Start-up Speakfree

Anonyme Kommunikation

Mit einer Instant-Messaging-App, die Gespräche in Echtzeit in zahlreiche Sprachen übersetzt, möchte das Start-up Speakfreee einen Beitrag zur Flüchtlingshilfe und Integration leisten.

  • Speakfree Gründerteam

    Das Gründerteam: (v.l.n.r.) Gregor Amon, Peter Mühlberger und Kevin Czok

  • Speakfree

    Die Chaträume für einzelne Sprachen ermöglichen Flüchtlingen Gespräche untereinander.

Die Gründung
Der Gedanke hinter der Gründung war es, eine Instant-Messaging-App zu entwerfen, mit der Menschen in den ihnen vertrauten Sprachen mit ihrer direkten Umgebung kommunizieren können – ohne vorherige Anmeldung und vollkommen anonym. Hilfsorganisationen können über einen verifizierten Account Nachrichten veröffentlichen, die in Echtzeit in Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch, Dari und Urdu übersetzt werden. Die Chaträume für einzelne Sprachen ermöglichen Flüchtlingen außerdem Gespräche untereinander.

Die Zielsetzung
Primär will die App – vor allem dank der neuesten Features – einen Beitrag zur Flüchtlingshilfe leisten: Die Kommunikation unter allen Beteiligten zu fördern und damit die Integration voranzutreiben, sind die vorrangigen Ziele. Langfristig gesehen soll sich Speakfree als App für anonyme und schnelle Kommunikation etablieren – zuerst in Deutschland, dann auch weltweit.

Der Mobility-Gedanke
Kommunikation ist im täglichen Miteinander essenziell – überall und jederzeit! Die Möglichkeit, dank einer App direkt mit den Menschen der (näheren) Umgebung einfach und unkompliziert in Kontakt zu kommen, stellt eine große Kommunikationshilfe dar: angefangen vom Einheimischen, der sich in seiner Umgebung nach einem empfehlenswerten Lokal umhört, über den Urlauber, der im Feriendomizil die interessantesten Ecken erkunden oder auch eigene Entdeckungen teilen möchte, bis hin zum Auswanderer, der in seiner neuen Wahlheimat Landsleute sucht.

Die ersten Kunden
Nach ersten Praxistests durch die Mitarbeiter der Diakonia München wird die Lösung aktuell auch von freiwilligen Helfern der IHA.help genutzt, die in verschiedenen Flüchtlingslagern an den EU-Außengrenzen in Kroatien und Serbien im Einsatz sind. Denn sprachliche Hürden und eine stockende Verbreitung von Informationen unter den Flüchtlingen sind zwei der größten Schwierigkeiten in der täglichen Arbeit von Hilfsorganisationen.

Die nächsten Schritte
Aktuell liegt die oberste Priorität darin, die Anfragen von Hilfsorganisationen zu managen. Aufgrund der aktuellen Lage, liegt der primäre Fokus zurzeit darauf, so viele NGOs wie möglich zu kontaktieren, ihnen die App näher zu bringen und sie dadurch bei der Kommunikation mit den Flüchtlingen zu unterstützen. In einem nächsten Schritt ist dann auch die Internationalisierung abseits der Flüchtlingsthematik angedacht.

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