Projekt Astoria ad acta

Doch keine Android-Apps auf Windows-Smartphones

Microsoft hat die Pläne für die vereinfachte Portierung von Android-Apps auf Windows 10 eingestampft. Der Fokus dürfte nun auf der Technologie des kürzlich erworbenen Unternehmens Xamarin liegen.

Neuer Versuch mit Xamarin

In einem neuen Blog-Beitrag gab Microsoft nun bekannt: Die geplante Bridge für Android-Apps ("Astoria") habe man zu den Akten gelegt. Entwicklern, die Android-Apps für Windows 10 portieren wollen, empfiehlt Microsoft nun, sich die Bridge für iOS ("Islandwod") anzusehen. Überraschend kommt die Nachricht nicht, immer wieder wurden Schwierigkeiten mit dem Modell publik.

Stattdessen wird Microsoft versuchen, Entwicklern Xamarin zu empfehlen: Die Plattform soll die Cross-Platform-Entwicklung von Anwendungen erleichtern und wurde soeben von Microsoft übernommen. Das in San Francisco beheimatete Unternehmen Xamarin hat über 15.000 Kunden in mehr als 120 Ländern, davon mehr als 100 Fortune 500 Unternehmen und 1,3 Millionen Entwickler.

In Verbindung mit Microsofts Entwicklungsumgebung Visual Studio können Entwickler mit Xamarin plattformübergreifend native mobile Apps entwickeln – für iOS, Android und Windows. Sie sollen dabei von der Produktivität der .NET-Plattform profitieren, können mit C# gegen die nativen APIs der jeweiligen mobilen Plattform programmieren und können so Zeit sparen, indem sie für alle Plattformen die gleiche C#-Codebasis nutzen, beschreibt Microsoft die möglichen Vorteile.

Bildquelle: Thinkstock / Digital Vision

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