folgt gleich danach die zweite Hürde: der Überlebenskampf der Applikation nach dem Download. Apps verlieren aus verschiedenen Gründen ihre Nutzer schnell wieder – zu viele Benachrichtigungen, lange Ladezeiten, schlechte Benutzeroberfläche. Die Liste ist beliebig erweiterbar. Wenn Nutzer auf dem Smartphone shoppen möchten, kommt es oft darauf an, ob die App ein besseres Shopping-Erlebnis als das Mobile Web bietet.

Die eigenen Daten nutzen


Um die Akzeptanz der App und deren Lebensdauer auf dem Smartphone zu steigern, sollten Händler ihren Datenschatz nutzen und damit wertvolle Shopping-Erlebnisse ermöglichen. Native Ads und Retargeting – womit sich etwa Criteo befasst – sind der Schlüssel für mehr Kundenbindung. Ohne den Einsatz der Surfdaten wird es für Händler extrem schwer, ihre Nutzer nach Verlassen der App gezielt wieder anzusprechen.

An dieser Stelle ein Beispiel: Eine Person sucht nach Laufschuhen. Während sie die App ihres bevorzugten Händlers durchstöbert, werden ihre gezeigten Interessen auf jeder Ereignisebene erfasst. Sie wird abgelenkt und beendet die Suche, nutzt das Smartphone aber danach wieder, um sich über die neuesten Nachrichten zu informieren. Ist diese News-App nun Teil des Publisher-Netzwerks des Händlers, kommt der Retargeting-Prozess in Gang. Die Kaufabsicht wird berechnet, die Impression gekauft, eine passende Produktempfehlung ermittelt und die Ad gestaltet – alles in Echtzeit. Die Person erhält nun in der News-App eine ansprechende, personalisierte Ad, die sie erinnert: „Stimmt, ich wollte nach Laufschuhen sehen.“ Klickt die Person nun auf die Ad, gelangt sie mittels eines Deep-Links zurück in die App des Händlers und landet genau auf der Produktdetailseite der Laufschuhe.

Aus der Masse herausstechen


Individualisierte Produkt-Feeds und Übersichten sind ein weiteres entscheidendes Kriterium. Im Gegensatz zum mobilen Web, wo Formate vom Browser ausgeliefert werden, können Händler hier die verfügbaren Daten nutzen, um Produkt-Feeds zu optimieren und eine möglichst ansprechende Nutzererfahrung zu bieten – durch Vorschläge passender, neuer Kreationen und vielem mehr. Netflix passt die jeweilige Nutzerstartseite dem individuellen Verhalten an – warum sollten dies Händler nicht auch tun?

Auch Services jenseits personalisierter Angebote in der App sollten in einer Weise geboten werden, so dass sie wie Whatsapp, Spotify oder Google Maps unverzichtbar auf dem Homescreen werden. Eine „zu Favoriten hinzuzufügen“-Option neben der Kauffunktion etwa macht eine erneute App-Interaktion wahrscheinlicher. Denn so kann mich die Applikation informieren, wenn das entsprechende Produkt im Angebot ist oder auch komplementäre Produkte bzw. passende Inhalte verfügbar sind.

Um aufzufallen, müssen sich Händler etwas einfallen lassen. Otto bietet seinen Kunden neben den herkömmlichen Funktionen einer Shopping-App z.B. die Möglichkeit, einen eigenen Newsfeed à la Pinterest zu erstellen, der auf im Vorfeld gewählten persönlichen Interessen, wie etwa Fitness oder Home und Living basiert. Die App schlägt in diesem persönlichen Newsfeed anschließend Themenboards vor, denen der Nutzer folgen kann. Ein weiteres Feature ist der Style-Creator. Der Nutzer wählt das Geschlecht aus, für das er shoppen möchte, und erhält Vorschläge für komplette Outfits – diese kann er liken und teilen, aber auch speichern und natürlich direkt bestellen. Außerdem können die Nutzer auch eigene Outfits zusammenstellen, in der Otto-App posten und von der Community in Form von Likes bewerten lassen.

App-Friedhof wächst täglich


Eine weitere App-Erfolgsgeschichte schreibt Zalando: Vor knapp vier Jahren stellte der Online-Versandhändler die Funktion „Mode-Shazam“ vor. Eine Bildererkennung analysiert hier fotografierte Kleidungsstücke und sucht ähnliche Outfits im Online-Katalog. Auf diese Weise ermöglicht es die App dem modebewussten Konsumenten, auf der Straße entdeckte Outfits einfach „nachzushoppen“. Auch Asos hat das „Suche nach Foto“-Feature in seiner App integriert und bietet dem Nutzer so ein exklusives Shopping-Erlebnis. Dabei beschränkt sich die Kreativität nicht ausschließlich auf Fashion-Apps. Der Online-Blumenhändler Bloom & Wild bietet seinen App-Nutzern ebenfalls ein personalisiertes Erlebnis: Sie können ihren mobilen Kalender mit der App synchronisieren, um anschließend Vorschläge für Geburtstags- und Jubiläumsgeschenke zu erhalten. Diese kleinen Specials machen am Ende den Unterschied, weil sie wertvolle, differenzierte Dienste bieten, die den Shopper von heute begeistern.

Apps stellen eine riesige Gelegenheit für Händler dar; ihre Performance spricht für sich. Jedoch steht und fällt der Erfolg mit der „Shopper Experience“. Es genügt längst nicht mehr, dass Einzelhändler eine App der App wegen haben. Der Friedhof der ausrangierten Apps wächst jeden Tag. Erfolgsgeschichten hingegen sind noch rar – doch jede einzelne beweist, wie entscheidend die Nutzererfahrung ist. Auch bezüglich der Erfolgsmetriken sollten Händler umdenken und sich von starren Metriken wie den Download-Zahlen lösen. Der Download ist lediglich die erste Hürde, um es auf den Homescreen des Nutzers zu schaffen. Damit Shopping-Apps erfolgreich werden, müssen sie Daten in personalisierte Erlebnisse verwandeln, die die Kunden ansprechen und ihr Interesse wecken – und das immer dann, wenn die Kaufabsicht am höchsten ist.

Bildquelle: Thinkstock/Photodisc

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Mobile Business Startseite it-zoom E-Commerce / Marketing
news-20846 Wed, 26 Sep 2018 09:43:13 +0200 IoT: Auf die Datenanalysen kommt es an http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/iot-auf-die-datenanalysen-kommt-es-an-20846/ Im Gespräch erklären John Magee, Vice President bei Hitachi Vantara, und Iri Trashanski, Senior Vice President Market Development, wie Unternehmen die aus Internet-of-Things-Projekten (IoT) gewonnenen Daten nicht nur regelkonform analysieren, sondern im nächsten Schritt auch monetarisieren können. Herr Magee, welche Rolle spielt das Internet der Dinge für die Produktstrategie von Hitachi Vantara?
John Magee: Wir haben bereits große Investitionen in entsprechende Technologien getätigt sowie erste Produktlinien geschaffen. Bereits 2016 veröffentlichten wir die IoT-Plattform Lumada, die gemeinsam mit unseren Kunden im Rahmen sogenannter Co-Creation-Prozesse entwickelt wurde.

Herr Trashanski, was leistet die Plattform?
Iri Trashanski: Mit der Plattform lassen sich  alle IoT-Komponenten miteinander vernetzen. Zunächst werden die Daten verschiedener Endgeräte und Sensoren gesammelt, bevor sie im Anschluss integriert und analysiert werden. Dazu können auch Machine Learning oder Künstliche Intelligenz (KI) genutzt werden. Auf diese Weise erhalten die Nutzer schnell wichtige Informationen, Vorhersagen und Empfehlungen, um Kosten zu sparen, die Asset-Nutzung zu verbessern oder das Performance-Management und die Produktqualität zu steigern.

Können Sie ein Beispiel nennen?
Magee: Die Plattform kommt bei einem Projekt mit British Rail zum Einsatz. Hierbei wurden die Hochgeschwindigkeitszüge mit eigenen IoT-Centern ausgestattet, sodass die Leitzentrale in Echtzeit nachvollziehen kann, was genau an Bord passiert. Möglichen Problemen kann man mit frühzeitigen Reparaturen entgegenwirken, sodass die Zahl der Zugausfälle deutlich reduziert werden konnte.

Aus welchen Komponenten besteht Ihre IoT-Plattform?
Magee: Wir vereinen Software- und Infrastrukturlösungen, darunter Analyse-Tools, Speichersysteme, Datenmanagement sowie Data Protection und Data Security.

Trashanski: Unsere IoT-Lösungen richten sich an die unterschiedlichsten Branchen. Zudem eignen sie sich für den Einsatz in IT-Umgebungen und Rechenzentren, wo das Sammeln von Daten über tausende von Sensoren vielfältige Möglichkeiten eröffnet. In Rechenzentren messen die Sensoren etwa kontinuierlich die Umgebungstemperaturen der Racks, wodurch sich der Hardware-Einsatz optimieren lässt. Daneben können wir die Daten von PCs, Servern, Storage-Systemen und anderen Devices genau erfassen und anhand der ermittelten Informationen zum Stromverbrauch die Energieeffizienz verbessern. Nicht zuletzt lässt sich mittels Machine Learning und KI besser nachvollziehen, was innerhalb der IT passiert. Dies ermöglicht die vorausschauende Planung von RZ-Prozessen.

Welche Rolle spielt Cloud Clomputing in diesem Zusammenhang?
Trashanski: Unsere IoT-Plattform kann sowohl in der Cloud als auch On-Premise betrieben werden.

Magee: Dabei rückt im Cloud-Umfeld zunehmend das Edge Computing in den Vordergrund. Zwar wandern weltweit, nicht zuletzt aufgrund der steigenden Nutzung von Smartphones, immer mehr Daten in Public Clouds. Allerdings wird im Zuge der Verbreitung von IoT-Technologien verstärkt Rechenpower in unmittelbarer Nähe von Maschinen, Endgeräten oder autonomen Fahrzeugen benötigt. So entstehen hybride bzw. Multi-Cloud-Infrastrukturen: zentrale Rechenzentren, in denen rechenintensive Datenanalysen vorgenommen werden, und dezentrale Mini-Data-Center für kurzfristige Echtzeitauswertungen. Hier bietet unsere Appliance „Lumada edge“ das Erfassen, Umwandeln und Analysieren aller Datentypen in unmittelbarer Nähe zu den physischen Assets.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 7-8/2018. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Inwiefern verändert das Internet der Dinge traditionelle Infrastrukturen?
Trashanski: Im Internet der Dinge wird alles miteinander vernetzt. Man denke an vernetzte Fahrzeuge, die allein stündlich rund sechs Terabyte an Daten generieren. Beginnt man, die Datenmengen von mehreren Millionen Fahrzeugen in die Cloud zu laden, stößt man schnell an Performance-Grenzen. Von daher müssen die Daten entweder unmittelbar in den Fahrzeugen selbst oder in unmittelbarer Straßennähe erfasst und entsprechend ausgewertet werden. Im nächsten Moment müssen notwendige Entscheidungen und Maßnahmen angestoßen werden, wobei die Antwortzeiten bei nur wenigen Millisekunden liegen sollten.

Können Sie uns ein Beispiel für Edge Computing skizzieren?
Magee: Caterpillar Marine sammelt auf allen weltweit eingesetzten Schiffen sämtliche Daten aus den Maschinen- oder Kühlräumen und wertet diese direkt an Bord aus. Denn es wäre deutlich umständlicher und damit teurer, würde man alle Daten zunächst über das Netzwerk ins Firmen-RZ leiten, um dort Datenanalysen vorzunehmen und diese dann wiederum über alle Ozeane hinweg auf die Schiffe zu verteilen.

Wie ist es um die Sicherheit beim Edge Computing bestellt?
Magee: Wie bei Software-Systemen und Endgeräten üblich, müssen auch alle IoT-Anwendungen und -Komponenten entsprechend gepatcht werden. In der Regel verwendet man dafür ein Mobile Device Management (MDM) mit umfangreichen Funktionen. Für unsere IoT-Plattform nutzen wir moderne Sicherheitstechnologien und Dashboards, mit denen sich sämtliche vernetzten Geräte und Sensoren überwachen sowie verwalten lassen.

Worauf muss man beim Datenmanagement besonders achten?
Magee: Die Aufbewahrung und der Schutz von Daten sind unseren Kunden enorm wichtig. Dabei geht es ihnen u. a. um die Frage, welche Nutzer welche Informationen erhalten, einsehen oder bearbeiten dürfen. Von daher sollte man großes Augenmerk auf die Nutzerverwaltung und das Identity and Access Management (IAM) legen.

Müssen für IoT-Projekte zusätzliche Mobilfunkverbindungen aufgebaut werden?
Magee: Nicht unbedingt, da die Sensoren über verschiedene Verbindungen kommunizieren können. Dies können mobile Netze sein, mitunter reichen jedoch auch Bluetooth-Verbindungen – wie beispielsweise bei Wearables oder im Smart Home – aus. Daneben lassen sich IoT-Projekte auch gut in firmeneigenen Netzen wie Local Area Networks oder im lokalen WLAN aufsetzen.

Trashanski: Zukünftig bietet 5G eine gute Basis, um neue IoT-Anwendungsszenarien zu etablieren. Dabei zählen vor allem sehr kurze Latenzzeiten und eine hohe Performance zu den wichtigsten Vorzügen dieses neuen Mobilfunkstandards.

Worauf kommt es bei der Auswahl der IoT-Sensoren an?
Trashanski: Die Auswahl hängt stets von den jeweiligen Einsatzbereichen ab. Dabei sollte man unterscheiden, ob die Sensoren zur Erfassung von Temperaturen, Bewegungsströmen, Tönen o. ä. genutzt werden. Zudem gibt es aktive und passive Sensoren, wobei letztere nicht zwangsläufig mit dem Internet verbunden sein müssen und einen geringen Energieverbrauch besitzen.

Auf welche Bereiche legen Sie im IoT-Umfeld derzeit weiteres Augenmerk?
Trashanski: Wir beschäftigen innerhalb des Hitachi-Konzerns zahlreiche Entwicklerteams, die sich mit fortschrittlichen Technologien wie Blockchain, Künstlicher Intelligenz oder Video-Analyse beschäftigen.

Worauf kommt es bei Video-Analysen vor allem an?
Magee: Im Vergleich zur Analyse von strukturierten oder Sprachdaten gestaltet sich das Auswerten von Bewegtbildern deutlich komplizierter. Unsere Software ermöglicht es bereits, Gesichts- oder Mustererkennungen vorzunehmen, sodass sich beispielsweise Verkehrs- und Besucherströme an Bahnhöfen oder Flughäfen analysieren lassen. Da Videodaten in der Regel sehr groß sind, werden deren Analyse und Auswertung am besten am Rande des Netzwerks vorgenommen, sodass keine breitbandigen Übertragungswege benötigt werden.

Welche sind innerhalb von Unternehmen die wichtigsten Daten? Worauf kommt es beim Sammeln der Daten an?
Trashanski: Als „Data Company“ helfen wir den Kunden, ihre eigenen Daten zu monetarisieren. Um bestmögliche Analyseergebnisse zu erzielen, muss man jedoch nicht möglichst viele Daten sammeln, sondern verschiedenste Datenquellen intelligent zusammenfügen können. Man denke an Maschinendaten, die die Auslastung der Modelle aufzeigen und die wiederum mit Daten entlang der Lieferkette und den ERP-Systemen verknüpft werden, um reibungslose Logistik-, Lager- und Produktionsprozesse zu gewährleisten.

Sie reden über eine sinnvolle Integration der Daten. Worauf kommt es dabei besonders an?
Magee: Daten tauchen inner- und außerhalb von Firmen in unterschiedlichsten Formen auf, sodass deren Analyse und Vorhaltung eine große Herausforderung darstellen kann. Zunächst müssen alle Sensordaten in die Unternehmensapplikationen gespielt werden. Hierbei kann es sich um Maschinen- oder Wetterdaten handeln, die als Stream in die Systeme laufen. Im nächsten Schritt müssen die Daten transformiert und vereinheitlicht werden. Häufig ist es notwendig, ältere Installationen zu modernisieren, um entsprechende IoT-Daten erzeugen und weiterleiten zu können.

Trashanski: In diesem Zusammenhang können die Kunden mit unseren Lösungen zunächst alle Daten sammeln, um sie anschließend zu transformieren, sodass etwa Data Scientists effektiv damit arbeiten können. Möglich wurde dies durch die Übernahme von Pentaho, deren Analyse-Tool alle wichtigen Funktionalitäten beinhaltet.

Wie halten die Verantwortlichen die Compliance ein?
Trashanski: Man muss zwischen Analyse- und persönlichen Daten unterscheiden. So zählen etwa Maschinendaten zum Besitz des Anwenderunternehmens. Geht es hingegen um die Verbindung von IoT- mit Kundendaten – etwa in CRM-Systemen – muss klar geregelt sein, welche Mitarbeiter die Daten einsehen und verarbeiten können. Hier greift das klassische Benutzermanagement mit LDAP oder Active Directory. Dabei sollten die Verantwortlichen einerseits alle rechtlichen Vorgaben wie die EU-DSGVO im Hinterkopf haben, andererseits den Nutzern aber so viel Freiraum zugestehen, dass sie sinnvolle Analysen fahren können. Vor diesem Hintergrund müssen künftig immer mehr Mitarbeiter aus dem Bereich der Operational Technologies (OT) mit erweiterten Rechten ausgestattet werden.

Inwieweit ist eine Klassifikation der Daten sinnvoll?
Trashanski: Es existieren verschiedene Methoden, mit denen Daten anonymisiert oder personalisiert bearbeitet oder gespeichert werden können. Hinzu kommen viele frei verfügbare, öffentliche Daten – neudeutsch Open Data. Generell muss jedes Unternehmen für sich selbst entscheiden, welche Daten gesammelt oder welche Profile angelegt werden sollen.

Wer arbeitet mit welchen Daten? Wer kümmert sich um das Datenmanagement?
Trashanski: Datenanalysen verfolgen stets einen bestimmten Zweck. Dabei können allerdings manche Daten vernachlässigt werden, andere hingegen sind sehr wichtig. Grundsätzlich sollte der Zugang zu den Daten „demokratisch“ geregelt sein. Das heißt, der Zugang dazu sollte möglichst allen Nutzern im Unternehmen gewährt werden. Desweiteren sollten den IT-Verantwortlichen übersichtliche Dashboards zur Verfügung stehen, mit denen sie auf einen Blick die Auswirkungen auf das Business erkennen. Generell sollten auch die Mitarbeiter unterhalb der CIO- oder CEO-Ebene Einsicht in alle Daten erhalten, da sie es sind, die aus den Analysen gewonnene Erkenntnisse in konkrete Verbesserungsmaßnahmen ummünzen müssen.

Nicht zuletzt bringen unterschiedliche Perspektiven auf die Daten sehr viel, insbesondere auch von externen Partnern und Kunden. Denn dank deren Rückmeldungen lassen sich Produkte verbessern und Prozesse schneller voranbringen.

Wer treibt die IoT-Projekte in den Unternehmen derzeit voran?
Magee: Naturgemäß sind die CIOs in die meisten IoT-Projekte involviert. Daneben werden zunehmend auch die Zuständigen für Operational Technologies tätig, z.B. die Verantwortlichen für die Maschinenparks in der Industrie oder medizinisches Gerät in den Krankenhäusern.

Im Zuge dieser Entwicklung steigt auch die Bedeutung einzelner Fachbereiche für die IoT-Projekte an. Denn man braucht die Expertise von Spezialisten, die alle Geschäftsprozesse kennen und neue Ziele am besten umsetzen können. Von daher sind in der Praxis oftmals auch Mitarbeiter aus dem Marketing oder Support an IoT-Projekten beteiligt.

Welche Rollen spielen dabei die Data Scientists?
Trashanski: Solche Experten sind derzeit stark gefragt. Denn sie müssen nicht nur alle Hintergründe der Datenanalysen verstehen, sondern auch, wie sich die Tools bestmöglich nutzen lassen. Sinnvoll ist es, wenn sie hierfür die Kombination aus Analytics, Künstlicher Intelligenz und Machine Learning beherrschen.

Ein Blick nach vorne: Was haben Sie in naher Zukunft geplant?
Magee: Im Rahmen der Weiterentwicklung unserer IoT-Lösungen wollen wir Machine Learning und Künstliche Intelligenz vorantreiben und unseren Kunden die entsprechenden Tools an die Hand geben. Ein weiterer Schwerpunkt wird im Edge Computing liegen, wobei wir neben dem Daten- auch das Speichermanagement weiter verbessern wollen.

Bildquelle: Hitachi Vantara

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Ina Schlücker Mobile Business Startseite it-zoom Business Intelligence / Big Data
news-20845 Wed, 26 Sep 2018 09:15:34 +0200 Weiterbildung in Zeiten des digitalen Wandels http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/weiterbildung-in-zeiten-des-digitalen-wandels-20845/ Aufgaben werden komplexer, die Halbwertszeit von Wissen sinkt rapide und die Anforderungen an Mitarbeiter erhöhen sich rasant. Eine passende Weiterbildungsstrategie ist heute wichtiger denn je. Doch: Was hilft die beste Strategie, wenn sie bei den Mitarbeitern nicht ankommt? Sich in „Kollaborations-Tools“ einzuarbeiten, agile Arbeitsmethoden zu lernen oder sich mit Datenschutzrichtlinien auseinanderzusetzen, kostet erst einmal Energie. Ohne den Sinn dahinter zu verstehen, fällt es schwer, diese Energie aufzubringen. Wenn sich Anforderungen und (Markt-)Bedingungen jedoch beständig ändern, wird klar, dass die Herausforderungen der digitalen „VUCA“-Welt (Flüchtigkeit, Ungewissheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit; englisch kurz VUCA) dauerhaft nur mit Mitarbeitern zu meistern sind, die die ständigen Wechsel als Chance begreifen und bereit sind, sich für ihre eigene Entwicklung und aktuelles Know-how einzusetzen. Mit „Dienst nach Vorschrift“ oder „Lernen nach Vorschrift“ lässt sich das nicht erreichen, geschweige denn lassen sich Innovationen oder ein Marktvorsprung realisieren.

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Gerade in Zeiten des Wandels ist es für Mitarbeiter und Unternehmen daher entscheidend, dass der Einzelne den Sinn bzw. das „Why“ der eigenen Arbeit und des persönlichen Weiterbildungsbedarfs kennt. Durch dieses Verständnis und damit mehr Motivation gehen Mitarbeiter im Zweifel auch die berühmte „Extra-Meile“ – im Service für den Kunden, aber auch eben für neues Wissen und Fähigkeiten.

Schritt 1: Individuelle Leidenschaften fördern

Welche Leidenschaften und Potentiale stecken in den Teams, in den Mitarbeitern? Wenn Unternehmen den individuellen Ehrgeiz, die Neugierde und damit auch die eigenmotivierte Bereitschaft, Neues zu lernen, in ihrer Weiterbildungsstrategie berücksichtigen, können sie sich einen großen Vorsprung am Markt verschaffen. Durch Reflexion über die persönlichen Leidenschaften und Ziele kann jeder Einzelne hierzu beitragen. Doch auch Unternehmen bietet sich dadurch eine große Chance: Mitarbeitern zuzuhören, nachzufragen, Impulse zu setzen sowie Freiraum für Entwicklung zuzulassen, ist oft besser investierte Zeit als ein voreiliger Seminarplan.

Schritt 2: Die Vision des Unternehmens finden

Wenn der individuelle Sinn dann auch noch auf das übergeordnete Ziel des Unternehmens, den Grund, warum es existiert und wirtschaftet, sowie die Vision dahinter einzahlt, steht der Motivation und der Lernbereitschaft nichts mehr im Wege. Doch wie viele Arbeitnehmer kennen die Vision ihres Unternehmens? Allzu oft ist sie Führungskräften und Mitarbeitern unzugänglich oder gar unbekannt.

Die Haufe Akademie setzt sich z.B. intensiv mit dem eigenen „Why“ auseinander und investiert in das Herausarbeiten der eigenen Vision. „Entwicklung zu erleichtern“ ist es, was das Unternehmen eigentlich antreibt. Bald hatte man aber auch den Eindruck, dass vielen Mitarbeitern dieser tiefere Sinn des Tuns nicht (mehr) zugänglich war. Doch im Sinn steckt viel Potential und die Suche danach lohnt sich.

Kein esoterischer Schnickschnack

Wer seine Mitarbeiter für die Herausforderungen des Wandels befähigen möchte, sollte daher nicht nur auf Weiterbildungsstrategien und -tools setzen, sondern auch den Sinn der Arbeit und die Notwendigkeit von Weiterentwicklung vermitteln. Die Wirkung dessen geht über das Erreichen kurzfristiger Umsatz- oder Kostenziele weit hinaus. Eingebettet in einen solchen sinnstiftenden Rahmen können Mensch und Organisation gemeinsam mehr bewirken. Unternehmen sollten die Frage nach einem übergeordneten Ziel also keineswegs als esoterischen Schnickschnack abtun, sondern vielmehr als relevanten Bestandteil ihrer Kommunikation implementieren. Dann sind Engagement, Veränderungsbereitschaft und Motivation keine fernen Ziele mehr.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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IT-Mittelstand Startseite it-zoom HR Personal
news-20844 Wed, 26 Sep 2018 09:03:25 +0200 Deutsche See pickt mit Datenbrille http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/deutsche-see-pickt-mit-datenbrille-20844/ An ihrem Hauptstandort Bremerhaven setzt Deutsche See – aktiv in der Vermarktung von Fisch und Meeresfrüchten – künftig auf eine Pick-by-Vision-Lösung. In einem ersten Schritt, dessen Starttermin in der täglichen Arbeit für den Spätsommer vorgesehen ist, kommissionieren bald die Mitarbeiter von Deutsche See im dortigen Räucherfischlager mit der Picavi-Datenbrille. Nach Etablierung der Kooperation in diesem Bereich und der Klärung weiterer denkbarer Einsatzmöglichkeiten im Bereich Frischfisch und im Tiefkühllager soll das gesamte Zentrallager in Bremerhaven auf die Pick-by-Vision-Technologie umgestellt werden. Später könnten die 19 Deutsche-See-Niederlassungen in ganz Deutschland folgen.

Ziel der Umstellung des Picking-Verfahrens ist es, mit der strikten visuellen Datenführung des Kommissionierers durch die Brille effizienter zu kommissionieren. Angesichts eines notwendigen sorgfältigen Handlings der Produkte, unterstützt nicht zuletzt jener aus der Nutzung der neuen Lösung resultierende Zeitgewinn das Supply Chain Management (SCM) von Deutsche See. Über 35.000 Kunden erwarten an jedem Tag, sei es im Lebensmitteleinzelhandel oder in der Gastronomie, eine vollständige und dabei die Produktqualität konservierende Belieferung aus Bremerhaven bzw. aus einer der deutschlandweit 19 Niederlassungen des Unternehmens.

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„Aufgrund dessen, dass unsere Logistikmitarbeiter in Zukunft mit der Datenbrille arbeiten werden, haben sie die Hände frei, damit sie sich dezidiert auf ihren Kommissionierauftrag konzentrieren können“, beschreibt Wolfgang Zeitz, Leiter Logistik bei Deutsche See, einen Aspekt für den Wechsel zur neuen Lösung. „Ist diese Umstellung der Kommissionierung dort erfolgreich und der Einsatz der Datenbrille auch im nasskalten Frischfisch-Bereich sowie bei minus 28 Grad Celcius in unserem Tiefkühllager gewährleistet, haben wir mit dem Anbieter vereinbart, die Nutzung der Datenbrille auf unser gesamtes Zentrallager auszuweiten. Dass später unsere weiteren Niederlassungen folgen, würde dann die vollständige Einführung der Lösung in unsere Kommissionierung bedeuten.“

www.picavi.co

Bildquelle: Picavi

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news-20843 Wed, 26 Sep 2018 08:50:30 +0200 Plattformen für Applikationsvernetzung http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/plattformen-fuer-applikationsvernetzung-20843/ Die unterschiedlichen Trends der Industrie 4.0 verändern alle Bereiche der Unternehmenswelt. Doch welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf den ERP-Sektor? Sollten ERP-Systeme in Zeiten der Vernetzung nicht als Basis der Vernetzung von Applikationen auf Unternehmensebene dienen? Die großen ERP-Anbieter bieten für diverse Geschäftsprozesse Standardlösungen, während viele kleinere Softwarehäuser auf Branchen angepasste Systeme entwickelt haben. Demnach haben die Anwender grundsätzlich die Möglichkeit, ihre Geschäftsprozesse den Annahmen des Systemanbieters entsprechend anzupassen oder die Software individuell umzugestalten (Customizing). Solche Änderungen sind zumeist mit erheblichem zeitlichen und finanziellen Aufwand sowie allgemeinen Projektrisiken behaftet. Oftmals richten die Anwender ihre Prozesse daher am System aus, um mit standardisierten Lösungen zu arbeiten.

Analogie zum Mobilfunkmarkt

Schaut man sich die Entwicklung im Mobilfunksegment an, stellt sich die Frage, ob es nicht auch einen dritten Weg gibt: Noch im Jahr 2006 nutzte fast jeder mit seinem Mobiltelefon eine standardisierte Alltagslösung und richtete seine täglichen Gewohnheiten bei der Kommunikation an den Fähigkeiten seines Mobiltelefons aus. Erst im Jahr 2007 erhielten die Nutzer die Option, das System durch Individualisierung nach seinen Vorlieben durch Applikationen zu gestalten. Kaufte man früher Mobiltelefone aufgrund der Stärken einer bestimmten Funktionalität, so kauft man heute eine möglichst leistungsstarke (Betriebssystem-)Plattform, die man nach seinen Bedürfnissen anpasst. Einige ERP-Anbieter versuchen nun die Übertragung dieses Prinzips auf ihre Softwareprodukte.

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Die Nutzung von standardisierten ERP-Lösungen erzeugt eine gewisse Abhängigkeit an die Entwicklungsrichtung sowie die Release-Politik des Anbieters. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Realität nicht ganz so einfach abzubilden ist. Viele Standardlösungen sind über die Jahre immer weiter personalisiert worden. Anwender sehen sich dabei zwei elementaren Problemen ausgesetzt: Die Systempflege obliegt in solchen Fällen oftmals der hausinternen IT oder man zahlt einen erhöhten Support-Beitrag, zudem wird somit oft auf die Nutzung der neuesten Systemsoftware verzichtet. Denn die Angst vor einem möglichen Systemversagen aufgrund der durchgeführten Individualisierungen führt zu einer Entwicklungsbremse, weil die ERP-Systeme nicht häufig genug aktualisiert werden.

Das Ziel: größere Flexibilität

Bei der Nutzung einer plattformbasierten Lösung liegt die Verantwortung für die Funktionalität von Schnittstellen vollständig beim Anbieter. Der Anbieter der ERP-Plattform ist zuständig für die Wartung und Pflege der Systemsoftware. Schnittstellen werden dabei nicht verändert. Der Anwender gewinnt durch die Öffnung des Systems nicht nur Flexibilität, sondern kann die für den spezifischen Verwendungszweck am besten geeignete Softwarekomponente einsetzen.

Beispielhaft sei die Pflege von Rohstoffpreisen im ERP-System skizziert: Auf einer ERP-Plattform kann eine Applikation mittels Künstlicher Intelligenz und Mustererkennung zur Absicherung und Fehlervermeidung während der manuellen Eingabe installiert werden (Pull-Befüllung). Zudem kann eine App des Bezugspartners in-stalliert werden, welche eine automatisierte Befüllung mit aktuellen Marktpreisen gewährleistet (Push-Befüllung). Zur Erlangung der Preistransparenz können in Ergänzung dazu weitere Applikationen eingesetzt werden. Diese würden dabei dem Support des jeweiligen Anbieters unterliegen und auf fest definierte Schnittstellen der ERP-Plattform zugreifen.

Die Experten des FIR in Aachen raten Anwendern von individualisierten ERP-Systemen, den Austausch mit ihrem ERP-Anbieter zu suchen und sich über die Entwicklungsrichtung im Kontext der ERP-Plattformen zu informieren, um eine Entscheidung für die unternehmerische Zukunft zu treffen. 

Leitfragen für den Einsatz von Plattform-ERP

  • Ist derzeit ein erhöhter Grad an individualisierten Lösungen im Einsatz?
  • Wird eine veraltete Version des Systems genutzt?
  • Sind die laufenden Kosten des Systems zu hoch?
  • Ändert sich das Unternehmensumfeld stark?
  • Wie gestaltet sich die Entwicklungs-strategie des ERP-Anbieters?
  • Wie viel Zeit beansprucht die Datenpflege?
  • Soll mehr Flexibilität in der Lösungsauswahl erreicht werden?

Quelle: FIR, Aachen

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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news-20842 Tue, 25 Sep 2018 16:41:33 +0200 Neue Chance für Augmented Reality http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/neue-chance-fuer-augmented-reality-20842/ Augmented Reality hat den ersten großen Hype hinter sich. Neue Einsatzmöglichkeiten könnten der Technik allerdings einen neuen Boom bescheren. Über der Abbiegespur schweben grüne Pfeile und biegen um die Straßenecke. Rote Warnzeichen begleiten eine Fußgängerin über den Zebrastreifen und am Straßenrand zieht der Schriftzug „Café” vorbei - aber nur auf der Windschutzscheibe. Die echte Sicht des Autofahrers, erweitert (engl.: augmented) um digitale Infos aus dem Navigationsgerät: Bald Alltag, verspricht das Start-Up Wayray, dessen holografisches Navi auf Messen schon Preise einfuhr und 2019 in den USA und China auf den Markt kommen soll. Auch Apple meldete zuletzt ein Patent für eine Windschutzscheibe mit Augmented Reality (AR) an.

Um die Vorstellung, dass Menschen ihren Alltag bald virtuell angereichert sehen könnten, wurde es nach dem PR-Desaster um Googles mit Kamera ausgestattete AR-Brille Glass zunächst eine Weile still. Doch leise reiften Technik und Anwendungen für ein Comeback im großen Stil heran. In fünf Jahren werde bereits jeder vierte Deutsche regelmäßig AR-Dienste nutzen, sagen der Digitalverband Bitkom und die Unternehmungsberatung Deloitte voraus. Schon in diesem Jahr soll es in Deutschland 2,2 Millionen aktive Nutzer geben. Denn auf Smartphones und Tablets ist AR schon jetzt im Aufwind.

Längst hat der Handel das Potenzial entdeckt und bietet Apps, mit denen Möbel im eigenen Wohnzimmer oder Kleidung am eigenen Körper ausprobiert werden können - nach dem gleichen Prinzip wie Social-Media-Apps wie Snapchat, die Nutzer mit virtuellen Masken in Echtzeit lustig oder hübscher aussehen lassen. Reiseführer und Museumsguides liefern mittels Handy-Kamera und Ortung gezielte Infos und lassen schon mal das Stadtmaskottchen die Führung übernehmen. Das beim Erscheinen im Sommer 2016 von großem Hype begleitete AR-Spiel „Pokémon Go” mit bislang 800 Millionen Downloads war nur ein Anfang. Erschienen die virtuellen Wesen zunächst nur recht flach über der Ansicht aus der Handy-Kamera, legten die Entwickler bereits nach: In einem Demovideo ist zu sehen, wie Pikachu und Co demnächst um Bäume oder Spaziergänger herumwuseln sollen.

Grundlagen werden geschaffen

Neue Prozessoren und Kameras mit mehreren Linsen erlauben zunehmend anspruchsvollere Spiele und Apps. „Das Entscheidende ist, dass zunehmend die nötige Hardware gegeben ist”, erklärt Christopher Meinecke von Bitkom. Apple und Google bieten neuerdings Plattformen für AR-Entwickler. Nach Ansicht von Apple-Chef Tim Cook könnte Augmented Reality so weltverändernd werden wie das Smartphone selbst. Auch die Brillen selbst haben sich hinter den Kulissen etabliert. „AR-Brillen werden sich jetzt im Unternehmensbereich schnell und massiv durchsetzen, da sind wir jetzt schon dabei”, sagt Meinecke. „Ein Monteur bei Boeing wird nicht mehr lange mit einem physischen Handbuch hantieren, wenn er ein Flugzeug repariert.”

Die weiterentwickelte Version der bei Verbrauchern auch wegen Datenschutz-Ängsten gescheiterten Google Glass nutzen laut Google Konzerne wie Volkswagen und General Electric. Der Paketdienst DHL blendet - an manchen Standorten - auf Datenbrillen Arbeitsanweisungen oder Schulungsprogramme für Mitarbeiter ein. „Diese Technik hat zu durchschnittlichen Produktivitätssteigerungen von 15 Prozent geführt und gleichzeitig die Fehlerquote reduziert”, erklärt eine Sprecherin. Brillen wie die Hololens von Microsoft erzeugen Hologramme, die zum Beispiel als virtuelle Schalter mit der Hand im Raum bedient werden können.

Dass das virtuell erweiterte Blickfeld auch bei Verbrauchern einen erfolgreichen zweiten Anlauf starten wird, sind sich Experten sicher. „Eyeables” - tragbare Elektronik rund ums Auge - böten sich als logisches Gegenstück zur sich rasant durchsetzenden Sprachsteuerung an, meint etwa der US-Technologie-Vordenker Stowe Boyd. Auch Amazon, Heimat der Sprachassistentin Alexa, arbeite an einer dazugehörigen Datenbrille, berichtete vor einem Jahr die „Financial Times”. Geleitet wird das Projekt demnach vom Physiker Babak Parviz, der einst Google Glass mitentwickelte. Parviz machte schon 2009 Schlagzeilen: An der Universität von Washington testete sein Team erfolgreich Kontaktlinsen mit Schaltkreisen und Leucht-Pixeln.

Tatsächlich ist es womöglich dann gar nicht mehr eine Brille, die digitale Anreicherung ins Auge der meisten Betrachter bringt. „Langfristig kann ich mir vorstellen, dass es sogar eher die AR-Kontaktlinse ist”, meint Meinecke. Mit technologisch erweiterter Kontaktlinsen, die etwa Blutzucker messen, wird derzeit experimentiert. Berichten zufolge meldeten Samsung, Google und Sony bereits Patente auf Kontaktlinsen mit Mikrokameras an.

„Es würde mich nicht wundern, wenn wir in zehn bis fünfzehn Jahren AR-Kontaktlinsen hätten”, sagt Meinecke. „Mit denen läuft dann vielleicht nicht sofort jeder Zweite herum, aber jede Technologie startet langsam, bevor sie sich in der Breite durchsetzt.”

dpa/Christina Peters/pf

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news-20841 Tue, 25 Sep 2018 16:27:38 +0200 Neuer Geschäftsführer bei Cubeware http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/neuer-geschaeftsfuehrer-bei-cubeware-20841/ Für eine neue Ausrichtung holt sich Cubeware einen zweiten Geschäftsführer an Bord: Ab sofort leitet Peter Küssner gemeinsam mit Suresh Saligram den in Kolbermoor ansässigen Software-Anbieter. In seiner Verantwortung für die Bereiche Marketing, Vertrieb und Operations sowie die gesamte Produktentwicklung soll er einige Neuerungen planen. Erste Einblicke in die neue Ausrichtung gab er beim Cubeware Infotag in Rosenheim: „Cubeware ist und bleibt ein starker Partner an der Seite unserer Kunden und wird die Zukunft aktiv gestalten. Mit dieser Mission bin ich angetreten“, so der 54-Jährige. Küssner sei darin erfahren, mittelständische Softwareanbieter aufzubauen und weiterzuentwickeln. Er arbeitete mehrere Jahre als Unternehmensberater, unter anderem in einer gemeinsamen Unternehmung von Deutscher Bank und Roland Berger & Partner. Von 2006 bis 2012 leitete der Wirtschaftsingenieur die Picture Management AG, die er als den Cloud- und SaaS Anbieter Frinch neu positionierte. Er führte Frinch bis zur Übernahme durch ContentServ GmbH 2016 und verantwortete anschließend die Post-Merger-Integration.

Im ersten Schritt plane Küssner, die begonnene Modernisierung der Cubeware-Produkte und -Lösungen zu beschleunigen. Um einen zuverlässigen Support sicherzustellen, will er zudem unternehmensinterne Abläufe überprüfen und bei Bedarf verbessern. Mittel- bis langfristig ist für Küssner auch ein Cubeware Lab denkbar, in dem aktuelle Themen wie etwa Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Location of Things oder Multi-Cloud erforscht werden.

Bildquelle: Cubeware

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news-20838 Tue, 25 Sep 2018 14:52:37 +0200 Ass im Ärmel bei der Sicherheit http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/ass-im-aermel-bei-der-sicherheit-20838/ Das Casino Baden-Baden hat seine Sicherheitsstandards auf den neuesten Stand gebracht und dazu in ein System der Interflex Datensysteme GmbH investiert. Das System dient auch auch dazu, die Arbeitszeiten von rund 190 Mitarbeitern verschiedener Tarifgruppen und Arbeitszeitmodelle zu erfassen und zu koordinieren. Mit der Wahl der Software IF-6020 investiert das Casino in ein System, mit dem auch komplexe, umfangreiche Kontroll- und Erfassungsvorgänge möglich sein sollen. Da die Leistungsbreite dieser Lösung zwischen zehn Mitarbeitern bei kleineren Unternehmen bis zu mehreren tausend Mitarbeitern bei Großunternehmen liege, würde es alle erforderlichen Kapazitäten einschließlich einer zukunftssicheren Skalierbarkeit für die Teams des Casinos Baden-Baden bieten, so das Unternehmen.

Zum Anwendungsspektrum der Interflex-Software IF-6020 gehören die örtliche und zeitliche Zutrittskontrolle sowie die Zeiterfassung einschließlich der Kostenstellenerfassung mit Kostenarten und Schnittstellen zu Personalabrechnungssystemen. Auch die Personaleinsatzplanung, die Auswertungen der Daten nach verschiedenen Parametern sowie zahlreiche Schnittstellen sollen mit der IF-6020 möglich sein. Somit war eine Anbindung an das bereits bestehende Dienstplanungsprogramm der Spielbank in ganzem Umfang zu realisieren.

Die passenden Hardware-Terminals IF-4735, IF-810 und IF-800 sollen im Zusammenspiel mit der Software für eine reibungslose Erfassung der Arbeitszeiten sorgen und berechtigten Mitarbeitern den Zutritt zu den einzelnen Bereichen gewähren. Mit den Mitarbeiterausweisen soll das Personal zudem bargeldlos bezahlen können – etwa in der Kantine oder an den bereitgestellten Verpflegungsautomaten. Die Zutrittsrechte und Arbeitszeiten werden in einem zentralen System erfasst und gesteuert. Damit profitiere die Spielbank von Transparenz und Datenaktualität. Herkömmliche Papierlösungen seien so vollständig aus der Arbeitszeitsteuerung verbannt.

Bildquelle: Interflex Datensysteme GmbH

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news-20839 Tue, 25 Sep 2018 14:47:26 +0200 Armani Exchange mit Touchscreen-Smartwatch http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/armani-exchange-mit-touchscreen-smartwatch-20839/ Das italienische Modehaus Armani kündigte an, seine erste Smartwatch auf den Markt bringen und dabei das markeneigene Design mit tragbarer Technologie verbinden zu wollen. Mit Herzfrequenz- und Aktivitäts-Tracking, Smartphone-Benachrichtigungen, Google Assistant und weiteren Funktionen soll das Wearable Kunden stets auf dem Laufenden halten. Ein 46-mm-Gehäuse und ein Gliederarmband aus Edelstahl sind in gold, schwarz, silber oder kohlegrau erhältlich. Die Optik werde durch ein charakteristisches digitales Ziffernblatt ergänzt.

Die Smartwatch werde mit Wear OS by Google und Qualcomm Snapdragon Wear 2100 betrieben und sei sowohl mit iPhone- als auch mit Android-Smartphones kompatibel. Zu ihren Funktionen zählen unter anderem: Ein Herzfrequenz-Tracking, das Bezahlen über NFC mit Google Pay sowie integriertes GPS.

Die Uhr sei schwimmfest und Benachrichtigungen würden auf einem 1,19-Zoll-Amoled-Bildschirm mit Umgebungssensor angezeigt.

Bildquelle: Armani Exchange

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Mobile Business Gadgets Lifestyle
news-20837 Tue, 25 Sep 2018 14:09:26 +0200 Zusammenschluss zweier IBM-Partner http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/zusammenschluss-zweier-ibm-partner-20837/ Der Stuttgarter IT Spezialist IT Total AG hat sich zum 1. August mit 66 Prozent an der Inlis GmbH Innovative Lösungen – Informationssysteme – Service beteiligt. Ziel ist die Kombination von Projektgeschäft mit Betreuungs- und Managed-Service-Konzepten für den Mittelstand. Die 1994 als Systemhaus gegründete Inlis GmbH mit Sitz in Rottweil hat sich inzwischen auch auf die Entwicklung von Managed-Services und Betreuung der IT-Systeme ihrer mittelständischen Kunden aus Industrie, Behörden und Organisationen spezialisiert. Mit der Beteiligung an dem Rottweiler IT-Systemhaus unterstreicht der Stuttgarter Spezialist für individuelle IT-Infrastrukturen das Potenzial, das sich aus einer engen Verzahnung von kurzfristigem Projektgeschäft und langfristig ausgelegten Betreuungskonzepten ergibt. Außerdem sichert sich IT Total mit der Beteiligung den Zugang zu einem starken, anspruchsvollen Kundenstamm aus der Region Schwarzwald, Alb und Bodensee.

Beide Häuser waren von Beginn an stark auf Lösungen mit IBM-Systemen fokussiert. Die ersten Inlis-Projekte wurden auf IBM-Hosts unter VM/VSE und auf AS/400-Systemen realisiert. 1999 als GmbH gegründet, betreut IT Total seit 2017 als AG mehr als 200 Unternehmen, öffentliche Organisationen und gemeinnützige Einrichtungen und hat sich auf die Konzeption und Realisation von maßgeschneiderten IT Lösungen mit Storage und Servern, Cloud- und Security-Lösungen nicht mehr nur in der IBM-Welt spezialisiert und bietet auch Beratung in den Bereichen Microsoft Data Center, Exchange/Sharepoint, Azure und Office 365. Beide Häuser sind auch Partner der Hersteller Huawei, Lenovo, Vmware, Microsoft, Kaspersky, Veeam, Sophos und Watch Guard.

Klaus Zehnder bleibt Geschäftsführer der Inlis GmbH und soll mit seinem Team das Geschäftsmodell in Richtung System und Security Operation Center (SSOC) weiterentwickeln. Der Vertrieb wird zentral aus Stuttgart gesteuert, wobei Michael Hammer in der Doppelfunktion als Geschäftsführer der Inlis GmbH und Vorstand der IT Total AG diesen Bereich leitet.

Umbruch im IT-Markt

Hammer begründet den Zusammenschluss mit dem Umbruch im IT-Markt. IT-Verantwortliche setzen sich zunehmend mit Virtualisierung, „Composable Infrastructure“ und Cloud-Computing auseinander. Weiterhin besteht zudem der Bedarf an IT-Systemen und Beratung in Form von Projekten. Eingehend damit entwickelt sich zunehmend der Bedarf an Betreuung und Managed Services. Die Beteiligung an dem auf Managed-Services und laufende Betriebsunterstützung spezialisierten IT-Dienstleister aus Rottweil ziele darauf ab, im Verbund mit einem Fullfillment-Service die ganze Palette der IT abbilden zu können.

Im Verbund mit Inlis will IT Total den Kunden nun einen Rundum-Service bieten: von der initialen Implementierung bis hin zum Management des kompletten Lebenszyklus. „Mit der Beteiligung habe man laut Michael Hammer „eine Größe und organisatorische Aufstellung erreicht, mit der sie auch bei sehr großen und überregionalen Kunden als leistungsstarker Partner ins Blickfeld rückt“.

Bildquelle: Pixabay

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DV-Dialog Unternehmen
news-20836 Tue, 25 Sep 2018 13:16:02 +0200 IoT fordert RZ-Leiter http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/iot-fordert-rz-leiter-20836/ Unternehmen, Geschäftsmodelle und komplette Branchen durchlaufen die Digitale Transformation. Die vernetzte Industrie 4.0, Machine-to-Machine-Kommunikation und das Internet der Dinge (IoT) setzen auch Rechenzentren unter höheren Druck. „Die Anforderungen an Skalierbarkeit und Effizienz in Rechenzentren steigen rasant. Es darf keine Ausfälle geben, aber die Budgets dürfen auch nicht enorm ansteigen. Damit wird Instandhaltung zu einem relevanten Thema für beide Aspekte – Kosten und Ausfallsicherheit“, sagt Dr. Ralf Dingeldein, CEO der Technogroup. Das Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet arbeitet im Auftrag zahlreicher Unternehmen und setzt herstellerunabhängige Servicekonzepte für Rechenzentren und Serverinfrastrukturen um.

Rechenzentren auf dem Prüfstand

Die technische Infrastruktur in den Rechenzentren wird laut Dingeldein noch häufig vernachlässigt und entspricht nicht den Anforderungen, um tatsächlich die höchste Sicherheit gegen Ausfälle zu gewährleisten. Energiesysteme, USV, Löschsysteme, Klimatisierung oder Festplatten: Bei Ausfällen vor allem älterer Komponenten ist die Zeitspanne kritisch, ehe Ersatz eintrifft und in Betrieb genommen werden kann.

„Unternehmen arbeiten häufig mit Serviceverträgen, die noch auf den Neuzustand von Hardware ausgerichtet sind, aber weder dem Zeitwert noch -zustand gerecht werden“, warnt Technogroup-Chef Dingeldein. Hardware-Hersteller halten nach einigen Jahren allerdings nur noch beschränkt Ersatzteile für ältere Generationen vor – ein Problem, wenn die digitale Leistungsfähigkeit an dieser Hardware hängt.

Mit seinem Serviceportfolio für alle Hersteller will der Drittwartungsanbieter schneller und flexibler reagieren und eine hardwaregerechte Lebensdauer der Komponenten in einem RZ gewährleisten. „Am ehesten trifft der Vergleich mit einem Auto-Pannendienst zu: Wir kommen zu jedem Server in kürzester Zeit, und sorgen für schnellste Problembehebung“, sagt Dingeldein. Hinzu komme die einfache Abwicklung für Unternehmen, bei dem ein einzelner Partner die komplette Wartung übernimmt. Das reduziere die Zahl der Serviceverträge und mache Budget frei für eine Weiterentwicklung des Rechenzentrums. „Neben der Instandhaltung ist eine angemessene Modernisierung wichtig, um auch mit den zukünftigen Ansprüchen der Digitalisierung Schritt halten zu können. Effizienz, Betriebssicherheit und Zukunftssicherheit sind die entscheidenden Aspekte in der Wartung und dem Betrieb von Data Centern“, so Dingeldein weiter.

Bildquelle: Technogroup

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DV-Dialog Rechenzentrum / Server
news-20835 Tue, 25 Sep 2018 12:11:37 +0200 Frischer Wind in der Einsatzplanung http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/frischer-wind-in-der-einsatzplanung-20835/ Mit einer Reisekostenabrechnung und einer neuen Benutzeroberfläche soll die „Field Service Management-Suite 7.0” die internationale Einsatzplanung und mobile Auftragsabwicklung vereinfachen. MobileX, Anbieter von Field-Service-Management-Lösungen, präsentiert die Version 7.0 der „Field Service Management-Suite”. Die aktuelle Version soll die technische Basis für eine bessere Nutzung der mobilen Lösungen und Einsatzplanung in einem internationalen Kontext legen. Damit ließen sich zukünftig sowohl im Standard als auch in kundenspezifischen Anwendungsfällen Internationalisierungs-Funktionen einfacher nutzen, so das Unternehmen. Dafür wurde die technische Grundlage geschaffen, Daten mehrsprachig an den Clients anzuzeigen und Zeitzonen-Informationen nutzen zu können. Dies soll fortlaufend in den kommenden Releases ausgebaut werden. Für Serviceberichte könne man zudem verschiedene, auch mehrsprachige, Templates hinterlegen.

Die mobile Lösung „MIP for Field Service” enthält nun ein Modul zur Reisekostenabrechnung. Dabei sollen Spesen inklusive Belegen, Pauschalen und gefahrene Kilometer in der Anwendung eingetragen werden können. Über das SAP-ERP-Add-On werden die Daten dann in die SAP-Reisekosten-Transaktion PR05 zur internen Abrechnung und Verbuchung übertragen. Techniker sollen in „MIP for Field Service” nun Materialreservierungen einfacher übernehmen und aus einer Vorschlagsliste das Material auswählen können. Zudem hätte man die Materialreservierung und -meldung optimiert. So erleichtere eine automatische Vorbelegung bei der Menge und dem Berechnungsmotiv dem Techniker die Eingabe auf dem mobilen Gerät.

Die Benutzeroberfläche des Einsatzplanungs-Tools „Dispatch” wurde komplett neugestaltet und zeigt sich jetzt im modernen Flat-Design-Stil. Auch eine funktionale Erweiterung bietet „Dispatch” in der aktuellen Version: Um verschiedene Verkehrssituationen, wie die Rush Hour, bei der Routenplanung und Berechnung der Reisezeiten besser zu berücksichtigen, können Disponenten nun auf historische Verkehrsdaten in zurückgreifen. Voraussetzung dafür ist die Integration und Lizensierung des PTV-Moduls „Historische Ganglinien“. Die Service-App „CrossMIP” unterstütze darüber hinaus nun auch die universelle Windows Plattform (UWP) und somit alle Gerätetypen, auf denen Windows 10 laufe. Die Version 7.0 der „Field Service Management-Suite” soll ab Ende August verfügbar sein.

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Mobile Business Software
news-20832 Tue, 25 Sep 2018 11:33:27 +0200 Mehr EDI für die Supply Chain http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/mehr-edi-fuer-die-supply-chain-20832/ Die Markant AG, mit einem Brutto-Außenumsatz von rund 109 Mrd. Euro Europas größte Handels- und Dienstleistungskooperation im Lebensmittelhandel und Nonfood-Bereich, will auch international stark expandieren. Dafür wird bei dem langjährigen AS/400-Anwender auch die IT-Infrastruktur entsprechend ausgebaut. Im Bereich des Elektronischen Datenaustauschs (Electronic Data Interchange, kurz EDI) erfolgt das mit dem Wiener Hersteller Editel, mit dem Markant schon seit vielen Jahren kooperiert. Europaweit arbeitet Markant mit über 14.000 Industrie- und rund 150 Handelsunternehmen zusammen. Die Handelspartner generierten 2017 im Einzel- und Grosshandel international eine Umsatzsumme von 109,1 Mrd. Euro, von denen Markant rund 51 Mrd. Euro verrechnete.

Die Unternehmensgruppe ist heute schon international aufgestellt, um die Partner aus Industrie und Handel europaweit zu unterstützen. International befinden sich bereits Standorte in der Schweiz, Österreich, Tschechien, Polen, Rumänien, der Slowakei, Spanien und China. Weitere Standorte sind in Planung und sollen in den kommenden Jahren aufgebaut werden. Darüber hinaus werden auch die Zielmärkte Dänemark, Ungarn, Kroatien und Slowenien von den Landesgesellschaften in Deutschland und Österreich bearbeitet.

Die Markant Gruppe bietet ihren Partnern vielfältige Dienstleistungen und Lösungen, um Supply-Chain-Prozesse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen und zu optimieren – national wie international. Weil die Expansionspläne vorsehen, dass Markant bis 2025 in mehr als 20 Ländern im CEE-Raum vertreten ist, wurde die Kooperation mit Editel nun insbesondere auf internationaler Ebene ausgebaut, u.a. um nationale Marktgegebenheiten besser abzudecken, um das Onboarding von Geschäftspartnern schneller und reibungsloser abzuwickeln und um die bestehende EDI-Community signifikant auszuweiten.

EDI-Abdeckung im CEE-Raum

Jürgen Vögele, Projektleiter EDI / Europäische Zentralregulierung International bei Markant, will gemeinsam mit Editel die „EDI-Abdeckung im CEE-Raum maßgeblich erhöhen und damit Warenbeschaffungsprozesse für unsere Kunden noch effizienter und transparenter gestalten“. Und Gerd Marlovits, Geschäftsführer der Editel Austria GmbH, will die Landesgesellschaften der Markant „mit lokaler Präsenz in vielen Ländern Zentral- und Osteuropas noch intensiver zu unterstützen“.

Editel ist spezialisiert auf die Optimierung der Supply Chain unterschiedlichster Unternehmen und Branchen. Das Unternehmen verfügt über Niederlassungen in Österreich (Headquarter), der Tschechischen Republik, Slowakei, Ungarn, Kroatien und baut diese überregionale Reichweite durch zahlreiche Franchisepartner aus. Mit dem EDI-Service Exite wird ein Serviceportfolio angeboten, das von EDI-Kommunikation über EDI-Integration und Web-EDI für KMU bis hin zu E-Invoice-Lösungen, Digitaler Archivierung und Business-Monitoring reicht.

Bildquelle: Markant

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Berthold Wesseler DV-Dialog Infrastruktur
news-20831 Tue, 25 Sep 2018 09:31:35 +0200 Trauma durch Arbeit in Facebook-Löschzentrum http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/trauma-durch-arbeit-in-facebook-loeschzentrum-20831/ Die anhaltende Auseinandersetzung mit schockierenden Inhalten bei der Arbeit in einem Löschzentrum von Facebook soll sie krank gemacht haben. Nun klagt die ehemalige Mitarbeiterin gegen den Konzern. Die Anwälte der Frau aus San Francisco streben eine Sammelklage an, der sich auch andere Beschäftigte anschließen könnten. Sie erklärt, sie habe nach der Arbeit für Facebook ein posttraumatisches Belastungssyndrom. In den sogenannten Löschzentren - von denen es auch zwei in Deutschland gibt - werden unter anderem anstößige Videos und Bilder, Hassrede oder Gewaltdarstellung gesichtet und entfernt. Als Zeitarbeiter eingestellte sogenannte Facebook-Moderatoren würden täglich tausenden Videos, Bildern und Live-Übertragungen von sexuellem Missbrauch von Kindern, Vergewaltigungen, Folter, Tiersex, Enthauptungen, Suiziden und Morden ausgesetzt, erklärte Klägeranwalt Korey Nelson von der Kanzlei Burns Charest am Montag. „Wir prüfen die Behauptungen derzeit”, teilte Facebook in einem Statement mit.

Das Unternehmen ignoriere seine Pflicht, für die Sicherheit dieser Mitarbeiter zu sorgen, hieß es in der Mitteilung der Anwälte weiter. Facebook greife beim Ausmisten seiner Plattform auf Zeitarbeiter zurück, die angesichts der schockierenden Inhalte irreparable traumatische Schäden in dem Job erlitten. Facebook räumte in der Stellungnahme ein, dass die Arbeit häufig schwierig sei. „Darum nehmen wir die Unterstützung unserer Moderatoren unglaublich ernst”. Die Mitarbeiter erhielten spezielles Training, zudem biete man ihnen psychologische Hilfe an. Facebook-Angestellten stehe dies hausintern zur Verfügung, von Partnerfirmen würden ebenfalls entsprechende Ressourcen verlangt. Über die Arbeitsbedingungen in Facebooks Löschzentren unter anderem in Asien hatte es bereits wiederholt negative Medienberichte gegeben.

Die Klägerin Selena Scola aus San Francisco arbeitete den Anwälten nach ab Juni 2017 neun Monate im Auftrag einer Zeitarbeitsfirma für Facebook, später sei bei ihr eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert worden. Die Kanzlei strebt eine Sammelklage im Namen aller betroffenen Facebook-Mitarbeiter an und fordert unter anderem die Einrichtung eines Fonds für medizinische Tests und Versorgung der Moderatoren. Die deutschen Löschzentren in Berlin und Essen betreibt Facebook nicht selbst, sondern greift auf die Dienstleistungsfirmen CCC und Arvato zurück, die unter anderem im Call-Center-Geschäft sind. Nach Kritik an den Arbeitsbedingungen gewährte Facebook im vergangenen Jahr einigen wenigen Journalisten Zugang zum Berliner Löschzentrum und betonte auch hier die Maßnahmen zur psychologischen Unterstützung.

Gespräche mit Mitarbeitern - in Anwesenheit von Facebook-Vertretern - zeichneten damals ein Bild von Menschen, die mit der Härte des Jobs zu kämpfen haben und zum Teil abstumpfen. „Ich weiß noch, das erste Enthauptungsvideo - da hab' ich dann ausgemacht, bin raus und hab erstmal ein wenig geheult”, erinnerte sich damals eine 28-jährige Mitarbeiterin. „Jetzt hat man sich so daran gewöhnt, es ist nicht mehr so schlimm.” Einer der Teamleiter sagte damals auch, Mitarbeiter müssten sich selbst melden, um psychologische Betreuung zu bekommen. „Ich als Teamleiter weiß ja nicht, ob jemand Betreuung braucht oder nicht.” Zugleich arbeiten die Menschen in den Löschzentren mit dem Gefühl, andere vor Schaden zu bewahren: „Wenn ich jemandem ersparen kann durch meine Arbeit, dass er das sehen muss, dann finde ich das sehr gut”, sagte eine der Frauen.

 

dpa/pf

 

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news-20825 Tue, 25 Sep 2018 09:20:54 +0200 DDoS-Angriff auf RWE-Webseite http://www.it-zoom.de/it-director/e/ddos-angriff-auf-rwe-webseite-20825/ Die Webseite des Energiekonzerns RWE soll in der Nacht von Montag auf Dienstag das Ziel einer DDoS-Attacke gewesen sein. Erst vor wenigen Tagen wurde in einem vielfach verbreiteten Video mit der Lahmlegung der RWE-Server gedroht, nun wurde die Onlinepräsenz des Unternehmens tatsächlich über mehrere Stunden in die Knie gezwungen. Ob es sich bei den Angreifern tatsächlich wie suggeriert um Personen aus dem Umkreis des Anonymous-Kollektivs handelt ist unklar. Die Seite ist inzwischen zwar wieder online, wurde aufgrund der anhaltenden Serverlast aber zwischenzeitlich noch durch einen vorgeschalteten Captcha gesichert, mit dem offenbar automatisierte Anfragen blockiert werden sollen. Die Seite soll Opfer einer DDoS-Attacke geworden sein. Dabei wird ein Server mit einem extrem erhöhten Aufkommen an Anfragen lahmgelegt.

RWE soll inzwischen Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet haben. Der Konzern steht seit Jahren aufgrund seiner Rodungspläne für den Hambacher Forst in der Kritik, der seit geraumer Zeit immer wieder von zahlreichen Aktivisten besetzt wird und aktuell durch ein großes Polizeiaufgebot geräumt werden soll. In dem vorausgegangenen Video wurde eine komplette Einstellung der Räumungs- und Rodungsarbeiten gefordert. Inwiefern die Attacke mit den Forderungen zusammenhängen, ist derzeit noch nicht eindeutig geklärt. Die Räumungsarbeiten wurden nach dem Unfalltod eines Journalisten in der vergangenen Woche zwischenzeitlich gestoppt und erst am gestrigen Montag wieder fortgesetzt.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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news-20828 Mon, 24 Sep 2018 17:17:40 +0200 Zunehmende Uneinigkeit bei 5G-Vergabe http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/zunehmende-uneinigkeit-bei-5g-vergabe-20828/ Die Regeln für die Versteigerung der 5G-Frequenzen sorgt weiter für Kritik. Telefónica sieht sich im Nachteil, der Verbraucherschutz fürchtet bleibende Funklöcher und die Politik fordert strengere Qualitätsvorgaben. „Die Bundesnetzagentur sollte in den kommenden Wochen noch einmal intensiv prüfen, ob sie nicht doch differenziertere technische und verbindliche Qualitätsvorgaben macht”, forderte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ulrich Lange. „Ansonsten erhalten wir lediglich ein verbessertes 4G-Netz.” Nach dem Entwurf der Vergabebedingungen müssen die Netzbetreiber bis Ende 2022 mindestens 98 Prozent der Haushalte in Deutschland mit einer Datengeschwindigkeit von mindestens 100 Megabit pro Sekunde im Download versorgen. Bei den verbleibenden zwei Prozent handelt es um Haushalte in schwer zugänglichen Gebieten, meist im ländlichen Raum, wo sich der Ausbau für die Konzerne kaum rechnet.

Am Montag hatte sich der Beirat der Netzagentur mit der für das kommende Frühjahr geplanten Versteigerung der Lizenzen beschäftigt. „Wir nehmen die Wünsche des Beirats sehr ernst und beziehen sie umfassend in unsere Entscheidungsfindung ein”, sagte anschließend der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann. In dem 32-köpfigen Gremium sitzen je zur Hälfte Bundestagsabgeordnete und Vertreter aller Bundesländer. Ein Vetorecht hat der Beirat nicht. Teile der Wirtschaft und der Kommunen bemängeln, dass die Netzagentur keine lückenlose Versorgung vorschreiben will. Der ländliche Raum dürfe beim Ausbau der neuen Mobilfunknetze nicht abgehängt werden, forderte der Deutsche Landkreistag.

Unzufriedenheit unter den Mobilfunkbetreibern

Auch die Verbraucherzentrale Bundesverband äußerte sich kritisch. „Funklöcher und Verbraucherfrust sind wie schon beim LTE-Standard vorprogrammiert, solange nicht flächendeckend ausgebaut wird”, sagte deren Digitalexpertin Lina Ehrig. Der Verband der kommunalen Unternehmen sprach sich dafür aus, auch anderen Anbietern als den drei etablierten Mobilfunkanbietern Telekom, Vodafone und Telefónica Zugang zu 5G-Netzen zu ermöglichen. Die drei Mobilfunkanbieter sind ebenfalls nicht zufrieden. Sie verlangen mehr Investitionssicherheit. Telefónica will die Vergabe der Frequenzen im 2-Gigahertz-Bereich vor Gericht stoppen. „Die aktuellen Regeln benachteiligen Telefónica in diesem Punkt gegenüber den anderen Mobilfunknetzbetreibern”, sagte eine Sprecherin. Drei der vier Frequenzblöcke, die derzeit für den UMTS-Standard genutzt werden, sind noch bis 2025 Telefónica zugeteilt.

Das Unternehmen will mit einem Eilantrag am Verwaltungsgericht Köln verhindern, dass sie jetzt schon für die Zeit ab 2026 versteigert werden. Die Netzagentur hält die Argumente von Telefónica nicht für tragfähig. Netzagentur-Chef Homann hatte bei der Veröffentlichung des Entwurfs gesagt, seine Behörde gehe mit ihren „Versorgungsauflagen an die Grenze des wirtschaftlich Zumutbaren und rechtlich Möglichen”. Ab sofort können sich die Mobilfunkfirmen und andere Markteilnehmer zu dem Entwurf äußern. Nach der nächsten Sitzung des Beirats am 26. November will die Präsidentenkammer der Netzagentur die endgültige Entscheidung treffen.

dpa/pf

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news-20827 Mon, 24 Sep 2018 16:50:55 +0200 Deutschlands schnellster Rechner in Betrieb genommen http://www.it-zoom.de/it-director/e/deutschlands-schnellster-rechner-in-betrieb-genommen-20827/ Mit dem SuperMUC-NG ist auf dem Forschungscampus Garching bei München der schnellste Rechner Deutschlands gestartet. Ministerpräsident Markus Söder drückte am Montag am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Marion Kiechle (beide CSU) und Akademiepräsident Thomas Höllmann den Startknopf. Der neue Höchstleistungsrechner könnte den Spitzenplatz in Deutschland für einige Zeit halten. Zuletzt listete die „Top 500” der schnellsten Rechner der Welt noch im Juni die Anlage „Juwels” aus dem Forschungszentrum Jülich als schnellste Anlage in Deutschland.

Der SuperMUC-NG geht zunächst in den Testlauf. Voraussichtlich Ende des Jahres wird er seine volle Leistung erreichen, so dass sein Vorgänger (SuperMUC) abgeschaltet werden kann. Er bietet der Wissenschaft im Vergleich ein Vielfaches an Rechenleistung: Das Superhirn schafft 26,7 Petaflops, das sind mehr als 26 Billiarden Rechenschritte pro Sekunde. Sein Vorgänger lag bei 6,4 Petaflops. Auch der SuperMUC-NG wird mit Strom aus hundert Prozent erneuerbaren Energiequellen betrieben und mit warmem Wasser gekühlt. Das senkt die Stromkosten. Unter anderem wird die Abwärme zur Erzeugung von Kaltwasser genutzt, das wiederum der Kühlung von Rechnerteilen dient.

Der Rechner soll Forschern verschiedenster Wissenschaftsbereiche aus ganz Europa zur Verfügung stehen. Neben den Gebieten Kosmologie und Astrophysik, Festkörperphysik und Strömungsmechanik wird die Rechenleistung zunehmend in der Medizin, in der Genforschung oder in der Katastrophen- und Umweltforschung gebraucht. Auch Unternehmen können den Rechner nutzen, wenn die Ergebnisse veröffentlicht werden. Schon mit Hilfe des SuperMUC gelangten laut Akademie der Wissenschaften einige Durchbrüche. Ein internationales Team konnte berechnen, welches Brustkrebsmedikament bei welcher Patientin wirken wird. Außerdem errechnete der SuperMUC eine Simulation des Meeres-Erdbebens, das 2004 einen verheerenden Tsunami ausgelöst hatte. Auch Simulationen zu Auswirkungen des Klimawandels, zu Regenmengen und Hochwassergefahren in Bayern wurden angestellt.

 

 

dpa/pf

 

 

 

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news-20823 Mon, 24 Sep 2018 16:04:00 +0200 Xerox künftig einziger Bahn-Partner beim Druck http://www.it-zoom.de/dv-dialog/e/xerox-kuenftig-einziger-bahn-partner-beim-druck-20823/ Im Zuge einer neuen Partnerschaft beliefert Xerox die Deutsche Bahn mit Multifunktionsdruckern und kleinformatigen Produktionsdruckern. Xerox stellt damit in den kommenden vier Jahren konzernweit für alle DB-Büroarbeitsplätze multifunktionale Etagenkopierer bereit. Xerox ist nun nach knapp zehnjähriger Partnerschaft mit der DB alleiniger Zulieferer von Multifunktionsdruckern. Bereits seit 2011 nutzt die Deutsche Bahn Multifunktionsdrucker von Xerox als Etagenkopierer. Mit zwei großen Projekten in den Bereichen Produktionsdruck und Multifunktionsdrucker/Etagenkopierer wird diese Partnerschaft nun stark ausgebaut, denn Xerox konnte sich im Rahmen von zwei EU-Ausschreibungen durchsetzen.

Der Hersteller beliefert nun die Tochterfirma DB Kommunikationstechnik, über Medien- und Kommunikationsdienste (MuK) Druckdienstleister des Bahn-Konzerns, in den kommenden Jahren sowohl mit Multifunktionsdruckern des Typs Altalink C8030 als auch mit kleinformatigen Produktionsdruckern der Gerätetypen D125 und Versant 180.

Mithilfe der kleinformatigen Produktionsdrucker versorgen zukünftig 15 Druck- und Repro-Center der MuK bundesweit konzerninterne und -externe Kunden mit qualitativ hochwertigen Druckprodukten. Durch die Standardisierung der Produktionssysteme soll deutschlandweit eine einheitlich hohe Qualität als Druckdienstleister gewährleistet werden.

Xerox-Chefin Jacqueline Fechner will die Deutsche Bahn mit voller Kraft unterstützen, „damit die Medien- und Kommunikationsdienste auch zukünftig qualitativ hochwertige und preiswerte Druckdienstleistungen und -produkte anbieten können.“

Strategiewechsel Richtung „Single Source“

Der Entscheidung für diese erweiterte Partnerschaft ist ein europaweiter Ausschreibungsprozess vorausgegangen. Xerox ist nun nach knapp zehnjähriger Partnerschaft mit der DB alleiniger Zulieferer von Multifunktionsdruckern. In Zukunft wird die Zusammenarbeit ausgeweitet, um gemeinsam innovative Drucklösungen zu schaffen und den Büroarbeitsplatz der Zukunft im Konzern mitzugestalten.

Aktuell wird ein Follow-Me-Konzept ausgearbeitet, das es den Mitarbeitern der DB ermöglichen wird, Druckjobs konzernweit an allen Altalinks C8030 mithilfe des Mitarbeiterausweises zu erledigen. Dieser Drucker wird in den kommenden Jahren ein zentraler Baustein für das konzernweite Druckkonzept werden. Dies umfasst unter anderem den Rückbau von Einzelplatzdruckern und die Konsolidierung der Druckerlandschaft, um die Umweltfreundlichkeit zu verbessern und die Druckkosten der DB zu reduzieren.

Verbund der Dienstleister

Lothar Filipczak, bei MuK zuständig für die Sparte Digitaldruck bei den Medien- und Kommunikationsdiensten, erklärte: „Neben der Herstellung hochwertiger und preiswerter Druckprodukte war uns wichtig, einen zuverlässigen Lieferanten zu gewinnen, der gemeinsam mit uns neue Ideen und Innovationen entwickelt und umsetzt. So haben wir mit Xerox bereits das neue Schulungsvideo für die Altalink C8030 abgedreht, im Intranet der DB AG bereitgestellt und damit einen weiteren Beitrag zur Digitalisierung des DB-Konzerns geleistet.“

Aus dem Verbund der Dienstleister der Deutschen Bahn heraus bietet die DB Kommunikationstechnik, Medien- und Kommunikationsdienste (MuK) ihren Kunden Lösungen in den Bereichen Offset- und Digitaldruck, Reprografie, „Large Format Printing“, Etagendruckservice und Lagerlogistik. Hierzu zählen nicht nur die Fertigung von hochwertigen Print-Produkten aller Art, sondern auch Dienstleistungen rund um die eigentliche Druckproduktion sowie die Bereitstellung von Inhalten in digitalen Medien.

Bildquelle: Deutsche Bahn, Xerox/Shutterstock

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DV-Dialog Infrastruktur
news-20822 Mon, 24 Sep 2018 15:15:32 +0200 Erfolgsfaktor Künstliche Intelligenz http://www.it-zoom.de/it-director/e/erfolgsfaktor-kuenstliche-intelligenz-20822/ Einer einer neuen Studie zufolge sehen europäische Industrie-Unternehmen Künstliche Intelligenz als wesentlichen Faktor für zukünftigen Erfolg. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde. „Unsere Umfrage zeigt, dass der europäische Industrie-Sektor die strategische Macht Künstlicher Intelligenz verstanden hat”, sagte HPE-Manager Volkhard Bregulla am Montag in Berlin. Der Umfrage zufolge, in der 858 Vertreter von vorwiegend in Europa tätigen Industrie-Unternehmen befragt wurden, beschäftigt sich die Mehrheit (61 Prozent) mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz. 11 Prozent haben entsprechende Technologien bereits im Einsatz. Allerdings nutze rund die Hälfte der Unternehmen die Technologien lediglich für ein Einsatz-Szenario, sagte Bregulla. 95 Prozent von ihnen geben jedoch an, dass ihre gesteckten Ziele erreicht oder sogar übertroffen wurden.

Eine der großen Herausforderungen bestehe jedoch in der unzureichenden Qualität und Quantität verfügbarer Daten - dem Ausgangsmaterial für entsprechende Analysen und Prozesse. Zu den Hürden werde aber auch fehlendes Know-how gezählt. Auf der Industry of Things World in Berlin dreht sich noch bis einschließlich Dienstag alles um die digitalen Herausforderungen in der Industrie und konkrete Lösungsansätze. Flankiert von Vorträgen und Arbeits-Sessions will die Konferenz eine Plattform fürs industrieübergreifende Netzwerken bieten. Mehr als 600 Vertreter aus verschiedenen Industriezweigen werden erwartet. Zu den Partnern gehören unter anderem HPE, Intel und Microsoft.

dpa/pf

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IT-Director Startseite it-zoom Industrie 4.0 / MES